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	<title>Gespickter Hase - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T07:53:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gespickter_Hase&amp;diff=2113962&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Unicode-Zeichen entfernt/ersetzt</title>
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		<updated>2025-04-26T11:55:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unicode-Zeichen entfernt/ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gespickter Hase-01.jpg|mini|hochkant=1.1|Verwendung des [[Folterinstrument]]s &amp;#039;&amp;#039;Gespickter Hase&amp;#039;&amp;#039; (hier als mobiles Martergerät).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gespickte Hase&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, gelegentlich auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stachelrolle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist ein [[spätmittelalter]]lich-[[frühneuzeit]]liches [[Folterinstrument]]. Das Foltergerät wurde in unterschiedlichen Ausformungen und Arten verwendet. Es bestand entweder aus einem mit Spitzen besetzten („gespickten“) Kopfteil oder aus einer mit Spitzen oder Zacken versehenen Rolle oder Walze („Stachelrolle“). Eingesetzt wurde es sowohl als „mobiles“ Folterinstrument als auch stationär bei [[Streckbank (Folter)|Streckbänken]] und Streckleitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Folterinstrument ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Gespickte Hase&amp;#039;&amp;#039; wurde im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit bei sogenannten [[Peinliche Befragung|peinlichen Befragungen]] eingesetzt. Das Martergerät diente dazu, [[Geständnis]]se zu erwirken, und gehörte in der damaligen [[Recht]]sprechung zu den gebräuchlichen Mitteln der „Wahrheitsfindung“, insbesondere auch bei [[Hexenverfolgung|Hexenprozessen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pierer&amp;quot;&amp;gt;[http://www.zeno.org/Pierer-1857/A/Gespickter+Hase &amp;#039;&amp;#039;Gespickter Hase&amp;#039;&amp;#039;] – Stichwort im [[Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit|Pierer’s Universal-Lexikon]], Online bei [[zeno.org]]. (Aufgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010.)&amp;lt;/ref&amp;gt; So gehörte die Verwendung des &amp;#039;&amp;#039;Gespickten Hasen&amp;#039;&amp;#039; bei der [[Folter|Tortur]] mit zu den „Grundkenntnissen“ und Aufgaben von [[Scharfrichter]]n, deren Rechte und Pflichten erstmals im [[Augsburg]]er Stadtrecht von 1276 schriftlich festgehalten wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jutta Nowosadtko: &amp;#039;&amp;#039;Scharfrichter und Abdecker. Der Alltag zweier „unehrlicher Berufe“ in der Frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. Schöningh, Paderborn 1994, ISBN 3-506-76115-3, S.&amp;amp;nbsp;52. (Zugl. Dissertation, Universität Essen, 1993)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem in [[Preußen]] ab 1708 faktisch keine Hexenprozesse mehr stattfanden, ließ [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich der Große]] dort 1740 die Tortur ausdrücklich abschaffen. Andere deutsche Territorien folgten ihm wenige Jahrzehnte später mit der Abschaffung oder wesentlichen Einschränkung der Folter. In der 1767 erschienenen Neuausgabe des [[Allgemeines Lexikon der Künste und Wissenschaften|Allgemeinen Lexikons der Künste und Wissenschaften]] von [[Johann Theodor Jablonski|Jablonski]], [[Johann Joachim Schwabe|Schwabe]] u.&amp;amp;nbsp;a. ist noch folgende Beschreibung des Folterinstruments enthalten: {{&amp;quot;|Gespickter Hase, ein Stück zu der scharfen Frage, und zwar zu derselben zweyten Grade gehörig. Es ist eine Walze, worinnen um und um zugespitzte Pflöckchen geschlagen sind. Diese wird dem Leidenden, wenn er auf der Bank ausgestreckt liegt, unter den Rücken gelegt, und hin und her gezogen.}}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Theodor Jablonski]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeines Lexikon der Künste und Wissenschaften]]&amp;#039;&amp;#039;. Von neuem durchgesehen, verbessert und stark vermehret von [[Johann Joachim Schwabe]], Zeisen und Hartung, Leipzig 1767, S.&amp;amp;nbsp;630, Stichwort: &amp;#039;&amp;#039;Gespickter Hase&amp;#039;&amp;#039;. ([http://books.google.de/books?id=UnhBAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA530&amp;amp;lpg=PA530&amp;amp;dq=%22gespickter+hase%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=OOCTfzFnk0&amp;amp;sig=HmlC75Ng_7dTndLTON2-G4Hnal4&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=V-XBTP-sFYaZOvi6jZwM&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CBoQ6AEwADgo#v=onepage&amp;amp;q=%22gespickter%20hase%22&amp;amp;f=false Online-Auszug] bei [[Google Bücher]].)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Streckbett.jpg|miniatur|center|hochkant=2.4|Scharfrichter bei der [[Folter|Tortur]] eines Folteropfers auf einer Streckbank, die mit drei &amp;#039;&amp;#039;Gespickten Hasen&amp;#039;&amp;#039; (hier mit Eisenspitzen besetzte Walzen) ausgestattet ist. (Abbildung eines Ausstellungsexemplars des ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Königlich Bayerischen Nationalmuseums zu München&amp;#039;&amp;#039;.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benennung ===&lt;br /&gt;
Die Benennung &amp;#039;&amp;#039;Gespickter Hase&amp;#039;&amp;#039; nimmt Bezug auf das ähnliche Aussehen des Folterinstruments mit einem zum [[Braten (Garmethode)|Braten]] vorbereiteten [[Hasen]] (oder [[Kaninchen]]), der mit an beiden Enden etwas hervorstehenden Speckstreifen [[Spicken (Kochen)|gespickt]] wurde. Der (neutralere) Begriff &amp;#039;&amp;#039;Stachelrolle&amp;#039;&amp;#039; findet sich als zusätzliche Benennung, teils auch als Katalogschlagwort, in einigen früheren Museumsschriften und -bestandsverzeichnissen, wie zum Beispiel in einer 1856 erschienenen Denkschrift des [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseums]] in Nürnberg.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Germanisches Nationalmuseum]] Nürnberg: &amp;#039;&amp;#039;Denkschriften des Germanischen Nationalmuseums. Organismus und literarische Sammlungen. 2.&amp;amp;nbsp;Kunst- und Alterthums-Sammlungen, Band&amp;amp;nbsp;1, Teil&amp;amp;nbsp;2&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Lit.-artist. Anstalt des Germanischen Museums, Nürnberg 1856, S.&amp;amp;nbsp;370, Schlagwort: &amp;#039;&amp;#039;Stachelrolle&amp;#039;&amp;#039;. ([http://books.google.de/books?id=D5cUAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA370&amp;amp;dq=%22gespickter+Hase%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=2RDCTKv2K8bpOdWm2aAG&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCgQ6AEwADge#v=onepage&amp;amp;q=%22gespickter%20Hase%22&amp;amp;f=false Online-Auszug] bei [[Google Bücher]].)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der teils auch verwendete [[Englische Sprache|englische]] Begriff &amp;#039;&amp;#039;Spanish tickler&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet eigentlich ein anderes Martergerät, bestehend aus einem – an einem Holzstiel angebrachten – „Fleischreißer“ mit sehr langen und scharfen Eisenkrallen, der wie eine [[Katzen#Bewegungsapparat|Katzenpfote]] mit ausgefahrenen [[Kralle]]n aussieht und in englischer Sprache auch als &amp;#039;&amp;#039;cat’s paw&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem kritischen Aufsatz über frühere Hexenprozesse im ostpreußischen [[Braniewo|Braunsberg]], der in einem 1859 erschienenen Folgeband der &amp;#039;&amp;#039;Neuen Preußischen Provinzial-Blätter&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurde, kommentierte der Verfasser J.&amp;amp;nbsp;A.&amp;amp;nbsp;Lilienthal die Benennung wie folgt: {{&amp;quot;|Spanische Stiefeln, gespickter Hase und ähnliche Benennungen der Marterwerkzeuge lassen, wenn nicht auf Hohn, so doch auf einen grausamen Scherz schließen, den man sich gegen die bedauerungswerthen Opfer erlaubte.}}&amp;lt;ref&amp;gt;Jacob Aloys von Lilienthal: &amp;#039;&amp;#039;Die Hexenprozesse der beiden Städte Braunsberg, nach den Criminalacten des braunsberger Archivs bearbeitet. (Fortsetzung aus Bd.&amp;amp;nbsp;III, S.&amp;amp;nbsp;364–78)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Preußische Provinzial-Blätter. Dritte Folge. Band&amp;amp;nbsp;IV&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg.: F.&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Hasenkamp, Theile’s Buchhandlung, Königsberg 1859, S.&amp;amp;nbsp;106, Fußnote. ([http://books.google.de/books?id=2t0AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA106&amp;amp;dq=%22gespickter+Hase%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=xBjCTOD9C4vQjAfWkMhN&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=4&amp;amp;ved=0CDgQ6AEwAzgy#v=onepage&amp;amp;q=%22gespickter%20Hase%22&amp;amp;f=false Online-Auszug] bei [[Google Bücher]].)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausformungen, Verwendung ===&lt;br /&gt;
Anfänglich wurde das Folterinstrument gänzlich aus [[Holz]] hergestellt, wie sich aus der Beschreibung unter dem Stichwort „Spicken“ in der [[Oeconomische Encyclopädie|Oeconomischen Encyclopädie]] von [[Johann Georg Krünitz|Krünitz]] u.&amp;amp;nbsp;a. in dem 1833 erschienenen Enzyklopädieband&amp;amp;nbsp;157 ergibt: {{&amp;quot;|Ein gespickter Hase, eine Art der Tortur, welche vermittelst eines mit zugespitzten Pflöcken beschlagenen Holzes zugefügt wird.}}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Krünitz]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Oeconomische Encyclopädie|Oeconomische Encyclopädie. Band&amp;amp;nbsp;157: „Speckstrick bis Spiel (Imperial)“]]&amp;#039;&amp;#039;. Pauli, Berlin 1833, S.&amp;amp;nbsp;280, Stichwort: „Spicken“. ([http://books.google.de/books?id=9yU7AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA280&amp;amp;dq=%22Gespickter+Hase%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=9kbBTMH0DIOeOuzF2dcL&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=6&amp;amp;ved=0CEcQ6AEwBQ#v=onepage&amp;amp;q=%22Gespickter%20Hase%22&amp;amp;f=false Online-Auszug] bei [[Google Bücher]].)&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurden bei der Herstellung auch [[Eisen]]teile verwendet, insbesondere für die Spitzen oder Zacken sowie für [[Lasche|Befestigungslaschen]] und -halterungen. Ausgeformt wurde das Martergerät dann meistens mit Rollen oder Walzen aus Holz, die ringsum mit Eisenspitzen oder -zacken besetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden sind &amp;#039;&amp;#039;Gespickte Hasen&amp;#039;&amp;#039; als mobile „Einzelmartergeräte“, die über einen Holzstiel verfügten, sowie stationäre Ausformungen in Form von spitzenbesetzten Rollen oder Walzen, die meistens in [[Streckbank (Folter)|Streckbänke]] eingebaut wurden, teils auch in Streckleitern. Bei Streckbank-Einbauten wurden die Rollen oder Walzen zum Teil auch ganz aus Eisen hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folteropfer wurden teilweise an einem Pfahl o.&amp;amp;nbsp;ä., einem großen Holzkreuz oder einer Streckleiter festgebunden und dann vom Scharfrichter unter anderem mit dem (mobilen) &amp;#039;&amp;#039;Gespickten Hasen&amp;#039;&amp;#039; traktiert, was meistens auf dem [[Rücken]] der Opfer erfolgte, teils auch auf den [[Gliedmaßen]] und der [[Brust]]. Dabei wurde das mit einer gespickten Rolle ausgestattete Folterinstrument auf- und abgezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pierer&amp;quot;/&amp;gt; Die meisten Folteropfer wurden jedoch auf einer Streckbank oder einem Streckbrett gemartert, auf denen die Opfer dann meist auf stationären &amp;#039;&amp;#039;Gespickten Hasen&amp;#039;&amp;#039; hin- und hergezogen und überdehnt wurden. Teils gab es auch Streckbänke mit einer schweren obenliegenden Walze, die mit Stahlspitzen besetzt war (siehe nachfolgende Abbildungen), sowie Streckleitern, die zusätzlich mit einer mit spitzen Dornen besetzten Rolle ausgestattet waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.frei-e-buerger.de/hexe-pdf/4maerz_07.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Hexenverfolgung in Freiburg. 4.&amp;amp;nbsp;Folge: Von den Torturen der Folter bis zum gültigen Geständnis&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160128134440}}. In: Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;FREIeBÜRGER&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe März 2007, S.&amp;amp;nbsp;27. (Aufgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;Oktober 2010; [[Portable Document Format|PDF]]-Datei.; 170&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Muzeum Ziemi Lubuskiej - Muzeum Tortur - Zając hiszpański-2.JPG|&amp;#039;&amp;#039;Gespickter Hase&amp;#039;&amp;#039;, hier als mobiles Folterinstrument mit einem [[Holz]]stiel ausgebildet.&lt;br /&gt;
Muzeum Ziemi Lubuskiej - Muzeum Tortur - Zając hiszpański-3.JPG|Teilansicht des Kopfteils mit der mit spitzen [[Eisen]]stiften versehenen Holzrolle.&lt;br /&gt;
Muzeum Ziemi Lubuskiej - Muzeum Tortur - Madejowe łoże-2.JPG|[[Streckbank (Folter)|Streckbank]] mit mehreren &amp;#039;&amp;#039;Gespickten Hasen&amp;#039;&amp;#039;, rechts das Handhebelrad für die Streckung der Folteropfer.&lt;br /&gt;
Muzeum Ziemi Lubuskiej - Muzeum Tortur - Madejowe łoże 02-2.JPG|Detail: unten drei kleinere, mit Spitzen besetzte Walzen, oben eine größere mit [[Handkurbel]]. &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museumsexponate ==&lt;br /&gt;
Historische Folterinstrumente oder Nachbildungen davon werden in verschiedenen speziellen [[Museum|Museen]] in mehreren Ländern ausgestellt, insbesondere in [[Mitteleuropa]]. &amp;#039;&amp;#039;Gespickte Hasen&amp;#039;&amp;#039; sind dabei oft als Exponate anzutreffen, meistens in Verbindung mit Streckbänken und Streckleitern und teils auch in anderen Ausformungen. So gehört dieses Marterwerkzeug zum Beispiel zum Ausstellungsfundus des nach eigenen Angaben größten mitteleuropäischen Foltermuseums in der [[Burg Sommeregg]], die in der österreichischen Gemeinde [[Seeboden am Millstätter See]] gelegen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird das Folterinstrument &amp;#039;&amp;#039;Gespickter Hase&amp;#039;&amp;#039; unter anderem im polnischen &amp;#039;&amp;#039;Museum des Lebuser Landes&amp;#039;&amp;#039; in [[Zielona Góra|Grünberg in Schlesien]] &amp;#039;&amp;#039;(Zielona Góra)&amp;#039;&amp;#039; gezeigt, im &amp;#039;&amp;#039;[[Rüdesheim am Rhein#Museen|Mittelalterlichen Foltermuseum]]&amp;#039;&amp;#039; im hessischen [[Rüdesheim am Rhein]] und im &amp;#039;&amp;#039;Torture Museum&amp;#039;&amp;#039; im niederländischen [[Amsterdam]] sowie in zwei original erhaltenen [[Folterkammer]]n: Im [[Schloss Pöggstall]] in der niederösterreichischen Gemeinde [[Pöggstall]] und in der &amp;#039;&amp;#039;Fragstatt&amp;#039;&amp;#039; im [[Altes Rathaus (Regensburg)|Alten Rathaus]] im bayerischen [[Regensburg]] und auch im [[Dithmarscher Landesmuseum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Darstellungen ==&lt;br /&gt;
Außer zeitgenössischen Abbildungen in Lexika und Museumsführern ist eine Darstellung eines &amp;#039;&amp;#039;Gespickten Hasen&amp;#039;&amp;#039; unter anderem in einem [[Kupferstich]] von [[Georg Paul Busch]] zu sehen; in seinem 1733 geschaffenen Porträt des Hallenser Rechtsgelehrten [[Justus Henning Böhmer]] stellte er neben der [[Justitia]] auch verschiedene Straf- und Folterwerkzeuge dar, so auch eine mit Spitzen versehene Walze als Teil einer Streckbank.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Buchholz u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Worte des Rechts – Wörter zur Rechtsgeschichte. Festschrift für Dieter Werkmüller zum 70.&amp;amp;nbsp;Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-503-09817-0, S.&amp;amp;nbsp;164–165. ([[Festschrift]]; [http://books.google.de/books?id=6LOeuUi219sC&amp;amp;pg=PA165&amp;amp;dq=%22gespickter+Hase%22&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=5gLCTKCJBsqBOvSElYQM&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgU#v=onepage&amp;amp;q=%22gespickter%20Hase%22&amp;amp;f=false Online-Auszug] bei [[Google Bücher]].)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst Herrmann (Theologe)|Horst Herrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Folter. Eine Enzyklopädie des Grauens&amp;#039;&amp;#039;. Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-8218-3951-1.&lt;br /&gt;
* [[Peter Burschel (Historiker)|Peter Burschel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Quälen des Körpers. Eine historische Anthropologie der Folter&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag, Köln 2000, ISBN 3-412-06300-2.&lt;br /&gt;
* [[Karl Bauer (Heimatforscher)|Karl Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Regensburg. Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. 5.,&amp;amp;nbsp;erweiterte u. verbesserte Auflage. Mittelbayerischer Verlag, Regensburg 1997, ISBN 3-931904-19-9, S.&amp;amp;nbsp;870–872.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gespickter Hase}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Vehmgerichte und Hexenprozesse in Deutschland/Vierter Abschnitt. Die Folter}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrechtsgeschichte des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrechtsgeschichte der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Folterinstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hexenverfolgung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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