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	<title>Gevensleben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T16:11:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gevensleben&amp;diff=395410&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AxelHH: Änderung 264864856 von JEW rückgängig gemacht; ist weiter unten schon erwähnt</title>
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		<updated>2026-03-02T09:16:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/264864856&quot; title=&quot;Spezial:Diff/264864856&quot;&gt;264864856&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/JEW&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/JEW&quot;&gt;JEW&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; ist weiter unten schon erwähnt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Gevensleben COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/4/33/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/49/20/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Gevensleben in HE.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Niedersachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Helmstedt&lt;br /&gt;
|Samtgemeinde      = Heeseberg&lt;br /&gt;
|Höhe              = 88&lt;br /&gt;
|PLZ               = 38384&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 05354&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 03154006&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GY5&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Helmstedter Straße 17&amp;lt;br /&amp;gt;38381 Jerxheim&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.samtgemeindeheeseberg.de/die-samtgemeinde/mitgliedsgemeinden/gevensleben www.samtgemeindeheeseberg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Daniel Markworth&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Markus Brich |url=https://www.braunschweiger-zeitung.de/helmstedt/article233753057/Daniel-Markworth-ist-neuer-Buergermeister-in-Gevensleben.html |titel=Daniel Markworth ist neuer Bürgermeister in Gevensleben |werk=braunschweiger-zeitung.de |datum=2021-11-04 |abruf=2024-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Partei            = FWG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gevensleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Helmstedt]] in [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Gevensleben liegt südlich des [[Naturpark Elm-Lappwald|Naturparks Elm-Lappwald]] im Südwesten des Jerxheimer Hügellandes und gehört damit zum [[Ostbraunschweigisches Hügelland|Ostbraunschweigischen Hügelland]]. Die Gemeinde gehört der [[Samtgemeinde Heeseberg]] an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde [[Jerxheim]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Ortsteile der Gemeinde sind:&lt;br /&gt;
* Gevensleben&lt;br /&gt;
* [[Watenstedt (Gevensleben)|Watenstedt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde wurde in einer gefälschten Gründungsurkunde des [[Kloster Ilsenburg|Klosters Ilsenburg]] von 1018 als &amp;#039;&amp;#039;Geuenesleuo&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt,&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Schönwälder: &amp;#039;&amp;#039;Die -leben-Namen.&amp;#039;&amp;#039; 1993, S. 82&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Urkunde ist etwa 100 Jahre jünger und wurde vermutlich von einem Mönch gefälscht, um dem  Kloster Rechte und Besitzungen zu sichern. Eine weitere Nennung des Ortes erfolgte 1135 in einer Urkunde von Papst [[Innozenz II.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hedwig Röckelein: &amp;#039;&amp;#039;Die Erstnennung von Gevensleben in den Schriftquellen&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Das Gräberfeld von Gevensleben. Menschen im Braunschweiger Land zwischen 750 bis 1150 n. Chr.&amp;#039;&amp;#039;, (Wegweiser zur Ur- und Frühgeschichte Niedersachsens; Bd. 31), [[Isensee Verlag]], 2018, S. 45–54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort bestand wahrscheinlich schon weit früher. Darauf weist das [[Gräberfeld von Gevensleben]] mit seinen Bestattungen aus der Zeit von 800 bis 1000 hin, die Anfang 2016 bei der Umgestaltung eines Grundstücks zutage kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Tino Nowitzki: [https://web.archive.org/web/20161202225934/https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Graeberfund-macht-Gevensleben-200-Jahre-aelter,graeber174.html &amp;#039;&amp;#039;Gräberfund macht Gevensleben 200 Jahre älter&amp;#039;&amp;#039;] bei NDR.de vom 13.&amp;amp;nbsp;März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Es umfasste vermutlich bis zu 200 Gräber, die sich als schlichte Erdbestattungen darstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/goettinger-archaeologen-haben-fruehmittelalterlichen-friedhof-gevensleben-freigelegt-6238515.html &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Archäologen haben frühmittelalterlichen Friedhof bei Helmstedt freigelegt&amp;#039;&amp;#039;] in [[Hessische/Niedersächsische Allgemeine]] vom 20.&amp;amp;nbsp;März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsnamensbestandteil &amp;#039;&amp;#039;[[-leben]]&amp;#039;&amp;#039; ist dort erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1768 wurde Gevensleben von einem großen [[Brand]] heimgesucht, von dem 26 Grundstücke betroffen waren. Im [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel]] lag Gevensleben im [[Amt Jerxheim]] des Elmbezirkes. In der [[Franzosenzeit]] gehörte Gevensleben zum [[Kanton Jerxheim]] im [[Distrikt Braunschweig]], welches zum [[Departement der Oker]] des [[Königreich Westphalen|Königreiches Westphalen]] gehörte. Am 1. Januar 1833 wurde der (Land)kreis Helmstedt gegründet, dem Gevensleben bis heute angehört. Am 1. April 1895, dem 80. Geburtstag von [[Otto von Bismarck]], dem ehemaligen [[Reichskanzler]]s des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reiches]], wurde ihm zu Ehren unweit der Schule eine [[Eichen|Eiche]] gepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 wurde in Gevensleben eine [[Schmiede]] eingerichtet. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] verstarben elf Soldaten aus Gevensleben. 1933 erfolgte der Bau einer neuen Schmiede, die noch in der Nachkriegszeit bestand und 1999 abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa von 1945–1950]] hatte sich die Einwohnerzahl von Gevensleben von 518 (1939) auf 954 (1950) vergrößert, davon waren 1950 313 [[Heimatvertriebene]]. 1950 wurde auch in Gevensleben eine Volksbücherei gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeachtet der Erkenntnisse, dass die Gründungsurkunde von 1018 über 100 Jahre jünger war und bereits im 8. Jahrhundert auf dem Gräberfeld Bestattungen stattfanden, feierte Gevensleben im Jahr 2018 sein 1000-jähriges Jubiläum.&amp;lt;ref&amp;gt;Melanie Specht: [https://www.uni-goettingen.de/de/document/download/ba607bad20ff720d6fafaf44e5179538.pdf/Gevensleben2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gevensleben – ein tolles Dorf mit reicher Geschichte&amp;#039;&amp;#039;] in [[Helmstedter Nachrichten]] vom 8. April 2018 (pdf, 1,7&amp;amp;nbsp;MB), [https://www.helmstedter-nachrichten.de/helmstedt/schoeningen-suedkreis/article213950929/Gevensleben-ein-tolles-Dorf-mit-reicher-Geschichte.html Online mit Bezahlschranke]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. März 1974 wurde die Nachbargemeinde Watenstedt eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=272}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen des Dorfes Gevensleben ohne dem eingemeindeten Ortsteil Watenstedt:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; width:4em;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1778&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1821&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1829&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1849&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1871&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1873&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1879&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1891&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1910&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1913&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1925&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1933&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1939&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
| 330&lt;br /&gt;
| 369&lt;br /&gt;
| 405&lt;br /&gt;
| 402&lt;br /&gt;
| 505&lt;br /&gt;
| 505&lt;br /&gt;
| 497&lt;br /&gt;
| 563&lt;br /&gt;
| 624&lt;br /&gt;
| 590&lt;br /&gt;
| 590&lt;br /&gt;
| 624&lt;br /&gt;
| 545&lt;br /&gt;
| 518&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; width:4em;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1947&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1950&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1956&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1974&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1995&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
| 960&lt;br /&gt;
| 954&lt;br /&gt;
| 887&lt;br /&gt;
| 583&lt;br /&gt;
| 449&lt;br /&gt;
| 412&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnerzahlen teilweise gemäß Informationstafel am Dorfgemeinschaftshaus.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?braunschweig/helmstedt.htm |titel=Der Kreis Helmstedt im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2026-02-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220527153742if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?braunschweig/helmstedt.htm |archiv-datum=2022-05-27 |abruf=2026-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=helmstedt.html |name=Die Gemeinden des Landkreises Helmstedt |abruf=2022-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Gevensleben wurde durch die [[Reformation]] im 16. Jahrhundert protestantisch geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gevensleben mit seiner St.-Johannis-Kirche gehört zur Kirchengemeinde &amp;#039;&amp;#039;St. Stephan am [[Großes Bruch|Großen Bruch]]&amp;#039;&amp;#039;, die ihr Kirchenbüro im Nachbardorf Watenstedt und ihren Pfarrsitz an der [[St. Vincenz (Schöningen)|St.-Vincenz-Kirche]] in [[Schöningen]] hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.propstei-helmstedt.de/gemeinden/gemeinden/kirchengemeinde-st-stephan-am-grossen-bruch/?user_lkbsaddress_pi2 &amp;#039;&amp;#039;Kirchengemeinde St. Stephan am Großen Bruch.&amp;#039;&amp;#039;] Ev.-luth. Propstei Helmstedt, abgerufen am 6. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gehört zur [[Propstei (Kirche)|Propstei]] Helmstedt der [[Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig|Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig]]. Ein- oder zweimal monatlich finden in Gevensleben Gottesdienste statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katholische Einwohner gehören zur [[Pfarrei]] &amp;#039;&amp;#039;[[Maria Hilfe der Christen (Schöningen)|Maria Hilfe der Christen]]&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Schöningen, zu der die [[Filialkirche]] &amp;#039;&amp;#039;[[Maria von der Immerwährenden Hilfe (Jerxheim)|Maria von der Immerwährenden Hilfe]]&amp;#039;&amp;#039; im nähergelegenen Jerxheim gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Gemeinderatswahl 2021&amp;lt;ref&amp;gt;https://votemanager.kdo.de/20210912/031545402/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_161&amp;lt;/ref&amp;gt;|JAHRNEU=2021|AUSRICHTUNG=rechts|ERGEBNIS1=91.21|ERGEBNIS2=8.79|PARTEI1=FWG|PARTEI2=SPD|ERGEBNISALT1=100|ERGEBNISALT2=0|JAHRALT=2016|TITEL2=&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wbt.:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 66,85 %&amp;lt;/small&amp;gt;}}Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Rat der Gemeinde]] Gevensleben setzt sich aus neun Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl 2021]] ergab sich folgende Sitzverteilung:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/031545402/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_161 |titel=Ergebnis Gemeinderatswahl 2021 |abruf=2022-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = left&lt;br /&gt;
| Überschrift = Gemeinderat 2021&amp;lt;ref&amp;gt;https://votemanager.kdo.de/20210912/031545402/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_161&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SPD|FWG| FWG   = 8&lt;br /&gt;
| SPD   = 1}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ehrenamtlicher Bürgermeister ist seit 2021 Daniel Markworth. Er folgte auf Alexander Heidebroek, der bei der Kommunalwahl 2021 nicht mehr antrat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wolfsburger-nachrichten.de/helmstedt/article233753057/Daniel-Markworth-ist-neuer-Buergermeister-in-Gevensleben.html &amp;#039;&amp;#039;Daniel Markworth ist neuer Bürgermeister in Gevensleben.&amp;#039;&amp;#039;] Wolfsburger Nachrichten, 4. November 2021, abgerufen am 6. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen der Gemeinde Gevensleben ist schräglinks in Schwarz und Gold geteilt, mit einem goldenen Adlerflügel in der oberen schwarzen Hälfte und einem schwarzen Anker in der unteren goldenen Hälfte. Beide Symbole gehen auf Geschlechterwappen aus dem Mittelalter zurück. Der Adlerflügel war das Wappenbild des Widekind de Watenstidde, während der Anker aus dem Wappen der Ritter von Gevensleben stammt. Das Wappen nimmt damit Bezug auf beide Ortsteile der Gemeinde. Es wurde von dem Heraldiker Wilhelm Krieg entworfen und 1987 vom Landkreis Helmstedt genehmigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Arnold Rabbow: Neues Braunschweigisches Wappenbuch, Braunschweig 2003. S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Watenstedt zeigt das Heeseberg-Museum eine Sammlung aus Geräten der Landwirtschaft und des Haushalts sowie archäologische Dauerausstellungen zum [[Gräberfeld von Gevensleben]] und zur [[Hünenburg bei Watenstedt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
1868 wurde ein Männer-Gesang-Verein gegründet. Der &amp;#039;&amp;#039;Gesangverein Gevensleben e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; ist Mitglied im [[Niedersächsischer Chorverband|Niedersächsischen Chorverband]]. Die Jugendmusikgruppe Gevensleben ist in der &amp;#039;&amp;#039;Akkordeon Musikgruppe Schöningen e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; aufgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gevensleben Kirche 2022-2.jpg|mini|St.-Johannis-Kirche]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmale in Gevensleben}}&lt;br /&gt;
Die evangelisch-lutherische St.-Johannis-Kirche ist die einzige Kirche im Dorf Gevensleben. Um 1770 wurde der Turm der [[Ostung|geosteten]] Kirche wegen [[Baufälligkeit]] abgetragen, von 1840 bis 1842 erfolgte der Bau des heutigen Kirchturms. 1896 erfolgten im Zuge einer Renovierung der Anbau einer [[Sakristei]] und eine Ausmalung des Innenraumes. Auch wurde ein neuer Eingang im Turm geschaffen. 1902 wurde die Turmspitze, die durch einen [[Sturm]] heruntergefallen war, erneuert sowie in die Kirche eine [[Orgel]] eingebaut. 1951 erhielt die Kirche eine Renovierung, bei der die Sakristei abgerissen und die Seitenemporen entfernt wurden. Ende der 1960er Jahre wurden bei einem Umbau der Eingang in den Turm verschlossen und in den Turm eine [[Küche]] und eine [[Toilette]] eingebaut. Ab 2016 erfolgte eine neue Umgestaltung des Kircheninneren, im April 2018 wurde die Kirche wieder eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Friedhof steht das [[Kriegerdenkmal]]. Es erinnert an die Opfer der beiden Weltkriege aus Gevensleben. Die Verstorbenen des Ersten Weltkriegs sind auf dem Denkmal namentlich verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grünflächen und Naherholung ===&lt;br /&gt;
In Gevensleben befindet sich ein [[Teich|Dorfteich]]. Ein nahegelegenes Ausflugsziel ist der [[Heeseberg]] mit seinem [[Aussichtsturm]] und der Berggaststätte. Für weitere Spaziergänge und Wanderungen bietet sich der rund zehn Kilometer entfernte [[Elm (Höhenzug)|Elm]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gevensleben Sportplatz.jpg|mini|Sportplatz]]&lt;br /&gt;
Der Sportverein &amp;#039;&amp;#039;TSV Gevensleben v. 1946 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; verfügt über einen [[Sportplatz]] und ein Sportheim, er gehört zu den Gründungsmitgliedern des FC Heeseberg. Dem [[Sportschießen]] widmet sich die &amp;#039;&amp;#039;[[Schützenbruderschaft]] Gevensleben von 1953 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Das [[Osterfeuer]] findet am Abend des [[Ostersonntag]]s in der Sandkuhle, die in Richtung Barnstorf liegt, statt. Das Maibaumfest findet am Vorabend des [[Erster Mai|Ersten Mais]] statt und wird von der Schützenbrüderschaft Gevensleben ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gevensleben Kiosk.jpg|mini|Kiosk]]&lt;br /&gt;
Gevensleben ist landwirtschaftlich geprägt. Gevensleben ist auch Sitz der &amp;#039;&amp;#039;Landwind GmbH&amp;#039;&amp;#039;, einem 2001 gegründeten Familienunternehmen mit über 70 Beschäftigten, das sich dem Bau und Betrieb von [[Windkraftanlage]]n widmet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://landwind-gruppe.de/ &amp;#039;&amp;#039;Landwind-Gruppe.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 25. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Poststelle (Postamt)|Poststelle I]], die dem Hauptpostamt Schöningen untergeordnet war, wurde geschlossen. Nach der Eingemeindung von Watenstedt nach Gevensleben bekam die Poststelle Gevensleben die Bezeichnung „Gevensleben 1“. Heute stehen in Gevensleben nur noch ein [[Postbriefkasten]] und ein [[Basistelefon]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Gemischtwarengeschäfte wurden geschlossen. Für Einkäufe des täglichen Bedarfs steht in Gevensleben heute nur noch ein [[Kiosk]] zur Verfügung, der auch ein Sortiment an Blumen anbietet. Auch ein [[Zigarettenautomat]] ist in Gevensleben vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gaststätte ist abgebrannt und wurde nicht wieder errichtet, so dass heute keine Gastronomie mehr in Gevensleben besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gevensleben Feuerwehr.jpg|mini|Feuerwehrhaus Gevensleben]]&lt;br /&gt;
Gevensleben verfügt über ein Dorfgemeinschaftshaus. Den Kindern steht ein [[Spielplatz]] zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Freiwillige Feuerwehr]] Gevensleben geht auf das Jahr 1874 zurück, sie verfügt über ein [[Feuerwehrhaus]]. Seit 2021 bildet die Freiwillige Feuerwehr Gevensleben zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Watenstedt den Standort Süd der Freiwilligen Feuerwehr Heeseberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bos-fahrzeuge.info/wachen/23736/FF_SG_Heeseberg_OF_Watenstedt &amp;#039;&amp;#039;Wache: FF SG Heeseberg OF Süd GH Watenstedt.&amp;#039;&amp;#039;] bos-fahrzeuge.info, abgerufen am 6. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Friedhof]] von Gevensleben befindet sich an der Kirche und verfügt über ein am 2. Juli 1950 eingeweihtes [[Leichenhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gevensleben Kindergarten.jpg|mini|Ehemalige Schule]]&lt;br /&gt;
Die Schule und der [[Kindergarten]] wurden geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890/91 wurde ein neues Schulgebäude erbaut, das drei Klassenräume beinhaltete. Anfang des 20. Jahrhunderts besuchten über 100 Schüler die Schule. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war die Zahl der Schüler durch die Kinder der Heimatvertriebenen, die sich in Gevensleben niedergelassen hatten, auf rund 140 angestiegen, so dass in vier Schulklassen unterrichtet wurde. 1975 erfolgte die Schließung der Schule, die Grundschulkinder aus Gevensleben besuchen heute die Schule in Jerxheim. Hauptschule, Realschule und Gymnasium für die Schüler aus Gevensleben befinden sich in Schöningen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 wurde im ehemaligen Schulgebäude ein Kindergarten eingerichtet, der vom [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutschen Roten Kreuz]] betrieben und im März 2022 geschlossen wurde. Seitdem besuchen die Kinder aus Gevensleben die [[Kindertagesstätte]] in Jerxheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gevensleben W.jpg|mini|Kreisstraße 29 mit Ortseingang von Gevensleben]]&lt;br /&gt;
Gevensleben liegt rund fünf Kilometer westlich der [[Bundesstraße 244]], die dort von [[Schöningen]] über Jerxheim nach [[Wernigerode]] in [[Sachsen-Anhalt]] führt. Rund sechs Kilometer nördlich von Gevensleben verläuft die [[Bundesstraße 82]], die dort von [[Schöppenstedt]] über [[Wobeck]] nach Schöningen führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Gevensleben verläuft die [[Landesstraße]] 622, die im Südwesten über Klein [[Winnigstedt]] bis nach [[Hedeper]] in den [[Landkreis Wolfenbüttel]] führt. Im Nordosten führt die Landesstraße 622 von Gevensleben bis in das Nachbardorf Watenstedt, wo sie an der Landesstraße 623 endet. In der Ortslage von Gevensleben trägt die Landesstraße 622 die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Watenstedter Straße&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Winnigstedter Straße&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kreisstraße]] 29, in Gevensleben &amp;#039;&amp;#039;Barnstorfer Straße&amp;#039;&amp;#039; genannt, beginnt in Gevensleben an der Landesstraße 622 und verläuft in nordwestlicher Richtung bis zur Grenze der Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel. Im Landkreis Wolfenbüttel führt sie als Kreisstraße 16 weiter nach [[Barnstorf (Uehrde)|Barnstorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buslinie 372 führt von Gevensleben über Watenstedt und Jerxheim bis nach [[Söllingen (Niedersachsen)|Söllingen]], sowie über Barnstorf bis nach [[Schöppenstedt]]. Die Buslinie 397 führt von Gevensleben über Watenstedt, Jerxheim und Schöningen bis nach Helmstedt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächstgelegene Bahnhof war Watenstedt an der [[Bahnstrecke Wolfenbüttel–Oschersleben]]. Diese 1843 eröffnete Bahnstrecke wurde bis 2007 betrieben. Die [[Bahnstrecke Helmstedt–Börßum]] führte südlich von Gevensleben vorbei. Auf dieser 1858 eröffneten Bahnstrecke wurde der Personenverkehr ebenfalls 2007 eingestellt. Die Bahnstrecke Helmstedt–Börßum besaß bei Gevensleben nur eine [[Blockstelle]], also eine [[Betriebsstelle]] ohne Personenverkehr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Gräberfeld von Gevensleben. Menschen im Braunschweiger Land zwischen 750 bis 1150 n. Chr.&amp;#039;&amp;#039;, Isensee Verlag, 2018.&lt;br /&gt;
* Heinz Pohlendt: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Helmstedt.&amp;#039;&amp;#039; [[Walter Dorn]] Verlag, Bremen-Horn 1957.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.samtgemeindeheeseberg.de/die-samtgemeinde/mitgliedsgemeinden/gevensleben Gemeinde Gevensleben.] Samtgemeinde Heeseberg.&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4742401-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Helmstedt}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4742401-1|VIAF=238790312}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gevensleben| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Helmstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1136]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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