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	<title>Gestank - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gestank&amp;diff=309491&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 29. März 2026 um 11:41 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-29T11:41:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gestank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (wie mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;stinken&amp;#039;&amp;#039; ‚einen unangenehmen Geruch ausströmen, übelriechend sein‘,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 469 (zu &amp;#039;&amp;#039;stincken&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; über mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;stanc&amp;#039;&amp;#039; von althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;stinkan&amp;#039;&amp;#039;: stinken, übel riechen, ursprünglich – bis zum frühen [[Mittelalter]] – einen Geruch von sich geben, duften)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Höfler (Mediziner)|Max Höfler]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Geruch vom Standpunkte der Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, 1893, S. 438–448; hier: S. 443.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine als unangenehm empfundene [[olfaktorische Wahrnehmung]] mit meist abstoßender Wirkung durch fauligen oder jauchigen Geruch, die bis zum [[Ekel]] führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wahrnehmung ==&lt;br /&gt;
Dieser Empfindung liegt ein beim Menschen erhalten gebliebener Schutz[[instinkt]] zu Grunde, der ihn davor schützen sollte, [[Verderb|Verdorbenes]] und [[Gift]]iges (vgl. [[Brom]]) aufzunehmen. Riechorgan zur Gestankswahrnehmung ist die menschliche Nase.&lt;br /&gt;
[[Datei:Neus1.jpg|mini|Menschliche Nase]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei vielen Stoffen hängt es von der [[Konzentration (Chemie)|Konzentration]] ab, ob sie als angenehm oder unangenehm wahrgenommen werden. Beispielsweise riecht [[Skatol]] (der Hauptverursacher des Geruchs von [[Kot]]) in geringen Konzentrationen angenehm und wird deswegen in Spuren [[Parfüm]]s beigemengt. Auch das Verhältnis des Wahrnehmenden zu dem, was da riecht, spielt – z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Sexualität]] – eine bedeutende Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Intensität von Gerüchen und damit auch von Gestank wird individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen, lässt sich aber vergleichen, wenn man [[Emission (Umwelt)|Emissionen]] misst. Die einschlägige Größe für die physiologische Wahrnehmung ist die [[Europäische Geruchseinheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;DIN EN 13725:2003-07 Luftbeschaffenheit; Bestimmung der Geruchsstoffkonzentration mit dynamischer Olfaktometrie; Deutsche Fassung EN 13725:2003. Beuth Verlag, Berlin. S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Gestank entsteht häufig in der Folge von Zersetzungsprozessen, bei denen [[Fäulnisbakterien]] eine Rolle spielen. In der [[Biologie]] sind stinkende [[Duftstoff]]e entweder ein Mittel zur Abwehr von Fressfeinden oder werden als [[Lockstofffalle|Lockstoff]] für aasfressende Organismen eingesetzt. Das Tier, das wohl am häufigsten damit in Verbindung gebracht wird, ist das [[Stinktier]]. Aber auch in der [[Insekten]]welt ist z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Grüne Stinkwanze]] als unangenehm riechend bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestank entsteht häufig bei&lt;br /&gt;
* verderbendem [[Obst]], [[Fleisch]] und anderen [[Lebensmittel]]n wie saurer [[Milch]] oder ranziger [[Butter]] (siehe [[Fäulnis]]prozesse)&lt;br /&gt;
* Ausstoß von [[Verdauung]]sgasen bei Mensch und Tier ([[Flatus]])&lt;br /&gt;
* bakterieller Zersetzung von [[Schweiß]], [[Menstruation]]sblut, [[Erbrechen|Erbrochenem]]&lt;br /&gt;
* Festgesetztem [[Zigaretten]]rauch in [[Kleidung]] und Räumen&lt;br /&gt;
* [[Verwesung]] von [[Aas]], [[Jauche]]&lt;br /&gt;
* Insektenlockdüften von Pflanzen und Pilzen (Aasgeruch), z.&amp;amp;nbsp;B. [[Stinkmorchel]]&lt;br /&gt;
* tierischen Duftmarken (vgl. die [[Zibetkatze]])&lt;br /&gt;
* Anwendung von Abwehrmechanismen durch Tiere, z.&amp;amp;nbsp;B. Stinktier&lt;br /&gt;
* chemischen Reaktionen z.&amp;amp;nbsp;B. [[Verbrennung (Chemie)|Verbrennung]] oder als Reizgase wie etwa [[Buttersäure]], [[Schwefelwasserstoff]] in [[Stinkbombe]]n, [[Schwefeldioxid]] etc.&lt;br /&gt;
* mangelnder Körperhygiene und daraus folgendem übermäßigem [[Körpergeruch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Der Große Gestank]], London (1858)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortgebrauch ==&lt;br /&gt;
Früher gingen Wissenschaftler davon aus, dass die [[Pest]] und andere Krankheiten durch Gestank bzw. schlechten Geruch übertragen werden, der als [[Miasma]] bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschlägige [[Redensart]]en sind im [[Deutsche Sprache|Deutschen]]: „Er stinkt wie ein [[Wiedehopf]]“; vgl. auch „Stunk machen“ (für: [[Streit|Zank]] anzetteln) und „ein Höllengestank“ (was auch eine volkstümliche Auffassung von der [[Hölle]] verrät). Besonders in Süddeutschland heißt es: „Handkäs stinkt von beiden Seiten“ – eine Redensart, die sagt, man finde an einer Sache aber auch gar nichts Gutes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Metapher|Metaphorisch]] wird auch [[Misstrauen]] oder [[Argwohn]] damit gekennzeichnet: „Bei diesem Geschäft stinkt doch etwas“; bzw. Lieschen zu Gretchen in [[Goethe]]s [[Faust I|Faust]] (beim Klatsch über ein anderes Mädchen): „Es stinkt. | Sie füttert zwei, wenn sie nun isst und trinkt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rumänien diskutiert ein Gesetz zum Verbot, Gestank zu erzeugen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orf.at/#/stories/2419937/ Rumänien: Debatte über Gesetz gegen Gestank] orf.at, 22. Dezember 2017, abgerufen am 23. Dezember 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alain Corbin: &amp;#039;&amp;#039;Pesthauch und Blütenduft. Eine Geschichte des Geruchs&amp;#039;&amp;#039;, 2. Aufl. 1994&lt;br /&gt;
* Annick LeGuérer: &amp;#039;&amp;#039;Die Macht der Gerüche. Eine Philosophie der Nase&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Gestank}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Riechen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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