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	<title>Geschichte des Buchdrucks - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:03:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geschichte_des_Buchdrucks&amp;diff=470193&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Felistoria: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-03-15T22:07:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gutenberg Bible, Lenox Copy, New York Public Library, 2009. Pic 01.jpg|mini|350px|[[Gutenberg-Bibel]], der bedeutendste Druck von [[Johannes Gutenberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Europäische Produktion von gedruckten Büchern ca. 1450–1800.png|mini|350px|Europäische Buchdruckproduktion in der [[Frühneuzeit]] (ca.&amp;amp;nbsp;1450–1800)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Buchdrucks&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beginnt in [[China]]. Die ältesten gedruckten Bücher wurden in [[Ostasien]], wie später auch in [[Europa]], im [[Holztafeldruck|Blockdruckverfahren]] hergestellt. Dabei wurde jede einzelne Seite komplett in einen [[Druckstock]] aus Holz geschnitten und dann abgezogen. Auch der Druck mit beweglichen [[Letter]]n begann in Ostasien wesentlich früher als in Europa. Das koreanische [[Jikji]] aus dem Jahr 1377 ist das älteste bekannte Buch, das mit beweglichen Metalllettern gedruckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weltweite Verbreitung des Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern begann jedoch mit der Erfindung durch [[Johannes Gutenberg]] in [[Mainz]] im [[15. Jahrhundert]]. In wenigen Jahrzehnten verbreitete sich die Kunst des Buchdrucks in ganz Europa und danach über die ganze Erde. Abgesehen von Gutenbergs Handpresse blieb sein Druckverfahren – [[Hochdruckverfahren|Hochdruck]] mit [[Bleisatz]] – bis ins 20. Jahrhundert die Standardtechnik des Buchdrucks. Erst ab den 1960er Jahren wurde es vom [[Offsetdruck]] verdrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gutenbergs Erfindung gilt als bedeutender Entwicklungsschritt in der [[Mediengeschichte]], sie hatte enorme wirtschaftliche, kulturelle und wissenschaftsgeschichtliche Auswirkungen. Der Buchdruck wurde in Europa und schließlich weltweit zu einer kulturprägenden [[Informationstechnologie|Informations-]] und [[Kommunikationstechnologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blockdruck und Letterndruck in Ostasien ==&lt;br /&gt;
[[Druckplatte]]n und bewegliche Lettern aus [[Metall]] und [[Holz]] waren in Ostasien verbreitet, lange bevor sie in Europa eingesetzt wurden. Dies hängt damit zusammen, dass die Produktion von [[Papier]] in China mehr als ein Jahrtausend früher begann als in Europa. Zum Beginn des 19. Jahrhunderts existierten „mehr gedruckte chinesische Seiten als in allen übrigen Sprachen der Welt zusammengenommen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Needham]]: &amp;#039;&amp;#039;Science and Civilisation in China.&amp;#039;&amp;#039; Volume 5: &amp;#039;&amp;#039;Chemistry and Chemical Technology.&amp;#039;&amp;#039; Part 1: &amp;#039;&amp;#039;Paper and Printing.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== China ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blockdruck:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das früheste Beispiel eines Blockdrucks auf Papier wurde 1974 bei einer Grabung im heutigen [[Xi’an]], also der [[Tang-Dynastie|Tang]]-Hauptstadt [[Chang’an]], entdeckt. Es handelt sich um ein auf Hanfpapier gedrucktes [[Dharani]]-Sutra, das in die Zeit von 650 bis 670 datiert wird. Ferner wurde ein [[Lotos-Sutra]] geborgen, das zwischen 690 und 699 gedruckt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Jixing Pan: &amp;#039;&amp;#039;On the Origin of Printing in the Light of New Archaeological Discoveries.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Chinese Science Bulletin.&amp;#039;&amp;#039; Band 42, Nr. 12, 1997, S. 976–981, hier S. 979&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste mit einem [[Kolophon (Schriftstück)|Kolophon]] datierte chinesische Blockdruck ist eine in [[Dunhuang]] aufgefundene Druckversion des [[Diamant-Sutra]]. Die zu einer Rolle zusammengeklebten Seiten tragen das Datum 868. Dadurch unterscheidet sich das Dokument von älteren chinesischen, koreanischen und japanischen Blockdrucken, die anhand des Alters der Stein- oder Holzpagoden datiert wurden, in denen sie aufbewahrt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Letterndruck:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ein Werk von [[Shen Kuo]] weist auf die Erfindung des Drucks mit beweglichen Lettern im [[11. Jahrhundert]] hin: In den &amp;#039;&amp;#039;Mengxi bitan&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|t=夢溪筆談}}; [[Deutsche Sprache|dt.]] „Pinselunterhaltungen am Traumbach“) beschreibt er die Methode des [[Bi Sheng]] (†&amp;amp;nbsp;1051), die sich allerdings nicht durchsetzte. [[Wang Zhen (Erfinder)|Wang Zhen]] (1260–1330) nutzte später bewegliche Lettern aus [[Holz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Kaiser [[Kangxi]], der 1661 an die Regierung gelangte, ließ auf Anregung von [[Jesuiten]]missionaren wieder bewegliche Schriftzeichen herstellen, jedoch nur in geringem Umfang. Die in [[Kupfer]] geschnittenen Lettern ließ ein späterer Kaiser wegen Geldknappheit einschmelzen. Noch im 19. Jahrhundert wurden in China Bücher wie schon 1000 Jahre zuvor als Holztafeldrucke hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Korea ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blockdruck:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Älteste koreanische Blockdrucke sind buddhistische Zaubersprüche, [[Dharani]] aus einer Pagode des Tempels [[Bulguksa]] in [[Gyeongju]] aus der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kleines Wörterbuch der Japanologie.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. Bruno Lewin. Wiesbaden 1968, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kornicki S. 115&amp;quot;&amp;gt;Peter Kornicki: &amp;#039;&amp;#039;The Book in Japan. A Cultural History from the Beginnings to the Nineteenth Century.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 1998, ISBN 90-04-10195-0, S. 115.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als gewaltige kulturelle Leistung gilt die [[Tripitaka Koreana]], ein in [[Goryeo]] erstellter [[buddhistischer Kanon]], der in 6000 Bänden mit 81.258 [[Holztafeldruck|Holzdruckstöcken]] gedruckt wurde. Die Herstellung der ganzen Holzdruckstöcke dauerte 16 Jahre (1236–1251). Sie sind alle noch in gutem Zustand erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Letterndruck:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; In [[Korea]] wurden um 1230 einzeln geschnittene Lettern aus Metall verwendet. In einem 1239 erschienenen Werk wird berichtet, Metalllettern seien schon vor 1232 benutzt worden. Etwa zur selben Zeit schrieb der Gelehrte [[Yi Gyubo]] ([[Koreanische Sprache|kor.]] {{lang|ko-Hani|李奎報}}, 1168–1241), dass 28 Exemplare des &amp;#039;&amp;#039;Sangjeong yemun&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ko-Hani|祥定禮文}}; Rituelle Texte) mit Metalllettern gedruckt worden seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Korea stammt das älteste bekannte Buch, das mit beweglichen Metalllettern gedruckt wurde: das [[Jikji]]. Es wurde im Jahr 1377 gedruckt, fast acht Jahrzehnte vor der [[Gutenberg-Bibel]]. Im Jahr 2001 wurde das Jikji zusammen mit der Gutenberg-Bibel in das [[Weltdokumentenerbe]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Goryeosa&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ko-Hani|高麗史}}; Geschichte von Goryeo) übertrug König [[Gongyang Wang]] {{lang|ko-Hani|恭讓}} im Jahr 1392 der Behörde „Seojeokwon“ ({{lang|ko-Hani|書籍院}}; Buch- und Veröffentlichungszentrum) die Verantwortung und Aufsicht über alle Angelegenheiten, die mit der Verwendung von Metalllettern und dem Buchdruck zu tun hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bayerische Staatsbibliothek]] besitzt einen 1433 „mit Tonlettern“ gedruckten Arzneimittelkatalog mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Hyangyak jipseong bang mongnok&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ko-Hani|鄉藥集成方目錄}}) zu dem im Auftrag von König [[Sejong]] verfassten medizinischen Werk [[Sejong#Medizin|&amp;#039;&amp;#039;Hyangyak jipseong bang&amp;#039;&amp;#039;]].&amp;lt;ref&amp;gt;Alfons Dufey: &amp;#039;&amp;#039;Die ostasiatischen Altbestände der Bayerischen Staatsbibliothek.&amp;#039;&amp;#039; München 1991, S. 22. Signatur des Objekts: L.cor. M 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sejong wurde auch durch die von ihm veranlasste Entwicklung des [[Koreanisches Alphabet|koreanischen Alphabets]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Japan ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blockdruck:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die ältesten überlieferten Drucke in Japan sind die [[Hyakumantō Darani]]. Sie wurden im Auftrag der [[Kōken|Shōtoku]]-[[tennō]] (764–770) mit Kupfer- oder Holzblöcken hergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kornicki S. 115&amp;quot; /&amp;gt; Dem Namen nach handelt es sich um „eine Million“ Papierröllchen, die in kleine Holzpagoden gesteckt und an zehn japanische Klöster verteilt wurden. Etwa 40.000 sind noch erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Letterndruck:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der koreanische Letterndruck, &amp;#039;&amp;#039;Chōsen kokatsujiban&amp;#039;&amp;#039; ({{jaS|朝鮮古活字版}}), wurde erst zum Ende des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts nach Japan importiert und dort nur 30 Jahre lang für ostasiatische Texte verwendet. Zu den koreanischen Altletterndrucken zählen die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Sagabon&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|嵯峨本}}) des Verlegers Soan Suminokura, an denen der Kalligraf [[Hon’ami Kōetsu]] beteiligt war. Die &amp;#039;&amp;#039;Sagabon&amp;#039;&amp;#039; sind nach dem Verlagsort Saga benannt, damals ein Dorf bei [[Kyōto]]. Es sind Luxusausgaben von zumeist klassischer Literatur. Für den Druck wurden Holzlettern für Kombinationen von zwei bis vier Schriftzeichen verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.printing-museum.org/en/collection/looking/03793.php &amp;#039;&amp;#039;Sagabon, tsurezuregusa&amp;#039;&amp;#039;] printing-museum.org. Beschreibung eines Buchs im Druckereimuseum in Tokio (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim &amp;#039;&amp;#039;Kan’ei gyōkōki&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|寛永行幸記}}), das auf ursprünglich drei Rollen die Reise des [[Shōgun]] nach Kyōto im Jahr 1626 und den Besuch des [[Tennō]] in der Shōgun-Residenz [[Burg Nijō|Nijō]] schildert, wurden nicht nur Teile des Textes mit Holzlettern, sondern auch einzelne Figuren und Figurengruppen mit beweglichen Stempeln, Katsuga ({{lang|ja|活画}}), gedruckt. Das &amp;#039;&amp;#039;Kan’ei gyōkōki&amp;#039;&amp;#039; ist zudem eines von wenigen Beispielen für eine gedruckte Querrolle. Die einzeln gedruckten Blätter wurden nach dem Druck zu einer Rolle montiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://blog.sbb.berlin/buchpatenschaft-fuer-den-monat-juni/ &amp;#039;&amp;#039;Buchpatenschaft für den Monat Juni&amp;#039;&amp;#039;] Beitrag im Blog der [[Staatsbibliothek zu Berlin]], 6. Juni 2017, Angaben zum &amp;#039;&amp;#039;Kan’ei gyōkōki&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit wie der koreanische Letterndruck wurde von europäischen Missionaren die Gutenbergtechnik eingeführt, sie blieb aber für christliche und westliche Texte reserviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorläufer des europäischen Buchdrucks ==&lt;br /&gt;
=== Altertum ===&lt;br /&gt;
Das Prinzip des Drucks, sofern darunter nur das Einprägen von Schriftzeichen in einen Schriftträger verstanden wird, lässt sich bis ins [[Altertum]] zurückverfolgen. In den Gräbern von [[Theben (Ägypten)|Theben]] und in [[Babylon]] wurden [[Backstein|Ziegel]] mit eingeprägten Inschriften gefunden. Die [[Assyrer]] schrieben [[Chronik]]en, indem sie Schriftzeichen in Tonzylinder eingravierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Athen]] wurden [[Landkarte]]n in dünne Kupferplatten graviert. [[Römisches Reich|Römische]] Töpfer stempelten die von ihnen erzeugten Essgeschirre ([[Terra Sigillata]]) mit den Namen der Besteller oder mit der Angabe des Zwecks, für die sie bestimmt waren. In der europäischen Antike wurden noch keine Bücher gedruckt, zumal der geeignete Bedruckstoff fehlte, das Papier. Stattdessen wurden Texte auf Papyrusrollen von Hand auf neue Papyrusrollen kopiert. Bei den Römern leisteten vor allem [[Sklave]]n diese Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Prüfeninger Weiheinschrift. Pic 01.jpg|mini|hochkant|[[Prüfeninger Weiheinschrift]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem [[Mittelalter]] sind einige Beispiele von Buchstabendruck bekannt, z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Prüfeninger Weiheinschrift]] in Regensburg aus dem Jahr 1119. Bei dieser Inschrift wurden die Buchstaben einzeln mit Stempeln in den Ton gedrückt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert E. Brekle]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Prüfeninger Weiheinschrift von 1119. Eine paläographisch-typographische Untersuchung&amp;#039;&amp;#039;. Scriptorium Verlag für Kultur und Wissenschaft, Regensburg 2005, ISBN 3-937527-06-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dom zu Cividale in Norditalien steht ein silberner [[Altaraufsatz des Pilgrim II.|Altaraufsatz des Patriarchen Pilgrim II.]] (1195–1204), dessen lateinische Inschrift mit Hilfe von [[Punze (Werkzeug)|Buchstabenpunzen]] hergestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert E. Brekle]]: &amp;#039;&amp;#039;Die typographische Herstellungstechnik der Inschriften auf dem silbernen Altaraufsatz im Dom von Cividale&amp;#039;&amp;#039;, Regensburg 2011 (PDF [https://epub.uni-regensburg.de/20788/ hier] verfügbar).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lipinsky&amp;quot;&amp;gt;Angelo Lipinsky: &amp;#039;&amp;#039;La pala argentea del patriarca Pellegrino nella collegiata di Cividale e le sue iscrizioni con caratteri mobili.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ateneo Veneto.&amp;#039;&amp;#039; Band 24 (1986), S.&amp;amp;nbsp;75–80, hier S. 78–80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Kunsthistoriker Angelo Lipinsky zufolge ist diese Technik zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert auch in [[Staurothek]]en und [[Lipsanothek]]en des byzantinischen Kulturbereichs zu finden, mit dem die venezianische Seefahrerrepublik enge Handelsbeziehungen unterhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lipinsky&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der englischen [[Chertsey Abbey]] fanden sich Reste eines aus [[Mittelalterlicher Buchstabenziegel|Buchstabenziegeln]] bestehenden Pflasters, das im 13. Jahrhundert nach dem [[Scrabble]]-Prinzip verlegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmut Lehmann-Haupt: &amp;#039;&amp;#039;Englische Holzstempelalphabete des XIII. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gutenberg-Jahrbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, 1940, S. 93–97, hier S. 96&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Technik ist auch für das [[Kloster Zinna]] 60&amp;amp;nbsp;km südlich von Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Klamt: &amp;#039;&amp;#039;Letters van baksteen in een cistercienzerklooster: het Ave Maria te Zinna.&amp;#039;&amp;#039; In: R. E. V. Stuip (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Meer dan muziek alleen: in memoriam Kees Vellekoop.&amp;#039;&amp;#039; Uitgeverij Verloren, Utrechtse bijdragen tot de mediëvistiek, Band 20, Hilversum 2004, ISBN 90-6550-776-0, S. 195–210.&amp;lt;/ref&amp;gt; und das niederländische [[Kloster Aduard]] dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Meijer: &amp;#039;&amp;#039;De stenen letters van Aduard.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Omnia Uitgevers, Groningen 2004, ISBN 90-75354-08-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blockdruck in Europa ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Druckplatten aus Metall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unmittelbarer Vorläufer des [[Blockdruck|Holztafeldrucks]] in Europa war der Buchdruck mit Druckplatten aus Metall. Die so gedruckten Bücher enthielten nur wenig Text und keine Bilder. Die Druckplatten wurden aus dünnen Metalltafeln hergestellt. Je nach der Art der Bearbeitung mit dem Stichel wurden sie für [[Hochdruckverfahren|Hochdruck]] oder [[Tiefdruckverfahren|Tiefdruck]] verwendet. Eine Variante der Druckplattenbearbeitung war die sogenannte „Schrotmanier“. Dabei wurden mit [[Punze (Werkzeug)|Punzen]] Reihen aus punktförmigen Vertiefungen in die metallene Druckplatte geschlagen. Beim Abdruck entstanden dichte Reihen kleiner Punkte anstelle von durchgehenden Linien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Druckplatten aus Holz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Blockbuch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich ging man von den Metallplatten zu den billigeren und leichter zu bearbeitenden Holzplatten und damit zum Holztafeldruck über. Die sogenannten Blockbücher sind Bücher, die mit Druckplatten aus Holz gedruckt wurden. Zu den Blockbüchern ohne Bilder zählen sogenannte [[Aelius Donatus|Donate]]. Möglicherweise wurden die Donate aber zuerst mit Metalllettern und erst danach auch im Blockdruck hergestellt. Nach der Erfindung des Buchdrucks mit Metalllettern wurde der Holztafeldruck im Bereich Buchdruck rasch verdrängt, aber noch etwa bis zum Ende des 15. Jahrhunderts wurden auch Holztafeln für den Buchdruck verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Letterndruck in Europa ==&lt;br /&gt;
=== Johannes Gutenberg ===&lt;br /&gt;
Unabhängig von der zeitlich vorangehenden Erfindung des Letterndrucks in Ostasien entwickelte [[Johannes Gutenberg]] in [[Mainz]] den Buchdruck mit beweglichen Lettern aus Metall. Er adaptierte die [[Spindelpresse]] aus Holz für den Buchdruck, erfand das [[Handgießinstrument]] für den Guss der Lettern und entwickelte eine geeignete Druckfarbe (siehe [[Johannes Gutenberg#Gutenbergs Druckverfahren|Gutenbergs Druckverfahren]]). Sowohl das [[Satz (Druck)|Setzen]] der vorgefertigten Lettern als auch das Drucken mit der Presse bedeuteten eine erhebliche Beschleunigung der Buchproduktion im Vergleich zum Blockdruck. Gutenberg selbst druckte mit seinem neuen Verfahren in den Jahren 1452 bis 1454 etwa 180 [[Gutenberg-Bibel]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbreitung der Erfindung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Druckorte Inkunabeln.svg|mini|Druckorte im Jahr 1500]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Verteilung der Inkunabeln nach Regionen.png|mini|[[Inkunabel]]n nach Herkunft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Verteilung der Inkunabeln nach Sprachen.png|mini|Inkunabeln nach Sprache]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ausbreitung des Buchdrucks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert breitete sich die Erfindung des Buchdrucks von Mainz ausgehend sehr schnell aus (Jahreszahlen gemäß dem [[Incunabula Short Title Catalogue]] der British Library).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISTC&amp;quot;&amp;gt;[[Incunabula Short Title Catalogue]] der British Library ([https://web.archive.org/web/20110312185857/http://www.bl.uk/catalogues/istc/index.html archivierte Webseite], Stand 2011).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1452 erste Druckerei in Mainz (Johannes Gutenberg, später dessen Nachfolger [[Peter Schöffer]])&lt;br /&gt;
* um 1457 in [[Bamberg]] ([[Albrecht Pfister]])&lt;br /&gt;
* um 1460 in [[Straßburg]] ([[Johannes Mentelin]])&lt;br /&gt;
* 1465 in [[Subiaco (Latium)]]&lt;br /&gt;
* um 1465 in [[Köln]]&lt;br /&gt;
* 1467 in [[Rom]]&lt;br /&gt;
* 1468 in [[Augsburg]] ([[Günther Zainer]])&lt;br /&gt;
* um 1468 in [[Basel]]&lt;br /&gt;
* 1469 in [[Venedig]]&lt;br /&gt;
* um 1469 in [[Nürnberg]] (Johann Sensenschmid, ab 1472 [[Regiomontanus]], ab 1473 [[Anton Koberger]])&lt;br /&gt;
* 1470 in [[Neapel]]&lt;br /&gt;
* 1470 in [[Paris]]&lt;br /&gt;
* 1470 in [[Beromünster]], Kanton Luzern&lt;br /&gt;
* 1473 in [[Spanien]] und [[England]]&lt;br /&gt;
* 1482 in [[Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://austria-forum.org/af/AEIOU/Buchdruck &amp;#039;&amp;#039;Buchdruck&amp;#039;&amp;#039;] im [[Austria-Forum]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Wiens Buchdruckergeschichte. 1482–1882.&amp;#039;&amp;#039; Trattner, Wien, 1883 (Band 1) und 1887 (Band 2).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1483 in Kosinj, Region [[Lika]]&lt;br /&gt;
* 1494 in [[Senj]]&lt;br /&gt;
* 1574 in Nedelišće, Region [[Međimurje (Region)|Međimurje]]&lt;br /&gt;
* 1590 in [[Japan]]&lt;br /&gt;
* 1593 in [[Mexiko]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1500 gab es bereits rund 270 Druckorte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;ISTC&amp;quot; /&amp;gt; von denen mehr als 60 im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation]] lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Druckproduktion ==&lt;br /&gt;
=== 15. und 16. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
In der Frühdruckerzeit wurden durchschnittliche Auflagen von 150 bis 250 Exemplaren erreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wittmann S. 27&amp;quot; /&amp;gt; Etwa 77 % aller [[Inkunabel]]n erschienen in lateinischer Sprache.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wittmann S. 27&amp;quot;&amp;gt;Reinhard Wittmann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des deutschen Buchhandels&amp;#039;&amp;#039;, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Ab hier stammt der Text des Unterabschnitts von Benutzerin Flexi2006, Edit vom 21. März 2007 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zunächst wurden vor allem [[Ablassbrief]]e, [[Kalender]], [[Aelius Donatus|Donaten]] und Bücher gedruckt. Trotz der wachsenden Zahl von Druckereien wurden in den Skriptorien der Klöster zunächst weiterhin alte Handschriften von Hand kopiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bald entstanden Großbetriebe wie der von [[Anton Koberger]] in Nürnberg, der bis zu 100 Arbeiter an 24 Pressen beschäftigte. In der Folge gab es in den Druckereien Facharbeiter verschiedener Berufe. Drucker mussten nicht nur ihr Handwerk beherrschen, sondern auch Geräte und Geld beschaffen, Arbeiter einstellen, den [[Buchhandel|Buchmarkt]] im Blick behalten. Zu Beginn mussten sie auch für den Absatz ihrer Produkte sorgen. Später kümmerten sich [[Buchführer]] um den Vertrieb und die Finanzierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert entfiel fast ein Drittel der gesamten Auflage aller Drucke auf die Schriften Luthers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. bis 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die Kriege des 17. Jahrhunderts bewirkten besonders in Deutschland, dass die Qualität der Drucke schlechter wurde. Um 1740 begann eine neue Blüte. Dies lag einerseits am Aufschwung des literarischen Lebens, andererseits an Erfindungen wie der [[Stereotypie (Buchdruck)|Stereotypie]] und der [[Galvanoplastik]]. Im Jahr 1843 entstand in [[Prag]] das erste vollständig in Gold gedruckte Buch: die &amp;#039;&amp;#039;[[Nachfolge Christi]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Thomas von Kempen]] als Prachtausgabe von 15 Exemplaren. Ab dem 19. Jahrhundert bereicherte die [[Fotografie]] den Buchdruck. Ein weiterer technischer Durchbruch war die Erfindung der [[Schnellpresse]] durch [[Friedrich Koenig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts erschienen zahlreiche Fachzeitschriften zum Buchdruck, im deutschen Sprachgebiet unter anderem folgende:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Journal für Buchdruckerkunst, Schriftgießerei und verwandte Fächer]]&amp;#039;&amp;#039;. Braunschweig und Berlin, 1834–1919.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für Buchdruckerkunst und verwandte Geschäftszweige]]&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig, 1864–1899.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichische Buchdrucker-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Wien, 1873–1885, danach unter anderen Titeln.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Typographische Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039;. St. Gallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1891 zählte Eugène Sédard, selbst Herausgeber einer Zeitschrift für Drucker, insgesamt 27 Fachzeitschriften zu den Themen Druck, Buchhandel und Papierindustrie, die damals in Frankreich erschienen,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marius Audin]]: &amp;#039;&amp;#039;Somme typographique&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.imprimerie.lyon.fr/fr/edito/somme_typographique online] auf der Website des [[Musée de l’Imprimerie (Lyon)|Musée de l’Imprimerie]] in Lyon). Band 16: &amp;#039;&amp;#039;Journaux techniques&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.imprimerie.lyon.fr/sites/micg/files/2022-09/vol.16.pdf PDF]; 670 kB). Eine Auflistung französischsprachiger Fachzeitschriften, die im Zeitraum von etwa 1800 bis 1950 in Frankreich, Belgien und der Schweiz erschienen. Zur Zählung im Jahr 1891 siehe Vorwort, dritter Absatz.&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter beispielsweise das &amp;#039;&amp;#039;Bulletin de l’imprimerie&amp;#039;&amp;#039; (Paris, 1876–1902). Auch im [[Viktorianisches Zeitalter|viktorianischen]] [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|Großbritannien]] erschienen Dutzende von Fachzeitschriften.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://vptjd.byu.edu/ Victorian Print Trade Journals Database].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Der Buchdruck, so wie Gutenberg ihn erfunden hatte, hielt sich bis etwa 1930 in fast unveränderter Form. Zwar wurden neue Schriften geschnitten, zum Beispiel [[Baskerville (Schriftart)|Baskerville]], [[Bodoni (Schriftart)|Bodoni]], [[Futura (Schriftart)|Futura]], doch änderte sich nichts an der Art der Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[20. Jahrhundert]] wurde die Arbeit des Setzers mechanisiert. Die [[Monotype-Setzmaschine]], eine automatische Schriftgießmaschine, die einzelne Lettern nach einem Gießzettel goss, und die [[Linotype Setzmaschine|Linotype]] veränderten den Ablauf, aber nicht das Prinzip der Bleilettern-Technik. Erst um [[1960]] gab es [[Elektrofotografie|fotomechanische]] Umsetzungen der Technik – den [[Fotosatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute (Stand 2014) werden Bücher vorwiegend im [[Offsetdruck]] produziert. Dieser bekommt aber in letzter Zeit Konkurrenz durch die nächste Generation: den [[Digitaldruck]]. Während beim Offsetdruck noch Druckplatten (&amp;#039;&amp;#039;Druckvorlagen&amp;#039;&amp;#039;) produziert werden, verzichtet man bei Digitaldruckverfahren völlig auf die Herstellung von Druckvorlagen. Diese Techniken schaffen die Voraussetzungen für das „[[Book on demand]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museen ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Buchdruckes wird unter anderem im [[Museum für Druckkunst]] in [[Leipzig]] und im [[National Print Museum]] in [[Dublin]] dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Buchdruckmaschine]]&lt;br /&gt;
* [[Buchgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Buchdrucks in Braunschweig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Darstellungen ab 2000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (chronologisch absteigend)&lt;br /&gt;
* [[Thomas Kaufmann (Kirchenhistoriker)|Thomas Kaufmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Druckmacher. Wie die Generation Luther die erste Medienrevolution entfesselte.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2022, ISBN 978-3-406-78180-3.&lt;br /&gt;
* Guntram Müller-Schellenberg: &amp;#039;&amp;#039;Die Sozialgeschichte der deutschen Buchdruckergehilfen, 1440–1933.&amp;#039;&amp;#039; Taunusstein 2020, ISBN 3-922027-82-2.&lt;br /&gt;
* Urs B. Leu, Christian Scheidegger: &amp;#039;&amp;#039;Buchdruck und Reformation in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Theologischer Verlag, Zürich 2018 (&amp;#039;&amp;#039;Zwingliana&amp;#039;&amp;#039; Band 45), ISBN 978-3-290-18218-2.&lt;br /&gt;
* [[Andrew Pettigrew|Andrew Pettegree:]] &amp;#039;&amp;#039;Die Marke [[Martin Luther|Luther]]. Wie ein unbekannter Mönch eine deutsche Kleinstadt zum Zentrum der Druckindustrie und sich selbst zum berühmtesten Mann Europas machte – und die protestantische Reformation lostrat.&amp;#039;&amp;#039; Insel-Verlag, Berlin 2016, ISBN 3-458-17691-8&lt;br /&gt;
* Karin Cieslik, Helge Perplies, Florian Schmid (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Materialität und Formation. Studien zum Buchdruck des 15. bis 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift für [[Monika Unzeitig]]. édition lumière, Bremen 2016, ISBN 978-3-943245-21-9.&lt;br /&gt;
* Christoph Reske: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Buchdrucker des 16. und 17. Jahrhunderts im deutschen Sprachgebiet]].&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-447-10416-6.&lt;br /&gt;
* Mathieu Lommen: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der schönsten Bücher&amp;#039;&amp;#039;. Dumont, Köln 2012, ISBN 978-3-8321-9378-2.&lt;br /&gt;
* Michael Giesecke: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Buchdruck in der frühen Neuzeit]].&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-518-58456-1.&lt;br /&gt;
* Walter Wilkes: &amp;#039;&amp;#039;Buchdruck-Schnellpressen und Endlos-Rotationsmaschinen des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Technische Universität, Darmstadt 2004, ISBN 3-88607-152-9. [https://external.dandelon.com/download/attachments/dandelon/ids/DE004467A5F7601FEFF6BC1257720006713B0.pdf Inhaltsverzeichnis] (PDF; 800 kB).&lt;br /&gt;
* Endymion P. Wilkinson: &amp;#039;&amp;#039;Chinese History. A Manual.&amp;#039;&amp;#039; Harvard University Press, Cambridge, Mass. 2000, ISBN 0-674-00247-4, S. 449&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ältere Darstellungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (chronologisch absteigend)&lt;br /&gt;
* Peter Kornicki: &amp;#039;&amp;#039;The Book in Japan. A Cultural History from the Beginnings to the Nineteenth Century&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Leiden 1998, ISBN 90-04-10195-0.&lt;br /&gt;
* Elizabeth L. Eisenstein: &amp;#039;&amp;#039;Die Druckerpresse. Kulturrevolution im modernen Europa.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Wien 1997.&lt;br /&gt;
* Denis Twitchett: &amp;#039;&amp;#039;Druckkunst und Verlagswesen im mittelalterlichen China&amp;#039;&amp;#039;. 1994, ISBN 978-3-447-03665-8.&lt;br /&gt;
* Carl B. Lorck: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Geschichte der Buchdruckerkunst&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1882/83, Neudruck: Zentralantiquariat der DDR, Leipzig 1988, ISBN 3-7463-0108-4.&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Kunst. Eine illustrierte Geschichte der Druckverfahren.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 1981, {{Falsche ISBN|3-87150-162-0}}.&lt;br /&gt;
* [[Claus Walther Gerhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Druckverfahren&amp;#039;&amp;#039;. Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Der Buchdruck&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Anton Hiersemann Verlag, 1975, ISBN 3-7772-7521-2.&lt;br /&gt;
* [[Hans Lülfing]]: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Gutenberg und das Buchwesen des 14. und 15. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dokumentation, München 1969.&lt;br /&gt;
* Rolf Wallrath: &amp;#039;&amp;#039;Das schön gedruckte Buch im ersten Jahrhundert nach Gutenberg.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Köln 1962.&lt;br /&gt;
* Gerd Reißner: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Druckkunst in Bremen&amp;#039;&amp;#039;, Druck von Carl Schünemann, Bremen 1955&lt;br /&gt;
* [[Hermann Barge]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Buchdruckerkunst.&amp;#039;&amp;#039; 1940.&lt;br /&gt;
* [[Konrad Friedrich Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Aventur und Kunst. Eine Chronik des Buchdruckgewerbes von der Erfindung der beweglichen Lettern bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Konrad F. Bauer. Kramer, Frankfurt am Main 1940.&lt;br /&gt;
* Richard Muther: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Bücherillustration der Gotik und Frührenaissance, 1460–1530&amp;#039;&amp;#039;. Hirth, München 1922 (2 Bände).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://mediengeschichte.dnb.de/DBSMZBN/Content/DE/Buchdruck/04-europaeischer-typendruck.html &amp;#039;&amp;#039;Europäischer Typendruck&amp;#039;&amp;#039;], virtuelle Ausstellung der [[Deutsche Nationalbibliothek|Deutschen Nationalbibliothek]]&lt;br /&gt;
* [https://www.gutenberg.de/erfindung/index.php &amp;#039;&amp;#039;Die Erfindung Gutenbergs&amp;#039;&amp;#039;] auf gutenberg.de (auch Informationen zum Buchdruck vor und nach Gutenberg)&lt;br /&gt;
* [[Jan-Felix Schrape]]: [https://gedankenstrich.org/wp-content/uploads/2010/10/skript-geschichte-der-printmedien.pdf &amp;#039;&amp;#039;Kurze sozioökonomische Geschichte der Printmedien&amp;#039;&amp;#039;]. Skript, Stuttgart 2010 (PDF; 111&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://druckforschung.blogspot.de/ &amp;#039;&amp;#039;Druckforschung&amp;#039;&amp;#039;]. Beschreibung alter Bücher aus Mainzer Bibliotheken durch Studenten der Universität Mainz, 2008–2009 (Studiengang Buchwissenschaft, Prof. [[Ernst Fischer (Germanist)|Ernst Fischer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Buchdrucks| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buchgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technikgeschichte|!Buchdruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Kommunikation|Buchdruck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Felistoria</name></author>
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