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	<title>Gesetz der konstanten Proportionen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T02:53:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gesetz_der_konstanten_Proportionen&amp;diff=125810&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Succu: /* Siehe auch */ wieso?</title>
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		<updated>2025-10-27T19:28:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; wieso?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gesetz der konstanten Proportionen anhand der Massenverhältnisse von diversen Molekülen.svg|mini|400px|Verdeutlichung des Gesetzes der konstanten Proportionen anhand der Massenverhältnisse diverser Moleküle.|alternativtext=(Bemerkung: In der Legende des Bildes sind die Farben für Wasserstoff und Sauerstoff vertauscht – Wasserstoff müsste blau sein, Sauerstoff rot)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesetz der konstanten Proportionen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; besagt, dass die [[Chemisches Element|Elemente]] in einer bestimmten [[Chemische Verbindung|chemischen Verbindung]] immer im gleichen [[Massenverhältnis]] vorkommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles E. Mortimer, Ulrich Müller, Johannes Beck: &amp;#039;&amp;#039;Chemie: Das Basiswissen der Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2015, ISBN 978-3-13-484312-5, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Massenverhältnis im [[Natriumchlorid]] zum Beispiel ist immer 39 % [[Natrium]] zu 61 % [[Chlor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese von [[Joseph-Louis Proust]] 1797 formulierte und nach ihm auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Proustsches Gesetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannte Regel ist der Ausgangspunkt der Entwicklung der [[Stöchiometrie]]. [[John Dalton]] erweiterte es zum [[Gesetz der multiplen Proportionen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesetz selbst war im 18. Jahrhundert schon Gemeingut der praktisch tätigen Chemiker geworden und wurde zum Beispiel in der französischen Enzyklopädie 1765 als &amp;#039;&amp;#039;Dogma von ewiger Wahrheit&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Jost Weyer, Geschichte der Chemie, Band 2, Springer 2018, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt; Joseph Louis Proust unternahm von 1797 bis 1809 zahlreiche Experimente und Analysen von Mineralien und Oxiden, in denen er das Gesetz bestätigt fand, und er formulierte es in mehreren Veröffentlichungen, darunter eine von 1797 und eine von 1799.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. Partington, A history of chemsitry, Macmillan 1962, Band 3, S. 647f&amp;lt;/ref&amp;gt; Größere Aufmerksamkeit fand das ansonsten stillschweigend vorausgesetzte Gesetz bei den Chemikern erst, als [[Claude Louis Berthollet]] das Gesetz in seinem 1803 veröffentlichten &amp;#039;&amp;#039;Essai de statique chimique&amp;#039;&amp;#039; kritisierte. Berthollet vertrat die Auffassung, dass in gewissen Grenzen beliebige Verhältnisse auftreten. Proust wies in dem Disput nach, dass es sich bei den von Berthollet untersuchten Oxiden um Mischungen verschiedener Oxide desselben Metalls handelte, aber jeweils in konstantem Verhältnis von Metall zu Sauerstoff.&amp;lt;ref&amp;gt;Weyer, Geschichte der Chemie, Band 2, 2018, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt; Er nahm also das im Allgemeinen Dalton zugeschriebene [[Gesetz der multiplen Proportionen]] schon vorweg. Es gibt noch ein weiteres, schärferes stöchiometrisches Gesetz, das besagt, dass sich die Elemente im Verhältnis ihrer Äquivalentgewichte zu Verbindungen zusammenfinden, und das von [[Jeremias Benjamin Richter]] (1792) stammt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jost Weyer, Geschichte der Chemie, Band 2, S. 12f&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gesetz der konstanten Proportionen wurde im 19. Jahrhundert noch zweimal intensiv überprüft, von [[Jöns Jakob Berzelius]] (ab 1810) und [[Jean Servais Stas]] (1860, 1865), der sehr genaue Atomgewichtsbestimmungen durchführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese von Proust und anderen gemachten Beobachtungen waren ein wesentlicher Schritt zur Entwicklung der [[Atommodell#Atommodelle der Neuzeit|Atomhypothese]] durch Dalton. Denn das immer gleiche Massenverhältnis der Elemente im Natriumchlorid lässt sich mit ihr am einfachsten erklären: Natriumchlorid ist aus gleich vielen [[Natrium]]- und [[Chlor]]teilchen aufgebaut. Dabei ist ein Chlorteilchen um die Hälfte schwerer als ein Natriumteilchen. Andere Beispiele wären [[Kupfer(I)-sulfid]] (Massenverhältnis m(Cu) : m(S) etwa 4 : 1, Stoffmengenverhältnis n(Cu) : n(S) = 2 : 1; ein Kupferteilchen ist zwei Mal so massereich wie ein Schwefelteilchen) oder Schwefelsäure (mit n(H) : n(S) : n(O) = 2 : 1 : 4, vgl. Abbildung und – zum Unterschied von Masse und Menge – unter [[Liste von Größenordnungen der Stoffmenge]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RömppOnline|ID=RD-16-04680|Name=Proustsches Gesetz|Abruf=2014-06-14}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemische Bindung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Succu</name></author>
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