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	<title>Geten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: neuer Sortierschlüssel für Kategorie:Geten: &quot; &quot;</title>
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		<updated>2025-09-12T21:01:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: neuer Sortierschlüssel für &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geten&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geten (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geten&lt;/a&gt;: &amp;quot; &amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{QS-Geschichte}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Getai&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren ein [[Indogermanen|indogermanisches]] [[Reitervolk]], das im [[Altertum]] westlich des [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meeres]] lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Griechische Zeit ==&lt;br /&gt;
Die Geten siedelten ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. westlich des [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meeres]] zwischen dem [[Ister]] (Unterlauf der Donau) und dem östlichen [[Balkanhalbinsel|Balkan]], im Gebiet zwischen dem heutigen [[Moldawien]] und Ost-[[Bulgarien]]. Sie siedelten auch beiderseits der unteren Donau ([[Dobrudscha]] und [[Bessarabien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Schwarzmeerküste gründeten die [[Antikes Griechenland|Griechen]] Handelskolonien und [[Stadtstaat]]en, darunter 657 v. Chr. [[Histria (Schwarzes Meer)|Istros]] und [[Kallatis]] sowie 550 v. Chr. [[Tomoi|Tomis]]. Das Volk der Geten wird erstmals vom griechischen [[Historiker]] [[Herodot]] erwähnt. Im entstehenden Handel tauschten die geto-dakischen Stämme griechische Luxusartikel, Wein und Öl gegen Getreide, Honig und Wachs. Die Geten kannten bereits die Eisenverhüttung und -verarbeitung zu Waffen, Arbeitsgeräten und Schmuck, hinterließen aber keine Schriften. Das Wissen über sie stammt weitgehend aus altgriechischen und römischen Quellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Lysimachos]] war [[Dromichaites]] König. Laut [[Strabon]] tauchten ab ca. 200 v. Chr. [[Bastarnen]] und [[Skiren]] im Siedlungsgebiet der Geten und [[Daker]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Strab. III 128. VII 289. 294ff. 305f. Plin. n. h. IV 80f. 100&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dakische Zeit ==&lt;br /&gt;
König [[Burebista]] (82/61–45/44 v. Chr.) vereinigte die Siedlungsgebiete der Daker und Geten größtenteils im [[Dakien|Dakerreich]]. Um 50 v. Chr. eroberte er die griechischen Stadtstaaten an der Schwarzmeerküste. Er wurde von lokalen dakischen Fürsten ermordet. Nach seinem Tod zerfiel sein Reich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Strabon]], &amp;#039;&amp;#039;Geographika&amp;#039;&amp;#039; 7,3,11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antike Autoren zählten die Geten zu den [[Thraker]]n,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jutta Kollesch]], [[Diethard Nickel]]: &amp;#039;&amp;#039;Antike Heilkunst. Ausgewählte Texte aus den medizinischen Schriften der Griechen und Römer.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Reclam jun., Leipzig 1979 (= &amp;#039;&amp;#039;Reclams Universal-Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Band 771); 6. Auflage ebenda 1989, ISBN 3-379-00411-1, S. 180, Anm. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; die friedliche Beziehungen zu verschiedenen Stämmen der Germanen, [[Sarmaten]], sowie zu den [[Pannonien|Pannoniern]], [[Illyrer]]n und [[Epirus (historische Region)|Epiroten]] pflegten. [[Apollon]] und [[Dionysos|Dionysus]] wurden verehrt. Ein weiter nördlich angesiedelter Stamm namens [[Hyperborea]] sandte regelmäßig Opfergaben an das Apoll-Heiligtum der Daker sowie an Heiligtümer im Gebiet des [[Epirus (historische Region)|Epirus]]. Eine baltische und an der [[Oder]] beginnende [[Bernsteinstraße]] führte nach [[Thracia (Provinz)|Thrakien]] und wurde jahrhundertelang intensiv genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte dakische König war [[Decebalus]] (ca. 85–105&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr.).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lepelley_2001_268&amp;quot;&amp;gt;Claude Lepelley: &amp;#039;&amp;#039;Rom und das Reich 44 v. Chr.–260 n. Chr.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2. &amp;#039;&amp;#039;Die Regionen des Reiches&amp;#039;&amp;#039;. Verlag K. G. Saur. München/Leipzig 2001, ISBN 3-598-77449-4, S. 268.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römisches Reich und Völkerwanderung ==&lt;br /&gt;
Während und nach der [[Römisches Reich|Römerherrschaft]] (106–270 n. Chr.) vermischten sich die Geten und Daker mit Einwanderern unterschiedlichster Herkunft. Vor allem [[Nichtorganisierter Staat|rumänische Ethnologen]] sind der Ansicht, dass sie die Basis des heutigen rumänischen Volkes bilden. Weitere Anteile des rumänischen Volkes kamen mit der [[Völkerwanderung]] und den Wanderungswellen des 3. bis 8. Jahrhunderts hinzu. Dazu gehören unter anderem [[Goten]], [[Hunnen]], [[Slawen]] und [[Awaren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschwinden und Nachleben der Geten ==&lt;br /&gt;
Der Volksname der Geten ging in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten in den Dakern auf und verschwand damit aus der Geschichtsschreibung. Die dako-thrakische Sprache gilt als ausgestorben. Die Bezeichnung „Geten“ hat sich jedoch in den geografischen Bezeichnungen „[[Subkarpaten|Getische Vorkarpaten]]“ (rumänisch &amp;#039;&amp;#039;Subcarpații Getici&amp;#039;&amp;#039;), „[[Getische Hochebene]]“ und der angrenzenden „Getischen Tiefebene“ erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im geto-dakischen Gebiet, der späteren Fürstentümer [[Fürstentum Walachei|Walachei]], [[Fürstentum Moldau|Moldau]] und [[Siebenbürgen|Siebenbürgen oder Transsilvanien]] entwickelte sich die [[Dakorumänisch|Dakorumänische Sprache]]. Die [[Dako-romanische Kontinuitätstheorie]] befasst sich mit der [[Ethnogenese]] des rumänischen Volkes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mittelalterliche polnische Chronist [[Wincenty Kadłubek]], hielt die [[Jatwinger]] für Geten und erklärte, ihr heidnischer Glaube sei allen Geten gemein (Ėst enim omnium Getharum communis dementia).&amp;lt;ref&amp;gt;Aleksander Brückner, 1979, 34–35 in: Starožytna Litwa. Ludy i bogi/Szkice historyczne i mitologiczne.-Olsztyn: Pojezierze,1979.-238 s.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rechtsextremismus|Rechtsextremistische]] Splittergruppen in [[Rumänien]]  fordern seit den 90er Jahren die Umbenennung Rumäniens in „Getien“.&amp;lt;ref&amp;gt;William Totok: &amp;#039;&amp;#039;[https://taz.de/Nationalisten-in-Rumaenien/!6072673/ Die Putschpläne des Ex-Generals.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 17. März 2025, abgerufen am selben Tage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ancient Thrace|Geten}}&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Rumäniens]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Statthalter von Dakien]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Herrscher von Rumänien]]&lt;br /&gt;
* [[Zalmoxis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RGA|11|563|568|Geten|[[Johannes Engels]]}}&lt;br /&gt;
* {{RGA|11|569|579|Geto-dakische Kultur und Kunst|Ion Ioniţă}}&lt;br /&gt;
* Sundeep S. Jhutti: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sino-platonic.org/complete/spp127_getes.pdf The Getes]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sino-Platonic Papers.&amp;#039;&amp;#039; Nummer 127). Dept. of East Asian Languages and Civilizations, University of Pennsylvania, Philadelphia 2003.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Oppermann (Archäologe)|Manfred Oppermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Thraker, Griechen und Römer an der Westküste des Schwarzen Meeres&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;[[Zaberns Bildbände zur Archäologie]].&amp;#039;&amp;#039; Zabern, Mainz 2007, ISBN 978-3-8053-3739-7.&lt;br /&gt;
* Dumitru Berciu: &amp;#039;&amp;#039;Daco-Romania&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archaeologia Mundi&amp;#039;&amp;#039;). Heyne, München 1981, ISBN 3-453-35028-6.&lt;br /&gt;
* Mircea Eliade: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der religiösen Ideen. Bd. 2 Kap. 21: Kelten, Germanen, Thraker und Geten&amp;#039;&amp;#039;, Herder Verlag, Freiburg 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geten| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thrakischer Stamm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Daker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike Ethnie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische europäische Ethnie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumänische Geschichte (Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reiterkultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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