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	<title>Gesundheitsmanagement - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T03:15:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gesundheitsmanagement&amp;diff=901838&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DanielDue: /* Grundlagen */ falschen Link entfernt</title>
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		<updated>2025-11-29T19:49:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Grundlagen: &lt;/span&gt; falschen Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesundheitsmanagement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die planvolle Gestaltung von mehr oder weniger komplexen gesellschaftlichen und sozialpolitischen Maßnahmen und Institutionen mit dem Ziel, die Gesundheit der Bevölkerung zu erhalten und zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesundheitsmanagement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umfasst eine Vielzahl von Aufgaben und Funktionen zur Gestaltung von [[Gesundheit]], insbesondere in Form von [[Gesundheitsförderung]]. Es basiert auf einem [[Biopsychosoziale Medizin|biopsychosozialen]] Verständnis von Gesundheit. Ziel ist die Stärkung gesundheitlicher Bewältigungsprozesse, wie z.&amp;amp;nbsp;B. eine [[Bedarfsgerechtigkeit|bedarfsgerechte]] Versorgung. Umgesetzt wird Gesundheitsmanagement in gesundheits- und sozialpolitischen Institutionen, von der Selbsthilfe über die [[Wohlfahrtspflege]] bis hin zu den Institutionen der Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung, bekannt unter dem Begriff der [[Soziale Sicherung|sozialen Sicherung]]. Aufgaben wie die Planung, Organisation, Steuerung, Regulierung und [[Evaluation]] gesundheitsbezogener [[Dienstleistung]]en gehören ebenfalls zum Gesundheitsmanagement.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens-Uwe Niehoff, Bernard Braun, Felix Welti: &amp;#039;&amp;#039;Sozialmedizin und [[Public Health]].&amp;#039;&amp;#039;  Nomos Verlagsgesellschaft, 1. Auflage Baden-Baden 2003, S. 107, ISBN 3-8329-0118-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Methodologisch ist Gesundheitsmanagement ein Querschnittsfach, das mehrere Disziplinen wie [[Sozialmedizin]], [[Gesundheitsökonomie]], [[Medizinrecht]] und [[Medizinsoziologie]] integriert und systematisch zu den [[Gesundheitswissenschaften]] zählt, insbesondere in der Ausprägung von „New [[Public Health]]“ (vgl. Mann, B., 2005; Waller, H., 2002). Im Kontext der [[Gesundheitsziel]]e der [[Weltgesundheitsorganisation]] (WHO) ist das Gesundheitsmanagement ein Strategieansatz der „Gesundheit für alle“. Als [[Betriebliches Gesundheitsmanagement]] hat dieser gesundheitsbezogene Ansatz eine wissenschaftliche und praktische Weiterentwicklung erlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Managementansätze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwartz und Wismar (1998, S. 560–564) sprechen von vier Grundorientierungen des Managements; sie sind in dem Konzept zielorientierten Managements ([[Management by Objectives]]) verwurzelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* populations- oder gemeindebezogen&lt;br /&gt;
* anbieterorientiert&lt;br /&gt;
* patienten-, klienten- und konsumentenorientiert&lt;br /&gt;
* systemorientiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Populations- oder gemeindebezogen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei handelt es sich um einen „klassischen europäischen Zugang zur Organisation des Gesundheitswesens“ (vgl. Schwartz/Wismar, 1998, S. 561) auf dem Hintergrund der Idee einer bevölkerungsweiten Versorgung. In Großbritannien wäre als Beispiel der [[National Health Service]] zu erwähnen, in Deutschland die [[Gesetzliche Krankenversicherung]] mit einem Versicherungsgrad von ca. 89 %. Traditionell lokale bzw. regionale Bezüge sind auch in [[Schweden]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anbieterorientiert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbieterorientierte Managementkonzepte betreffen die Bedarfsplanung und Sicherstellung auf der Anbieterseite z. B. durch Krankenhäuser und sonstige Gesundheitseinrichtungen (vgl. Goldschmidt AJW/Hilbert J, 2011), Human-Resources-Management mit der Frage nach der Funktion und der Führung menschlicher Arbeitskraft in Institutionen des Gesundheitswesens und die Technologieplanung (vgl. Schwartz/Wismar, 1998, S. 562). Unterschieden wird in einen instrumentellen und realen gesundheitlichen [[Bedarf]]. Der instrumentelle Bedarf bezieht sich auf verfügbare Mittel zur Behandlung, wie die ambulante Versorgung, stationäre Versorgung, Betten oder Ärzte. Der reale Bedarf kann weiter gespannte Versorgungsleistungen beinhalten wie die [[Gesundheitsförderung]] am Arbeitsplatz ([[Betriebliche Gesundheitsförderung]]) oder an Schulen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Gesund Leben Lernen]]), Verkehrsberuhigung, [[Umweltschutz]] oder [[Sozialarbeit]]er in Arztpraxen (vgl. ebenda).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Patienten- und Konsumentenorientiert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Patientenbedürfnisse einheitlich zu definieren ist schwierig, da es um subjektive Patientenbedürfnisse geht. Generell kann jedoch festgehalten werden, dass die Notwendigkeit gesehen wird, dass Patienten die Möglichkeit haben, ihre Rechte durchzusetzen. Die [[Patientenorientierung]], so Schwartz und Wismar, steht in der deutschsprachigen Literatur zum Gesundheitsmanagement – anders als in &amp;#039;&amp;#039;USA&amp;#039;&amp;#039; – erst am Beginn (S. 563). International wird die Patientenorientierung auf drei Ebenen diskutiert (ebenda):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Patientenorientiertes Management von Qualität&lt;br /&gt;
* Management von Dienstleistung&lt;br /&gt;
* Konsumerismus-Ansatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt eines &amp;#039;&amp;#039;Patientenorientes Management von Qualität&amp;#039;&amp;#039; stehen die gesundheitsspezifischen „Kunden“-Bedürfnisse, wie sie unter dem Total-Quality-Management-Ansatz ([[Total-Quality-Management|TQM]]) diskutiert werden. &amp;#039;&amp;#039;Management von Dienstleistungen&amp;#039;&amp;#039; analysiert gesundheitliche Versorgung als Teil einer Dienstleistungswirtschaft. Der &amp;#039;&amp;#039;Konsumerismus-Ansatz&amp;#039;&amp;#039; geht von der umstrittenen Diskussion einer Konsumentensouveränität des Patienten aus, zumal die Wahlmöglichkeiten im Gesundheitswesen zwischen verschiedenen Dienstleistungen erheblichen Beschränkungen unterliegen (S. 564).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Systemorientiert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hintergrund für diese Sichtweise ist die Verknüpfung eines wachsenden Versorgungsbedarfs mit steigenden Finanzierungsproblemen. Dabei wird dieser Zusammenhang als „systemabhängiges Steuerungsproblem im Gesundheitswesen“ (vgl. Schwartz/Wismar, S. 25) interpretiert. Diese Finanzierungsorientierung hat in den meisten industriegesellschaftlichen Gesundheitswesen an Bedeutung gewonnen. Ebenfalls auf der Systemebene ist eine „outcome-orientierte Zieldiskussion“ zu beobachten. Sie orientiert sich an den tatsächlichen Gesundheitsresultaten bei Patienten und Bevölkerungsgruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Qualifikationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernkompetenzen beziehen sich &amp;#039;&amp;#039;erstens&amp;#039;&amp;#039; auf die Analyse historischer, soziologischer und volkswirtschaftlicher Dimensionen der Gesundheitssicherung. Hierbei gewinnt die [[Soziale Sicherheit]], einschließlich der Konflikte in diesem System, eine große Bedeutung. Weitere Kernkompetenzen beinhalten &amp;#039;&amp;#039;zweitens&amp;#039;&amp;#039; die soziale Fähigkeit, sich in den Interessen- und Problemlagen gesundheitsbezogener Dienstleistungen auszukennen. Denn die Begründung und Bewertung von Zukunftsoptionen für die systemische und wirtschaftliche Gestaltung der Gesundheitsdienstleistungen ist eine wichtige Zielrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Kernkompetenzen werden weitere Fertigkeiten („skills“) aufgezeigt (vgl. Niehoff, Braun, 2003, S. 107):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# konzeptionelle und organisatorische Fertigkeiten&lt;br /&gt;
# soziale Kompetenz bei der Führung personaler Dienstleistungen&lt;br /&gt;
# Beherrschung personal- und betriebswirtschaftlicher Prozesse&lt;br /&gt;
# Kenntnis der Rechtsgrundlagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studiengänge und -abschlüsse ==&lt;br /&gt;
Die [[Fachhochschule Kärnten|FH Kärnten]] und das [[Management Center Innsbruck]] bieten Studien im Bereich Gesundheitsmanagement an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fh-kaernten.at/ |titel=Gesundheitsmanagement Studium |sprache=de |abruf=2023-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mci.edu/de/studium/bachelor/nonprofit-sozial-gesundheitsmgmt |titel=Nonprofit, Sozial &amp;amp; Gesundheitsmanagement Bachelor Studium {{!}} MCI Innsbruck |sprache=de |abruf=2023-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Studienabschlüsse oder Berufsbezeichnungen im Gesundheitsmanagement können auch als [[Zusatzqualifikation]] erworben oder über ein grundständiges Studium erfolgen. Oft erfolgt ein wirtschaftswissenschaftliches [[Postgraduales Studium|Aufbaustudium]] [[Berufsbegleitendes Studium|begleitend zum medizinischen Beruf]]. Der Abschluss erfolgt je nach Umfang und Vorbildung mit einem Zertifikat oder einem akademischen Grad wie dem Bachelor oder Master.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ralf Brand: &amp;#039;&amp;#039;Sportpsychologische Interventionen und Gesundheitsverhalten.&amp;#039;&amp;#039; Saarbrücken 2008, ISBN 978-3-8364-5615-9.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Goldschmidt|Andreas J.W. Goldschmidt]], J. Hilbert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Krankenhausmanagement mit Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-13-161231-1.&lt;br /&gt;
* Stefan Hoffmann, Stefan Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gesundheitsmarketing: Gesundheitspsychologie und Präventions&amp;#039;&amp;#039;. Hans Huber, Bern 2010, ISBN 978-3-456-84801-3.&lt;br /&gt;
* Michael Kastner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leistungs- und Gesundheitsmanagement – psychische Belastung und Altern, inhaltliche und ökonomische Evaluation&amp;#039;&amp;#039;. Pabst, Lengerich / Berlin 2010, ISBN 978-3-89967-657-0.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Mann (Soziologe)|Bernhard Mann]]: &amp;#039;&amp;#039;Gesundheit und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Sozialwissenschaften und Berufspraxis.&amp;#039;&amp;#039; (SuB), 28. Jg. (2005) Heft 1, {{ISSN|0724-3464}}, S. 120–128.&lt;br /&gt;
* Jens-Uwe Niehoff: &amp;#039;&amp;#039;Gesundheitssicherung – Gesundheitsversorgung – Gesundheitsmanagement. Grundlagen, Ziele, Aufgaben, Perspektiven.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin 2008, ISBN 978-3-939069-48-5.&lt;br /&gt;
* Jens-Uwe Niehoff, Bernard Braun: &amp;#039;&amp;#039;Sozialmedizin und [[Public Health]]&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2003, ISBN 3-8329-0118-3.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Schwartz|F.W. Schwartz]], [[Bernhard Badura|B. Badura]], R. Leidl, [[Heiner Raspe|H. Raspe]], [[Johannes Siegrist|J. Siegrist]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Public Health Buch. Gesundheit und [[Gesundheitswesen]]&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Urban &amp;amp; Schwarzenberg, München / Wien / Baltimore 1998, ISBN 3-541-17441-2.&lt;br /&gt;
* [[Heiko Waller]]: &amp;#039;&amp;#039;Sozialmedizin&amp;#039;&amp;#039;. 5. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2002, ISBN 3-17-017015-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Betriebliches Gesundheitsmanagement]]&lt;br /&gt;
* [[Die GesundheitsWirtschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.who.int/about/definition/en/ WHO Definition of Health]&lt;br /&gt;
* [https://www.gesundheitsmanagement.de/ Übersicht Studium / Studiengänge auf Gesundheitsmanagement.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.baua.de/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/Veranstaltungen.html Weiterbildungsangebot der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin]&lt;br /&gt;
* [https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/betriebliches-gesundheitsmanagement-zu-oft-vernachlaessigt-11357/ Artikel über vernachlässigtes Gesundheitsmanagement in Unternehmen in „Gesundheitsstadt-Berlin.de“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Qualitätsmanagement (Medizin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitswissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitsmanagement| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DanielDue</name></author>
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