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	<title>Geschichte von Unix - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ath: /* Die 1990er Jahre */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die 1990er Jahre&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Unix history-simple.svg|mini|Grobe Übersicht über die Entwicklung und Abstammung der größten Unix-Derivate]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Unix&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nahm ihren Anfang im Jahr 1965, als im Rahmen der „Fall Joint Computer Conference“ einige Aufsätze über ein neu zu erstellendes [[Betriebssystem]] namens „[[Multics]]“ veröffentlicht wurden. Multics scheiterte zwar, aber viele der Konzepte wurden später für das Betriebssystem [[Unix]] übernommen, das daraufhin in zahllosen [[Abspaltung (Softwareentwicklung)|Derivaten]] weiterentwickelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 1970er Jahre ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1965 wurden im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;Fall Joint Computer Conference&amp;#039;&amp;#039; einige Aufsätze&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.multicians.org/papers.html Liste der Aufsätze]&amp;lt;/ref&amp;gt; über ein neu zu erstellendes Betriebssystem namens [[Multics]] veröffentlicht. Hinter Multics stand ein Konsortium aus [[Massachusetts Institute of Technology|MIT]], [[General Electric]], [[Bell Laboratories|Bell Labs]] und [[Honeywell International|Honeywell]]. Ebenfalls beteiligt war [[IBM]], in deren [[Programmiersprache]] [[PL/I]] Multics entwickelt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das Projekt Multics scheiterte (obwohl es bis in die 1980er Jahre weiterentwickelt wurde); die Erwartungen an Multics waren teilweise einfach überzogen, die [[Hardware]] dieser Zeit konnte kein System dieser Größe in vernünftiger Geschwindigkeit verkraften. 1969 zogen sich die Bell Labs als Konsequenz aus dem Projekt zurück. [[Dennis Ritchie]], einer der späteren Schöpfer von Unix und Beteiligter im Multics-Projekt, äußerte sich in einem 1979 veröffentlichten Artikel&amp;lt;ref&amp;gt;Dennis M. Ritchie: [https://www.bell-labs.com/usr/dmr/www/hist.html The Evolution of the Unix Time-sharing System*]&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=… The problem was the increasing obviousness of the failure of Multics to deliver promptly any sort of usable system&amp;amp;nbsp;…&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=… Das Problem war die zunehmende Offensichtlichkeit, dass Multics darin scheitern würde, in absehbarer Zeit irgendeine Form von benutzbarem System zu liefern&amp;amp;nbsp;…}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ken Thompson and Dennis Ritchie.jpg|mini|[[Ken Thompson]] (links) und [[Dennis Ritchie]] (rechts)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team um Ritchie, darunter [[Ken Thompson]], [[Douglas McIlroy]] und [[Joseph Ossanna]], gab aber nicht auf. Es ging ihnen vor allem darum, ein [[Mehrbenutzersystem]] zu haben, das es ihnen erlaubte, nicht nur zusammen zu programmieren, sondern auf dessen Basis sich auch eine echte Gemeinschaft herausbilden konnte. Zu diesem Zweck musste das System einige technische Spezialitäten unterstützen, die damals keineswegs selbstverständlich waren, so zum Beispiel, dass mehrere Benutzer gleichzeitig an [[Datei]]en arbeiten konnten, ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das Team vergeblich versuchte, die Bell Labs vom Kauf einer geeigneten Maschine zu überzeugen, begannen gleichzeitig die technischen Vorarbeiten: Auf Notizzetteln und Tafeln wurden die Konzepte zu einem [[Dateisystem]] entwickelt, das später zu einem der Kernstücke von Unix werden sollte. Thompson entwickelte auch einige Prototypen eines Dateisystems und eines primitiven [[Kernel (Betriebssystem)|Kernels]], die auf einer {{nowrap|[[GE-645]]}} lauffähig waren. Er musste das Projekt aber vorerst wieder einstellen, nachdem klar geworden war, dass die {{nowrap|GE-645}} auf absehbare Zeit aus den Labors entfernt werden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fand schließlich eine weitgehend unbenutzte [[PDP-7]], auf die er ein zuvor für Multics und [[GECOS (Betriebssystem)|GECOS]] entwickeltes Spiel namens [[Space Travel]] portieren wollte. Das Unternehmen erwies sich komplizierter als zunächst gedacht, da für die {{nowrap|PDP-7}} kein eigenes Entwicklungssystem vorlag und so sämtliche Entwicklung unter GECOS stattfinden musste, welches dann den {{nowrap|PDP-7}}-Code produzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diesen Missstand abzustellen, begann Thompson unter Mithilfe von Ritchie die Implementierung des zuvor konzipierten Dateisystems mitsamt einem primitiven [[Prozess (Informatik)|Prozessmanagement]] und anschließend einer Reihe kleinerer Programme, die das System benutzbar machen sollten: den [[Editor (Software)|Editor]] &amp;lt;code&amp;gt;[[ed (Texteditor)|ed]]&amp;lt;/code&amp;gt;, kleinere Dateiverwaltungsprogramme, und ein einfacher Kommandozeileninterpreter, später [[Unix-Shell]] &amp;lt;code&amp;gt;[[Thompson-Shell|sh]]&amp;lt;/code&amp;gt; genannt, bis das System schließlich ausreichend ausgestattet war, um ohne den GECOS-Umweg direkt auf der {{nowrap|PDP-7}} zu entwickeln. Ken Thompson selbst beschrieb die Entwicklung des Betriebssystems als Nebeneffekt der Entwicklung des [[Dateisystem#Hierarchische Dateisysteme|hierarchischen Dateisystems]], das ihn neben der Shell bei Multics am meisten fasziniert hatte. Doch um dieses Dateisystem testen zu können, musste er Programme schreiben, die ein möglichst realistisches Szenario für dessen Nutzung abbilden sollten. Dieses Testprogramm sollte interaktiv sein, wie ein Betriebssystem, woraufhin Thompson begann, eines für diesen Zweck zu entwickeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Seibel |Titel=Coders at Work |Auflage=1 |Verlag=Apress |Datum=2009 |ISBN=978-1-4302-1948-4 |Seiten=464 |Sprache=en |Zitat=&amp;#039;&amp;#039;Seibel:&amp;#039;&amp;#039; And you just wanted to play around with writing a file system? At that point you weren&amp;#039;t planning to write an OS? &amp;#039;&amp;#039;Thompson:&amp;#039;&amp;#039; No, it was just a file system.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die {{nowrap|PDP-7}} war zu dieser Zeit bereits ein Auslaufmodell und gehörte dem Team noch nicht einmal, was sich schließlich aber als Vorteil erweisen sollte, da das Betriebssystem dadurch auf weniger Ressourcenverbrauch ausgelegt war. Die Finanzierung eines eigenen Computers, die sich das Team für die Betriebssystementwicklung wünschte, war nicht im Interesse von Bell Labs, das sich nach dem Misserfolg von Multics von der Entwicklung eines weiteren Betriebssystems distanzierte. Stattdessen benötigte die Firma jedoch ein modernes Textverarbeitungssystem für das eigene Patentbüro&amp;amp;nbsp;– da Thompson bereits einen einfachen Editor für Unix auf der {{nowrap|PDP-7}} geschrieben hatte, beantragte das Team nun einen eigenen Computer für dessen Weiterentwicklung. Bei dem Antrag fand das gewünschte Textverarbeitungssystem Erwähnung, im Nachsatz jedoch auch das dafür nötige Betriebssystem, das ebenfalls entwickelt werden sollte. Bell Labs ging auf das Angebot ein und leitete die Beschaffung einer {{nowrap|[[PDP-11]]}} ein. Unix war rasch darauf portiert und wurde ab 1971 erfolgreich bei den Bell Labs eingesetzt. Das gesamte System war, durch die Umstände bedingt, erstaunlich klein, verglichen mit heutigen Betriebssystemen: Es bestand aus 16&amp;amp;nbsp;[[Byte|kB]] Speicher für das System, 8&amp;amp;nbsp;kB für die Benutzerprogramme und einer {{nowrap|512-kB}}-[[Festplattenlaufwerk|Festplatte]]. Dateien konnten maximal 64&amp;amp;nbsp;kB groß werden. Wie Ken Thompson später zugab, war auch hier der Vorteil gegeben, auf einem schwächeren, dafür aber autonomen System entwickelt zu haben ({{nowrap|PDP-7}} und {{nowrap|PDP-11}}) denn auf der ursprünglich gewünschten stärkeren {{nowrap|PDP-10}}, die als [[Großrechner|Mainframe]] aufgebaut war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Seibel |Titel=Coders at Work |Auflage=1 |Verlag=Apress |Datum=2009 |ISBN=978-1-4302-1948-4 |Seiten=462 |Sprache=en |Zitat=&amp;#039;&amp;#039;Seibel:&amp;#039;&amp;#039; Do you think you benefited to being constrained by the less powerful machine? &amp;#039;&amp;#039;Thompson:&amp;#039;&amp;#039; There was certainly a benefit that it was small and efficient. … Computing going autonomous instead of centralized was, I think, the really serendipitous part of it. And that rode in on the PDP-11.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1970 hatte Peter Neumann den Projektnamen „Unics“ geprägt: {{lang|en|UNiplexed Information and Computing Service}}.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter H. Salus: &amp;#039;&amp;#039;A Quarter Century of UNIX&amp;#039;&amp;#039;. Addison-Wesley, 1994, ISBN 0-201-54777-5, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Brian W. Kernighan]] bemerkte dazu leicht spöttisch eine Anspielung auf Multics, da Unics nur bis zu zwei Benutzer unterstützte: „{{lang|en|Emasculated Multics is Unics}}“ ({{deS|Entmanntes Multics ist Unics}}). Der Name sollte später zu Unix verkürzt werden. Die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U&amp;lt;small&amp;gt;NIX&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entstand 1974, laut Ritchie aus purer Begeisterung für [[Kapitälchen]]: {{&amp;quot; |Sprache=en |Text=…we had a new typesetter and [[troff]] had just been invented and we were intoxicated by being able to produce small caps.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz im Patentbüro gab der Gruppe genug Glaubwürdigkeit, damit Unix als Projekt für die Bell Labs interessant wurde und um die Anschaffung einer {{nowrap|PDP-11}}&amp;amp;#x200B;{{nowrap|/74}} zu rechtfertigen, und die &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|AT&amp;amp;T Unix Systems Group}}&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Unix Systems Group}}&amp;#039;&amp;#039;) wurde als offizielles Projekt der Bell Labs gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Portierung auf C ===&lt;br /&gt;
Parallel begann eine Entwicklung, die ausschlaggebend für den späteren Erfolg von Unix war: die Entwicklung der [[Programmiersprache]]&amp;amp;nbsp;[[C (Programmiersprache)|C]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ritchie und Thompson entwickelten 1971 eine interpretierte Programmiersprache für die {{nowrap|PDP-7}} namens&amp;amp;nbsp;[[B (Programmiersprache)|B]], welche auf [[Basic Combined Programming Language|BCPL]] basiert war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ken Thompson |url=http://cm.bell-labs.com/cm/cs/who/dmr/kbman.html |titel=Users’ Reference to B |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20060706005453/http://cm.bell-labs.com/cm/cs/who/dmr/kbman.html |archiv-datum=2006-07-06 |abruf=2018-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ritchie fügte der Sprache auf der {{nowrap|PDP-11}} Datentypen hinzu, nannte sie zunächst „NB“ (für &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|New B}}&amp;#039;&amp;#039;) und begann, einen [[Compiler]] dafür zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 begann nun die Neuerstellung von Unix in dieser Sprache, die mittlerweile den Namen C erhielt, um zukünftig die Portierung von Unix auf neue Rechner zu erleichtern. Die Portierung wurde 1973 abgeschlossen und erhielt den Namen „U&amp;lt;small&amp;gt;NIX&amp;lt;/small&amp;gt; V4“, also Version&amp;amp;nbsp;4 von UNIX.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pipes ===&lt;br /&gt;
Gleichzeitig wurde Unix, auf Anregung von [[Douglas McIlroy]], um das Konzept der [[Pipe (Informatik)|Pipes]] erweitert. Pipes verbinden kleine Programme und erlauben, das Ergebnis eines Programmes im Rahmen einer einzigen Kommandozeilenanweisung in einem anderen Programm weiterzuverarbeiten, und stellten später eines der wichtigen Kernelemente von Unix dar, da erst sie das Konzept der kleinen spezialisierten Werkzeuge ermöglichten, die genau eine Aufgabe erledigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unix verlässt die Bell Labs ===&lt;br /&gt;
Unix lief mittlerweile innerhalb der Bell Labs auf mehr als 25 Rechnern, und durch einen Vortrag 1973 auf einem ACM-Symposium wurde es erstmals außerhalb der Bell Labs bekannt. Der Vortrag erschien in überarbeiteter Fassung dann 1974 als &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|The UNIX Time-Sharing System}}&amp;#039;&amp;#039; in [[Communications of the ACM]]. Das Interesse an Unix stieg auch außerhalb der Bell Labs gewaltig an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1956 abgeschlossene Consent Decree verbot [[AT&amp;amp;T]], Muttergesellschaft der Bell Labs, das Betreten neuer Märkte wie des Computermarktes. Aus diesem Grund wurde Unix (in der 1975 aktuellen Version&amp;amp;nbsp;6) für lediglich den Preis der [[Datenspeicher|Datenträger]] verschiedenen Universitäten zur Verfügung gestellt, mitsamt dem vollständigen [[Quelltext|Quellcode]]. 1976 schrieb der australische Professor John Lions ausführliche Kommentare zum Quellcode von UNIX V6, die als [[Lions Book]] berühmt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders beliebt war Unix an der [[University of California, Berkeley|Universität von Kalifornien in Berkeley]], wo sofort eine Reihe von Verbesserungen an Unix entwickelt wurden. Als Ken Thompson ab 1976 eine Gastprofessur in der neu gegründeten Informatikabteilung von Berkeley antrat, wurde die Universität endgültig zu einem der wichtigen Zentren der Unix-Entwicklung. Die Universität leistete später wichtige Beiträge zu Unix, wie die Unterstützung von [[Transmission Control Protocol/Internet Protocol|TCP/IP]], die später auch in die offizielle UNIX-Version von AT&amp;amp;T übernommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1977 veröffentlicht die Universität unter Leitung von [[Bill Joy]] eine eigene Unix-Distribution: die [[Berkeley Software Distribution]] (BSD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1978 wurden bereits über 600 Computer mit UNIX-Betriebssystemen betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 wurde schließlich durch AT&amp;amp;T die letzte UNIX-Version mit freiem Quellcode, UNIX&amp;amp;nbsp;V7, veröffentlicht. Diese Version stellt einen Wendepunkt in der Geschichte von UNIX dar, da sich AT&amp;amp;T erstmals in größerem Umfang an einer kommerziellen Vermarktung versuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Microsoft]] erwarb 1979 eine Unix-Lizenz und begann unter dem Namen [[Xenix]] die Arbeiten an Portierungen unter anderem auf [[Intel 8086|Intel-8086]]-, [[Motorola 68000|Motorola-68000]]- und [[Zilog Z8000|Zilog-Z8000]]-Prozessoren. Auf der Basis von Xenix erstellte [[Siemens]] im Jahr 1984 die erste deutsche Unix-Version für [[Intel 80186|Intel-80186]]-CPUs unter dem Namen [[Sinix]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späten 1980er entwickelte Microsoft zusammen mit IBM [[OS/2]] (später aufgespalten in IBMs OS/2 und Microsofts [[Microsoft Windows NT|Windows&amp;amp;nbsp;NT]]). Da man mit OS/2 (bzw. Windows&amp;amp;nbsp;NT) und Xenix zwei Serverbetriebssysteme im Angebot gehabt hätte, die sich gegenseitig Konkurrenz gemacht hätten, entschied Microsoft 1987, die Rechte an Xenix an die Firma Santa Cruz Operations (kurz SCO, später [[Tarantella (Unternehmen)|Tarantella]] genannt) zu verkaufen, die schon seit 1983 Lizenznehmer von Xenix war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 1980er Jahre ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1980 erschien die erste Portierung von UNIX&amp;amp;nbsp;V7 auf eine [[32-Bit-Architektur|32-Bit]]-Maschine, die [[Virtual Address eXtension|VAX]], mit &amp;#039;&amp;#039;UNIX&amp;amp;nbsp;32V&amp;#039;&amp;#039; und 3BSD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der 1980er wurden UNIX&amp;amp;nbsp;V8, V9 und V10 zwar noch entwickelt, aber nur an ein paar Universitäten vorgestellt, obwohl auch schriftliche Beschreibungen der Arbeit an diesen Versionen erstellt wurden. Die Überlegungen bei dieser Arbeit führten aber letztendlich auch zur Entwicklung des Betriebssystems [[Plan 9 (Betriebssystem)|Plan&amp;amp;nbsp;9]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1980er-Jahre sind gekennzeichnet durch den Beginn der großen „[[Unix-Kriege]]“ und die Kommerzialisierung von Unix. AT&amp;amp;T betrat offiziell den Computermarkt und begann 1983, ein auf UNIX&amp;amp;nbsp;V7 basierendes System zu vermarkten, [[System&amp;amp;nbsp;V]] genannt, während die Universität von Berkeley zeitgleich 4.2BSD veröffentlichte, das Neuerungen wie [[Transmission Control Protocol/Internet Protocol|TCP/IP]] und &amp;#039;&amp;#039;zuverlässige&amp;#039;&amp;#039; [[Signal (Unix)|Signale]] mit sich brachte. Mittlerweile zeigte auch die [[Defense Advanced Research Projects Agency|DARPA]] Interesse an Unix und unterstützte fortan die Entwicklungen in Berkeley finanziell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine weitere Aufspaltung zu verhindern, wurde das [[Portable Operating System Interface|POSIX]]-Standardisierungsprojekt ins Leben gerufen, das eine einheitliche Schnittstelle für Unix definieren sollte. 1988 wurde schließlich POSIX.1 veröffentlicht, ein Standard, der später als [[Institute of Electrical and Electronics Engineers|IEEE]]-Standard mit der Nummer 1003.1 übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[OPENSTEP|NeXTStep]] war ab 1988 eine weitere kommerzielle Unix-Variante in Entwicklung, die neben BSD den DARPA-finanzierten [[Mach (Kernel)|Mach-Kernel]] nutzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reihe von (teils wechselnden) Allianzen begann sich zu bilden, welche verschiedene Unix-Versionen favorisierten:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Open Software Foundation]]&amp;#039;&amp;#039;: Die OSF wurde 1985 gegründet, teilweise aufgrund der Meinung der Beteiligten, dass der POSIX-Standard AT&amp;amp;T zu stark bevorzugen würde, teilweise auch aufgrund von Befürchtungen, dass AT&amp;amp;T und [[Sun Microsystems]], die ab 1987 kooperieren, den Markt unter sich aufteilen könnten. Gründungsmitglieder der OSF waren unter anderem [[Digital Equipment Corporation|DEC]], [[Siemens]], [[Hewlett-Packard|HP]] und [[IBM]]. Das Konsortium hatte sich zum Ziel gesetzt, ein gemeinsames Unix unter dem Namen [[Tru64 UNIX|{{nowrap|OSF/1}}]] zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Unix International]]&amp;#039;&amp;#039;: UI wurde als unmittelbare Reaktion auf die OSF durch Anhänger der AT&amp;amp;T-Linie gegründet, wie etwa [[Olivetti]], [[Unisys]] und eben [[AT&amp;amp;T]] und Sun Microsystems.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[X/Open]]&amp;#039;&amp;#039;: Ursprünglich 1983 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Bison&amp;#039;&amp;#039; von einer Reihe europäischer Unternehmen wie Bull, Siemens, Olivetti gegründet, um gemeinsame europäische Interessen besser gegen die US-amerikanischen Firmen vertreten zu können, wurde das Konsortium später mit der Aufnahme von US-Firmen umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während {{nowrap|OSF/1}} bis in die 1990er-Jahre nicht fertiggestellt wurde, veröffentlichten AT&amp;amp;T und UI weitere Verbesserungen an UNIX System&amp;amp;nbsp;V. Die Unterschiede zwischen der OSF-Linie und UI wurden öffentlich dem Markt gegenüber weiter betont, aber der Programmcode von System&amp;amp;nbsp;V überbrückte mit jeder weiteren Version die Differenzen: mit „[[System V|UNIX System&amp;amp;nbsp;V]] Release&amp;amp;nbsp;4“ (SVR4) wurden 1989 praktisch alle wichtigen Neuerungen aus BSD und Xenix in System&amp;amp;nbsp;V übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 entwickelte der in Amsterdam lehrende amerikanische Informatiker Professor [[Andrew S. Tanenbaum]] ein [[Unixoides System|unixoides Betriebssystem]] namens [[Minix (Betriebssystem)|Minix]]. Minix sollte der Lehre dienen, um seinen Studenten die Grundlagen eines Betriebssystems zu veranschaulichen, da die zunehmend restriktiveren AT&amp;amp;T-Lizenzen für Unix ihn bei der Arbeit behinderten. Minix selbst gewann nie groß an Bedeutung, inspirierte jedoch [[Linus Torvalds]] zur Arbeit am [[Linux (Kernel)|Linux-Kernel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf System&amp;amp;nbsp;V Release&amp;amp;nbsp;4 von 1989 folgten später noch Release 4.2 und Release&amp;amp;nbsp;5 nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 begann [[Richard Stallman]], verärgert über die [[Proprietär|Proprietarisierung]] von Unix, mit der Arbeit an einem eigenen, unixoiden Betriebssystem namens [[GNU]] und rief mit der Veröffentlichung des GNU-Manifests&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gnu.org/gnu/manifesto.html GNU-Manifest]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1985 eine immer stärker werdende Bewegung für [[freie Software]] ins Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die 1990er Jahre ==&lt;br /&gt;
1990 erschien „4.3BSD Reno“, und [[Sun Microsystems]] veröffentlichte [[Solaris (Betriebssystem)|Solaris]] 1.0. [[OPENSTEP|NeXTStep]] der Firma [[NeXT|NeXT Computer]] wurde kontinuierlich weiterentwickelt, war jedoch vorerst exklusiv auf NeXT-Hardware verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 stellte Linus Torvalds am 5.&amp;amp;nbsp;Oktober seinen Kernel [[Linux (Kernel)|Linux]] mit der Versionsnummer 0.02 vor. 4.3BSD {{nowrap|NET/2}} erschien. Eine Gruppe von BSD-Entwicklern verließ die Universität Berkeley und gründete &amp;#039;&amp;#039;Berkeley Software Design&amp;#039;&amp;#039; ([[BSDI]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 veröffentlichte [[Bill Jolitz]] [[386BSD]], eine Portierung von 4.3BSD NET/2 auf den Intel-i386-Prozessor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 erschien die Version „4.4BSD“ und BSDI veröffentlichte mit BSD/OS eine kommerzielle Version und Weiterentwicklung von 386BSD&amp;amp;nbsp;– ebenfalls auf 386BSD basierend begann die Entwicklung von [[NetBSD]] und [[FreeBSD]]. Sun Microsystems veröffentlichte 1993 die erste Version von Solaris für den Intel-i386-Prozessor und NeXTSTEP wurde auf weitere Architekturen portiert und ab 1993 separat von NeXT-Hardware verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Juni 1993 kaufte [[Novell]] von AT&amp;amp;T die [[Unix System Laboratories]] (USL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{nowrap|[[X/Open]]}} erwarb 1993 von Novell das ausschließliche Nutzungsrecht für das Warenzeichen UNIX. Ziel war ein herstellerübergreifender Standard, die [[Single UNIX Specification]] (SUS) entstand. Ihre Einhaltung wird Voraussetzung für die Lizenzierung der Bezeichnung „UNIX“, die damit eine neue Bedeutung erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 wurde nach Urheberrechtsstreitigkeiten zwischen Novell, USL und BSDI sämtlicher auf USL-Entwicklungen basierender Quellcode aus 4.4BSD entfernt, und es kam zur Veröffentlichung von 4.4BSD-Lite. Die freien BSDs brachten ebenfalls neue, darauf basierende Versionen heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin kam es zu den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Desktop-Kriegen&amp;#039;&amp;#039;. Siehe dazu: [[Common Open Software Environment]] (COSE): HP, IBM, SCO, Sunsoft, Univel/Novell, USL → [[Common Desktop Environment|CDE]], [[Motif]], Wabi, Looking Glass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 verkaufte Novell im Rahmen einer langfristig angelegten Kooperation sein UNIX-Geschäft an SCO, behielt aber abgesehen von den Warenzeichen das geistige Eigentum einschließlich Copyrights und Patenten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.groklaw.net/article.php?story=20070810165237718 |wayback=20080906194258 |text=Bericht über das Urteil |archiv-bot=2025-05-13 03:50:26 InternetArchiveBot }} bei [[Groklaw]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 schlossen sich OSF und {{nowrap|X/Open}} zur [[Open Group]] zusammen. Die Open Group wurde Eigentümer des [[Marke (Recht)|Warenzeichens]] UNIX. Im selben Jahr erschien mit [[OpenBSD]] eine [[Abspaltung (Softwareentwicklung)|Abspaltung]] von NetBSD, und [[OPENSTEP]] wurde veröffentlicht, eine nunmehr offene Plattform, die gemeinsam von NeXT und Sun Microsystems aus NeXTSTEP entwickelt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 veröffentlichte die Open Group den Standard „Single UNIX Spec/2“, der jetzt [[Echtzeitbetriebssystem|Echtzeit]], [[Thread (Informatik)|Threads]] und [[64-Bit-Architektur|64-Bit-Prozessoren]] unterstützte. Ebenfalls 1997 übernahm [[Apple|Apple Computer]] die Firma NeXT und entwickelte OPENSTEP, mit Teilen von [[Mac OS (Classic)|Mac&amp;amp;nbsp;OS]], bis 2001 zu [[macOS|Mac OS&amp;amp;nbsp;X]] weiter, das jedoch exklusiv auf Apple-Hardware läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 wurden erstmals die [[Quelltext|Quellen]] des Basisbetriebssystems von Mac OS&amp;amp;nbsp;X, das wie NeXTSTEP/OPENSTEP bzw. [[Rhapsody (Betriebssystem)|Rhapsody]] in großen Teilen auf BSD-Unix basiert, unter dem Namen „[[Darwin (Betriebssystem)|Darwin]]“ unter einer freien Lizenz veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ab 2000 ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Im Jahr 1999 veröffentlichte Apple mit [[Darwin (Betriebssystem)|Darwin]] den Unix-ähnlichen Unterbau des Betriebssystems [[Rhapsody (Betriebssystem)|Rhapsody]] (Vorläufer von Mac&amp;amp;nbsp;OS&amp;amp;nbsp;X, seit 2016 [[macOS]]) mit dem vom [[Mach (Kernel)|Mach]]-Kernel abgeleiteten [[Hybridkernel]] [[XNU]]. Darwin ist das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Core Operating System}}&amp;#039;&amp;#039; von Apples Betriebssystem-Produkten für die eigene Hardware.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Mai 2001 kaufte [[Caldera Systems|Caldera]], ein Anbieter einer eher wenig bekannten Linuxdistribution, die Unix-Sparte der Santa Cruz Operations (SCO) auf. SCO benannte sich daraufhin in [[Tarantella (Unternehmen)|Tarantella]] um. Im August 2002 änderte Caldera den Namen in &amp;#039;&amp;#039;The SCO Group&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/newsticker/meldung/Linux-Spezialist-Caldera-wird-zu-SCO-Group-58024.html Bericht im Heise-Newsticker]&amp;lt;/ref&amp;gt; um, da der Markenname SCO bekannter war als der eigene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002: ISO/IEC 9945:2002 (Single Unix Spec)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufsehen erregten von 2003 bis 2007 Klagen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.groklaw.net/article.php?story=20050209203941896 Klageschrift SCO gegen IBM] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; der SCO Group gegen IBM und einige seiner Kunden: IBM habe SCO-Patente, Kerntechnologien und urheberrechtlich geschützte Bestandteile von Unix in den Linux-Kernel einfließen lassen. Die Behauptungen erwiesen sich vor Gericht jedoch als nicht haltbar, insbesondere war SCO aber auch nicht wie behauptet seit 1995 Inhaber des Copyrights des Unix-Codes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres dazu hier: [[SCO gegen Linux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte von Linux]]&lt;br /&gt;
* [[Unix-Philosophie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.heise.de/ix/artikel/2009/08/096 |text=&amp;#039;&amp;#039;Jubiläum – Unix wird 40&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20090809065633}} In: &amp;#039;&amp;#039;[[iX – Magazin für professionelle Informationstechnik|iX]]&amp;#039;&amp;#039;, 8/2009, S. 96.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fas.harvard.edu/~lib215/reference/history/spacetravel.html Dennis Ritchie. Yes, A video game contributed to Unix Development.] (englisch){{Toter Link|date=2024-05-22|url=http://www.fas.harvard.edu/~lib215/reference/history/spacetravel.html}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.bell-labs.com/history/unix/ |text=The Creation of the UNIX* Operating System (The Bell Labs) |wayback=20110520212937}} (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.unix.org/what_is_unix/history_timeline.html Geschichte und Zeitlinie zu UNIX (The Open Group)] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.levenez.com/unix/ Wichtige Unix Derivate auf einer Zeitleiste von 1969 bis heute] (mit Stammbaum zum Ausdrucken)&lt;br /&gt;
* [http://www.princeton.edu/~hos/Mahoney/expotape.htm The Unix oral history Project (Princeton)] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.ba-stuttgart.de/~helbig/os/index.html Eine Betriebssystemvorlesung auf Basis von Unix V6] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.dignatz.de/d/spotlight/artikel/uniforum1989_19890324_001.html Die Unix-Gemeinsamkeiten überwiegen] aus Computerwoche vom 24. März 1989&lt;br /&gt;
* NetBSD: [https://www.heise.de/newsticker/meldung/Das-Allerwelts-Unix-10-Jahre-NetBSD-76625.html 10 Jahre NetBSD] auf heise.de&lt;br /&gt;
* [http://www.grokline.net/ Grokline’s UNIX Ownership History Project] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://docs-archive.freebsd.org/44doc/ 4.4BSD Documents] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unix| Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Informatik|!Unix]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:POSIX]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ath</name></author>
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