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	<title>Gesellschaft für deutsche Sprache - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T04:39:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_deutsche_Sprache&amp;diff=202798&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Runologe: Kategorie ergänzt.</title>
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		<updated>2026-03-07T21:28:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Organisation&lt;br /&gt;
| Name = Gesellschaft für deutsche Sprache&lt;br /&gt;
| Abkürzung = GfdS&lt;br /&gt;
| Logo = GfdS Logo.svg&lt;br /&gt;
| Rechtsform = &lt;br /&gt;
| Zweck = Fachgesellschaft&lt;br /&gt;
| Vorsitz = [[Jochen A. Bär]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum = 1947&lt;br /&gt;
| Beschäftigtenzahl = &lt;br /&gt;
| Mitgliederzahl = rund 3000&lt;br /&gt;
| Sitz = [[Wiesbaden]], {{DEU}}&lt;br /&gt;
| Website = [https://gfds.de/ gfds.de]&lt;br /&gt;
}} &amp;lt;!-- Fehlende Daten werden aus Wikidata übernommen und können dort bearbeitet oder in der Vorlage überschrieben werden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gesellschaft für Deutsche Sprache, Wiesbaden.jpg|mini|Sitz des Vereins in Wiesbaden (2023)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für deutsche Sprache e. V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;GfdS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein hauptsächlich von der deutschen [[Kultusministerkonferenz]] und dem [[Kulturstaatsminister]] finanzierter [[Verein]], der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die [[deutsche Sprache]] zu pflegen und zu erforschen sowie die Funktion der deutschen Sprache im globalen Zusammenhang erkennbar zu machen. Die GfdS begleitet dabei den jeweils aktuellen [[Sprachwandel]] kritisch und gibt Empfehlungen für den Sprachgebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Verein wurde von Landgerichtsdirektor [[Max Wachler]] 1947 als Nachfolgeorganisation des [[Allgemeiner Deutscher Sprachverein|Allgemeinen Deutschen Sprachvereins]] &amp;#039;&amp;#039;(ADSV)&amp;#039;&amp;#039; gegründet, der von 1885 bis zum Zweiten Weltkrieg bestand. Seit dem Umzug der GfdS 1965 von [[Lüneburg]] nach Wiesbaden unter Geschäftsführer [[Otto Nüssler]] hat die GfdS ihren Sitz in der hessischen Landeshauptstadt. 1965 bis 1985 war Nüssler auch Schriftleiter der Zeitschriften „[[Muttersprache (Zeitschrift)|Muttersprache]]“ und „[[Der Sprachdienst]]“ (bis heute herausgegeben von der GfdS). Seit dem 1. Januar 2025 ist der Sprachwissenschaftler [[Jochen A. Bär]] Vorsitzender der Gesellschaft, als Nachfolger von [[Peter Schlobinski]], der das Amt zehn Jahre lang innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die GfdS unterhält einen Sprachberatungsdienst, bei dem Privatpersonen, Firmen, Behörden und Institutionen bei der Klärung sprachbezogener Fragen (so zur Rechtschreibung, Grammatik oder Stil) unterstützt und Gutachten (etwa zu Vornamen) erstellt werden. Seit einiger Zeit ist der Dienst für Nichtmitglieder kostenpflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1977 wählt die GfdS als eine Art sprachlichen Jahresrückblick die [[Wort des Jahres (Deutschland)|Wörter des Jahres]]. Bereits für das Jahr 1971 erschien in der GfdS-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Der Sprachdienst&amp;#039;&amp;#039; ein Aufsatz zu „Wörtern des Jahres“, der jedoch zunächst folgenlos blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1987 verleiht die GfdS alle zwei Jahre in einem öffentlichen Festakt den [[Medienpreis für Sprachkultur]]. Außerdem wird seit 1994 in Zusammenarbeit mit der Alexander-Rhomberg-Stiftung der [[Alexander-Rhomberg-Preis]] für Nachwuchsjournalisten vergeben. Der [[Hans-Oelschläger-Preis]] der GfdS wurde 2014 ins Leben gerufen. Er richtet sich an Journalisten in Rundfunk und Fernsehen, die durch entsprechende Sendungen das Empfinden für klares Deutsch stärken und den Sprachgebrauch kritisch beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit für den Deutschen Bundestag ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Redaktionsstab der Gesellschaft für deutsche Sprache beim Deutschen Bundestag&amp;#039;&amp;#039; bietet [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] und [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrat]] sowie Ministerien und Behörden der Länder seit 1966 Beratung bei allen Sprachfragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Steffi Menzenbach: {{Webarchiv |url=http://www.das-parlament.de/2009/27/Innenpolitik/24972777/301146 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Gesetzes-TÜV.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20190226082957}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Parlament]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 27, 29. Juni 2009, abgerufen am 18. Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Stellen können Texte aller Art vom Redaktionsstab der GfdS auf sprachliche Richtigkeit und [[Textverständlichkeit|Verständlichkeit]] überprüfen lassen. Auch Anfragen zum [[Geschlechtergerechte Sprache|geschlechtergerechten Formulieren]] und zu Stil, Grammatik und Rechtschreibung sind Aufgabengebiete des Redaktionsstabs der GfdS.&amp;lt;ref&amp;gt;Nicole Tepasse: {{Webarchiv |url=http://www.das-parlament.de/2009/01_02/Kehrseite/23183549/297232 |text=&amp;#039;&amp;#039;„Unsere Fragesteller möchten eindeutige Antworten“.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20190226081520}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Parlament]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1–2, 5. Januar 2009, abgerufen am 18. Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;STERN 2015-09-10&amp;quot;&amp;gt;Laura Himmelreich: [https://www.stern.de/wirtschaft/news/im-bundestag-hat-die-deutsche-sprache-ein-eigenes-buero-6444940.html &amp;#039;&amp;#039;Bundestag: Im Büro der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Stern.de]].&amp;#039;&amp;#039; 10. September 2015, abgerufen am 18. Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Aufgabe, die für den Deutschen Bundestag innerhalb des Gesetzgebungsverfahrens übernommen wird, ist in § 80a der [[Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages|Geschäftsordnung des Bundestags]] (GOBT) geregelt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesetzestext|&lt;br /&gt;
: (1) Ein beim Bundestag eingerichteter oder angesiedelter Redaktionsstab soll auf Beschluss des federführenden Ausschusses einen Gesetzentwurf auf sprachliche Richtigkeit und Verständlichkeit prüfen und bei Bedarf Empfehlungen an den Ausschuss richten. Der federführende Ausschuss kann den Redaktionsstab im gesamten Verlauf seines Beratungsverfahrens hinzuziehen und um Prüfung bitten. Dies gilt insbesondere für die Prüfung von Änderungsanträgen, deren Annahme zu erwarten ist.&lt;br /&gt;
: (2) Darüber hinaus bietet der Redaktionsstab auch sonstige sprachliche Beratung an.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigste Aufgabe des Redaktionsstabs beim Deutschen Bundestag besteht darin, die ihm zur Prüfung übergebenen Texte sprachlich zu überarbeiten. Er bemüht sich dabei um einfache und klare Formulierungen, wobei jedoch die Eigenheiten der [[Juristische Fachsprache|Rechtssprache]] und anderer Fachsprachen berücksichtigt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;STERN 2015-09-10&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit für die deutschen Bundesministerien von 2009 bis 2012 ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Redaktionsstab Rechtssprache]]&amp;#039;&amp;#039; beim [[Bundesministerium der Justiz]] wurde 2009 gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bmjv.de/DE/Themen/RechtssetzungBuerokratieabbau/Sprachberatung/Sprachberatung_node.html |titel=Redaktionsstab Rechtssprache |hrsg=[[BMJV]] |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210721152909/https://www.bmjv.de/DE/Themen/RechtssetzungBuerokratieabbau/Sprachberatung/Sprachberatung_node.html |archiv-datum=2021-07-21 |abruf=2018-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war das Ergebnis des zweijährigen Projektes „Verständliche Gesetze“, das auf eine parteiübergreifende parlamentarische Initiative zurückging,&amp;lt;ref&amp;gt;Esther Wiemann: [https://www.spiegel.de/politik/deutschland/paragrafensprache-expertenteam-uebersetzt-jura-kauderwelsch-ins-deutsche-a-614618.html &amp;#039;&amp;#039;Paragrafensprache: Expertenteam übersetzt Jura-Kauderwelsch ins Deutsche.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 29. März 2009, abgerufen am 23. November 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde bis Ende 2012 unter der Trägerschaft der GfdS geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitschriften ===&lt;br /&gt;
Die GfdS gibt zwei [[Fachzeitschrift|Sprachzeitschriften]] heraus: &amp;#039;&amp;#039;Der Sprachdienst&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Muttersprache (Zeitschrift)|Muttersprache]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der Sprachdienst&amp;#039;&amp;#039; ist eine Zweimonatsschrift mit einer Auflage von 3.200 Exemplaren (2007), die 1957 aus der praktischen Arbeit der GfdS entstand und bis heute zugleich ihr Mitteilungsblatt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitschrift wendet sich an ein sprachinteressiertes Publikum und beinhaltet Beiträge zu allen Fragen der deutschen Gegenwartssprache. Bekannt sind die regelmäßig erscheinenden Übersichten „[[Wort des Jahres (Deutschland)|Wörter des Jahres]]“ und „Die beliebtesten Vornamen“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gfds.de/vornamen/beliebteste-vornamen/ |titel=Die beliebtesten Vornamen |abruf=2018-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. In jeder Ausgabe werden Sprachanfragen von allgemeinem Interesse veröffentlicht. Die Schwerpunkte sind [[Sprachwandel|Sprachentwicklung]], [[Sprachkritik]], [[Glosse (Journalismus)|Glossen]], [[Etymologie|Wortgeschichte]], [[Deutsche Grammatik|Grammatik]], [[Sprachstil|Stil]], [[Phraseologie]], [[Terminologie]], [[Namenforschung]] und [[Deutsche Rechtschreibung|Rechtschreibung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt der Verein die Vierteljahresschrift &amp;#039;&amp;#039;Muttersprache&amp;#039;&amp;#039; heraus und legt zu besonderen Themen Buchveröffentlichungen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leitlinien der GfdS zu den Möglichkeiten des Genderings ===&lt;br /&gt;
Im November 2019 erschienen die &amp;#039;&amp;#039;Leitlinien der GfdS zu den Möglichkeiten des Genderings&amp;#039;&amp;#039; mit Stellungnahmen zur [[Geschlechtergerechte Sprache|geschlechtergerechten Sprache]] und den verschiedenen Mitteln ihrer Anwendung. Im August 2020 veröffentlichte die GfdS eine aktualisierte Version der Leitlinien auf ihrer Webseite,&amp;lt;ref name=&amp;quot;GfdS-Leitlinien 2020-08&amp;quot;&amp;gt;Gesellschaft für deutsche Sprache: [https://gfds.de/standpunkt-der-gfds-zu-einer-geschlechtergerechten-sprache/ &amp;#039;&amp;#039;Leitlinien der GfdS zu den Möglichkeiten des Genderings.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;GfdS.de.&amp;#039;&amp;#039; August 2020, abgerufen am 23. November 2020; Zitat: {{&amp;quot;|Veröffentlicht: 20. November 2019, Stand: August 2020}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; gleichzeitig gab sie als Pressemeldung bekannt, Schreibweisen mit [[Gendersternchen#Gesellschaft für deutsche Sprache|Genderstern]] &amp;#039;&amp;#039;(Lehrer*innen)&amp;#039;&amp;#039;, [[Gender-Doppelpunkt#Kritik|Gender-Doppelpunkt]] &amp;#039;&amp;#039;(Lehrer:innen)&amp;#039;&amp;#039;, [[Gender-Gap (Unterstrich)#GfdS|Gender-Gap]] &amp;#039;&amp;#039;(Lehrer_innen)&amp;#039;&amp;#039;, [[Mittelpunkt (Schriftzeichen)#Mediopunkt in geschlechtergerechter Sprache|Mediopunkt]] &amp;#039;&amp;#039;(Lehrer·innen)&amp;#039;&amp;#039; oder [[Binnen-I#Gesellschaft für deutsche Sprache|Binnen-I]] &amp;#039;&amp;#039;(Lehrer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nnen)&amp;#039;&amp;#039; als ungeeignete Mittel genderneutraler Schreibung anzusehen. Bezüglich des Vortragens der genannten Schreibweisen werden sogenannte „[[Gender-Pause]]n“ (Aussprache mit [[Glottaler Plosiv|Glottisschlag]]) abgelehnt, weil sie sich nicht verschriftlichen ließen (siehe [[Gender-Pause#Kritik seitens der GfdS|Kritik an Sprechpausen]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;GfdS-PM 2020-08&amp;quot;&amp;gt;Pressemitteilung: [https://gfds.de/pressemitteilung-gendersternchen// &amp;#039;&amp;#039;GfdS: Gendersternchen und Co. mit deutscher Rechtschreibung nicht konform.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;GfdS.de.&amp;#039;&amp;#039; 13. August 2020, abgerufen am 23. November 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Grundlagen erklären die Leitlinien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die [[Gleichberechtigung#Deutschland|Gleichberechtigung von Frauen und Männern]] ist in [[Artikel 3 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland#Gewährleistung der Art. 3 Absatz 2, 3 GG|Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes]] verankert. Ein wichtiger Aspekt, um die [[Gleichstellung|Gleichbehandlung]] sicherzustellen, ist eine geschlechtergerechte Sprache. […]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Gleichbehandlung, um die es bei geschlechtergerechter Sprache geht, ist beim [[Generisches Femininum|generischen Femininum]] so wenig gewährleistet wie beim [[Generisches Maskulinum|generischen Maskulinum]].&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GfdS-Leitlinien Debatte&amp;quot;&amp;gt;GfdS-Leitlinien, Abschnitt [https://gfds.de/standpunkt-der-gfds-zu-einer-geschlechtergerechten-sprache/#Debatte &amp;#039;&amp;#039;Die Debatte um eine geschlechtergerechte Sprache.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;GfdS.de.&amp;#039;&amp;#039; August 2020, abgerufen am 23. November 2020.&amp;lt;br /&amp;gt;Ebenda: Abschnitt [https://gfds.de/standpunkt-der-gfds-zu-einer-geschlechtergerechten-sprache/#Femininum &amp;#039;&amp;#039;4.&amp;amp;nbsp;a)&amp;amp;nbsp;Generisches Femininum (Leipziger Lösung).&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GfdS erkennt als geeignete Mittel des „[[Gendern|Genderings]]“ nur [[Geschlechtergerechte Sprache#Beidnennung|Doppelnennungen]] &amp;#039;&amp;#039;(Lehrerinnen und Lehrer)&amp;#039;&amp;#039;, [[Geschlechtergerechte Sprache#Schrägstrich-Schreibweisen|Schrägstrich-Schreibweisen]] &amp;#039;&amp;#039;(Lehrer/Lehrerinnen, Lehrer/-innen)&amp;#039;&amp;#039; und [[Geschlechtergerechte Sprache#Geschlechtsneutrale Benennung|Ersatzformen]] &amp;#039;&amp;#039;(Lehrkraft, Lehrende)&amp;#039;&amp;#039; sowie bedingt [[Geschlechtergerechte Sprache#Klammern|Klammern]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrer(innen)&amp;#039;&amp;#039; an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GfdS-Leitlinien 2020-08&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Neue Mittel|Drittes Geschlecht}} Zum Rechtsanspruch [[divers]]geschlechtlicher Personen auf angemessene Benennung stellt die GfdS fest:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Der vorliegende Text enthält, wie eingangs angekündigt, ausschließlich Empfehlungen für einen geschlechtergerechten Sprachgebrauch, dem eine [[Geschlechterordnung|zweigeschlechtliche Gesellschaft]] zugrundeliegt. Besonders nachdem beschlossen wurde, ein [[drittes Geschlecht]] auch gesetzlich anzuerkennen, werden Stimmen lauter, die fordern, [[Gender|weitere Geschlechter]] auch in der Sprache sichtbar zu machen. […]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht nur sind neue, künstliche Formen bei Personenbezeichnungen zu schaffen (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Arzt, Ärztin&amp;#039;&amp;#039;, 3. Form), auch sind viele grammatische Ergänzungen und Veränderungen vonnöten: Das Neutrum als drittes sogenanntes [[Genus#Das Genussystem der deutschen Sprache|‚sächliches‘ Genus]] im Deutschen dürfte in den Augen vieler nicht geeignet sein, Menschen zu bezeichnen. […] Insofern sind realistische und orthografisch wie grammatisch korrekt umsetzbare Möglichkeiten einer umfassend geschlechtergerechten Sprache weiterhin zu diskutieren.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GfdS-Leitlinien 2020-08&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Haltung zum geschlechtergerechten Formulieren fasst die GfdS im Mai 2021 in einer „Klarstellung“ zusammen: „‚Ja zum Gendern‘&amp;amp;nbsp;– wenn es verständlich, lesbar und regelkonform ist. […] Zwar stehen wir dem Gendersternchen kritisch gegenüber, nicht aber dem [[Gendern]] an sich.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;GfdS-PM 2021-05-26&amp;quot;&amp;gt;Gesellschaft für deutsche Sprache, Pressemitteilung: [https://gfds.de/klarstellung-ja-zum-gendern/ &amp;#039;&amp;#039;Klarstellung: Ja zum Gendern!&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;GfdS.de.&amp;#039;&amp;#039; 26. Mai 2021, abgerufen am 29. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Vorsitzender ist seit 1. Januar 2025 [[Jochen A. Bär]], Professor für Germanistische Sprachwissenschaft an der Universität Vechta. Bär gehört dem Hauptvorstand der GfdS seit 2015 an. 2019 wurde er stellvertretender Vorsitzender. Dem Hauptvorstand gehören darüber hinaus an: [[Peter Schlobinski]] (stellvertretender Vorsitzender), [[Damaris Nübling]], Thomas Menzel und Iris Buck. Ehrenvorsitzender ist [[Rudolf Hoberg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft für deutsche Sprache unterhält derzeit 100 ehrenamtlich geleitete Zweigvereine in über 35 Ländern (Stand: Mai 2015). Die GfdS versteht sich nicht als Fachverband oder germanistische Berufsorganisation. Sie ist offen für alle an der deutschen Sprache Interessierten. Nach eigenen Angaben zählt sie derzeit ca. 3000 Mitglieder im In- und Ausland (Stand Mai 2015).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gfds.de/mitglied-werden/ |titel=Mitglied werden |abruf=2015-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutsche Zweigvereine ===&lt;br /&gt;
49 Zweigvereine haben ihren Sitz in Deutschland, wobei in jedem Bundesland mindestens ein Zweigverein vorhanden ist. In den Bundesländern mit mehr als einem Zweigverein hat ein Zweigverein seinen Sitz in der jeweiligen Landeshauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Vertretungen befinden sich in Nordrhein-Westfalen (Aachen, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Münsterland, Siegen, Westliches Ruhrgebiet und Wuppertal) und Hessen (Bergstraße, Darmstadt, Frankfurt am Main, Kassel, Marburg an der Lahn und der Hauptsitz Wiesbaden). Diesen folgen Sachsen (Chemnitz, Dresden, Leipzig, Zittau und Zwickau) und Niedersachsen (Braunschweig, Celle, Göttingen, Hannover und Vechta) mit je fünf Zweigvereinen und Baden-Württemberg (Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe und Stuttgart) sowie Rheinland-Pfalz (Koblenz, Mainz, Pfalz und Trier) mit jeweils vier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bundesländer mit mehreren Zweigvereinen sind mit jeweils drei Vertretungen Bayern (München, Nürnberg, Würzburg) und Mecklenburg-Vorpommern (Greifswald, Rostock, Schwerin) sowie Thüringen (Erfurt und Weimar), Sachsen-Anhalt (Halle/Saale und Magdeburg), Brandenburg (Potsdam und Frankfurt/Oder) mit je zwei Zweigvereinen. Jeweils ein Büro befindet sich in den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg, sowie im Saarland (Saarbrücken) und in Schleswig-Holstein (Kiel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausländische Zweigvereine ===&lt;br /&gt;
Weitere 52 Zweigvereine befinden sich im Ausland, davon 22 außerhalb Europas. Mit Kaliningrad, Moskau, Omsk, Polargebiet (Apatity), Saratow, St. Petersburg, Ural und Woronesch gibt es allein acht Zweigvereine in Russland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im europäischen Ausland haben Brüssel (Belgien), Sofia (Bulgarien), Tallinn (Estland), Turku (Finnland), Tiflis (Georgien), Athen (Griechenland), London (Großbritannien), Bozen, Mailand, Rom (alle Italien), Zagreb (Kroatien), Luxemburg, Innsbruck, Wien (beide Österreich), Warschau (Polen), Bukarest (Rumänien), Bratislava (Slowakei), Madrid (Spanien), Prag (Tschechische Republik), Kiew (Ukraine) und Budapest (Ungarn) Zweigvereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb Europas gibt es sie in Afrika (6), Asien (9) und Amerika (7). Die sechs afrikanischen Zweigvereine haben ihren Sitz in Kairo (Ägypten), Jaunde (Kamerun), Lomé (Togo), Johannesburg, Kapstadt (beide Südafrika) und Windhoek (Namibia). Die in Nordamerika residierenden Vertretungen befinden sich in Boston, Chicago, Madison, New York und Philadelphia (alle USA). Die südamerikanischen Zweigvereine sind in São Paulo und Porto Alegre (beide Brasilien) zu finden. Die asiatischen Zweigvereine sind in Hangzhou, Peking, Shanghai (alle China), Jerevan (Armenien), Tel Aviv (Israel), Seoul (Südkorea), Tokio (Japan) und Pune (Indien) vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften/Kooperationen ==&lt;br /&gt;
Vertreten durch den Vorsitzenden ist die GfdS Mitglied im [[Rat für deutsche Rechtschreibung]]. 2003 gründete sie zusammen mit dem [[Goethe-Institut]] und dem [[Leibniz-Institut für Deutsche Sprache|Institut für Deutsche Sprache]] den [[Deutscher Sprachrat|Deutschen Sprachrat]], dem später auch der [[Deutscher Akademischer Austauschdienst|Deutsche Akademische Austauschdienst]] beitrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GfdS steht im Austausch mit verschiedenen universitären und außeruniversitären Einrichtungen der Sprachwissenschaft, insbesondere mit der [[Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung|Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung]] und dem Institut für Deutsche Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Vorsitzende der GfdS ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Peter Schlobinski]] (2015–2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Armin Burkhardt]] (2011–2015)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Hoberg]] (1999–2011, Ehrenvorsitzender seit 2011)&lt;br /&gt;
* [[Günther Pflug]]  (1981–1999, Ehrenvorsitzender ab 2000)&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Fröhlich (Prähistoriker)|Siegfried Fröhlich]] (1977–1981)    &lt;br /&gt;
* [[Hans Schäfer (Jurist)|Hans Schäfer]] (1968–1977)    &lt;br /&gt;
* [[Hans Steinmetz]] (1965–1968) &lt;br /&gt;
* [[Walter Hensen]] (1956–1965) &lt;br /&gt;
* [[Max Wachler]] (1947–1956, Ehrenvorsitzender ab 1956) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 2018: [[Kulturpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Sprachvereine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Falco Pfalzgraf: &amp;#039;&amp;#039;Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS).&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Neopurismus in Deutschland nach der Wende.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 2006, ISBN 978-3-631-54854-7, S.&amp;amp;nbsp;171–182.&lt;br /&gt;
* Silke Wiechers: &amp;#039;&amp;#039;Die Gesellschaft für deutsche Sprache: Vorgeschichte, Geschichte und Arbeit eines deutschen Sprachvereins.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 2004, ISBN 3-631-52746-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|40419-6}}&lt;br /&gt;
* [https://gfds.de/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:Gesellschaft fur deutsche Sprache}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachverein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Organisation (Bildung)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Verein (Wiesbaden)]]&lt;br /&gt;
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