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	<title>Geschichte Mailands - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geschichte_Mailands&amp;diff=298644&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: Klammern korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-19T09:07:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Dieser Artikel behandelt die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte Mailands&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von der Antike bis zur Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antike ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mediolanum (Gallia cisalpina)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Cere - MI - Museo archeologico - 25-7-2003 - fotomia.JPG|mini|Römisches Fresko der Göttin Ceres, Museo Archeologico Mailand]]&lt;br /&gt;
Die Geschichte [[Mailand]]s geht bis in die Antike zurück. Das antike Mediolanum war die wichtigste Stadt in [[Gallia Transpadana]]. [[Titus Livius|Livius]] schreibt ihre Gründung den [[Insubrer]]n unter [[Bellovesus]] nach ihrer Niederlage gegen die [[Etrusker]] zur Zeit von [[Lucius Tarquinius Priscus]] zu. Der Name der Stadt ist keltischen Ursprungs. Die Römer besiegten die Insubrier 225–222 v. Chr. und stürmten Mediolanum selbst im folgenden Jahr. Seine Einwohner rebellierten rund 20 Jahre später während des [[Zweiter Punischer Krieg|Zweiten Punischen Kriegs]], wurden aber besiegt und schließlich 196&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. vollständig unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erwarben 89 v. Chr. das [[Latinisches Bürgerrecht|latinische Bürgerrecht]] und 49 v. Chr. vollständige Bürgerrechte, so wie auch die Einwohner der anderen Städte in Gallia Transpadana. Später (aber nicht vor dem 2. Jahrhundert) scheint Mailand eine [[Colonia (Rom)|Colonia]] geworden zu sein. Zu [[Strabon]]s Zeiten kam es [[Verona]] an Bedeutung gleich, war aber kleiner als [[Patavium]]. Erst allmählich wuchs ihre Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 3. Jahrhunderts wurde Mediolanum Sitz des Statthalters von &amp;#039;&amp;#039;[[Aemilia (Provinz)|Aemilia]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Liguria (Provimz)|Liguria]]&amp;#039;&amp;#039; (das zu der Zeit auch Gallia Transpadana umfasste), ab Ende des 4. Jahrhunderts nur der des Statthalters von &amp;#039;&amp;#039;Liguria&amp;#039;&amp;#039;, während &amp;#039;&amp;#039;Aemilia&amp;#039;&amp;#039; einen eigenen Statthalter bekam. Seit [[Diokletian]]s Zeit hatten auch der [[Praefectus praetorio]] und der [[Reichsvikar]] hier ihren Sitz. Mit den [[Diokletianische Reichsreformen|Diokletianischen Reichsreformen]] (286&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr.) wurde Mailand eine der kaiserlichen Residenzstädte des römischen Weltreichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 4. Jahrhunderts residierten die Kaiser des Westreiches auch in Mediolanum, bis [[Flavius Honorius|Honorius]] [[Ravenna]] bevorzugte und 402 mit seinem Hof dorthin umzog. [[Prokopios von Caesarea]] nennt die Stadt als nach Rom die wichtigste des Westens und berichtet, dass bei der Einnahme durch die [[Goten]] im Jahr 539 die Stadt dem Erdboden gleichgemacht, 300.000 waffenfähige Männer getötet und die Frauen versklavt worden seien. Sie war ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, mit Straßen (entsprechend den heutigen Eisenbahnlinien) nach [[Comum]], an den [[Lacus Verbanus]], nach [[Novaria]] und [[Vercellae]], nach [[Ticinum]], nach [[Laus Pompeia]] und weiter nach [[Piacenza|Placentia]] und [[Cremona]] sowie nach [[Bergomum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weltlichen Macht entsprach die unabhängige Stellung, die die Kirche Mailands zur Zeit von [[Ambrosius von Mailand|Ambrosius]] – Bischof von Mailand 374–397 – einnahm, der hier 387 [[Augustinus von Hippo|Augustinus]] taufte. Die Macht des Bischofs zeigte sich etwa in dem Bußakt, den er [[Theodosius I.]] für das [[Massaker von Thessaloniki|Massaker an den Einwohnern Thessalonikis]] leisten ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Völkerwanderungszeit ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Theodosius I. begann die Zeit der [[Völkerwanderung]] (siehe [[Spätantike]]). Mailand bekam die Angriffe der [[Hunnen]] unter [[Attila]] (452), der [[Heruler]] unter [[Odoaker]] (476) und der [[Ostgoten]] (539) zu spüren. Als der [[Byzantinisches Reich|oströmische]] General [[Belisar]] von Kaiser [[Justinian I.|Justinian]] geschickt wurde, um Italien wiederzuerobern, verbündete sich der Mailänder Erzbischof Datius mit ihm, und die Goten wurden aus der Stadt vertrieben. Aber Uraias, Neffe des Gotenkönigs [[Witichis]], nahm die Stadt wieder ein. Uraias zerstörte Mailand 539 vollständig, so dass die Stadt, einst ein Zentrum der römischen Zivilisation, heute kaum noch Überreste der Antike aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der oströmische General [[Narses]] hatte bei seinen Feldzügen gegen die Goten (angeblich) die [[Langobarden]] um Hilfe gebeten. Sie kamen jedenfalls im Jahr 568 unter ihrem König [[Alboin]] und beherrschten bald weite Teile Norditaliens. Sie marschierten im nächsten Jahr in Mailand ein, machten aber [[Pavia]] zu ihrer Hauptstadt. Sie gaben der zentralen Region in Oberitalien ihren Namen: die [[Lombardei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung zur Comune ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AmbroseOfMilan.jpg|mini|Ambrosius von Mailand]]&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der langobardischen Hauptstadt in [[Pavia]] blieb Mailand das Zentrum der italienischen Opposition gegen die Fremdherrschaft. Die [[Langobarden]] waren [[Arianismus|Arianer]], und die Erzbischöfe Mailands waren von den Tagen [[Ambrosius von Mailand|Ambrosius]]’ an immer orthodox gewesen. Mit ihrer Oppositionshaltung erlangten die Bischöfe großen Einfluss im Volk und konnten sich allmählich zusätzlich zu ihrer geistlichen Autorität militärische, exekutive und richterliche Macht aneignen. Diese Macht übten sie über ihre Delegaten aus, die &amp;#039;&amp;#039;visconti&amp;#039;&amp;#039; genannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das langobardische Königreich 774 nach dem Hilferuf des Papstes unter [[Karl der Große|Karl dem Großen]], dem [[Fränkisches Reich|Frankenkönig]], fiel, wurden die Erzbischöfe von Mailand noch weiter durch die enge Allianz zwischen Karl und der Kirche gestärkt, die ihnen eine Art Bestätigung ihrer vorübergehenden Autorität gab, und auch durch Karls Politik, die großen langobardischen Lehen und Herzogtümer zu unterteilen, die er durch kleinere Bezirke ersetzte. Unter der verwirrten Regierung von Karls unmittelbaren Nachfolgern war der Erzbischof die einzige wirkliche Macht in Mailand. Aber es gab zwei Arten von Schwierigkeiten in der Situation, kirchliche und politische; und ihre Existenz hatte deutliche Auswirkungen auf die Entwicklung des Volkes und das Wachstum der Kommune, welches die nächste Stufe in der Entwicklung Mailands war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl der Große empfing ob seines Engagements vom Papst die Kaiserkrone im Jahre 800. Sein Sohn [[Pippin (Italien)|Pippin]] übernahm die Herrschaft im neuen &amp;#039;&amp;#039;Regnum Italiae&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite musste der Erzbischof gegen die Häretiker oder gegen fanatische Reformer kämpfen, die innerhalb des Volkes eine Anhängerschaft fanden; auf der anderen Seite wollten Kaiser, Adlige und das Volk ihn auf ihrer Seite wissen, denn er war die einzige Macht in der Stadt. Zu welcher Partei er auch gehörte, die zwei anderen opponierten immer gegen ihn. Aus diesen Gründen passierte es manchmal, dass es zwei Erzbischöfe und daher keine zentrale Gewalt gab, oder gar keinen Erzbischof, oder auch einen Erzbischof im Exil. Das Hauptresultat dieser Schwierigkeiten war, dass sich ein Unabhängigkeitsstreben und die Fähigkeit, für sich selbst zu urteilen und zu handeln, im Volk von Mailand entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terror der [[Ungarneinfälle]] 899 half den Mailändern weiter auf ihrem Weg zur Freiheit, denn er zwang sie, Waffen zu ergreifen und die Stadt zu befestigen, so dass Mailand mehr denn je unabhängig von Feudalherren wurde, die in ihren Burgen auf dem Land lebten. Die Tyrannei dieser Adligen trieb die Bauern und kleineren Vasallen dazu, Schutz für ihr Leben und Eigentum sowie Gleichheit in der Besteuerung und Rechtsprechung zu suchen. Dies konnten sie nur innerhalb der Stadtmauern und unter der Herrschaft des Erzbischofs finden. Auf diese Weise wuchs Mailands Bevölkerung und lernte, sich selbst zu regieren. Seine Einwohner wurden erstmals „Milanesi“ unter der Fahne von [[Sant’Ambrogio (Mailand)|Sant’Ambrogio]]; sie waren nicht mehr Untertanen eines fremden Eroberers, sondern ein individuelles Volk, mit einem Stadtleben und eigenen Interessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochmittelalter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:TopografiaMilano1158.png|mini|Mailand 1158]]&lt;br /&gt;
1157 wurde ein fast kreisförmiger Graben um die Stadt gebaut, der noch als innerer Kanal oder Naviglio erhalten ist. Doch 1162 nahm [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]] die Stadt ein und zerstörte sie fast vollständig, wobei nur einige wenige Kirchen verschont blieben. Die Stadt mit ihren Mauern wurde jedoch fünf Jahre später von den verbündeten Städten [[Bergamo]], [[Brescia]], [[Mantua]] und [[Verona]] wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten [[Lombardenbund]] (1167 bis 1208) nahm die Stadt die Führungsrolle ein. Nach dem Sieg des Bundes über Barbarossa in der [[Schlacht von Legnano]] im Jahr 1176 verfielen die lombardischen Städte zwar wieder in Uneinigkeit, aber Mailand begann wieder an materiellem Wohlstand zu gewinnen. Nach dem [[Friede von Konstanz|Frieden von Konstanz]] 1183 wurden die Stadtmauern erweitert und der Handel erblühte. In dieser Zeit begannen auch die Bewässerungsarbeiten, die die Landwirtschaft in der lombardischen Ebene wesentlich verbesserten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung der Stadt bestand a) aus einem &amp;#039;&amp;#039;Parlamento&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Consiglio grande&amp;#039;&amp;#039;, das nach und nach auf 2000, 1500 und schließlich 800 Mitglieder reduziert wurde, b) eine &amp;#039;&amp;#039;Credenza&amp;#039;&amp;#039; aus zwölf Mitgliedern, die vom Parlamento gewählt wurde und dringende oder geheime Angelegenheiten behandelte, c) die Konsuln, die als Exekutive für ein Jahr gewählt wurden und dem Parlamento am Ende ihrer Amtszeit berichten mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Torriani und Visconti ==&lt;br /&gt;
In einer erbitterten Rivalität zwischen Adel und Volk gewannen zwei Adelsfamilien als Protagonisten der streitenden Parteien an Bedeutung: die [[Torriani (Patriziergeschlecht)|Torriani]] oder &amp;#039;&amp;#039;Della Torre&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[Valsassina]], und die [[Visconti]], die ihren Namen aus dem Delegatenamt ableiteten, das sie unter den Erzbischöfen bekleidet hatten. Nach der [[Schlacht von Cortenuova]] 1237, in der [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] die [[Guelfen|guelfische]] Armee der Mailänder besiegte und ihren [[Carroccio]] einnahm, sammelte und rettete [[Pagano della Torre]] die überlebenden verstreuten Mailänder. Durch sein Verhalten populär geworden, wurde er in die Regierung berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Aufgabe beschränkte sich zunächst auf die Catasta, eine Besitzsteuer, die gleichermaßen von allen Bürgern erhoben wurde. Diese demokratische Maßnahme war charakteristisch für die Partei, der er angehörte, und machte sie beim Adel verhasst. Pagano starb 1241, und als [[Podestà]] folgte ihm 1256 sein Neffe Martino, der 1259 erstmals in der Geschichte Italiens den Titel eines &amp;#039;&amp;#039;Signore&amp;#039;&amp;#039; trug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von den Visconti angeführten Adligen drohten, [[Ezzelino III. da Romano]], den ghibellinischen Tyrannen von [[Padua]] in die Stadt zu bringen, wurden aber von Martino besiegt, wobei 900 von ihnen gefangen genommen wurden. Auf Martino folgten als Herren über Mailand zwei weitere Torriani, sein Bruder Filippo (1263–1265) und sein Cousin Napoleone (1265–1277). Napoleone erhielt von [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]] den Titel [[Reichsvikar]]. Aber der Adel unter den Visconti hatte stetig an Macht gewonnen, und Napoleone wurde bei [[Desio]] 1277 geschlagen. Er beendete sein Leben in einem Holzkäfig im Castel Baradello über [[Como]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaft der Visconti ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of the Duchy of Milan (1450).svg|mini|Flagge von Herzog Gian Galeazzo Visconti, ab 1395]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Herzogtum Mailand}}&lt;br /&gt;
[[Ottone Visconti]], Erzbischof von Mailand (ab 1262), der Sieger von Desio, wurde Herr über Mailand und begründete das Haus [[Visconti]], das die Stadt – außer im Zeitraum 1302 bis 1310, in der [[Guido della Torre]] dort herrschte – bis 1447 regierte. Ottone (1277–1295), [[Matteo I. Visconti|Matteo]] (1310–1322), [[Galeazzo I. Visconti|Galeazzo]] (1322–1328), [[Azzo Visconti|Azzo]] (1328–1339), [[Luchino Visconti (Regent)|Luchino]] (1339–1349) und [[Giovanni Visconti (Erzbischof)|Giovanni]] (1349–1354) folgten aufeinander. Giovanni gab die Herrschaft an drei Neffen weiter: [[Matteo II. Visconti|Matteo]], [[Galeazzo II. Visconti|Galeazzo]] und [[Bernabò Visconti|Bernabò]]. Matteo wurde 1355 von seinen Brüdern getötet, die das Milanese untereinander aufteilten, Bernabò regierte in Mailand (1354–1385), Galeazzo in [[Pavia]] (1354–1378).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Galeazzo hinterließ einen Sohn, [[Gian Galeazzo Visconti]], der Alleinherrscher wurde, indem er seinen Onkel Bernabò einkerkerte. Unter ihm wurde der Bau des [[Mailänder Dom]]s und der [[Certosa di Pavia]] begonnen. Als erster erhielt er 1395 vom römisch-deutschen König [[Wenzel (HRR)|Wenzel]] den Titel eines Herzogs von Mailand. Ihm folgten seine Söhne [[Giovanni Maria Visconti|Giovanni Maria]], der in Mailand regierte (1402–1412), und [[Filippo Maria Visconti|Filippo Maria]], der in Pavia regierte (1402–1447). Als sein Bruder 1412 starb, vereinigte Filippo Maria das gesamte Herzogtum unter seiner Regierung und versuchte das Territorium zu erweitern, womit er aber scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herrschaft der Sforza ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leonardo Milano04.jpg|mini|Karte und Ansicht Mailands um 1500 ([[Leonardo da Vinci]], [[Codex Atlanticus]], [[Biblioteca Ambrosiana]], Mailand)]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Herzogtum Mailand}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ambrosius Mailand Av.JPG|mini|Heiliger Ambrosius auf Billondenar (1447–50), Mailand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ambrosianische Republik Rv.JPG|mini|Revers des Billondenars (1447–50), Mailand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Filippo hatte das Haus Visconti keinen männlichen Nachkommen mehr. Nach seinem Tod wurde die Ambrosianische Republik proklamiert, die sich von 1447 bis 1450 Jahre hielt. Sie prägte Münzen mit dem heiligen Ambrosius, der im 4. Jahrhundert Bischof Mailands war. 1450 beanspruchte der Condottiere [[Francesco I. Sforza]], der Filippos einzige Tochter [[Bianca Maria Visconti]] geheiratet hatte, die Herrschaft und errang sie auf militärischem Wege. Unter ihm wurde das [[Castello Sforzesco|Castello]] wiederaufgebaut und der Bau des [[Naviglio della Martesana|Martesana-Kanals]], der Mailand mit der [[Adda (Fluss)|Adda]] verbindet, sowie des Hospitals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Francesco folgten fünf weitere Mitglieder aus dem Haus Sforza. Sein Sohn [[Galeazzo Maria Sforza|Galeazzo Maria]] (1466–1476) hinterließ einen minderjährigen Sohn, [[Gian Galeazzo Sforza|Gian Galeazzo]], dessen Vormund und Onkel [[Ludovico Sforza|Ludovico]] (il Moro) das Herzogtum usurpierte (1479–1500). Ludovico wurde 1500 von [[Ludwig XII.]] von Frankreich gefangen genommen, und Mailand blieb für zwölf Jahre unter französischer Besetzung. In einer teilweisen Einigung nach der [[Schlacht bei Ravenna (1512)]] wurde Ludovicos Sohn [[Massimiliano Sforza]], ein [[Protegé]] des Kaisers Maximilians, auf den Thron erhoben und verteidigte ihn mit Hilfe der Schweizer bis 1515, als [[Franz I. (Frankreich)|Franz I. von Frankreich]] das Milanese in der [[Schlacht bei Marignano]] erneut eroberte, woraufhin Massimiliano gegen eine Pensionszahlung durch Frankreich die Herrschaft abgab. 1516 erfolgte am Ende der [[Italienische Kriege|Italienischen Kriege]] Maximilians Zug gegen Mailand.&amp;lt;ref&amp;gt;Adelheid Schneller: &amp;#039;&amp;#039;Feldzug Maximilians I. gegen Mailand im Jahre 1516.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichisch-ungarische Revue.&amp;#039;&amp;#039; Band 36, 1909, S. 212–222 und 257–267.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spanische Herrschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Milano - Mappa della città nel 1621.jpg|mini| Mailand 1621]]&lt;br /&gt;
Als [[Karl V. (HRR)|Karl V.]] dem Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian]] folgte, bestritt er gegenüber Franz den Besitz des Milanese. 1522 marschierten die Kaisertruppen in Mailand ein und proklamierten [[Francesco II. Sforza]] (Ludovicos Sohn) als Herzog. Mit Francescos Tod 1535 starb das Haus Sforza aus. Von nun an bis zum [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]] (1714) war Mailand von [[Spanien]] abhängig. Unter dem Gouverneur [[Ferrante I. Gonzaga]] wurden die [[Stadtmauern von Mailand]] im Sinne der damals modernen Kriegstechnik als [[Bastion]]sbefestigungen ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreichische Herrschaft und Unabhängigkeitsbewegung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bacler LA 1798 Milano Carté Générale.png|mini|Mailand in einem Ausschnitt der Italien-Karte von L. A. Bacler d’Albe 1798]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Krieges ging Mailand auf das [[Kaisertum Österreich]] über und blieb, abgesehen von einer Unterbrechung nach [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] [[Italienfeldzug (Erster Koalitionskrieg)|Italienfeldzug]] von 1796 bis zum [[Wiener Kongress]] 1815 in österreichischem Besitz (s. [[Königreich Lombardo-Venetien]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Cisalpinische Republik|napoleonischen Republik Italiens]] wurde Mailand 1802 zur Hauptstadt bestimmt. 1805 krönte sich Napoleon in Mailand zum König von Italien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mailand spielte in der [[Risorgimento|italienischen Unabhängigkeitsbewegung]] eine wichtige Rolle. Ende 1847 verbreitete sich in Mailand das Gerücht, Österreich habe hohe Einnahmen durch die Steuer auf Zigarren. Die meisten Mailänder hörten auf Zigarren zu rauchen. Am 2. Januar 1848 griffen viele Mailänder die wenigen öffentlich Zigarre Rauchenden – auch österreichische Besatzungssoldaten – an, pfiffen sie aus oder schrien sie an. Fünf Menschen starben und 26 wurden verwundet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/details/bub_gb_zWo5AAAAcAAJ/page/n17/mode/2up?view=theater S. 5 ff.] &amp;lt;!-- Johann Sporschil: &amp;#039;&amp;#039;Der Feldzug der Östereicher in der Lombardei unter dem Grafen Feldmarschall Radetzky&amp;#039;&amp;#039; --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Donghi 5 giornate 1848.jpg|mini|Barrikaden in Mailand(März 1848) ]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Cinque giornate di Milano]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;fünf Tage von Mailand&amp;#039;&amp;#039;: Aufstände vom 18. bis zum 22. März 1848) waren der Beginn der Revolution von 1848, in der die Österreicher vorübergehend vertrieben wurden und bildeten einen Auftakt zum Ersten [[Italienische Unabhängigkeitskriege|Unabhängigkeitskrieg]] 1848/49. Durch die Feldzüge in der [[Lombardei]] 1859, insbesondere durch die Schlachten von [[Schlacht von Solferino|Solferino]] und [[Schlacht von Magenta|Magenta]], wurde Mailand endgültig Teil des [[Königreich Italien (1861–1946)|Königreichs Italien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Persönlichkeiten wie die Gebrüder Verri, [[Carlo Cattaneo]] und [[Alessandro Manzoni]] prägten das kulturelle und politische Leben der Stadt, und gerade in den Räumen des Casa Manzoni, heute Museum und Studienzentrum, wird die Geschichte der Stadt des 19. Jahrhunderts anhand von [[Zimelie]]n, Dokumenten und der Schriften unseres „Don Lisander“ erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vom Königreich Italien bis zur Gegenwart ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-12689, Mailand, Signallampen im Straßenverkehr.jpg|mini|Verkehr auf der [[Piazza del Duomo (Mailand)|Piazza del Duomo]] &amp;lt;br /&amp;gt; um 1900]]&lt;br /&gt;
Durch die [[Industrialisierung]] wuchs die Stadt durch Zuwanderer aus anderen Landesteilen, v. a. aus dem ländlichen Nordost- und Süditalien, stark an und entwickelte sich zu einer der frühen Hochburgen der [[Arbeiterbewegung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 6. bis zum 10. Mai 1898 gab es in Mailand wegen gestiegener Weizenpreise einen Aufstand ({{ItS}} &amp;#039;&amp;#039;Fatti di Maggio&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;I moti di Milano del 1898&amp;#039;&amp;#039;). General [[Fiorenzo Bava Beccaris#Lebenslauf|Bava Beccaris]] befahl seinen Soldaten, auf unbewaffnete Demonstranten zu schießen. König Umberto I. verlieh dem General einen Orden für die Niederschlagung des Aufstandes und berief ihn in den Senat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1914 stellten die [[Partito Socialista Italiano|Sozialisten]] den Bürgermeister. Nach dem Ersten Weltkrieg gründete sich 1919 der faschistische &amp;#039;&amp;#039;Fascio di Combattimento&amp;#039;&amp;#039; ([[Squadristi]]) in Mailand. Im Oktober 1922 begann [[Benito Mussolini]] von Mailand aus seinen [[Marsch auf Rom]], mit dem die [[Italienischer Faschismus|faschistische Diktatur]] in Italien ihren Anfang nahm, unter dessen Herrschaft in Mailand u.&amp;amp;nbsp;a. 1931 der neue [[Bahnhof Milano Centrale]] eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Mailand ab Herbst 1942 zur Zielscheibe [[Royal Air Force|britischer]] und [[United States Army Air Forces|amerikanischer]] Bomber.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführlich zu den Bombardierungen Achille Rastelli: &amp;#039;&amp;#039;I bombardamenti aerei nella seconda guerra mondiale. Milano e la provincia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Italia contemporanea&amp;#039;&amp;#039; 195 (Juni 1994), S. 309–342 ([https://www.reteparri.it/wp-content/uploads/ic/RAV0053532_1994_194-197_11.pdf Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Sturz Mussolinis]] am 25. Juli 1943 kam es wie fast überall in Italien zu Jubeldemonstrationen sowie Zerstörungen von Symbolen des Faschismus. Am 27. und 28. Juli streikten in Mailand rund 300.000 Arbeiter. Zwischen Anfang und Mitte August erlitt Mailand erneut heftige Bombardierungen, am 13. August wurde dabei auch die [[Teatro alla Scala|Scala]] schwer beschädigt. Bereits am 9. August traten rund 15.000 Arbeiter in erneute Streiks ein, mit der klaren Forderung, den Krieg zu beenden. Nach den Bombardierungen des 8. bis 16. August zählte Mailand 300.000 Obdachlose und 250.000 Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;Marco Cuzzi: &amp;#039;&amp;#039;Seicento giorni di terrore a Milano. Vita quotidiana ai tempi di Salò.&amp;#039;&amp;#039; Vicenza, Neri Pozza, 2022, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Bekanntgabe des [[Waffenstillstand von Cassibile|Waffenstillstands von Cassibile]] handelte der befehlshabende General Vittorio Ruggero am 9. und 10. September 1943 mit der [[Wehrmacht]] die kampflose Kapitulation der Stadt aus. Die Wehrmacht brach das Abkommen wenige Tage später und besetzte die Stadt. Nur in der Nähe des Hauptbahnhofs kam es am Nachmittag des 10. September zu kleinen Scharmützeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Marco Cuzzi: &amp;#039;&amp;#039;Seicento giorni di terrore a Milano. Vita quotidiana ai tempi di Salò.&amp;#039;&amp;#039; Vicenza, Neri Pozza, 2022, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenig später formierte sich in Mailand mit den kommunistischen &amp;#039;&amp;#039;[[Gruppi d’Azione Patriottica]]&amp;#039;&amp;#039; (GAP) der bewaffnete [[Resistenza|Widerstand]] gegen die deutsche Besatzung und den [[Italienische Sozialrepublik|republikanischen Faschismus]]. Am 18. Dezember 1943 verübten die GAP ein tödliches Attentat auf den faschistischen Funktionär (&amp;#039;&amp;#039;commissario federale&amp;#039;&amp;#039;) [[Aldo Resega]]. Traurige Berühmtheit erlangte die versehentliche Bombardierung der Grundschule „Francesco Crispi“ im Stadtteil [[Gorla (Mailand)|Gorla]] 1944 durch die die &amp;#039;&amp;#039;451st Bombardment Group&amp;#039;&amp;#039; der US-Luftwaffe, bei der 186 Schüler und Lehrer starben. Aus dem Schutt der zerstörten Häuser wurde der [[Trümmerberg]] &amp;#039;&amp;#039;Monte Stella&amp;#039;&amp;#039; im Nordwesten des Stadtgebiets angelegt. Nach der Flucht und Hinrichtung Benito Mussolinis durch kommunistische [[Partisan]]en wurde sein Leichnam am 29. April 1945 auf der [[Piazzale Loreto]] öffentlich zur Schau gestellt. Seit dieser Zeit ist Mailand bekannt dafür, Erscheinungen vorwegzunehmen, die einige Jahre später auch in anderen Landesteilen auftreten. [[Gaetano Salvemini]] prägte dafür die Worte: «Quello che oggi pensa Milano, domani lo penserà l’Italia.» („Das, was heute Mailand denkt, wird morgen Italien denken.“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit erlebte Mailand wie das übrige Italien und Westeuropa [[Nachkriegsboom|einen langen Wirtschaftsaufschwung]], das &amp;#039;&amp;#039;miracolo economico&amp;#039;&amp;#039; („Wirtschaftswunder“). &lt;br /&gt;
Getreu seinem Ruf, politische Spannungen besonders früh und besonders heftig zu erleben, war Mailand auch während der Zeit der [[68er-Bewegung]] und der [[Bleierne Jahre|politisch unruhigen 1970er Jahre]] Zentrum der Auseinandersetzungen zwischen revoltierenden Studenten und der Staatsmacht bzw. zwischen den opposti estremismi, d. h. kommunistischen und faschistischen Jugendgruppen. Am 12. Dezember 1969 verübten Rechtsterroristen den [[Bombenanschlag auf der Piazza Fontana]], einen Bombenanschlag in der Banca Nazionale del Lavoro und zwei in Rom. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[1980er]] Jahren galt Mailand als eine ruhige, bürgerliche und wirtschaftlich prosperierende Metropole. Dort begann auch der Aufstieg des Bau- und Medienunternehmers [[Silvio Berlusconi]], der in den Jahren 1994 bis 2011 viermal italienischer Ministerpräsident war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert wuchs Mailand infolge der [[Industrialisierung]] sehr schnell. Vor allem in den 1950er und 1960er Jahren zogen viele Millionen Italiener, insbesondere aus Süditalien, nach Mailand oder die [[Metropolitanstadt Mailand|Region Mailand]]. &lt;br /&gt;
Von 1971 bis 2001 ist die Einwohnerzahl der Stadt selbst vom bisherigen Höchstwert von offiziell ca. 1.732.000 Einwohnern bis auf 1.256.000 drastisch gesunken. Dieser Rückgang erklärt sich mit der Abwanderung der Einwohner ins direkte Umland, hauptsächlich wegen der hohen Immobilienpreise in der Stadt, aber auch mit den praktisch unverändert gebliebenen Stadtgrenzen trotz eines fast durchgängig fließenden Übergangs in die (etwa 50) wachsenden Vorstädte, die der Provinz, aber nicht der Stadt Mailand zugehören. &amp;lt;!---Seit 2001 verzeichnet auch Mailand selbst wieder ein leichtes Einwohnerwachstum.---Beleg fehlt---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Präsident des [[Gerichtshof von Mailand|Mailänder Gerichtshofs]] [[Carlo Biotti]] stellte sich 1971 mit Entschlossenheit starken politischen und institutionellen Druckversuchen entgegen und forderte um jeden Preis die Exhumierung des Leichnams von [[Giuseppe Pinelli]], um die volle Wahrheit über die Ereignisse zu gewährleisten. Diese Entscheidung kostete ihn sein Amt und setzte ihn verschiedenen Anschuldigungen aus, wodurch er zu einem Symbol der Unabhängigkeit und des zivilen Widerstands der [[Italienische Magistratur|Mailänder Magistratur]] gegen jeden politischen Druck wurde.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonders emblematisches Ereignis zeugt von der Unterstützung durch die Zivilgesellschaft: Biotti, bereits seines Amtes enthoben und in ein überfülltes Kino in [[Mailand]] eingetreten, wurde von einem stürmischen Applaus empfangen, bei dem sich alle Zuschauer von ihren Sitzen erhoben&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.treccani.it/enciclopedia/carlo-biotti/ Treccani], Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Carlo Biotti&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Enciclopedia on-line&amp;#039;&amp;#039;, Istituto della Enciclopedia Italiana.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dieses Ereignis weihte ihn als Ikone des Kampfes für die Gerechtigkeit und als echtes Symbol einer unbestechlichen Magistratur für alle Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Storia di Milano&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Aldo De Maddalena. 18 Bände (Band 18 &amp;#039;&amp;#039;Il Novecento&amp;#039;&amp;#039; in drei Teilbänden). Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom 1995–1996 (für die Bände 1–17 Nachdruck der 1953–1966 erschienenen Ausgabe).&lt;br /&gt;
* Marco Cuzzi: &amp;#039;&amp;#039;Seicento giorni di terrore a Milano. Vita quotidiana ai tempi di Salò.&amp;#039;&amp;#039; Vicenza, Neri Pozza, 2022. ([https://aro-isig.fbk.eu/issues/2024/2/seicento-giorni-di-terrore-a-milano-pascal-oswald/ Rezension])&lt;br /&gt;
* Franco Della Peruta: &amp;#039;&amp;#039;Milano nel Risorgimento. Dall&amp;#039;età napoleonica alle cinque giornate.&amp;#039;&amp;#039; Comune di Milano, Mailand 1998.&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Leppin]] u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Mailand.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Reallexikon für Antike und Christentum]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 23, Hiersemann, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-7772-1013-1, Sp. 1156–1202.&lt;br /&gt;
* [[Luigi Ganapini]]: &amp;#039;&amp;#039;Una città, la guerra. Lotte di classe, ideologie e forze politiche a Milano 1939–1951.&amp;#039;&amp;#039; Angeli, Mailand 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|History of Milan}}&lt;br /&gt;
* [https://www.milano24ore.de/Geschichte/ &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Mailands&amp;#039;&amp;#039;] Tourismusinformationen zu Mailand - Hotel- und Reiseführer milano24ore&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Mailands| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italienische Ortsgeschichte|Mailand]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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