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	<title>Gesundheitswirtschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gesundheitswirtschaft&amp;diff=968898&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: fehlender Punkt nach Abkürzung</title>
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		<updated>2025-12-01T13:04:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fehlender Punkt nach Abkürzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Wirtschaftszweig. Zur deutschsprachigen Fachzeitschrift für das Management im Gesundheitsbereich siehe [[Die GesundheitsWirtschaft]]; zur weiteren Abhandlung der Thematik siehe auch [[Gesundheitsökonomie]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesundheitswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kann als ein Sammelbegriff für alle [[Wirtschaftszweig]]e verstanden werden, die etwas mit [[Gesundheit]] zu tun haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Goldschmidt|A. J. W. Goldschmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Leading the Global Game – M&amp;amp;A between Competitiveness and Conflicts.&amp;#039;&amp;#039; Vortrag als „guest speaker“ mit Round Table-Diskussion am Beispiel „health economy and logistics“ bzw. „Gesundheitswirtschaft und Logistik“ anlässlich des 9. Symposiums des Organisationsforums Wirtschaftskongress e.&amp;amp;nbsp;V. am 8. März 2002 in den Räumlichkeiten der Fachhochschule Köln.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie setzt sich aus verschiedenen Akteuren zusammen. Der Kernbereich, auch als erster Gesundheitsmarkt bezeichnet, umfasst im engeren Sinne den Bereich der Gesundheitsversorgung, die größtenteils durch [[Gesetzliche Krankenversicherung]] (GKV) und [[Private Krankenversicherung]] (PKV), den Staat und weitere Sozialversicherungsträger geprägt ist. Die deutsche Gesundheitswirtschaft hat eine erhebliche ökonomische Bedeutung für die deutsche Volkswirtschaft. 5,6 Millionen Menschen arbeiteten 2017 dort. Damit war etwa jeder achte Erwerbstätige in dieser Branche tätig. Nach einer weiteren Definition (inklusive Wellnessbranche, Gesundheitstourismus u.&amp;amp;nbsp;a.) waren es 2018 7,6 Millionen Beschäftigte und damit jeder sechste Erwerbstätige.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/gesundheitswesen/gesundheitswirtschaft/gesundheitswirtschaft-als-jobmotor.html |titel=Gesundheitswirtschaft als Jobmotor |werk=bundesgesundheitsministerium.de |abruf=2020-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
Nach Auffassung des deutschen Gesundheitsökonomen [[Andreas Goldschmidt]] führen sowohl ein fast völlig regulierter Gesundheitsmarkt wie in Großbritannien als auch ein weitgehend deregulierter Markt wie in den USA zu Lücken in der nachhaltigen und flächendeckenden [[Patientenversorgung]]. Eine Mischform aus sozial ausgewogenen, aber auch marktwirtschaftlichen bzw. wettbewerbsorientierten Rahmenbedingungen schaffe dagegen ein Optimum in der Versorgung.&amp;lt;ref&amp;gt;A. J. W. Goldschmidt, J. Hilbert: &amp;#039;&amp;#039;Von der Last zur Chance – Der Paradigmenwechsel vom Gesundheitswesen zur Gesundheitswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: A. J. W. Goldschmidt, J. Hilbert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gesundheitswirtschaft in Deutschland. Die Zukunftsbranche&amp;#039;&amp;#039;. Band 1 der Schriftenreihe: &amp;#039;&amp;#039;Gesundheitswirtschaft und Management. kma-Reader – Die Bibliothek für Manager&amp;#039;&amp;#039;. Wikom-Verlag (Thieme), Wegscheid 2009, ISBN 978-3-9812646-0-9, S.&amp;amp;nbsp;20–40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der 1. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft wurde 2005 formuliert, Gesundheitswirtschaft umfasse die Erstellung und Vermarktung von [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Gütern]] und [[Dienstleistung]]en, die der Bewahrung und Wiederherstellung von Gesundheit dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Klinkmann: {{Webarchiv|url=http://www.bioconvalley.org/fileadmin/user_upload/Downloads/Branchenkonferenzen/Bericht_BK_05.pdf |wayback=20150402114401 |text=&amp;#039;&amp;#039;Ergebnisbericht „Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft 2005“.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-11-08 03:13:34 InternetArchiveBot }} (PDF; 2,4 MB) S.&amp;amp;nbsp;7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Begriff [[Gesundheitssystem|Gesundheitswesen]] eher als Beschreibung des äußerst komplexen [[Gesundheitssystem]]s unserer Krankenversorgung dient, umfasst die Gesundheitswirtschaft als ganze also nicht nur die überwiegend öffentlich finanzierte und staatlich reglementierte stationäre und ambulante Versorgung Kranker, die wirtschaftlich betrachtet weniger als die Hälfte des gesamten [[Gesundheitsmarkt]]es dieser Branche ausmacht.&amp;lt;ref&amp;gt;A. J. W. Goldschmidt: &amp;#039;&amp;#039;Der „Markt“ Gesundheitswesen.&amp;#039;&amp;#039; In: M. Beck, A. J. W. Goldschmidt, A. Greulich, M. Kalbitzer, R. Schmidt, G. Thiele (Hrsg.): Management Handbuch DRGs, Hüthig / Economica, Heidelberg, 1. Auflage 2003, ISBN 3-87081-300-8, S. C3720/1–24, mit 3 Überarbeitungen/Ergänzungslieferungen bis 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehören neben Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen auch die medizinische Versorgung in [[Hausarzt|Haus-]] und [[Facharzt]][[Arztpraxis|praxen]], die [[Pharmahersteller|pharmazeutische Industrie]], [[Medizintechnik]], Gesundheitstourismus, [[Wellness]] sowie die Fitnessbranche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Die Gesundheitswirtschaft ist einer der größten Teilbereiche der deutschen [[Volkswirtschaft]]. 5,6 Millionen Menschen arbeiteten 2017 dort. Damit war etwa jeder achte Erwerbstätige in dieser Branche tätig. Nach einer weiteren Definition (inklusive Wellnessbranche, Gesundheitstourismus u.&amp;amp;nbsp;a.) waren es 2018 7,6 Millionen Beschäftigte und damit jeder sechste Erwerbstätige.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/gesundheitswesen/gesundheitswirtschaft/gesundheitswirtschaft-als-jobmotor.html |titel=Gesundheitswirtschaft als Jobmotor |werk=bundesgesundheitsministerium.de |abruf=2020-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Zahl ist im Zunehmen begriffen. Die Kräfte des [[Gesundheitsmarkt]]es unterliegen jedoch einer betont staatlichen Regulierung mit einer Vielzahl von Novellierungen bzw. [[Gesundheitsreform in Deutschland|Gesundheitsreformen]] auf gesetzgeberischer Ebene v.&amp;amp;nbsp;a. im [[Sozialgesetzbuch (Deutschland)|Sozialgesetzbuch]] in den letzten 30 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2018 wurden 390,6 Milliarden Euro für Gesundheit, medizinische Vorsorge und Heilung ausgegeben, was einem Anteil von 11,7 Prozent am damaligen [[Bruttoinlandsprodukt]] (BIP) entspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Gesundheit/Gesundheitsausgaben/Tabellen/Leistungsarten.html &amp;#039;&amp;#039;Gesundheitsausgaben nach Leistungsarten&amp;#039;&amp;#039;] Statistisches Bundesamt Deutschland, Stand Mai 2020, abgerufen am 4. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das waren 4718 Euro pro Kopf. Somit ist in dieser Hinsicht der Gesundheitssektor erheblich bedeutender als beispielsweise die [[Automobilindustrie]] mit 0,9 Millionen Arbeitsplätzen und einem Anteil von 4,7 Prozent am BIP im Jahr 2016.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/04/PD19_139_811.html |titel=DESTATIS: Pressemitteilung Nr. 139 vom 9. April 2019 |abruf=2020-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der wachsenden Bedeutung in Deutschland stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Gesundheitswirtschaft in einem eigenen „Gesundheitssatellitenkonto“ (GSK) innerhalb der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen sichtbar in allen gesundheitsbezogenen Bereichen dar.&amp;lt;ref&amp;gt;K.-D. Henke et al.: [https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/Studien/satellitenkonto-gesundheitswirtschaft-kurzfassung-abschlussbericht.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 &amp;#039;&amp;#039;Erstellung eines Satellitenkontos für die Gesundheitswirtschaft in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 329 kB) BMWi, Berlin, 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zuständigkeit im BMWi liegt im Bereich Grundsatzfragen der Gesundheitswirtschaft und Soziale Dienstleistungen, der von Ministerialrat Christian Lipicki geleitet wird.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pharma ===&lt;br /&gt;
Der Pharmabereich spielt innerhalb und abseits der unmittelbaren Gesundheitsversorgung eine große Rolle in der Gesundheitswirtschaft. Die Arzneimittelausgaben sind fast halb so hoch wie die für den gesamten Krankenhausbereich und stiegen zwischen 2004 und 2010 um jährlich 4,1 %. Zum ersten Mal seit 2004 fielen die von den gesetzlichen Krankenkassen erstatteten Arzneimittelausgaben von 30.2 Milliarden Euro 2010 auf 29.1 Milliarden Euro 2011. Das entspricht einem Minus von 1.1 Milliarden Euro bzw. minus 3,6 %, verursacht durch Anpassungen der Sozialgesetze – SGB: Herstellerrabatte 16 % statt 6 %, Preismoratorium, mehr Rabattverträge und höhere Apotheken- sowie Großhandelsabschläge.&amp;lt;ref&amp;gt;B. Häusler, A. Höer, E. Hempel: {{Webarchiv |url=http://www.iges.de/presse07/pressemeldungen_2012/arzneimittel_atlas_2012/index_ger.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Arzneimittel-Atlas 2012.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20130101163421}} Springer, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2012, ISBN 978-3-642-32586-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pharmazeutische Unternehmen erwirtschafteten 2021 auf dem deutschen Gesundheitsmarkt mit rund 120.000 Beschäftigten einen Gesamtumsatz von 53 Milliarden Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[Institut der deutschen Wirtschaft]] |url=https://www.vfa.de/download/branchenportraet-2020.pdf |titel=Die pharmazeutische Industrie in Deutschland. Ein Branchenportrait |datum=2020 |sprache=de |format=PDF |abruf=2022-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die deutsche Pharmabranche ist (im Gegensatz zur Medizintechnik) in erster Linie durch einige wenige (exportstarke) Großhersteller gekennzeichnet, die den Großteil des Umsatzes erzielen. Hierzu gehören unter anderem [[Bayer AG|Bayer]], [[Boehringer Ingelheim]] und [[Merck KGaA|Merck]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bpi.de/de/bibliothek/pharma-daten |titel=BPI: Pharma-Daten |abruf=2022-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemessen am Investitionsanteil zählt die Pharmabranche zu einer der forschungsintensivsten in Deutschland. Künftige Innovations- und Wachstumschancen sehen die Hersteller besonders in den Bereichen Onkologie, Immunologie/Entzündung sowie Infektionskrankheiten.&amp;lt;!--Beleg?--&amp;gt; Aktuell ist speziell in diesen Behandlungsfeldern die Mehrheit der von deutschen Herstellern eingeführten Präparate und der sich aktuell in der Entwicklungsphase befindlichen biopharmazeutischen Wirkstoffe zu verorten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.easyapotheke.ag/wp-content/uploads/2019/12/newsletter-flashlight-72-iqvia-042019.pdf ww.easyapotheke.ag/wp-content/uploads/2019/12/newsletter-flashlight-72-iqvia-042019.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung in Österreich ==&lt;br /&gt;
Die privaten und öffentlichen Ausgaben für Gesundheit betragen in Österreich etwas mehr als zehn Prozent (2007: 10,1 Prozent) des Bruttoinlandsproduktes.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik.at/web_de/statistiken/gesundheit/gesundheitsausgaben/019701.html &amp;#039;&amp;#039;Überblick – Gesundheitsausgaben in Österreich laut System of Health Accounts (SHA) 1990–2015, in Mio. Euro&amp;#039;&amp;#039;] Statistik Austria, abgerufen am 2. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Studie des [[Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung|Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung]] prognostizierte dem Gesundheitswesen einen Beschäftigungszuwachs von 2,4 Prozent pro Jahr. Für 2010 wurden 324.000 unselbstständig Beschäftigte im Gesundheitswesen erwartet.&amp;lt;!-- Quelle nicht mehr referenzierbar &amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wirmachengesundheit.at/ Angaben der Plattform Gesundheitswirtschaft Österreich], abgerufen am 25. Februar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt; Bis 2020 wird eine Steigerung des Marktvolumens auf 67,8 Milliarden Euro vorausgesagt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.rolandberger.at:80/media/pdf/Roland_Berger_Zukunftsmarkt_Gesundheitsmarkt_20090825.pdf |text=Zukunftsmarkt Gesundheit &amp;amp; Wellness |format=PDF; 418&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20110812232511}} Studie von Roland Berger Strategy Consultants, S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftszweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswirtschaft| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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