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	<title>Geschichte der Republik Kongo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:21:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geschichte_der_Republik_Kongo&amp;diff=102002&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: typografische Anführungszeichen, deutsch</title>
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		<updated>2023-12-10T14:25:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen, deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur Geschichte des ehemaligen Belgisch-Kongo bzw. Zaire (bis 1966 ebenfalls Republik Kongo), siehe [[Geschichte der Demokratischen Republik Kongo]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Republik Kongo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umfasst die Entwicklungen auf dem Gebiet der [[Republik Kongo]] von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart. Das [[Mündung (Gewässer)#Andere Mündungsformen|Mündungsgebiet]] des [[Kongo (Fluss)|Kongo]] wurde Ende des 15. Jahrhunderts von [[Portugal]] aus erstmals von [[Europäer]]n erforscht. Damals existierte hier das einheimische Reich [[Königreich Kongo|Kongo]]. Dieses trieb mit den Europäern [[Handel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick über die Geschichte der Kongostaaten ==&lt;br /&gt;
{{Historische Bezeichnungen Kongostaaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teil von Französisch-Äquatorialafrika ==&lt;br /&gt;
In den 1880er Jahren kam die Region der unter französische Herrschaft. [[Pierre Savorgnan de Brazza]] (nach dem Brazzaville benannt ist) wetteiferte mit den Abgesandten des belgischen Königs [[Leopold II. (Belgien)|Leopold II.]] um die Kontrolle des [[Kongobecken]]s. 1885 nahm die [[Kongokonferenz]] in [[Berlin]] von den mit allen Konferenzteilnehmern bestehenden Abkommen der &amp;#039;&amp;#039;Association Internationale du Congo&amp;#039;&amp;#039;, deren Alleineigentümer der belgische König war, Kenntnis. Die Gesellschaft trat am 1. August als neutraler [[Kongo-Freistaat]] mit Leopold II. als [[Souverän]] in die Verpflichtungen der von der Konferenz verabschiedeten &amp;#039;&amp;#039;Kongoakte&amp;#039;&amp;#039; ein. Mit Frankreich hatte sich die Kongogesellschaft am 5. Februar 1885 über den Grenzverlauf geeinigt. Zwischen 1882 und 1891 schloss Frankreich [[Protektorat|Schutzverträge]] mit den einheimischen Herrschern westlich des [[Kongo (Fluss)|Kongo]] und [[Ubangi (Fluss)|Ubangi]], so dass diese Flüsse schließlich zur Grenze wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 organisierte Frankreich seine Kolonien im heutigen Kongo, [[Gabun]], [[Zentralafrikanische Republik]] und [[Tschad]] neu als [[Französisch-Äquatorialafrika]]. Brazzaville wurde Hauptstadt dieser Kolonie. Durch das Abkommen vom 4. November 1911 wurde ein Teil gegen deutsche Zugeständnisse in [[Marokko]] und die Abtretung des Zwischenstromgebiets („[[Entenschnabel (Kamerun)|Entenschnabel]]“) zwischen Schari und Logone an das französische Tschad-Territorium an das [[Deutsches Kaiserreich|Deutsche Reich]] abgetreten, so dass die [[Kamerun (deutsche Kolonie)|deutsche Kolonie Kamerun]] einen Zugang zum Kongo erhielt ([[Neukamerun]]). Im [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrag]] wurde dieses Gebiet wieder Französisch-Äquatorialafrika zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der untere Kongo nicht schiffbar ist, wurde 1924 bis 1934 eine Eisenbahn von Brazzaville bis zum Hafen [[Pointe-Noire]] gebaut. Nach der französischen Niederlage 1940 schloss sich die Kolonialverwaltung dem freien Frankreich unter [[Charles de Gaulle]] an, Brazzaville wurde bis 1943 nominell Hauptstadt des [[Forces françaises libres|Freien Frankreich]]. In der [[Nationalversammlung (Frankreich)|Nationalversammlung]] in [[Paris]] wurde das Gebiet von 1945 bis zur Unabhängigkeit stets von Jean Félix-Tchicaya vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde der Kongo französisches Überseeterritorium. Entsprechend dem Gesetz [[Loi Lamine Guèye]] vom 7. Mai 1946 hatten alle Bürgerinnen und Bürger der Überseeischen Territorien das Bürgerrecht wie die Menschen im Mutterland und damit das Wahlrecht für Wahlen zum Französischen Parlament und für lokale Wahlen; das passive Wahlrecht ist nicht explizit genannt, aber auch nicht ausgeschlossen. Doch es wurde in zwei Klassen gewählt, was der französischstämmigen Bevölkerung einen Vorteil verschaffte. Dieses Zweiklassenwahlrecht wurde erst am 23. Juni 1956 durch die [[loi-cadre Defferre]] abgeschafft und bei der Unabhängigkeit bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das &amp;#039;&amp;#039;Gesetz Nummer 47-162&amp;#039;&amp;#039; über Territorialversammlungen vom 29. August 1947 wurde das Wahlrecht für diese Versammlungen festgeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ipu-913369&amp;quot; /&amp;gt; Zunächst war das allgemeine Wahlrecht auf nationaler Ebene auf Europäerinnen und Afrikanerinnen, die lesen und schreiben konnten, beschränkt. 1951 wurde das Recht auf alle mit einem gültigen Ausweisdokument ausgedehnt. Dieses Wahlsystem wurde 1952 erneuert und 1957 ersetzt, als die [[loi-cadre Defferre]] von 1956 in Kraft trat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ipu-913369&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 wurde der Kongo eine autonome Republik in der [[Union française]] und schließlich 1960 die unabhängige &amp;#039;&amp;#039;Kongolesische Republik (Kongo-Brazzaville)&amp;#039;&amp;#039; (im Unterschied zur damaligen &amp;#039;&amp;#039;Republik Kongo (Kongo-Leopoldville)&amp;#039;&amp;#039;, der heutigen Demokratischen Republik Kongo am linken Ufer des Flusses). Die Hauptstadt zählte damals etwa 100.000, um 1980 etwa 400.000 Einwohner. Artikel 4 der Verfassung vom 2. März 1961 erkannte die bereits bestehenden Rechte, auch das [[Frauenwahlrecht]], an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ipu-913369&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://data.ipu.org/node/39/elections/historical-data-on-women?chamber_id=13369 |titel=– New Parline: the IPU’s Open Data Platform (beta) |werk=data.ipu.org |datum=1947-08-29 |sprache=en |abruf=2018-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Quellen nennen für die Erteilung des passiven [[Frauenwahlrecht in Afrika südlich der Sahara|Frauenwahlrecht]]s den 8. Dezember 1963&amp;lt;ref name=&amp;quot;Martin90&amp;quot;&amp;gt;Mart Martin: &amp;#039;&amp;#039;The Almanac of Women and Minorities in World Politics.&amp;#039;&amp;#039; Westview Press Boulder, Colorado, 2000, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HDR345&amp;quot;&amp;gt;United Nations Development Programme: &amp;#039;&amp;#039;Human Development Report 2007/2008&amp;#039;&amp;#039;. New York, 2007, ISBN 978-0-230-54704-9, S. 345&amp;lt;/ref&amp;gt;. Da im Dezember 1963 erstmals Frauen ins Parlament gewählt wurden, ist es jedoch möglich, dass diesen Angaben die erstmalige Ausübung des Wahlrechts zugrunde liegt, nicht die Erteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 wurde die Kolonie in die vier heutigen Staaten (als Kolonien) aufgeteilt. Am 28. November wurde Mittelkongo in [[Republik Kongo|kongolesische Republik]] umbenannt, am 15. August 1960 unabhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Resolution 152 des UN-Sicherheitsrates}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1960 bis 1992 ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Volksrepublik Kongo|Kongolesische Arbeitspartei}}&lt;br /&gt;
Der erste Präsident war [[Fulbert Youlou]], ein ehemaliger katholischer Priester. Seine Amtszeit war durch ethnische und politische Unruhen gekennzeichnet. Im August 1963 wurde er gestürzt. Nach einer kurzen Militärregierung wurde [[Alphonse Massemba-Débat]] im Dezember 1963 Präsident, [[Pascal Lissouba]] wurde Ministerpräsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar und März 1964 erfolgte die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit der [[Volksrepublik China]] und der [[Sowjetunion]].&lt;br /&gt;
[[Bild:Flag of the People&amp;#039;s Republic of the Congo.svg|mini|Flagge der Volksrepublik Kongo (1969–1991)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Januar 1966 wurde die neue [[Einheitspartei]] &amp;#039;&amp;#039;Mouvement National de la Révolution (MNR)&amp;#039;&amp;#039; gegründet, die nach ihren eigenen Satzungen als das oberste Organ des Staates gilt. Am 23. Juni 1966 wurde die Armee in eine &amp;#039;&amp;#039;Nationale Volksarmee&amp;#039;&amp;#039; umgewandelt. Massamba-Debat wurde im August 1968 durch einen [[Putsch]] gestürzt, der zunächst [[Alfred Raoul]] ins Präsidentenamt brachte. Am 31. Dezember 1968 wurde dann Major [[Marien Ngouabi]] neuer Präsident. Er machte den Kongo zu einer [[Volksrepublik]] und lehnte sich politisch an die [[Sowjetunion]] an. Er wurde am 18. März 1977 ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger Oberst [[Joachim Yhombi-Opango]] wurde wegen Korruption und Abweichung von der Parteilinie am 5. Februar 1979 abgesetzt und durch den Vizepräsidenten und Verteidigungsminister Oberst [[Denis Sassou-Nguesso]] als Interimspräsident ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seit 1992 ==&lt;br /&gt;
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion änderte die Einheitspartei ihre Politik und ließ schließlich Mehrparteienwahlen zu. Sassou-Nguesso wurde 1992 in freien Wahlen besiegt, sein Nachfolger wurde am 31. August 1992 Professor [[Pascal Lissouba]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1992 löste der Präsident die Nationalversammlung auf, die Neuwahlen im Mai 1993 waren umstritten. Dies führte zu gewalttätigen Unruhen, die bis Februar 1994 anhielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 kam es im Vorfeld der für Juli geplanten Präsidentschaftswahlen zu Spannungen zwischen Lissoubas und Sassous Anhängern. Als Lissoubas [[Streitkräfte der Republik Kongo|Regierungstruppen]] am 5. Juni Sassous Haus in Brazzaville umstellten, befahl dieser seinen Milizen, Widerstand zu leisten. In viermonatigen Kämpfen wurden große Teile der Hauptstadt zerstört. Anfang Oktober intervenierten [[angola]]nische [[Angolanische Streitkräfte|Truppen]] auf Seiten des Ex-Präsidenten, Mitte Oktober wurde die Regierung gestürzt. Seitdem ist [[Denis Sassou-Nguesso]] wieder Präsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Afrikas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|History of the Republic of the Congo|Geschichte der Republik Kongo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Geschichte nach Staat/Afrika}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Republik Kongo)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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