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	<title>Getzelau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T21:29:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Getzelau&amp;diff=2232079&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Geisler: /* Getzelauer Insel */ Tippfehler</title>
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		<updated>2025-04-02T11:19:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Getzelauer Insel: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Getzelau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Getzling) war ein zum Ende des [[Mittelalter]]s [[Wüstung|wüst]] gefallenes [[Dorf]] südlich von [[Leipzig]], dessen Gebiet später als &amp;#039;&amp;#039;[[Wüstung|Wüste]] [[Feldmark|Mark]] Getzelau&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wüste Mark Getzelau.jpg|mini|Lage der Wüsten Mark Getzelau, eingetragen auf einer Karte von 1907]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wüste Mark Getzelau lag zwischen dem Vorwerk [[Auenhain]] und dem seit 1923 zu [[Cröbern]] gehörenden Dorf Crostewitz im Landkreis Leipzig. Das Gebiet fiel etwa 1978 dem [[Tagebau Espenhain |Braunkohletagebau Espenhain]] zum Opfer. Heute befindet sich der Bereich innerhalb des [[Markkleeberger See]]s, der nach der Flutung des [[Tagebaurestloch]]s entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getzelau wurde erstmals 1213 als Geroldesdorp erwähnt. [[Grundherrschaft]]lich unterstand das Dorf dem [[Kloster St. Thomas (Leipzig)|Kloster St. Thomas]] zu Leipzig (1218). Für 1477 wird die Familie [[Pflugk]] als Grundherr genannt und zum Ende des 15. Jahrhunderts das Rittergut [[Markkleeberg]]. Inzwischen hieß das Dorf Getzling (1451). Aber bereits 1501 ist von einer „wusten margk genannt Getzelau“ die Rede. Warum das Dorf aufgegeben wurde, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 wurde das Gebiet in den [[Tagebau Espenhain]] einbezogen. Wegen der Verschwenkung des Tagebaus auf das Baufeld Ost im Jahre 1982 blieb dieser Bereich nach der Abbaggerung im Wesentlichen ohne [[Abraum (Bergbau)|Abraumverkippung]], so dass nach Flutung des Restloches zum Markkleeberger See der Bereich der ehemaligen Wüstung Getzelau nahe dem Südufer des Sees von Wasser bedeckt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Getzelauer Insel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Markkleeberg-Okt-2008 067 cropped.jpg|mini|Die Getzelauer Insel (2008)]]&lt;br /&gt;
An der Stelle des ehemals westlichen Teils der Getzelauer Mark wurde ein Teil der Abraumaufschüttung bei der Flutung nicht vom Wasser bedeckt und ragt als eine kleine Insel aus dem See. Sie erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Getzelauer Insel&amp;#039;&amp;#039;. Vom westlichen Ufer des Sees ist sie etwa 130 Meter entfernt und besitzt eine Fläche von knapp 1,5 Hektar.&amp;lt;ref&amp;gt;gemessen mit Google Maps&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl anfangs kahler Abraumboden, hat sich die Natur der Insel weitgehend bemächtigt. Am auffälligsten sind die zahlreichen [[Birken]]bäume. Die Insel gehört zum &amp;#039;&amp;#039;Vorranggebiet Natur und Landschaft&amp;#039;&amp;#039; im südlichen Ufer- und Seebereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.lmbv.de/wp-content/uploads/2021/04/doku-02_Espenhain.pdf?utm |titel=Der Markkleeberger See |werk=Wandlungen und Perspektiven, 02 Espenhain|format=PDF |kommentar=S. 27|abruf=2023-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäß einer Verordnung des Landkreises Leipzig von 2007 ist die Insel Bestandteil eines Verbotsgebietes, in dem das Baden und Bootfahren untersagt ist,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.markkleeberger-see.de/fileadmin/user_upload/Verordnung.pdf |titel=Verordnung des Landkreises Leipziger Land |datum=28. März 2007 |format=PDF |abruf=2023-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aber nicht immer eingehalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Bezüge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Getzelau erinnern außer der Insel heute noch zwei Dinge:&lt;br /&gt;
* die Getzelauer Straße im Leipziger Ortsteil [[Dölitz-Dösen]], die früher Grenzstraße hieß und die Grenze zwischen [[Dölitz]] und [[Dösen (Leipzig)|Dösen]] markierte und&lt;br /&gt;
* der Getzelauer Weg im Markkleeberger Ortsteil Markkleeberg-Ost zwischen der Wachauer und der Rilkestraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Topographische Karte von Sachsen 1:25000 (Messtischblätter), Abteilung für Landesaufnahme des Königl. Sächs. Generalstabes. Blatt 26 von 1934, [https://www.deutschefotothek.de/?MEDIA_KARTEN&amp;amp;#|home Deutsche Fotothek - Kartenforum]&lt;br /&gt;
* {{HOV|Getzling|Getzelau als Getzling}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://www.google.com/maps/uv?pb=!1s0x47a6fbcf82dae2cd%3A0xa63ba7cf93d19a3c!3m1!7e115!4shttps%3A%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipO1R-R9yUdJDsGOsM77vZn1SqEMLTTfw-bZbKD-%3Dw600-h150-n-k-no!5sgetzelauer%20insel%20-%20Google%20Suche!15sCgIgAQ&amp;amp;imagekey=!1e10!2sAF1QipNCEsQ1JlYMg1nuPG25UyOR7sWlPLMITw54lZDx&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjPhInAmY7_AhXgSvEDHW0XBnwQ7ZgBegQIPRAC |titel=Bilder zur Getzelauer Insel |werk= |datum= |format= |kommentar=|abruf=2023-05-24 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51.26449|EW=12.41008|type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Getzelau}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Landkreis Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Markkleeberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1213]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Geisler</name></author>
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