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	<title>Gestalttheorie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gestalttheorie&amp;diff=55690&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KenntnisseSchüler am 17. März 2026 um 15:11 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gestalttheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein allgemeinerer Begriff für den Ansatz, der Anfang des 20. Jahrhunderts unter der Bezeichnung [[Gestaltpsychologie]] bekannt wurde. Mit dem Begriff Gestalttheorie wird darauf verwiesen, dass es sich zwar um eine psychologische Theorie handelt, dass diese aber für sich in Anspruch nimmt, auch über die [[Psychologie]] hinaus für andere Wissenschaftszweige als [[Metatheorie]] relevant zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenstand und Kernpositionen der Gestalttheorie ==&lt;br /&gt;
Die Gestaltpsychologie beschäftigt sich vor allem mit der Entstehung von Ordnung im psychischen Geschehen – in der [[Wahrnehmung]] ebenso wie im [[Denken]], [[Emotion|Fühlen]] und [[Sozialverhalten|Verhalten]]. Menschen werden dabei grundlegend als [[Offenes System|offene Systeme]] im aktiven Umgang mit ihrer Umwelt gesehen, die ihre Wahrnehmungen in bestimmten [[Muster]]n organisieren (siehe auch [[Deutungsmuster]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie geht – mit den Ideen und Erkenntnissen von [[Johann Wolfgang von Goethe]], [[Ernst Mach]] und besonders [[Christian von Ehrenfels]] als Vorläufern – auf die Forschungsarbeiten von [[Max Wertheimer]], [[Wolfgang Köhler (Psychologe)|Wolfgang Köhler]], [[Kurt Koffka]] und [[Kurt Lewin]] zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Die erste zusammenfassende Darstellung der Gestalttheorie im Sinne Max Wertheimers stammt von [[Gabriele von Wartensleben]], siehe G.v.W. 1914, &amp;#039;&amp;#039;Die christliche Persönlichkeit im Idealbild. Eine Beschreibung sub specie psychologica&amp;#039;&amp;#039;. Kempten und München: Kösel. Ins Englische übersetzt und kommentiert von Mitchell G. Ash, &amp;#039;&amp;#039;Gestalt Psychology in German Culture&amp;#039;&amp;#039;, 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wandten sich gegen die Elementenauffassung des Psychischen, den [[Assoziationspsychologie|Assoziationismus]], den klassischen [[Behaviorismus]] und die ursprüngliche Freudsche [[Triebtheorie]]. Der Neurologe [[Kurt Goldstein (Mediziner)|Kurt Goldstein]] entwickelte schließlich eine ganzheitliche Theorie des Organismus, die er selbst zwar in einigen Punkten von der Gestaltpsychologie abgrenzt, deren weitgehende Übereinstimmung mit den Grundgedanken und der ganzheitlichen Orientierung der Gestaltpsychologie aber unverkennbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wird der Gestalttheorie die Kernaussage „[[Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile]]“ zugeschrieben, die wiederum auf Aristoteles zurückgehen soll. Diese Zuschreibung ist allerdings falsch, wie [[Wolfgang Metzger]] betont: „Es ist … nicht zutreffend, wenn man sagt, das Ganze sei &amp;#039;&amp;#039;mehr&amp;#039;&amp;#039; als die Summe seiner Teile. Vielmehr muß es heißen: Das Ganze ist &amp;#039;&amp;#039;etwas anderes&amp;#039;&amp;#039; als die Summe seiner Teile. Es kommen nicht etwa nur zu den – unveränderten – Teilen Gestaltqualitäten hinzu, sondern alles, was zu einem Teil eines Ganzen wird, nimmt selbst neue Eigenschaften an“.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Metzger 1975, &amp;#039;&amp;#039;Was ist Gestalttheorie?&amp;#039;&amp;#039; In: K. Guss (Hrsg.), Gestalttheorie und Erziehung, Darmstadt: Steinkopff, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worum es der Gestalttheorie geht, hat ihr Hauptbegründer Max Wertheimer allgemein in der folgenden „Formel“ zusammengefasst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es gibt Zusammenhänge, bei denen nicht, was im Ganzen geschieht, sich daraus herleitet, wie die einzelnen Stücke sind und sich zusammensetzen, sondern umgekehrt, wo – im prägnanten Fall – sich das, was an einem Teil dieses Ganzen geschieht, bestimmt von inneren Strukturgesetzen dieses seines Ganzen. … Gestalttheorie ist dieses, nichts mehr und nichts weniger.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gestalttheory.net/gta/Dokumente/gestalttheorie.html Über Gestalttheorie.] Vortrag vor der Kant-Gesellschaft, Berlin am 17. Dezember 1924. Verlag der Philosophischen Akademie: Erlangen 1925&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestalttheorie ist in diesem Sinn nicht nur auf den Begriff der Gestalt oder des Ganzen und die Gestaltfaktoren der Wahrnehmung beschränkt, wie viele Publikationen nahelegen, sondern wesentlich breiter und umfassender zu verstehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Primat des [[Phänomen]]alen: Die Erlebniswelt des Menschen, wie sie sich darbietet, als einzige unmittelbar gegebene [[Wirklichkeit]] anzuerkennen und ernst zu nehmen, ist eine Grundaussage der Gestalttheorie.&lt;br /&gt;
* Die [[Interaktion]] von Individuum und Situation im Sinne eines dynamischen [[Feldtheorie (Psychologie)|Feldes]] bestimmt Erleben und Verhalten und nicht allein „Triebe“ oder außenliegende Kräfte oder feststehende Persönlichkeitseigenschaften.&lt;br /&gt;
* Verbindungen psychischer Sachverhalte werden leichter und dauerhafter aufgrund sachlicher Beziehungen gestiftet und weniger gut durch Wiederholung und Bekräftigung.&lt;br /&gt;
* Denken und Problemlösen sind durch sach- und gegenstandsangemessene Strukturierung, Umstrukturierung und Zentrierung des Gegebenen („Einsicht“) in Richtung auf das Geforderte gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
* Im [[Gedächtnis]] werden Strukturen aufgrund assoziativer Verknüpfungen ausgebildet und differenziert. Sie folgen einer Tendenz zu optimaler Organisation.&lt;br /&gt;
* Nicht miteinander vereinbare [[Kognition]]en einer Person führen zu [[Kognitive Dissonanz|dissonantem]] Erleben und zu kognitiven Prozessen, die diese Dissonanz zu reduzieren versuchen.&lt;br /&gt;
* In einem überindividuellen Ganzen wie einer Gruppe besteht eine Tendenz zu ausgezeichneten Verhältnissen im Wechselspiel der Kräfte und [[Bedürfnis]]se.&lt;br /&gt;
* Erkenntnistheoretisch entspricht dem gestalttheoretischen Ansatz ein [[Kritischer Realismus|kritisch-realistischer]] Standpunkt. Auf der methodischen Ebene wird eine sinnvolle Verbindung von experimentellem mit phänomenologischem Vorgehen (experimentell-phänomenologische Methode) versucht. Zentrale Phänomene werden ohne Verzicht auf experimentelle Strenge angegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Reification.svg|mini|250px|Bilder, die in der phänomenalen Wahrnehmungswelt auf Grundlage von Gehirnprozessen vervollständigt werden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele der Gestaltpsychologie für die [[visuelle Wahrnehmung]] sind die Wahrnehmung eines unvollständigen Kreises als vollständig oder einer Ansammlung von Punkten als „Form“ – auf Grundlage von [[Gehirn]]prozessen, die derzeit noch erforscht werden, wirkt in der phänomenalen Wahrnehmungswelt eine Tendenz zur Ergänzung der fehlenden Teile durch [[Extrapolation]], sodass eine prägnante Form gesehen wird. Studien deuten darauf hin, dass einfache Elemente oder Zusammensetzungen, bei denen die Bedeutung direkt ersichtlich ist, eine geringere Herausforderung an das Gehirn stellen als komplexe und daher Erstere gegenüber Letzteren bevorzugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namhafte Vertreter in verschiedenen Anwendungsbereichen ==&lt;br /&gt;
Nach der Vertreibung der wichtigsten Vertreter der Gestalttheorie während des Nationalsozialismus ins amerikanische Exil hat der gestalttheoretische Ansatz dort eine durchaus bemerkenswerte Verbreitung und Weiterentwicklung erfahren. Bekannt wurden aus ihrem Einflusskreis vor allem [[Mary Henle]], [[Solomon Asch]] ([[Sozialpsychologie]]), [[Rudolf Arnheim]] (Kunstpsychologie), [[Abraham S. Luchins]] und [[Edith H. Luchins]]. Im amerikanischen Exil verstorben ist [[Karl Duncker (Psychologe)|Karl Duncker]], einer der bedeutendsten Schüler der Gründergeneration, bekannt vor allem für seine Arbeiten zum produktiven Denken und Problemlösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namhafte Vertreter der Gestalttheorie der zweiten Generation waren in Deutschland vor allem [[Wolfgang Metzger]], [[Kurt Gottschaldt]] und [[Edwin Rausch]]. Der Metzger-Schüler [[Kurt Guss]] hat gestalttheoretische Prinzipien auf die Fragen von Erziehung und Unterricht angewendet. Auf [[Hans-Jürgen Walter]], einen Schüler des Gestaltpsychologen [[Friedrich Hoeth]], gehen grundlegende Arbeiten zur [[Gestalttheoretische Psychotherapie|Gestalttheoretischen Psychotherapie]] zurück, die auf gestalttheoretischer Grundlage Erkenntnisse verschiedener psychotherapeutischer Schulen integriert. Weiters ist [[Paul Tholey]] zu nennen, der vor allem für seine gestalttheoretisch orientierten Arbeiten zum [[Klartraum]], zur [[Bewusstsein]]sforschung und zur [[Sportpsychologie]] bekannt geworden ist – im letzteren Bereich führte er die Gestalttheorie des Sports fort, die sein Lehrer [[Kurt Kohl]] formuliert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswerte Verbreitung und eigenständige Entwicklungen erfuhr die Gestalttheorie auch in [[Italien]]&amp;lt;ref&amp;gt;Fiorenza Toccafondi &amp;amp; Rosamaria Valdevit (2007), &amp;#039;&amp;#039;Gestaltpsychologie in Italien – Tradition und Aktualität&amp;#039;&amp;#039;, in H. Metz-Göckel (Hrsg.), Gestalttheorie aktuell – Handbuch zur Gestalttheorie Band 1, Wien: Krammer, S. 113–129.&amp;lt;/ref&amp;gt; und in [[Japan]].&amp;lt;ref&amp;gt;siehe dazu das von [[Walter H. Ehrenstein]] herausgegebene Themenheft der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Gestalt Theory]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 30 (2008): &amp;#039;&amp;#039;Perceptual research in Japan&amp;#039;&amp;#039;. Siehe auch [https://en.gestalttheory.net/uploads/pdf/GTH-Archive/2008NoguchiKitaokaTakashima_Gestalt-oriented_perceptual_research_in_Japan.pdf Noguchi, Kitaoka &amp;amp; Takashima (2008): Gestalt-Oriented Perceptual Research in Japan: Past and Present]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier sind für Italien historisch vor allem [[Cesare Musatti]], [[Fabio Metelli]] und [[Gaetano Kanizsa]] als Pioniere zu nennen. In der italienischen Wahrnehmungspsychologie von heute tritt die Gestalttheorie vor allem unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Experimentelle Psychologie&amp;#039;&amp;#039; in Erscheinung.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe dazu Mario Zanforlin 2004: [https://en.gestalttheory.net/uploads/pdf/GTH-Archive/2004ZanforlinGestaltTheoryinItaly.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gestalt Theory in Italy – Is it Still Alive?&amp;#039;&amp;#039;] sowie Mauro Antonelli, Rossana Actis-Grosso &amp;amp; Daniele Zavagno 2008: [https://www.researchgate.net/publication/259389648 Experimental phenomenology and Gestalt theory], &amp;#039;&amp;#039;Teorie &amp;amp; Modelli XIII&amp;#039;&amp;#039;, 9-14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestalttheorie hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Renaissance in verschiedensten Wissenschafts-, Forschungs- und Anwendungsfeldern erlebt. Um die internationale Vernetzung der einschlägig tätigen Forschungs- und Anwendungspraktiker bemüht sich die 1978 in Deutschland gegründete internationale &amp;#039;&amp;#039;[[Gesellschaft für Gestalttheorie und ihre Anwendungen]] / Society for Gestalt Theory and its Applications (GTA)&amp;#039;&amp;#039;, die inzwischen Mitglieder in zahlreichen Ländern der Welt organisiert. Sie gibt seit 1978 die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Gestalt Theory – An International Multidisciplinary Journal]]&amp;#039;&amp;#039; heraus ({{ISSN|0170-057X}}), in der Beiträge zur Weiterentwicklung der Gestalttheorie in einer Vielzahl von Fachbereichen erscheinen, und organisiert alle zwei Jahre eine internationale wissenschaftliche Arbeitstagung (zuletzt in Deutschland, Österreich, Polen und Italien).&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [https://www.gestalttheory.net/de/gta-tagungen/tagungen-archiv/ GTA-Tagungsverzeichnis]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestalttheorie wird heute nicht nur in der Wahrnehmungsforschung verstärkt wiederentdeckt, sondern auch in der [[Hirnforschung]]&amp;lt;ref&amp;gt;u.&amp;amp;nbsp;a. im Zusammenhang mit der Entdeckung der so genannten Spiegelneuronen: M. N. Eagle,  J. C. Wakefield: &amp;#039;&amp;#039;Gestalt Psychology and the Mirror Neuron Discovery.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gestalt Theory.&amp;#039;&amp;#039; 29, 2007, Nr. 1, S. 59–64; schon vorher allgemeiner zu den neuralen Gestalt-Mechanismen der Wahrnehmung Ehrenstein, [[Lothar Spillmann|Spillmann]], [[Viktor Sarris|Sarris]] 2003: {{Webarchiv|url=http://mm.cse.wustl.edu/perceptionseminarresources/Ess-axio.pdf |wayback=20170812032633 |text=Gestalt Issues in Modern Neuroscience |archiv-bot=2022-11-08 02:35:10 InternetArchiveBot }}, &amp;#039;&amp;#039;Axiomathes 13&amp;#039;&amp;#039;,433–458, 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in der [[Musikwissenschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. Leman, Marc (Ed., 1997): &amp;#039;&amp;#039;Music, Gestalt, and Computing. Studies in Cognitive and Systematic Musicology&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, Heidelberg, New York: Springer&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Sprachwissenschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bibliographie zu Gestalttheorie und Linguistik siehe https://en.gestalttheory.net/index.php?page=gt-linguistic&amp;lt;/ref&amp;gt;, im [[Design]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe u.&amp;amp;nbsp;a. Roy Behrens, &amp;#039;&amp;#039;[http://metalab.uniten.edu.my/~ridha/PrinCiplesOf_Design/references/Art-Design-and-Gestalt-Theory.pdf Art, Design and Gestalt Theory]&amp;#039;&amp;#039;,LEONARDO, Vol. 31, No. 4, pp. 299–303, 1998&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Florian Arnold |Titel=Was heißt Gestalt? – für eine morphologische Designphilosophie |Sammelwerk=Deutsche Zeitschrift für Philosophie |Band=68 |Nummer=3 |Datum=2020-06-01 |ISSN=2192-1482 |DOI=10.1515/dzph-2020-0028 |Seiten=425–438 |Online=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/dzph-2020-0028/html |Abruf=2022-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem [[Design Thinking]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Larry Leifer, Christoph Meinel |Titel=Introduction |Sammelwerk=Design Thinking Research : Investigating Design Team Performance |Verlag=Springer International Publishing |Ort=Cham |Datum=2020 |ISBN=978-3-030-28960-7 |DOI=10.1007/978-3-030-28960-7_1 |Seiten=1–12 |Online=https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-030-28960-7_1 |Abruf=2022-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, in der [[Medizin]], [[Psychotherapie]], [[Bewegungswissenschaft#Gestalttheorie|Bewegungswissenschaft]]&amp;lt;ref&amp;gt;hier vor allem über die Arbeiten von [[Kurt Kohl]] und [[Paul Tholey]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, in [[Wirtschaftswissenschaft]]en und Sozialpolitik&amp;lt;ref&amp;gt;siehe dazu v.&amp;amp;nbsp;a. die Arbeiten von [[Ekkehart Schlicht]] und [[Gisela Kubon-Gilke]], von letzterer und 32 Mitautorinnen das zweibändige Kompendium &amp;#039;&amp;#039;Gestalten der Sozialpolitik&amp;#039;&amp;#039;, 2018, Verlag Mitropa.&amp;lt;/ref&amp;gt; und sogar in der [[Chemie]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Anton Amann (Chemiker)|Anton Amann]]: Das Gestaltproblem in der Chemie. Die Entstehung molekularer Form unter dem Einfluss der Umgebung. In: &amp;#039;&amp;#039;Gestalt Theory 14&amp;#039;&amp;#039; (1992), S. 228–265. [https://www.researchgate.net/publication/226975682_The_Gestalt_problem_in_quantum_theory_Generation_of_molecular_shape_by_the_environment The Gestalt problem in quantum theory: Generation of molecular shape by the environment]. In: &amp;#039;&amp;#039;Synthesis 97&amp;#039;&amp;#039; (1993), S. 125–156. [1]&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Genetik]].&amp;lt;ref&amp;gt;siehe dazu u.&amp;amp;nbsp;a. Cesar Koppe Grisolia (2005), &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://pdfs.semanticscholar.org/2cda/61c507c245284556b0ec8682cdfc85e89f6e.pdf |wayback=20180415190650 |text=Genes, genome and Gestalt |archiv-bot=2022-11-08 02:35:10 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, Genet. Mol. Res. 4 (1): 100–104.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunehmendes Interesse finden in den letzten Jahren im deutsch-, wie im englischsprachigen Raum auch die Beiträge der Gestalttheorie auf dem Gebiet der Psychopathologie: [[Psychische Störung]]en waren in ihrer Genese und Dynamik von Anfang an ein wesentliches Arbeitsgebiet gestalttheoretisch orientierter Forscher und Praktiker gewesen – diese Beiträge (siehe dazu auch [[Heinrich Schulte (Mediziner)|Heinrich Schulte]], [[Junius F. Brown]], [[Erwin Levy]] und [[Abraham S. Luchins]]) werden nun international wieder verstärkt beachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gestaltpädagogik]]&lt;br /&gt;
* [[Gestalttheoretische Psychotherapie]]&lt;br /&gt;
* [[Sehereignis]]&lt;br /&gt;
* [[Wahrnehmungsphysiologie]]&lt;br /&gt;
* [[Gestalt Pattern Matching]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Zur historischen Einordnung ===&lt;br /&gt;
* [[Anne Harrington]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Suche nach Ganzheit. Die Geschichte biologisch-psychologischer Ganzheitslehren: Vom Kaiserreich bis zur New-Age-Bewegung.&amp;#039;&amp;#039; New Jersey 1996; Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2002.&lt;br /&gt;
* [[Mitchell Ash|Mitchell G. Ash]]: &amp;#039;&amp;#039;Gestalt Psychology in German Culture. Holism and the Quest for Objectivity.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge/New York 1995. Neuauflage 2007: ISBN 978-0-521-64627-7.(Ausgezeichnet mit dem Morris D. Forkosch Prize der Zeitschrift Journal of the History of Ideas für das beste Buch im Bereich der &amp;#039;Intellectual History&amp;#039; im Jahre 1995.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klassiker ===&lt;br /&gt;
* Karl Duncker: &amp;#039;&amp;#039;Zur Psychologie des produktiven Denkens.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1963.&lt;br /&gt;
* Kurt Lewin: &amp;#039;&amp;#039;Feldtheorie in den Sozialwissenschaften. Ausgewählte theoretische Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Huber, Bern 1963. Neuauflage 2012: Hogrefe, ISBN 978-3-456850-76-4&lt;br /&gt;
* Kurt Koffka: &amp;#039;&amp;#039;Principles of Gestalt Psychology.&amp;#039;&amp;#039; Harcourt-Brace, New York 1935 (Drei Kapitel aus diesem Grundlagenwerk sind inzwischen in der Zeitschrift „Gestalt Theory“ auch in deutscher Übersetzung erschienen und nun auch im Auswahlband Kurt Koffka 2008 enthalten).&lt;br /&gt;
* Kurt Koffka: &amp;#039;&amp;#039;Zu den Grundlagen der Gestaltpsychologie – Ein Auswahlband.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Michael Stadler. Verlag Wolfgang Kammer, Wien 2008. ISBN 978-3-901811-41-8.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Werte und Tatsachen.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1968.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Metzger: &amp;#039;&amp;#039;Gestalt-Psychologie. Ausgewählte Werke.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von M. Stadler und H. Crabus. Kramer, Frankfurt 1999 (2. Aufl.).&lt;br /&gt;
* Wolfgang Metzger: &amp;#039;&amp;#039;Psychologie. Die Entwicklung ihrer Grundannahmen seit der Einführung des Experiments.&amp;#039;&amp;#039; Krammer, Wien 2002 (6. Aufl.), ISBN 978-3-901811-07-4.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Metzger: &amp;#039;&amp;#039;Schöpferische Freiheit.&amp;#039;&amp;#039; Kramer, Frankfurt 1962. Erweiterte Neuauflage 2022: &amp;#039;&amp;#039;Schöpferische Freiheit. Gestalttheorie des Lebendigen.&amp;#039;&amp;#039; Wolfgang Krammer, Wien, ISBN 978-3-901811-80-7.&lt;br /&gt;
* Max Wertheimer: &amp;#039;&amp;#039;Über Gestalttheorie.&amp;#039;&amp;#039; Vortrag vor der Kant-Gesellschaft, Berlin am 17. Dezember 1924. Verlag der Philosophischen Akademie, Erlangen 1925.&lt;br /&gt;
* Max Wertheimer: &amp;#039;&amp;#039;Produktives Denken.&amp;#039;&amp;#039; Kramer, Frankfurt 1964 (2. Aufl.), ISBN 978-3-7829-1022-4. Neuauflage 2019: Springer, ISBN 978-3-662-59820-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Herbert Fitzek]]: &amp;#039;&amp;#039;Gestaltpsychologie kompakt: Grundlinien einer Psychologie für die Praxis&amp;#039;&amp;#039;. Springer Verlag VS, ISBN 978-3-658-04275-2&lt;br /&gt;
* [[Giuseppe Galli]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Mensch als Mit-Mensch. Aufsätze zur Gestalttheorie in Forschung, Anwendung und Dialog. Herausgegeben und eingeleitet von Gerhard Stemberger&amp;#039;&amp;#039;. Krammer, Wien 2017, ISBN 978-3-901811-75-3&lt;br /&gt;
* [[Kurt Guss]]: &amp;#039;&amp;#039;Rubins Becher.&amp;#039;&amp;#039; Gestalttheoretisches Propädeutikum. Verlag der Ostwestfalen-Akademie, Borgentreich 2013. ISBN 978-3-947435-26-5.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Guss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berliner Schule.&amp;#039;&amp;#039; Gestalttheoretisches Repetitorium. Verlag der Ostwestfalen-Akademie, Borgentreich 2018. ISBN 978-3-947435-12-8.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Guss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wertheimers Fenster.&amp;#039;&amp;#039; Gestalttheoretisches Kolloquium. Verlag der Ostwestfalen-Akademie, Borgentreich 2018. ISBN 978-3-947435-13-5.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Guss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Psychologische Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgänge 1922–1938. Verlag der Ostwestfalen-Akademie, Borgentreich 2019. ISBN 978-3-947435-14-2.&lt;br /&gt;
* [[Hellmuth Metz-Göckel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gestalttheorie aktuell – Handbuch zur Gestalttheorie, Bd. 1&amp;#039;&amp;#039;. Krammer, Wien 2008, ISBN 978-3-901811-36-4.&lt;br /&gt;
* Hellmuth Metz-Göckel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gestalttheoretische Inspirationen – Handbuch zur Gestalttheorie, Bd. 2&amp;#039;&amp;#039;. Krammer, Wien 2011, ISBN 978-3-901811-59-3.&lt;br /&gt;
* Hellmuth Metz-Göckel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gestalttheorie und kognitive Psychologie&amp;#039;&amp;#039;. Springer, Wien, New York 2016. ISBN 978-3-658-12665-0.&lt;br /&gt;
* Marianne Soff: &amp;#039;&amp;#039;Gestalttheorie für die Schule. Unterricht, Erziehung und Lehrergesundheit aus einer klassischen psychologischen Perspektive.&amp;#039;&amp;#039; Krammer, Wien 2017, ISBN 978-3-901811-74-6.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Stemberger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Psychische Störungen im Ich-Welt-Verhältnis. Gestalttheorie und psychotherapeutische Krankheitslehre.&amp;#039;&amp;#039; Krammer, Wien 2002, ISBN 978-3-901811-09-8.&lt;br /&gt;
* Paul Tholey: &amp;#039;&amp;#039;Gestalttheorie von Sport, Klartraum und Bewusstsein. Ausgewählte Arbeiten, herausgegeben und eingeleitet von Gerhard Stemberger&amp;#039;&amp;#039;. Krammer: Wien 2018, ISBN 978-3-901811-76-0.&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Walter: &amp;#039;&amp;#039;Gestalttheorie und Psychotherapie.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Opladen 1994 (3. Aufl.).&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Walter: &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Gestalttheorie in Psychotherapie und Psychohygiene.&amp;#039;&amp;#039; Westdeutscher Verlag, Opladen 1996.&lt;br /&gt;
* Ralf Debus: &amp;#039;&amp;#039;Gestaltpsychologie der Kunstbetrachtung – Eine Einführung anhand der Werkbeschreibungen von Werner Schmalenbach.&amp;#039;&amp;#039;  Verlag Tradition, Hamburg 2016, ISBN 978-3-7345-5607-4; 2. Auflage &amp;lt;!-- oder Neudruck?--&amp;gt; ebenda 2021, ISBN 978-3-347-26729-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gestalttheory.net/ „Gesellschaft für Gestalttheorie“]&lt;br /&gt;
* [https://www.academia.edu/34054856/Einf%C3%BChrung_in_die_Gestalttheorie_1977_ Einführung in die Gestalttheorie] – Einführungstext des Gestaltpsychologen [[Kurt Guss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeine Psychologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interdisziplinäre Wissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KenntnisseSchüler</name></author>
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