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	<title>Gestade - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T19:39:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gestade&amp;diff=173023&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&quot;G&quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt)</title>
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		<updated>2026-02-19T09:22:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&amp;quot;G&amp;quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Archaismus. Siehe auch: [[Am Gestade]], Wien.}}&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gestade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet das [[Ufer]] eines Flusses oder eines Meeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Verwendung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schon im [[Mittelhochdeutsch]]en als „gestat“ gebräuchliche Wort entstand als Verstärkung des gleichbedeutenden Substantivs „stade“, althochdeutsch „stad[o]“. Das eigentlich mittel- und niederdeutsche Wort „Ufer“ wurde im [[Oberdeutsche Dialekte|oberdeutschen]] Sprachraum bis in die Frühe Neuzeit nicht verwendet und wohl auch nicht verstanden; so war es notwendig, dass in der Basler Ausgabe der [[Luther-Bibel]] von 1523 das Wort „Ufer“ durch „gestad“ erklärt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Duden, Band 7, &amp;#039;&amp;#039;Herkunftswörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Etymologie der Deutschen Sprache, 1989, S.&amp;amp;nbsp;237.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=gestade |Band=5 |Sp=4175 |lemid=G11845}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als geographisches Fachwort und in der Alltagssprache wurde „Gestade“ seither vollständig vom Wort „Ufer“ verdrängt. Im deutschen Sprachraum wird es daher heute nur noch gelegentlich als [[Archaismus]] oder in gehobener Stilebene verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die berühmteste Verwendung in der klassischen deutschen Literatur ist der zum [[Geflügeltes Wort|geflügelten Wort]] gewordene Beginn von [[Friedrich Schiller|Schillers]] Schauspiel &amp;#039;&amp;#039;[[Wilhelm Tell (Schiller)|Wilhelm Tell]]&amp;#039;&amp;#039; (1804):&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left: 2em; font-style: italic;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es lächelt der See, er ladet zum Bade,&lt;br /&gt;
Der Knabe schlief ein am grünen Gestade&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:Wilhelm Tell/Erster Aufzug|Erster Aufzug]] auf [[Wikisource]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in Österreich ist das Wort „Gestade“ als Bestandteil hergebrachter geografischer Namen noch weiter verbreitet. Beispiele:&lt;br /&gt;
* [[Heiligen Gestade]], Ortsteil von Villach&lt;br /&gt;
* [[Kloster Maria am Gestade]] in Wien (Innere Stadt)&lt;br /&gt;
* [[Maria am Gestade]], Kirche in Wien (Innere Stadt)&lt;br /&gt;
* [[Maria am Gestade (Innsbruck)|Maria am Gestade]], Kirche in Innsbruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Namen der [[Gstättengasse und Ursulinenplatz|Gstättengasse]] und des Gstättentors in der Salzburger Altstadt rühren vom Wort „Gestade“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochgestade und Tiefgestade ==&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;allgemeinen Sprachgebrauch&amp;#039;&amp;#039; versteht man unter Hochgestade, Hochgeschwade oder Hochufer die Geländekante zwischen Niederterrasse und Flussaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Karlsruher Raum&amp;#039;&amp;#039; wird als Hochgestade die höher gelegene Fläche der Rheinebene außerhalb der ursprünglichen Rheinauen bezeichnet. Geomorphologisch handelt es sich um eine [[Niederterrasse]].&lt;br /&gt;
Das [[Niederterrasse des Oberrheins|Tiefgestade]] ist die Rheinaue, die Rheinniederung links und rechts des heutigen Rheinverlaufs im Oberrheingraben.&lt;br /&gt;
Unter Gestadebruch versteht man die Kante zwischen Hochgestade und Tiefgestade. Der Gestadebruch wird auch als Rheinberg oder Rheinbruch bezeichnet. Der Gebrauch von Hoch- und Tiefgestade für die Flächen ist ungewöhnlich und in der Regel nur am Oberrhein zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Deutsches Wörterbuch |Lemma=gestade |Band=5 |Sp=4175 |lemid=G11845}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederterrasse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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