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	<title>Geschlechts-Chromatin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T11:48:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geschlechts-Chromatin&amp;diff=17355&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: 2 fehlende Sprachparameter eingefügt; 2 Datumsparameter konvertiert</title>
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		<updated>2026-03-09T16:35:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2 fehlende Sprachparameter eingefügt; 2 Datumsparameter konvertiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BarrBodyBMC Biology2-21-Fig1clip293px.jpg|mini|hochkant=1.5|Der [[Zellkern]] eines menschlichen, weiblichen [[Fibroblast]]en wurde mit dem blau [[Fluoreszenz|fluoreszierenden]] DNA-Farbstoff [[DAPI]] angefärbt, um das Barr-Körperchen, also das inaktive X-Chromosom darzustellen (Pfeil). Außerdem wurde im gleichen Kern eine Sonderform eines [[Histon]]s (macroH2A) mit [[Antikörper]]n nachgewiesen, die an einen grünen Fluoreszenz-Farbstoff gekoppelt waren. Diese Histon-Sonderform ist im Barr-Körperchen angereichert.&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sd4hi-unten-crop.jpg|mini|hochkant=1.5|Kern einer weiblichen menschlichen Zelle aus [[Amnionflüssigkeit]]. Oben: Darstellung beider X-Chromosomen durch [[Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung]]. Gezeigt ist ein einzelner optischer Schnitt, der mit einem [[Konfokalmikroskop|konfokalen Laserscanningmikroskop]] erzeugt wurde. Unten: der gleiche Kern mit [[DAPI]]-Färbung, aufgenommen mit einer [[CCD-Kamera]]. Das Barr-Körperchen ist hier gut zu erkennen (Pfeil) und identifiziert das inaktive X-Chromosom (Xi).&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geschlechtschromatin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: Geschlechts-Chromatin) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sexchromatin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden [[Chromatin]]-Strukturen im [[Zellkern]] bezeichnet, die sich mit Farbstoffen nachweisen lassen, und die nur bei einem Geschlecht zu finden sind. Sie werden durch [[Geschlechtschromosomen]] hervorgerufen. Beim Menschen schließt der Begriff das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Barr-Körperchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;F-Body&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== F-Body ==&lt;br /&gt;
Der F-Body (von [[Englische Sprache|englisch]] &amp;#039;&amp;#039;fluorescence body&amp;#039;&amp;#039;, ‚fluoreszierender Körper‘, manchmal auch ‚F-Körper‘) tritt in männlichen Zellen auf. Es handelt sich um das [[Y-Chromosom]], das sehr [[Heterochromatin]]-haltig ist und aufgrund der damit verbundenen besseren Anfärbbarkeit dadurch manchmal nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Barr-Körperchen ==&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[X-Inaktivierung]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das Barr-Körperchen tritt bei Frauen auf. Es handelt sich um ein weitgehend inaktives [[X-Chromosom]], das [[heterochromatin]]isiert ist und dadurch nachweisbar wird ([[X-Inaktivierung]]). Frauen besitzen normalerweise zwei X-Chromosomen, von denen eines inaktiviert wird und dann in vielen Zellen als Barr-Körperchen nachweisbar ist. Männer haben neben dem [[Y-Chromosom]] nur ein X-Chromosom und daher kein Barr-Körperchen. Obwohl ein inaktives X-Chromosom in allen normalen weiblichen Zellen vorhanden ist, lässt sich ein Barr-Körperchen nicht in allen [[Zelltyp]]en und [[Zellzyklus]]-Stadien gleich gut nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Beschreibung erfolgte 1949 durch [[Murray Llewellyn Barr]] und [[Edward George Bertram]], ohne dass zunächst die Ursachen bekannt waren&amp;lt;ref name=&amp;quot;barr 1949&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |author=Barr ML, Bertram EG |date=1949 |title=A Morphological Distinction between Neurones of the Male and Female, and the Behaviour of the Nucleolar Satellite during Accelerated Nucleoprotein Synthesis |journal=[[Nature]] |volume=163 |issue=4148 |pages=676–7 |doi=10.1038/163676a0 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
[[Mary Frances Lyon]] veröffentlichte Anfang der 60er Jahre die später nach ihr benannte Lyon-Hypothese, dass eines der X-Chromosomen in jeder Zelle inaktiviert wird und wann dies geschieht (circa 16. Tag der Embryogenese des Menschen). Sie prägte auch den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Barr body&amp;#039;&amp;#039;, zu deutsch Barr-Körper oder Barr-Körperchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lyon 1961&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal |author=Lyon MF |date=1961 |title=Gene Action in the &amp;#039;&amp;#039;X&amp;#039;&amp;#039;-chromosome of the Mouse (&amp;#039;&amp;#039;Mus musculus&amp;#039;&amp;#039; L.) |journal=[[Nature]] |volume=190 |issue=4773 |pages=372–3 |doi=10.1038/190372a0 |pmid=13764598 |url=https://www.nature.com/articles/190372a0 |format=abstract |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei einer Frau kein Barr-Körperchen gefunden, kann es entweder sein, dass ein X- und ein Y-Chromosom vorhanden ist wie bei Männern, dass aber auf dem Y-Chromosom das [[Sex determining region of Y|„Männlichkeits“-Gen]] verlorengegangen ist. Oder die Frau besitzt nur ein X-Chromosom (Genotyp X0; [[Turner-Syndrom]]).&lt;br /&gt;
Besitzt eine Frau mehr als einen Barr-Körper, so spricht man vom [[Triplo-X-Syndrom]] oder auch vom [[Poly-X-Syndrom]]. Es gibt jedoch auch Männer mit einem oder mehreren Barr-Körperchen ([[Klinefelter-Syndrom]]; XXY, XXXY).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Barr-Test]]&amp;#039;&amp;#039;, bei dem Haare, Mundschleimhaut oder Blut zum Testen benutzt werden, gehörte eine Zeitlang bei großen Sportwettkämpfen zum Pflichtprogramm der medizinischen Untersuchungen der Teilnehmer. Er ersetzte bei den [[Olympische Spiele|Olympischen Spielen]] 1968 die vorher übliche optische Untersuchung, nachdem Sportlerinnen diese als entwürdigend kritisiert hatten. Diese wurde Mitte der 1950er Jahre eingeführt, nachdem bekannt geworden war, dass der deutsche Athlet [[Heinrich Ratjen]] bei den Olympischen Spielen 1936 aufgrund seiner Lebensumstände noch als Frau mit dem Namen Dora Ratjen beim Hochsprung teilgenommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Henking]], Entdecker des Geschlechtschromatins in Feuerwanzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chromatin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
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