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	<title>Geschichte Kuwaits - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geschichte_Kuwaits&amp;diff=99654&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BrennendeOelquellenKuwait1991.jpg|mini|250px|rechts|Von Irakern während des [[Zweiter Golfkrieg|Zweiten Golfkriegs]] in Brand gesetzte Ölförderanlagen Kuwaits am 2. März 1991]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die selbständige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte Kuwaits&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; begann im 18. Jahrhundert. Seit dem 7. Jahrhundert islamisch, wurde 1756 das Scheichtum [[Kuwait]] durch die [[Sabah-Dynastie|Dynastie der as-Sabah]] gegründet, nachdem der Stamm das Gebiet 1756&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Guide des 29 monarchies régnantes |Hrsg=Philippe Thureau-Dangin |Sammelwerk=[[Courrier international]] hors-série politique |WerkErg=Les héritiers: Comment le pouvoir se transmet en famille |Ort=Paris |Datum=2004 |Seiten=102–111, hier S. 106}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für sich erlangt hatte. Das Scheichtum unterstand aber der Oberhoheit der [[Osmanisches Reich|Osmanen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Osmanen versuchten im 19. Jahrhundert verstärkt, ihre Oberhoheit auch tatsächlich durchzusetzen. 1896&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; ereignete sich ein Staatsstreich, bei dem der Monarch [[Muhammad (Kuwait)|Muhammad]] ermordet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 ging sein Nachfolger [[Mubarak (Kuwait)|Mubarak]] eine Art [[Protektorat#Britische Protektorate|britisches Protektorat]] ein und löste sich von den Osmanen. Fortan war es sowohl Großbritannien, als auch dem Osmanischen Reich verboten, Truppen in Kuwait zu stationieren. Dieser Vertrag wurde zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] von Großbritannien einseitig gekündigt, die Briten besetzten Kuwait und errichteten ein eigentliches Protektorat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1919 führten die saudischen [[Wahhabiten]] mehrere Feldzüge gegen Kuwait. Erst 1940 wurde Kuwait von [[Saudi-Arabien]] anerkannt. Schon 1939 hatte Scheich [[Ahmad Al-Jaber Al-Sabah]] (1921–1950) den Titel eines [[Emir]]s angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1938 große Erdölvorkommen entdeckt worden waren, stieg das Land nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zum größten Erdölproduzenten am [[Persischer Golf|Persischen Golf]] auf. Mit den großen Einnahmen wurde die Modernisierung des Landes und der Aufbau eines [[Sozialsystem]]s finanziert. 1960 war Kuwait mit [[Iran]], dem [[Irak]], Saudi-Arabien und [[Venezuela]] Gründungsmitglied der [[OPEC]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 und 1959 formalisierten sich im Exil in Kuwait die Strukturen der palästinensischen [[Fatah]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Unter Scheich Abdullah as-Salim as-Sabbah (1950–1965) wurde Kuwait 1961 unabhängig. Um eine irakische Annexion zu verhindern, entsandte die [[Arabische Liga]] eine [[Interarabische Sicherheitstruppe]] zum Schutz Kuwaits. Im Staat sah die Thronfolge vor, das sich die zwei Hauptzweige der Königshauses, al-Dschaber und as-Salem,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Cherche prince en bonne santé pour succéder à l’émir |Hrsg=Philippe Thureau-Dangin |Sammelwerk=Courrier international hors-série politique |WerkErg=Les héritiers: Comment le pouvoir se transmet en famille |Ort=Paris |Datum=2004-03 |Seiten=98 |Kommentar=Ersterscheinung dieses Artikels in der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[al-Quds al-arabi]]&amp;#039;&amp;#039; in London}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Spitze abwechseln. Ohne direkten Thronanspruch waren die Familienzweige al-Mubarak und al-Khaled.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Unabhängigkeit 1963 vom Irak anerkannt wurde, musste sich Kuwait auch weiterhin gegen irakische Gebietsansprüche wehren. 1973 annektierte der Irak jene Grenzgebiete, die die Briten 1915 vom Osmanischen Reich an Kuwait übergeben hatten. 1981 war Kuwait Gründungsmitglied des [[Golf-Kooperationsrat]]s. Am 12. Dezember 1983 kam es zu einer Anschlagsserie&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Charles Enderlin]] |Titel=Le grand aveuglement : Israël face à l’islam radical |Auflage=2 |Verlag=Éditions Albin Michel |Ort=Paris |Datum=2024 |ISBN=978-2-226-49661-4 |Seiten=108 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gegen technische Infrastruktur und Einrichtungen Frankreichs und der USA, für die die irakisch-schiitische al-Dawa verantwortlich gemacht wurde. 17 Personen, darunter drei Libanesen, wurden zum Tode verurteilt. Einer der Beschuldigten war Imad Moughnyeh,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; der der [[Hisbollah]] nahe stand. Der Emir erließ die Todesstrafen, nachdem im März 1984 der [[Presbyterianische Kirchen|presbyterianische]] US-amerikanische Missionar Benjamin Weir&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt; entführt worden war. Im Dezember 1984 wurde ein kuwaitischer Linienflug nach [[Teheran]] entführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Golfkrieg|Ersten Golfkriegs]] zwischen Iran und dem Irak (1980–1988) unterstützte Kuwait den Irak finanziell sehr stark. Allerdings kam es schon seit 1987 zu verstärkten Spannungen, als der Irak den Erlass der Schulden und die Abtretung einiger Inseln von Kuwait forderte. Am 2. August 1990 wurde Kuwait von irakischen Truppen besetzt und nach einer kurzen Marionettenherrschaft [[Alaa Hussein Ali]]s am 8. August annektiert. Daraufhin wurde das Land von einer internationalen Koalition unter Führung der USA während des [[Zweiter Golfkrieg|Zweiten Golfkriegs]] zurückerobert (15. Januar bis 27. Februar 1991), die Grenze wurde wieder zugunsten Kuwaits korrigiert. Es kam wegen der Unterstützung der [[Palästinensische Befreiungsorganisation|PLO]] und [[Jordanien]] für den Irak zur [[Vertreibung der Palästinenser aus Kuwait 1991|Vertreibung der Palästinenser aus Kuwait]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alizée De Pin, Xavier Guignard |Titel=Comprendre la Palestine: Une enquête graphique. Des informations précises, des cartes et des infographies pour un décryptage de la question palestinienne qui n’a jamais été aussi nécessaire |Verlag=Éditions les Arènes |Ort=Paris |Datum=2025 |ISBN=979-1-03750168-4 |Seiten=70, 149}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei mussten rund 400.000 [[Palästinenser]] das Land meist in Richtung Jordanien verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit wurden demokratische Reformen eingeführt, die allerdings an der absoluten Macht des Sabah-Clans kaum etwas änderten. Seit 1996 besitzen islamische und fundamentalistische Parteien die Mehrheit im Parlament. 2003 war Kuwait der Ausgangspunkt für die Invasion der US-Truppen in den Irak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in ihrer Außenpolitik als zurückhaltend geltende Monarchie beteiligte sich nicht an den [[Friedensvertrag zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten|Abraham-Abkommen]] mit [[Israel]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fatiha Dazi-Héni |Titel=Extension de la guerre à Gaza et ses incidences en péninsule arabique |Hrsg=Véronique Bontemps, Stéphanie Latte Abdallah |Sammelwerk=Gaza, une guerre coloniale |Verlag=Éditions Actes Sud/Institut des Etudes Palestiniennes |Ort=Arles |Datum=2025 |Reihe=Collection Sindbad |HrsgReihe=Farouk Mardam-Bey |ISBN=978-2-330-20433-4 |Seiten=230–250, hier S. 245 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das einige Nachbarstaaten in der Region anstrebten. Nach der Einsetzung des neuen Emirs [[Mischal al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah]] wurde das Parlament [[Madschlis al-Umma (Kuwait)|Madschlis al-Umma]] am 10. Mai 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; aufgelöst und das „halbdemokratische“ System ist seither ausgesetzt. Es gilt ein Demonstrationsverbot, trotzdem gab es im [[Krieg in Israel und Gaza seit 2023]] spontane Demonstrationen zugunsten der Palästinenser, ein Thema, das die Politik wegen seiner Mobilisierungskraft, zu meiden versucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Emire von Kuwait]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|History of Kuwait|Geschichte Kuwaits}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Geschichte nach Staat/Asien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Kuwaits| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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