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		<updated>2025-05-07T23:50:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Suedafrika karte.png|mini|Lesotho, umgeben von der Republik Südafrika]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte Lesothos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umfasst die Geschichte des modernen Königreichs [[Lesotho]] und dessen kolonialen Vorläufers &amp;#039;&amp;#039;Basutoland&amp;#039;&amp;#039; sowie die vorkoloniale Geschichte dieses Gebietes. Lesotho liegt im [[Südliches Afrika|südlichen Afrika]], sein Staatsgebiet ist heute komplett von der Republik [[Südafrika]] umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühgeschichte ==&lt;br /&gt;
Das Bergland von Lesotho wurde etwa 25.000 v. Chr. von den [[San (Volk)|San]], einem [[Jäger und Sammler|Jäger- und Sammlervolk]], besiedelt. Von den zahlreichen [[Höhlenmalerei|Höhlen-]] und [[Felsmalerei]]en, die diese Volk im Südlichen Afrika hinterlassen hat, sind etwa 5000 in Lesotho zu finden, beispielsweise bei [[Maseru (Distrikt)#Ha Khotso|Ha Baroana]] etwa 50&amp;amp;nbsp;Kilometer östlich von [[Maseru]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Wanderung der [[Bantu]]-Stämme, die etwa im 4. bis 5. Jahrhundert begann, gelangten die [[Nguni|Nguni-Völker]] in das südliche Afrika und ließen sich als Bauern und Hirten nieder. Während der nächsten Jahrhunderte wurde das Gebiet des heutigen Lesotho von Norden kommend von den Bantu besiedelt. Die bis dahin dort ansässigen San wurden von den [[Basotho]]- und verwandten [[Batswana|Tswana]]-Gruppen etwa ab dem 11. Jahrhundert immer weiter verdrängt und sind heute in diesen Regionen Südafrikas und Lesothos gar nicht mehr beheimatet. Teilweise wurden sie aber assimiliert. Dies ist unter anderem an der Sprache [[Sesotho]] erkennbar, die typische San-Laute enthält. Ab dem 14. Jahrhundert umfasste das Siedlungsgebiet der Basotho große Teile der heutigen südafrikanischen Provinz [[Freistaat (Provinz)|Freistaat]] und den Westteil des heutigen Lesotho, wobei der Siedlungsschwerpunkt an den fruchtbaren Ufern des [[Caledon (Fluss)|Caledon]] lag. Die Bantu lebten dort in kleinen Gemeinschaften hauptsächlich von [[Ackerbau]] und [[Viehzucht]], wobei der Mangel an nutzbarem Land immer wieder zu Unruhen unter benachbarten Stämmen führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Herrschaft von Moshoeshoe I. ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Moshoeshoe.jpg|mini|links|hochkant|Moshoeshoe I.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave of King Moshoeshoe I.jpg|miniatur|hochkant|Grab Moshoeshoes I. auf dem Thaba-Bosiu-Plateau]]&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts vergrößerte der Zulu-König [[Shaka]] sein Reich immer weiter. Das Gebiet, auf dem die Stämme der Basotho lebten, sollte als Nächstes folgen. Dies war die düstere Zeit der [[Mfecane|Lifaqane]] (deutsch etwa: „die Notzeiten“), in der räuberische Horden die Bevölkerung terrorisierten. Es herrschte eine Hungersnot, die so schwer war, dass es zu [[Kannibalismus]] kam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;david&amp;quot;&amp;gt;[[David Percy Ambrose]]: &amp;#039;&amp;#039;The Guide to Lesotho.&amp;#039;&amp;#039; Winchester Press, Johannesburg/Maseru 1976, ISBN 0-620-02190-X. S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Scott Rosenfeld, Richard F. Weisfelder: &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of Lesotho.&amp;#039;&amp;#039; Scarecrow Press, Lanham, Maryland 2013, ISBN 978-0-8108-7982-9, S. 269. [https://books.google.de/books?id=B2TWVN92hYYC&amp;amp;pg=PA269&amp;amp;dq=Historical+Dictionary+Lesotho+Lifaqane&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwimktW63eLaAhWQUlAKHXswD9oQ6AEIJzAA#v=onepage&amp;amp;q=Historical%20Dictionary%20Lesotho%20Lifaqane&amp;amp;f=false Auszüge bei books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; In heftigen Auseinandersetzungen war es den Basotho, vereinigt und geführt vom 1820 zum Anführer (&amp;#039;&amp;#039;[[Traditionelles Herrschaftssystem der Basotho|morena]]&amp;#039;&amp;#039;) ernannten [[Moshoeshoe I.]], möglich, sich gegen den Ansturm der Zulu zu wehren und ihr Land zu sichern. Moshoeshoe ließ Festungen in [[Butha-Buthe]] (1820) und [[Thaba Bosiu]] (1824) errichten, wo er vielen Flüchtlingen Schutz bot. Durch geschickte Verhandlungen – gemäß den Grundsätzen seines früheren Ratgebers [[Mohlomi]] – gelang es ihm, sein Einflussgebiet zu erweitern, indem er sich die Gunst und das Vertrauen benachbarter Stämme sicherte. Er wird daher oft als Moshoeshoe der Große bezeichnet und gilt als Gründer der Basotho-Nation. Zur Unterstützung in der Außenpolitik gewann er den französischen Missionar [[Eugène Casalis]] von der [[Société des missions évangéliques de Paris]], der 1833 in [[Morija]] die erste [[Missionsstation]] im Land errichtete, aus der die [[Lesotho Evangelical Church in Southern Africa]] (LECSA) hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1830 drangen die [[Buren]] auf der Suche nach Land für neue Siedlungen vor und überquerten erstmals den [[Vaal]]. Als immer mehr [[Voortrekker]] als Folge der Spannungen zwischen Buren und [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Briten]] am Kap im sogenannten [[Großer Treck|Großen Treck]] zwischen 1836 und 1838 nach Nordosten zogen, kam es zu Auseinandersetzungen der Europäer mit den Truppen Moshoeshoes. Soldaten aus dem Gebiet des späteren [[Oranje-Freistaat]]s drangen immer weiter in das Siedlungsgebiet der Basotho, was Moshoeshoe dazu veranlasste, die Briten um Schutz zu ersuchen. 1843 wurde zwischen den Basotho und der britischen [[Kapkolonie]] ein Schutzvertrag unterzeichnet, der aber im Jahr 1859 wieder aufgelöst wurde, um die angespannten britischen Beziehungen zu den [[Burenrepublik]]en zu entlasten. 1851 schlugen die Basotho die Briten in der [[Orange River Sovereignty]] militärisch, baten dann aber nach einer Gegenoffensive der Briten um Frieden. 1858 besiegten die Buren die Basotho im [[Senekal-Krieg]], konnten jedoch Thaba-Bosiu nicht erobern und zogen sich zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Scott Rosenberg, Richard W. Weisfelder, Michelle Frisbie-Fulton: &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of Lesotho.&amp;#039;&amp;#039; Scarecrow Press, Lanham, Maryland/Oxford 2004, ISBN 978-0-8108-4871-9, S. 375.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im darauf folgenden &amp;#039;&amp;#039;Treaty of [[Aliwal North]]&amp;#039;&amp;#039; („Vertrag von Aliwal North“) wurde die Grenze im umstrittenen Flussdreieck von [[Caledon (Fluss)|Caledon]] und [[Oranje (Fluss)|Oranje]] auf einer mittleren Linie festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Scott Rosenberg, Richard W. Weisfelder, Michelle Frisbie-Fulton: &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of Lesotho.&amp;#039;&amp;#039; Scarecrow Press, Lanham, Maryland/Oxford 2004, ISBN 978-0-8108-4871-9, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den frühen 1860er Jahren erlebten die Buren, die gerade von [[Subsistenzwirtschaft]] auf exportorientierte Produktion von Schafwolle umgestellt hatten, zudem eine noch größere Demütigung, als eine große Dürre eine Hungersnot unter ihnen auslöste. Die Buren waren gezwungen, Vieh, Hab und Gut gegen Getreide an die Basotho zu verkaufen bzw. um diesen Handel zu bitten, was ihnen häufig verweigert wurde, da auch bei den Basotho das Getreide knapp wurde. Einem erneuten Angriff der burischen Truppen ab 1865, den [[Seqiti-Krieg]], konnte das Reich Moshoeshoes jedoch nicht standhalten und musste einen Großteil seiner fruchtbaren Gebiete auf dem [[Highveld]] westlich des heutigen Lesotho an den Oranje-Freistaat abgeben. Die Buren vertrieben die einheimische Bevölkerung aus den von ihnen besetzten Gebieten, raubten das Vieh und verbrannten, was sie nicht mitnehmen konnten. Als einzige Festung konnte Thaba Bosiu gehalten werden. Kurz vor einer endgültigen Niederlage der Basotho griffen die Briten ein, da sie eine zu große Ausdehnung der Burenstaaten fürchteten, und machten das verbliebene Land im Jahr 1868 als Basutoland zur britischen [[Kolonie]]. Moshoeshoe gelang es jedoch, durch geschickte Diplomatie die Autonomie seines Reiches sicherzustellen. [[Maseru]] wurde 1869 zur Hauptstadt. 1870 starb Moshoeshoe I. Sein Sohn [[Letsie I.|Letsie I. Moshoeshoe]] wurde sein Nachfolger. Im Folgejahr ging die Autonomie verloren und Basutoland wurde an die Kapkolonie angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Scott Rosenberg, Richard W. Weisfelder, Michelle Frisbie-Fulton: &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of Lesotho.&amp;#039;&amp;#039; Scarecrow Press, Lanham, Maryland/Oxford 2004, ISBN 978-0-8108-4871-9, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Britische Kronkolonie Basutoland ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SouthAfrica1885.jpg|mini|Karte des südlichen Afrikas im Jahr 1885 mit der Kronkolonie Basutoland]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stamp Basutoland 1954 1sh3p.jpg|miniatur|Briefmarke aus der britischen Kolonialzeit]]&lt;br /&gt;
Dem Basotho-Volk unter [[Letsie I.]] wurde keine Vertretung im [[Parlament]] der Kapkolonie gewährt, woraufhin es zu Aufständen gegen die Briten kam. Dies führte dazu, dass sämtliche [[Schusswaffe]]n der Basotho konfisziert werden sollten. Die Niederschlagung eines Aufstands von &amp;#039;&amp;#039;Chief&amp;#039;&amp;#039; Moorosi bei [[Mount Moorosi]] im Süden des Landes und der darauf folgende [[Gun War]] („Gewehrkrieg“) zwischen 1880 und 1881 waren für die Kapkolonie derart kostspielig und wirkungsarm, dass Basutoland im Jahr 1884 wieder unter britische Direktherrschaft kam und [[Kronkolonie]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.britishempire.co.uk/maproom/basutoland.htm britishempire.co.uk] (englisch), abgerufen am 5. März 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Fortan regierte der &amp;#039;&amp;#039;[[Traditionelles Herrschaftssystem der Basotho|morena e moholo]]&amp;#039;&amp;#039; (englisch: &amp;#039;&amp;#039;Paramount Chief&amp;#039;&amp;#039;) neben dem britischen [[Residentur (Kolonialgeschichte)|Resident Commissioner]], wobei sich der britische Einfluss vor allem auf die Distrikthauptstädte und die Außenpolitik Basutolands konzentrierte. Die Herrschaft der &amp;#039;&amp;#039;barena&amp;#039;&amp;#039; (Plural von &amp;#039;&amp;#039;morena&amp;#039;&amp;#039;) hatte [[Basisdemokratie|basisdemokratische]] Züge. Jährlich wurde für alle Basotho eine Versammlung abgehalten, &amp;#039;&amp;#039;pitso&amp;#039;&amp;#039; genannt, auf der wichtige Entscheidungen gefällt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;embassy&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv|text=Website der US-Botschaft Lesothos zur Geschichte Lesothos |url=http://196.202.240.21/usaweb/about/direct_rule.php |archive-is=20120712034605}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1891 starb Letsie I. und wurde durch seinen Sohn [[Lerotholi (Politiker)|Lerotholi Letsie]] (1836–1905) ersetzt. Lerotholi besiegte 1898 bei Thaba Bosiu seinen Onkel und Widersacher [[Masopha]] im Gefecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im südafrikanischen [[Zweiter Burenkrieg|Zweiten Burenkrieg]] um die Jahrhundertwende gehörte Basutoland nicht zum Kampfgebiet, wurde aber von den Briten für Nachschublinien genutzt. 1903 wurde die landesweite &amp;#039;&amp;#039;pitso&amp;#039;&amp;#039; durch ein [[Basutoland National Council|National Council]] abgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;embassy&amp;quot; /&amp;gt; Nach Lerotholis Tod 1905 folgte sein Sohn [[Letsie II.|Letsie II. Lerotholi]] (um 1869–1913). Im selben Jahr wurde Maseru an das [[Schienenverkehr in Südafrika|südafrikanische Eisenbahnnetz]] angeschlossen. Um 1908 verließen jährlich bis zu 78.000 Basotho die Kronkolonie, um in Südafrika Arbeit als Bergleute oder Landwirte zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;david&amp;quot; /&amp;gt; Um dieselbe Zeit bildeten sich politische Organisationen jenseits des [[Traditionelles Herrschaftssystem der Basotho|traditionellen Machtgefüges]]: die [[Basutoland Progressive Association]], die die Einrichtung eines Parlaments anstrebte, und später der radikalere [[Lekhotla la Bafo]] (deutsch etwa: „Rat der einfachen Leute“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;embassy&amp;quot; /&amp;gt; Als im Jahr 1910 die [[Südafrikanische Union]] gegründet wurde, lehnte Basutoland ebenso wie [[Betschuanaland]] (heute: [[Botswana]]) und [[Eswatini|Swasiland]] die Eingliederung in diesen neuen Staat ab. Damit wurde Basutoland zur [[Enklave]] in Südafrika. Der südafrikanische [[Natives Land Act]] von 1913 bewirkte, dass Basotho nicht mehr nach dem Prinzip &amp;#039;&amp;#039;farming by halves&amp;#039;&amp;#039; auf südafrikanischen Farmen arbeiten durften, bei dem sie die Hälfte des Gewinns an den Grundbesitzer abgegeben hatten. Viele Basotho kehrten daraufhin nach Basutoland zurück. 1913 starb Letsie II.; sein jüngerer Bruder [[Griffith Lerotholi]] (um 1873–1939) folgte ihm im Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nahmen 3000 Soldaten aus Basutoland auf britischer Seite teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;david&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1938 beschloss die britische Regierung eine Verwaltungsreform, durch die die Zahl der &amp;#039;&amp;#039;barena&amp;#039;&amp;#039; und deren Machtfülle drastisch reduziert wurde. Dies und der Strukturwandel innerhalb des Landes, hauptsächlich [[Verstädterung]] und bessere Bildungsmöglichkeiten, führte während der folgenden Jahrzehnte zu einem deutlichen Einflussverlust des &amp;#039;&amp;#039;morena e moholo&amp;#039;&amp;#039; und der übrigen &amp;#039;&amp;#039;barena.&amp;#039;&amp;#039; Griffith versuchte, die &amp;#039;&amp;#039;barena&amp;#039;&amp;#039; in die katholische Kirche zu drängen, die das traditionelle System unterstützte. 1939 starb Griffith und wurde durch seinen Sohn [[Seeiso Griffith]] (1905–1940) ersetzt, der jedoch schon im Folgejahr starb. Nach kurzer Übergangszeit übernahm 1941 dessen Frau [[’Mantšebo]] (1902–1964) als [[Regentschaft|Regentin]] die Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 20.000 Soldaten aus Basutoland nahmen auf Seiten der Alliierten am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;david&amp;quot; /&amp;gt; In der Folge wuchs das Bestreben nach [[Unabhängigkeit (Politik)|Unabhängigkeit]] Basutolands und führte 1943 bis 1950 zur Einrichtung und Stärkung von &amp;#039;&amp;#039;District Councils,&amp;#039;&amp;#039; denen erstmals einige frei gewählte Vertreter angehörten, und ab 1952 zur Gründung mehrerer Parteien. Dazu gehörten der [[Panafrikanismus|panafrikanische]] [[Basutoland Congress Party|Basutoland African Congress]] (BAC), später &amp;#039;&amp;#039;Basutoland Congress Party&amp;#039;&amp;#039; (BCP), und die [[Basotho National Party|Basutoland National Party]] (BNP), später &amp;#039;&amp;#039;Basotho National Party&amp;#039;&amp;#039;, die der [[Römisch-katholische Kirche in Lesotho|römisch-katholischen Kirche]] nahestand und anfangs eine südafrika-freundliche Politik vertrat. Auch die Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Pius XII College&amp;#039;&amp;#039; 1945 in [[Roma (Lesotho)|Roma]], aus dem später die [[National University of Lesotho]] wurde, verstärkte das Bestreben nach Unabhängigkeit. Die Regentin akzeptierte den Machtverlust der &amp;#039;&amp;#039;barena.&amp;#039;&amp;#039; 1959 wurde die erste Kolonialverfassung unterzeichnet; im Jahr 1960 folgte die erste [[Parlamentswahl in Basutoland 1960|freie Wahl]] des Landes, die von der BCP gewonnen wurden. Das [[Basutoland National Council]] bestand jedoch noch zur Hälfte aus &amp;#039;&amp;#039;barena,&amp;#039;&amp;#039; die ihr Mandat durch Ernennung erhalten hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;embassy&amp;quot; /&amp;gt; 1960 war auch das Krönungsjahr von [[Moshoeshoe II.]], einem Ururenkel Moshoeshoes I.&amp;lt;ref name =&amp;quot;david&amp;quot; /&amp;gt; und Verwandten ’Mantšebos. Die folgende [[Parlamentswahl in Basutoland 1965|Wahl des Jahres 1965]] für die neugeschaffene [[Nationalversammlung (Lesotho)|Nationalversammlung]] gewann die BNP knapp mit 31 von 60 Sitzen; die BCP erhielt 25 Sitze, die monarchistische [[Marematlou Freedom Party]] vier Sitze. Der BNP-Vorsitzende [[Leabua Jonathan]] gewann jedoch keinen Sitz. Erst nachdem er einen Parteifreund zum Rücktritt gedrängt hatte, konnte er dessen Sitz nach der fälligen [[Nachwahl]] übernehmen. Um Jonathan zu stützen, spendete der südafrikanische Ministerpräsident [[Hendrik Frensch Verwoerd|Hendrik Verwoerd]] 100.000 Säcke Korn.&amp;lt;ref&amp;gt;Scott Rosenberg, Richard W. Weisfelder, Michelle Frisbie-Fulton: &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of Lesotho.&amp;#039;&amp;#039; Scarecrow Press, Lanham, Maryland/Oxford 2004, ISBN 978-0-8108-4871-9, S. XXIX.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die BNP führte Basutoland am 4. Oktober 1966 unter dem neuen Namen Lesotho in die Unabhängigkeit. Als Staatsform wurde die [[konstitutionelle Monarchie]] gewählt, erster Premierminister Lesothos wurde Jonathan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seit der Unabhängigkeit 1966 ==&lt;br /&gt;
=== Herrschaft der Basotho National Party und Militärdiktatur ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Moshoeshoe II., Lekhanya.jpg|mini|links|hochkant|Moshoeshoe II. (Mitte) und Lekhanya (rechts) (1988)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of Lesotho (1966–1987).svg|hochkant|mini|Erste Flagge Lesothos (1966–1987)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of Lesotho (1987-2006).svg|hochkant|mini|Zweite Flagge Lesothos (1987–2006)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of Lesotho.svg|hochkant|mini|Dritte Flagge von 2006]]&lt;br /&gt;
Nach dem Wahlsieg der oppositionellen BCP unter [[Ntsu Mokhehle]] in der [[Parlamentswahl in Lesotho 1970|Wahl von 1970]] annullierte Premierminister Jonathan das Ergebnis, setzte die Verfassung außer Kraft, rief den Ausnahmezustand aus und trieb König Moshoeshoe II. für mehrere Monate ins Exil in die [[Niederlande]]. Die [[Lesotho Mounted Police Service|Police Mobile Unit]] – die spätere Armee – war maßgeblich an der Unterdrückung der Opposition beteiligt – rund 1000 Oppositionelle wurden getötet. Die verbliebenen Oppositionellen riefen nach der Bekanntgabe einer Übergangsverfassung 1973 eine [[Exilregierung]] aus, die allerdings wie die von der BCP gegründete Guerilla-Gruppe [[Lesotho Liberation Army]] (LLA) ohne große Bedeutung blieb. Die LLA wurde jedoch von Südafrika als Druckmittel gegen Lesotho und die dort lebenden Mitglieder der in Südafrika verbotenen Anti-Apartheid-Bewegung [[African National Congress]] (ANC) genutzt. Die weiße Minderheitsregierung Südafrikas verhängte [[Sanktion]]en gegen das wirtschaftlich stark vom großen Nachbarland abhängige Königreich und führte Militäraktionen gegen Lesotho durch. Am 9. Dezember 1982 wurden bei einem [[Südafrikanischer Überfall auf Lesotho 1982|Angriff südafrikanischer Bodentruppen]] in Maseru 42 Menschen getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 wurden [[Parlamentswahl in Lesotho 1985|Parlamentswahlen]] anberaumt, jedoch von den Oppositionsparteien boykottiert. Die Weigerung Jonathans, dem ANC die Unterstützung zu entziehen und ihn aus Lesotho zu vertreiben, sowie der wachsende Einfluss [[nordkorea]]nischer Berater auf die Politik führten nach jahrelangen innenpolitischen Unruhen Anfang 1986 zu einer südafrikanischen Blockade Lesothos. Am 20. Januar 1986 wurde die Regierung in einem unblutigen [[Militärputsch]] durch General [[Justin Metsing Lekhanya]] gestürzt. Die letzten ANC-Flüchtlinge mussten Lesotho am 25. Januar 1986 verlassen. Die Nationalversammlung wurde aufgelöst, Parteien verboten und ein sechsköpfiger Militärrat mit Lekhanya an der Spitze gebildet. Im selben Jahr wurden die einflussreichen Ex-Minister Desmond Sixishe und Vincent Makhele sowie ihre Frauen in einen Hinterhalt gelockt und ermordet. Die zwei Mitglieder der Militärjunta Sekhobe Letsie und Ngoanatloana Lerotholi wurden dafür 1990 vor Gericht gestellt und verurteilt. Schon bald nach der Machtübernahme unterzeichneten die Regierungen Lesothos und Südafrikas die Verträge über das [[Lesotho Highlands Water Project]], das Südafrika mit Wasser versorgen sollte. 1988 besuchte mit [[Johannes Paul II.]] erstmals ein [[Papst]] Lesotho.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/travels/index_ge.htm Website des Vatikans zu den Auslandsreisen Johannes Pauls II.], abgerufen am 28. März 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; König Moshoeshoe II. war nach dem Putsch mit umfangreichen exekutiven und legislativen Rechten gestärkt worden, faktisch war er aber von der Militärregierung abhängig und wurde 1990 erneut ins Exil in das [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Königreich]] getrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr wurde [[Letsie III.]], der ältere Sohn Moshoeshoes II., zum neuen König gekrönt. Im Folgejahr wurde General Lekhanya von Oberst [[Elias Phisoana Ramaema]] abgesetzt; Ramaema wurde daraufhin neuer Vorsitzender des Militärrates und leitete im Jahr 1993 die Entstehung einer neuen, demokratischen Verfassung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demokratie und politische Instabilität ===&lt;br /&gt;
Die [[Parlamentswahl in Lesotho 1993|erste freie Wahl]] nach der Militärherrschaft wurde von der BCP unter Ntsu Mokhehle mit rund 74 Prozent der Stimmen gewonnen. Sie erhielt dank des [[Mehrheitswahlrecht]]s alle 65 Mandate. Nur ein Jahr später, im August 1994, löste König Letsie III., unterstützt durch die [[Lesotho Defence Force]] (LDF), das Parlament wieder auf und setzte Teile der Verfassung außer Kraft. Die Regierung der Putschisten unter [[Hae Phoofolo]] musste allerdings nach etwa einem Monat auf Druck Südafrikas und anderer Staaten auseinander, so dass die alte Regierung wieder eingesetzt werden konnte. 1995 kehrte König Moshoeshoe II., der bereits ab 1992 wieder in Lesotho gelebt hatte, auf den Thron zurück. Er verstarb jedoch bei einem Autounfall im Jahr 1996, so dass sein Sohn Letsie III. am 31. Oktober 1997 die Königswürde zurückerhielt. Ebenfalls 1997 zerbrach die regierende BCP. Parteivorsitzender Mokhehle und rund zwei Drittel der BCP-Parlamentarier verließen die Fraktion und gründeten den [[Lesotho Congress for Democracy]] (LCD).&amp;lt;ref name=&amp;quot;state&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.state.gov/r/pa/ei/bgn/2831.htm |webciteID=6176vgr2I |text=Informationen des US-Außenministeriums zu Lesotho |archiv-bot=2019-09-07 09:46:20 InternetArchiveBot }} (englisch), abgerufen am 21. März 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Parlamentswahl in Lesotho 1998|Wahl von 1998]] konnte vom LCD unter der Führung von [[Bethuel Pakalitha Mosisili]] gewonnen werden. Die Partei gewann 79 der 80 Parlamentssitze. Daraufhin legten rebellierende Oppositionsparteien in blutigen Auseinandersetzungen nahezu das gesamte öffentliche Leben lahm. Aus Furcht vor einem erneuten [[Staatsstreich]] wurden [[South African National Defence Force|Truppen aus Südafrika]] und [[Botswana Defence Force|Botswana]] auf Bitten des Premierministers ins Land gerufen, um die Lage zu stabilisieren („Operation Boleas“). Bei Kämpfen mit der LDF gab es zahlreiche Tote auf beiden Seiten. Nach einer Phase der Entspannung und einer Änderung des [[Wahlrecht]]s konnten die letzten Soldaten 2001 das Land wieder verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Parlamentswahl in Lesotho 2002|Wahl von 2002]], die der amtierende Premierminister Mosisili erneut deutlich gewinnen konnte, wurde von der Opposition anerkannt. Dabei wurden nach dem [[Verhältniswahlrecht]] erstmals 40 Sitze für Parteien vergeben, die aufgrund des Mehrheitswahlrechts unterproportional vertreten waren. Diese Sitze gingen an oppositionelle Parteien, da die LCD erneut 79 von 80 Direktmandaten gewinnen konnte. Die BNP erhielt so 21 Sitze. Bei der [[Parlamentswahl in Lesotho 2007|Parlamentswahl 2007]] gewann die LCD mit 62 Mandaten. Die 40 zusätzlichen Sitze gingen wie zuvor an andere Parteien. Die LCD-nahe [[National Independent Party]] (NIP) verfügte über 21 Sitze, die 2006 als LCD-Abspaltung gegründete [[All Basotho Convention]] (ABC) über 17 Mandate.&amp;lt;ref name=&amp;quot;state&amp;quot; /&amp;gt; BCP und BNP konnten jeweils nur drei Sitze gewinnen. Im Februar 2012 gründete Mosisili nach internen Streitigkeiten die neue Partei [[Democratic Congress]] (DC). Er stellte bis zur [[Parlamentswahl in Lesotho 2012|Wahl im Mai 2012]] weiterhin die Regierung, die aber von den Oppositionsparteien einschließlich des LCD nicht anerkannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lestimes.com/?p=8581 Artikel in der Lesotho Times] (englisch), abgerufen am 20. März 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Parlamentswahl in Lesotho 2012|Wahl 2012]] wurde der DC zwar stärkste Partei, verfehlte aber mit 48 Mandaten die absolute Mehrheit, so dass es in Lesotho erstmals zu einem [[hung parliament]] und einer [[Koalition (Politik)|Koalitionsregierung]] unter dem ABC-Politiker [[Tom Thabane]] mit LCD und BNP kam. 2014 wurde die [[Staatskrise in Lesotho 2014|Staatskrise in Lesotho]] ausgelöst, als Premierminister [[Thomas Thabane]] die Nationalversammlung auflöste, um einem [[Misstrauensvotum]] seines Koalitionspartners LCD zu entgehen. In der Folge versuchte die Armee, Thabane und die [[Lesotho Mounted Police Service|Polizei]] zu entmachten. Erst durch das Eingreifen der [[Southern African Development Community]] (SADC) und dem Vorziehen des fälligen Wahltermins konnte die Krise vorläufig entschärft werden. Bei der [[Parlamentswahl in Lesotho 2015|Wahl 2015]] gewann die ABC zwar deutlich hinzu, eine Koalition aus DC, LCD und fünf kleinen Parteien beschloss aber, Mosisili erneut zum Premierminister zu machen (siehe auch: [[Kabinett Mosisili IV]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Flucht dreier führender Oppositionspolitiker, darunter Thabane, ins Ausland und der Ermordung des ehemaligen LDF-Kommandeurs [[Maaparankoe Mahao]] durch Militärs im Juni 2015 kam es erneut zu einer Intervention der SADC, die eine Untersuchungskommission, die [[Phumaphi-Kommission]], einsetzte. Außerdem wurde Lesotho zum zweiten Mal in Folge vom Vorsitz des SADC-Sicherheitsgremiums ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://citizen.co.za/532375/lesotho-passed-over-for-chair-of-sadc-organ-for-security/ |wayback=20151001002609 |text=&amp;#039;&amp;#039;Lesotho passed over for chair of SADC organ for security.&amp;#039;&amp;#039;}} citizen.co.za vom 18. August 2015 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sich die Regierung geweigert hatte, den Untersuchungsbericht der SADC zum Tod Mahaos entgegenzunehmen, drohte die SADC mit dem Ausschluss Lesothos aus dem Bündnis. Der Bericht verlangt unter anderem die Absetzung des LDF-Kommandeurs [[Kennedy Tlali Kamoli]], der für die politischen Unruhen verantwortlich gemacht wird, sowie eine [[Verfassung]]sreform. Nach Kamolis Absetzung im Dezember 2016 kehrten die drei Oppositionsführer im Februar 2017 nach Lesotho zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.timeslive.co.za/thetimes/2017/02/14/Lesotho-teeters-as-former-PM-returns1 &amp;#039;&amp;#039;Lesotho teeters as former PM returns.&amp;#039;&amp;#039;] timeslive.co.za vom 14. Februar 2017 (englisch), abgerufen am 14. Februar 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;März verlor die Regierung Mosisili ein Misstrauensvotum, so dass für den 3. Juni [[Parlamentswahl in Lesotho 2017|Neuwahlen]] ausgerufen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-03-07/lesotho-monarch-dissolves-parliament-calls-election &amp;#039;&amp;#039;Lesotho monarch dissolves parliament and calls election.&amp;#039;&amp;#039;] bloomberg.com vom 7. März 2017 (englisch), abgerufen am 7. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://m.ewn.co.za/2017/03/13/lesotho-to-hold-general-election-on-3-june |wayback=20170318091741 |text=&amp;#039;&amp;#039;Lesotho to hold general election on 2 June.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-05-07 23:50:22 InternetArchiveBot }} m.ewn.co.za vom 13. März 2017 (englisch), abgerufen am 17. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese gewann Thabane mit 51 der 120 Sitze, so dass er am 16. Juni 2017 von einer Koalition aus ABC, [[Alliance of Democrats (Lesotho)|Alliance of Democrats]], BNP und [[Reformed Congress of Lesotho]] erneut zum Premierminister gewählt wurde. Nach der Erschießung von LDF-Kommandeur Motšomotšo durch zwei Offiziere im September 2017 stationierte die SADC erneut Sicherheitskräfte in Lesotho.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.defenceweb.co.za/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=49278&amp;amp;catid=74&amp;amp;Itemid=30 &amp;#039;&amp;#039;SADC approves contingent force for Lesotho .&amp;#039;&amp;#039;] defenceweb.co.za vom 18. September 2017 (englisch), abgerufen am 22. September 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.news24.com/Africa/News/regional-force-deploys-to-lesotho-over-security-concerns-20171202 &amp;#039;&amp;#039;Regional force deploys to Lesotho over security concerns.&amp;#039;&amp;#039;] news24.com vom 3. Dezember 2017 (englisch), abgerufen am 3. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor war Kamoli verhaftet und wegen Mordes angeklagt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thabane entzweite sich in seiner zweiten Amtszeit von der ABC, die 2019 versuchte, ihn auszuschließen. Erneut vermied Thabane ein Misstrauensvotum durch Schließung der Nationalversammlung. Seit Januar 2020 wird er des [[Mordfall Lipolelo Thabane|Mordes an seiner früheren Frau]] im Jahr 2017 verdächtigt; seine Frau ’Maesaiah wurde angeklagt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Agence France-Presse|AFP]]: [https://www.theeastafrican.co.ke/news/africa/Lesotho-PM-Thomas-Thabane-a-no-show-court/4552902-5464844-7nn60y/index.html &amp;#039;&amp;#039;Lesotho PM a no-show in court.&amp;#039;&amp;#039;] theeastafrican.co.ke vom 22. Februar 2020 (englisch), abgerufen am 23. Februar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Thabane wurde schließlich im Mai 2020 zum Rücktritt gezwungen und durch seinen Parteifreund [[Moeketsi Majoro]] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Grenze zwischen Lesotho und Südafrika]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Scott Rosenberg, Richard W. Weisfelder, Michelle Frisbie-Fulton: &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of Lesotho.&amp;#039;&amp;#039; Scarecrow Press, Lanham, Maryland / Oxford 2004, ISBN 978-0-8108-4871-9.&lt;br /&gt;
* [[Rainer Slotta]], Mustapha Skalli (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Symposium on Preservation and Presentation of the Cultural Heritage of Lesotho&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;50). Bochum 1991, ISBN 3-921533-50-3.&lt;br /&gt;
* W. Olaleye: &amp;#039;&amp;#039;Democratic consolidation and political parties in Lesotho.&amp;#039;&amp;#039; Johannesburg 2004.&lt;br /&gt;
* Elizabeth A. Eldredge: &amp;#039;&amp;#039;A South African kingdom. The pursuit of security in nineteenth-century Lesotho&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;African studies series.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;78). Cambridge / New York 1993.&lt;br /&gt;
* Tshidiso Maloka: &amp;#039;&amp;#039;Basotho and the mines. A social history of labour migrancy in Lesotho and South Africa, c.1890–1940.&amp;#039;&amp;#039; Dakar 2004, ISBN 2-86978-128-8.&lt;br /&gt;
* [[Walter Schicho]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Afrika. In drei Bänden.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Zentralafrika, Südliches Afrika und die Staaten im Indischen Ozean.&amp;#039;&amp;#039; Brandes &amp;amp; Appel, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-86099-120-5.&lt;br /&gt;
* Georges Lorry: &amp;#039;&amp;#039;Le Lesotho.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Afrique australe.&amp;#039;&amp;#039; éd. Autrement, HS n°45, April 1990.&lt;br /&gt;
* [[David Percy Ambrose]]: &amp;#039;&amp;#039;The Guide to Lesotho.&amp;#039;&amp;#039; Verbesserte Ausgabe. Winchester Press, Johannesburg / Maseru 1976, ISBN 0-620-02190-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|History of Lesotho|Geschichte Lesothos}}&lt;br /&gt;
* [https://eisa.org.za/wep/lesoverview4.htm Geschichte Basutolands 1913–1966] bei [[Electoral Institute for Sustainable Democracy in Africa|EISA]] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://uqconnect.net/~zzhsoszy/states/africa/lesotho.html Liste der traditionellen Herrscher Basutolands und Lesothos] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://liportal.giz.de/lesotho/geschichte-staat/#c41385 Landes-Informations-Portal &amp;#039;Geschichte Lesothos&amp;#039; von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit / GIZ]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Geschichte nach Staat/Afrika}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Lesotho)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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