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	<title>Gesetz der multiplen Proportionen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T11:38:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gesetz_der_multiplen_Proportionen&amp;diff=126267&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Blaues-Monsterle: /* Wasserstoffoxide */ bei dieser Eingrenzung auf 2 mögliche Summenformeln floss wohl das (bekannte) Ergebnis mit ein - das ist a priori betrachtet Unsinn; tatsächlich gibt es unendlich viele weitere Möglichkeiten</title>
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		<updated>2025-11-25T13:25:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wasserstoffoxide: &lt;/span&gt; bei dieser Eingrenzung auf 2 mögliche Summenformeln floss wohl das (bekannte) Ergebnis mit ein - das ist a priori betrachtet Unsinn; tatsächlich gibt es unendlich viele weitere Möglichkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesetz der multiplen Proportionen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; besagt: Wenn zwei [[Chemisches Element|Elemente]] verschiedene [[Chemische Verbindung|chemische Verbindungen]] bilden können, stehen die Massen des einen Elements, die sich mit einer gleichbleibenden Masse des anderen Elements verbinden, zueinander im Verhältnis kleiner [[Ganze Zahl|ganzer Zahlen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pauling_18&amp;quot; /&amp;gt; [[John Dalton]] formulierte das Gesetz 1808, auf dem [[Gesetz der konstanten Proportionen]] aufbauend. Es stützte Daltons zu seiner Zeit sehr umstrittene [[Atommodell#Atommodelle der Neuzeit|Atomhypothese]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesetz wird zwar allgemein Dalton zugesprochen, er hat es aber nirgends explizit formuliert, auch nicht in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;A new system of chemical philosophy&amp;#039;&amp;#039; von 1808.&amp;lt;ref&amp;gt;Jost Weyer, Geschichte der Chemie, Springer 2018, Band 2, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist aber natürlicher Bestandteil seiner Atomtheorie und findet sich schon in den Beispielen zu seiner Skizze seiner Atomtheorie 1803. Insbesondere gibt er die unterschiedlichen Sauerstoffanteile in Stickstoffoxiden als Beispiel an. Zuvor hatten unter anderem auch [[Joseph-Louis Proust]], dem die erste Formulierung des [[Gesetz der konstanten Proportionen|Gesetzes der konstanten Proportionen]] zugeschrieben wird, Beispiele für das Gesetz gefunden und weitere fanden 1808 [[William Hyde Wollaston]] und [[Thomas Thomson (Chemiker)|Thomas Thomson]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Schwefeloxide ===&lt;br /&gt;
Lässt man unter bestimmten Bedingungen [[Schwefel]] mit [[Sauerstoff]] reagieren, braucht man für 32&amp;amp;nbsp;Gramm Schwefel (aufgrund der Molmasse von 32&amp;amp;nbsp;g/Mol entsprechend 1&amp;amp;nbsp;Mol) auch 32&amp;amp;nbsp;Gramm Sauerstoff (aufgrund der Molmasse von 16&amp;amp;nbsp;g/Mol entsprechend 2&amp;amp;nbsp;Mol), damit beide ohne einen verbleibenden Überschuss eines der Reaktionspartner vollständig miteinander reagieren. Um eine andere mögliche Verbindung von Schwefel und Sauerstoff herzustellen, braucht man für 32&amp;amp;nbsp;Gramm Schwefel 48&amp;amp;nbsp;Gramm Sauerstoff. Die Massen des Sauerstoffs, die in den beiden Fällen mit je 32&amp;amp;nbsp;Gramm Schwefel reagieren, verhalten sich wie 32:48 oder gekürzt wie 2:3, während das [[Stöchiometrie|stöchiometrische Verhältnis]] bei der zweiten Reaktion 1:3 beträgt. Bei der ersten Verbindung handelt es sich um [[Schwefeldioxid]] SO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, bei der zweiten Verbindung um [[Schwefeltrioxid]] SO&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beobachtung ließ sich mit Daltons Atomhypothese leicht erklären, gemäß welcher chemische Elemente aus jeweils untereinander gleichen Atomen bestehen, während chemische Verbindungen die Kombination der Atome zweier oder mehrerer Elemente in bestimmten Zahlenverhältnissen sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pauling_18&amp;quot; /&amp;gt; Offenbar enthält die zweite genannte Verbindung anderthalbmal so viele Sauerstoffatome wie die erste, so dass sich allein aus der beschriebenen Beobachtung die rechnerisch möglichen Formeln für die entstandenen Verbindungen auf&lt;br /&gt;
* S&amp;lt;sub&amp;gt;x&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und S&amp;lt;sub&amp;gt;x&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; oder&lt;br /&gt;
* S&amp;lt;sub&amp;gt;x&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt; und S&amp;lt;sub&amp;gt;x&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;6&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
* und so weiter&lt;br /&gt;
eingrenzen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserstoffoxide ===&lt;br /&gt;
Um in einer chemischen Reaktion [[Wasser]] herzustellen, braucht man für je 16&amp;amp;nbsp;Gramm Sauerstoff zwei Gramm [[Wasserstoff]]. Bei der Herstellung einer anderen Substanz stellt man fest, dass für je 16&amp;amp;nbsp;Gramm Sauerstoff ein Gramm Wasserstoff benötigt wird. Setzt man die Formel H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O für Wasser als bekannt voraus, grenzt allein diese Information die möglichen Formeln für die unbekannte Substanz auf HO, H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, H&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; etc. ein. Eine nähere Untersuchung zeigt, dass es sich um [[Wasserstoffperoxid]] mit der Formel H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stickoxide ===&lt;br /&gt;
In den fünf [[Stickoxide]]n N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O, NO, N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;, NO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;5&amp;lt;/sub&amp;gt; kommen auf jeweils 28&amp;amp;nbsp;Gramm [[Stickstoff]] (N&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) die Sauerstoffmassen 16, 32, 48, 64 und 80&amp;amp;nbsp;Gramm. Diese Sauerstoffmassen stehen im Verhältnis 16:32:48:64:80 oder gekürzt 1:2:3:4:5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.martin-thoma.de/chemie/chemische_grundgesetze.htm Seite von Martin Thoma mit Erklärung des Gesetzes der multiplen Proportionen], abgerufen am 31.&amp;amp;nbsp;Januar 2019.&lt;br /&gt;
* {{RömppOnline|ID=RD-04-00057|Name=Daltonsche Gesetze|Abruf=2014-06-14}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spektrum.de/lexikon/chemie/gesetze-der-stoechiometrischen-proportionen/3688 Gesetze der stöchiometrischen Proportionen im &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Chemie&amp;#039;&amp;#039; auf Spektrum.de], abgerufen am 15.&amp;amp;nbsp;November 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pauling_18&amp;quot;&amp;gt;L. Pauling: &amp;#039;&amp;#039;General Chemistry.&amp;#039;&amp;#039; Dover Publications, New York 1988, ISBN 0-486-65622-5, S.&amp;amp;nbsp;18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemische Bindung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Blaues-Monsterle</name></author>
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