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	<title>Geschichte Allands - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geschichte_Allands&amp;diff=349667&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzi Pinki: die Marie, spez. Femininum; Beleg für Fusion;</title>
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		<updated>2026-01-05T19:39:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;die Marie, spez. Femininum; Beleg für Fusion;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wandergebiet Alland Karte.JPG|miniatur|Karte des Gemeindegebiets Alland]]&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschäftigt sich mit der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Gemeinde Alland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Wienerwald]] in [[Niederösterreich]]. Erweitert wird er in der [[Geschichte des Wienerwalds]] und der [[Geschichte Niederösterreichs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühzeit, Antike und Mittelalter ==&lt;br /&gt;
Der breite Talkessel [[Alland]]s war bereits in der [[Jungsteinzeit]], im [[6. Jahrtausend v. Chr.]], besiedelt. Ausgrabungen der [[bandkeramische Kultur|bandkeramischen Kultur]], [[Urnenfelderkultur]] und [[bronzezeit]]liche Relikte werden heute im Gemeindehaus ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Tropfsteinhöhle Alland|Allander Tropfsteinhöhle]] hat man ein fast vollständiges, 10.000 Jahre altes Skelett eines [[Braunbär]]en gefunden, welches dort heute ausgestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im 8. Jahrhundert gab es in Alland eine Holzkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Babenberger ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Babenbergerhaus alland 32.jpg|miniatur|Babenbergerhaus Alland Nr. 32]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Babenbergerhaus alland 33.jpg|miniatur|hochkant|Babenbergerhaus Alland Nr. 33]]&lt;br /&gt;
1002 war Alland Teil der großen Schenkung [[Heinrich II. (HRR)|König Heinrichs II.]] an den Babenberger [[Heinrich I. (Österreich)|Markgrafen Heinrich I.]], die das Gebiet zwischen der [[Dürre Liesing|Dürren Liesing]] und der [[Triesting]] umfasste. Die für diesen Besitz gegründete dreischiffige, spätgotische Kirche von Alland, &amp;#039;&amp;#039;Adelath&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Adelathe&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;adel achte&amp;#039;&amp;#039; (= adeliger Besitz) –&amp;amp;nbsp;mit dem [[Patrozinium|Doppelpatrozinium]] &amp;#039;&amp;#039;St. Georg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;St. Margarethe&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– wird 1123 erstmals urkundlich erwähnt. Die Pfarre umfasste damals ein Gebiet, das heute auf 11 Pfarren aufgeteilt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1133 gründete [[Leopold III. (Österreich)|Markgraf Leopold III.]] im Allander Pfarrgebiet das [[Zisterzienser]]kloster [[Stift Heiligenkreuz|Heiligenkreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Babenberger besaßen in Alland ein [[Festes Haus]] und eine [[Meierhof|Meierei]] (die &amp;#039;&amp;#039;Babenbergerhäuser&amp;#039;&amp;#039; Nr. 32 und 33) –&amp;amp;nbsp;gegenüber dem &amp;#039;&amp;#039;gedeckten Steg&amp;#039;&amp;#039; über die [[Schwechat (Fluss)|Schwechat]] (aus dem Jahr 1745)&amp;amp;nbsp;– wo [[Friedrich von Baden-Österreich|Friedrich I. von Österreich]] im Jahr 1249 geboren wurde. Er war der Sohn von [[Hermann VI. (Baden)|Hermann VI. von Baden]] und [[Gertrud von Babenberg]], der Nichte Herzog [[Friedrich II. (Österreich)|Friedrichs II. &amp;#039;&amp;#039;des Streitbaren&amp;#039;&amp;#039;]] von Österreich, des letzten Herrschers aus dem Haus der [[Babenberger]]. Wegen der glücklichen Geburt des Thronfolgers schenkte Gertrud den Allander Bauern Felder und Wälder, die bis heute im Eigentum der [[Agrargemeinschaft der Allander Urhausbesitzer]] sind und befreite sie weitgehend von Steuern und Abgaben. Diese Vergünstigungen gingen allerdings im Lauf der Zeiten verloren. 1253 schenkte &amp;#039;&amp;#039;Gertrud, die letzte Babenbergerin&amp;#039;&amp;#039;, die Pfarre und das Patronatsrecht dem Stift Heiligenkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich I., [[Markgraf]] von Verona und Baden, war bis zu seinem Tode zwar auch Titularherzog von Österreich, verzichtete ebenso wie seine Mutter auch nicht auf seinen Anspruch, konnte aber nie die Macht über sein Erbe –&amp;amp;nbsp;Österreich und die Steiermark&amp;amp;nbsp;– übernehmen. 1267 schloss er sich seinem Freund [[Konradin von Hohenstaufen]] an, der einen Italienzug zur Rückeroberung des staufischen Erbes anführte. Auf diesem wurde er 1268 von [[Karl I. (Neapel)|Karl von Anjou]] in Neapel geköpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland folgte daraufhin die königslose Zeit, das [[Interregnum]], und in den Babenberger [[Erblande]]n hatte bereits [[Přemysl Ottokar II.]] die Herrschaft übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1347 kam das &amp;#039;&amp;#039;alte herzogliche Haus&amp;#039;&amp;#039; als Lehen an &amp;#039;&amp;#039;Leutold [[Alachter von Pottenbrunn|den Allachter]]&amp;#039;&amp;#039;, dessen Familie sich seit 1136 nach Alland nannte und im späten 13. Jahrhundert auch den herzoglichen Forstmeister stellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach heftigen Widerständen der Bischöfe von Passau wurde die Pfarre schließlich 1386 durch [[Urban VI.|Papst Urban VI.]] dem Kloster Heiligenkreuz inkorporiert; seither ernennt der Abt den Pfarrer von Alland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuzeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Allander tuerkenhasel.jpg|miniatur|hochkant|Allander Türkenhasel – Das 450 Jahre alte Naturdenkmal erinnert an ein Gemetzel während der Türkenkriege]]&lt;br /&gt;
In der Neuzeit wurde eines der zwölf &amp;#039;&amp;#039;Waldämter&amp;#039;&amp;#039; des Wienerwalds nach Alland benannt. 1507 fiel die Herrschaft Alland an &amp;#039;&amp;#039;Gandolf von Kienberg&amp;#039;&amp;#039; zu [[Kottingbrunn]], ein Großteil des Gemeindegebietes gehörte daher bis 1848 zu &amp;#039;&amp;#039;Schloss Kottingbrunn&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1529 bei der [[Erste Wiener Türkenbelagerung|Ersten Wiener Türkenbelagerung]] wurde Alland durch requirierende, brandschatzende Türken weitgehend ausgerottet; das Naturdenkmal &amp;#039;&amp;#039;Allander Türkenhasel&amp;#039;&amp;#039; erinnert an das Gemetzel, das sich nach der Überlieferung bei diesem Baum abspielte. Das belagerte [[Wien]] hatte zu dieser Zeit 10.000–20.000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1600 bildeten sich im Zuge der [[Reformation]]swirren lutherische Enklaven wie [[Schwarzensee (Gemeinde Weissenbach an der Triesting)|Schwarzensee]] und [[Neuhaus (Gemeinde Weissenbach an der Triesting)|Neuhaus]] im ansonsten wieder [[Geschichte des Christentums in Österreich|katholisch geprägten]] Wienerwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1684 bis 1694, nach neuerlichen Massakern durch umherstreifende Tataren und irreguläre Soldaten, sogenannten [[Akıncı]], im Zuge der [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|Zweiten Wiener Türkenbelagerung]] von 1683, kam es zu einer zweiten Besiedelungswelle durch [[Köhler]], Holzknechte und Bauern aus den [[Habsburg]]er Erblanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schluckerdenkmal.JPG|miniatur|Schluckerdenkmal in Alland im Gemeindepark]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes waldamt.jpg|miniatur|Das „alte Forstamt“ (Bild 2005) wurde um 2018 zu einem modernen Wohnhaus umgebaut.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes holzhaus mit putzenscheiben.jpg|miniatur|Holzhaus mit Butzenscheiben um 1900]]&lt;br /&gt;
Von der Regierung Kaiserin [[Maria Theresia]]s und [[Joseph II.|Josephs II.]] wurde der Allander &amp;#039;&amp;#039;Waldamtsbaumeister&amp;#039;&amp;#039; [[Philipp Schlucker]] um das Jahr 1781 mit dem Bau einer 22&amp;amp;nbsp;km langen Mauer um den [[Lainzer Tiergarten]] betraut, die er 1782–1787 erfolgreich vollendete, wobei das von der unterlegenen Konkurrenz gestreute Gerücht, dass Schlucker mit dem vergleichsweise günstigen Preis bankrottgangen wäre, nicht belegbar ist. Im Gemeindepark gegenüber der Apotheke steht jetzt das Denkmal des angeblich [[Armer Schlucker|&amp;#039;&amp;#039;Armen Schluckers&amp;#039;&amp;#039;]]. Um 1800 wurde von ihm der Allander Kirchturm, der sich geneigt hatte, neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltberühmt wurde Alland durch die Tragödie von [[Mayerling]]: Ein alter adeliger Ansitz im Gemeindegebiet von Alland, ab 1550 im Besitz des Stifts Heiligenkreuz, wurde 1886 von [[Rudolf von Österreich-Ungarn|Kronprinz Rudolf]] gekauft und zum [[Schloss Mayerling|Jagdschloss Mayerling]] ausgebaut. Dort erschoss Rudolf am 30. Januar 1889 seine Geliebte [[Maria von Vetsera|Mary Vetsera]] und beging anschließend [[Suizid]]. Es folgte eine Umgestaltung in ein [[Karmelitinnen]]kloster durch Kaiser [[Franz Joseph I.]], der eine neue Kirche stiftete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 erwog die Gemeinde Alland, ihren Namen auf &amp;#039;&amp;#039;Groß-Mayerling&amp;#039;&amp;#039; abzuändern, da seit der Eröffnung der &amp;#039;&amp;#039;Heilanstalt für Brustkranke&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bbb|28|10|1896|4|Correspondenzen. Alland. Das Gleichenfest der Heilanstalt für Brustkranke.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1898 der Ort von Sommerfrischlern gemieden werde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bzt|04|07|1928|4|Umgebung. Alland. (Namensänderung.)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut &amp;#039;&amp;#039;[[Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft|Adressbuch von Österreich]]&amp;#039;&amp;#039; waren im Jahr 1938 in Alland fünf Ärzte, ein Tierarzt, ein Anstreicher, zwei Bäcker, ein [[Küfer|Binder]], zwei Brunnenbauer, ein Elektrotechniker, zwei Fleischer, drei Friseure, ein Fuhrwerker, sieben Gastwirte, acht Gemischtwarenhändler, drei Glaser, eine Hebamme, zwei Heuhändler, neun Holzhändler, ein Installateur, eine [[Kandieren|Kanditenhändlerin]], ein Kino, zwei Lederwarenhändler, ein Maler, eine Mühle, zwei Obst- und Gemüsehändler, ein Fotograf, ein Rauchfangkehrer, ein [[Sattler]], ein Schlosser, zwei Schmiede, zwei Schneider und eine Schneiderin, sechs Schuster, eine Spediteur, ein Spengler, zwei Trafikanten, drei Tischler, ein [[Stellmacherei|Wagner]], ein Zahntechniker, ein Zementwarenerzeuger, drei Zimmerer und mehrere Landwirte ansässig. Weiters gab es im Ort eine Heilanstalt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 [https://www.findbuch.at/tl_files/data/adressbuecher/1938_bsoe_oe_ab/31__Niederoesterreich_Gemeinden_A.pdf#page=3 PDF], Seite 185&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Im September 1940 wurden die Nonnen des Karmelklosters Mayerling von einer nationalsozialistischen Kommission vertrieben und im Garten des unteren Klosters in Mayerling 5 ein Arbeitslager des Reichsbautrupps der [[Organisation Todt]] unter der Leitung des 33-jährigen Gerd Orhs aus [[St. Veit an der Triesting]] –&amp;amp;nbsp;zuständig für den Bau der ab 1938 projektierten „Außenring“-Reichsautobahn&amp;amp;nbsp;– errichtet. Weitere Lager, vorwiegend mit Kriegsgefangenen des [[Westfeldzug|Frankreichfeldzuges]], waren im heutigen Gewerbegebiet Alland mit der Bezeichnung „Leo Lipardi“ und am Buchberg eingerichtet. Es wurden von diesen Bautrupps, die einige hundert Mann umfassten, in ausschließlicher Handarbeit mehrere Brückenfundamente im Wienerwald errichtet, deren Ruinen teilweise heute noch stehen oder erst im Zuge des Baues der [[Wiener Außenringautobahn|Außenringautobahn]] Anfang der 1980er Jahre abgerissen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Französische Kriegsgefangene und inhaftierte [[Zigeuner]] waren auch im entlegenen Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Windhaag&amp;#039;&amp;#039; untergebracht und als Garten- u. Landarbeiter in der &amp;#039;&amp;#039;Lungenheilstätte Alland&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Krieges wurden „[[Volksdeutsche]]“ aus [[Bessarabien]] in Mayerling Nr. 3 von Schwestern des [[Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung|Roten Kreuzes]] betreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Juli 1944 stürzten im Raum Alland zwei amerikanische [[Boeing B-17]] ab, die nach einem Angriff von deutschen [[Jagdflugzeug]]en in der Luft kollidierten. Dabei konnten sich nur drei von zwanzig Besatzungsmitgliedern retten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://regiowiki.at/wiki/Absturz_zweier_B-17_im_Raum_Alland_am_26._Juli_1944 Absturz zweier B-17 im Raum Alland am 26. Juli 1944] Webseite regiowiki.at, abgerufen am 16. Dezember 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Luftkrieg]]es um [[Wiener Neustadt]] und Wien wurde am 13. Februar 1945 die Lungenheilstätte von Bomben getroffen, 13 Menschen starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. März 1945 überschritt die [[Rote Armee]] die österreichische Grenze bei [[Klostermarienberg]] im Bezirk [[Oberpullendorf]] im [[Burgenland]]. Am 3. April wurde Baden erreicht. Dort teilten sich die Truppen, indem ein Teil durchs Helenental in Richtung Heiligenkreuz und Alland vorstieß und der andere Keil den [[Wiener Operation 1945|Angriff auf Wien]] über Pfaffstätten fortsetzte. Der [[Kampf um Alland (1945)|Kampf um Alland]] tobte bis 22. April, bis sich die Front ins [[Triestingtal]] nach [[Altenmarkt an der Triesting|Altenmarkt]] und [[Hainfeld (Niederösterreich)|Hainfeld]] verlagert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zerstörungen durch Artilleriebeschuss, Maschinengewehrfeuer und Brand im Ort Alland betrafen fast alle Gebäude im zentralen Ortsbereich. Von den meisten Häusern blieben nur die Kamine und einzelne Mauerteile stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der sowjetischen [[Besetztes Nachkriegsösterreich|Besatzungszeit]] kam es zu einigen drastischen Übergriffen. So wurde ein [[Groisbach (Gemeinde Alland)|Groisbacher]] am 5. Mai 1945 von einem sowjetischen Soldaten durch Kopfschuss getötet, weil er eine Vergewaltigung behindert hatte, und eine Groisbacherin starb an den Folgen einer Vergewaltigung durch 26 Russen am 8. Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit, Gegenwart ==&lt;br /&gt;
1948 konnte die durch Beschuss schwer zerstörte Kirche, nach umfassender Renovierung, neu eingeweiht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er und 1960er Jahren konnte sich der Ort als gesellschaftliches Zentrum der Region profilieren. In den gutgehenden Gasthäusern trafen sich die Bauernschaft, Kurgäste des Rehabilitationszentrums, Wienerwald-Wanderer und [[Sommerfrische|Sommerfrischler]] aus Wien. Sogar ein Kino im heutigen Haus der &amp;#039;&amp;#039;Freiwilligen Feuerwehr Alland&amp;#039;&amp;#039; florierte bis 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden Alland und Raisenmarkt schlossen sich im Jahr 1972 zur &amp;#039;&amp;#039;Großgemeinde Alland&amp;#039;&amp;#039; zusammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fusion&amp;quot;&amp;gt;{{StatistikAustria Gemeindeänderungen|seite=50|abruf=2026-01-05|kommentar=LGBL. NÖ. Nr. 264/1971}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Landeshauptmann [[Erwin Pröll]] erhob diese im Jahr 2002 zur [[Marktgemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das größte Projekt, das die Gemeinde Alland je in Angriff genommen hat, war –&amp;amp;nbsp;neben dem Bau von 70&amp;amp;nbsp;Kilometern asphaltierter Gemeindestraßen&amp;amp;nbsp;– der Bau des Kanal- und Wasserleitungsnetzes in allen Ortsteilen. Die Kläranlage in Mayerling, die kaum sichtbar in die Natur eingebettet ist, wurde 1994 in Betrieb genommen. Für die Wasserversorgung wurden von der Gemeinde neue Quellen erworben und entsprechende Pumpwerke und Trinkwasserbehälter sowie eine moderne Steuerungsanlage errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flutkatastrophen der Jahre 1997 und die [[Donauhochwasser 2002|Jahrhundertflut 2002]] betrafen auch die [[Schwechat (Fluss)|Schwechat]], die die Straßen und Keller des Ortskerns, das Heimatmuseum im Untergeschoß des Gemeindehauses und das Hallenbad in der Hauptschule zerstörte. Der [[Hochwasserschutz]] ist seitdem eines der wichtigsten Anliegen des [[Gemeinderat (Österreich)|Gemeinderates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach wie vor ländliche Gegend erlebte in den 1970er Jahren, als die [[Wiener Außenringautobahn|Allander Autobahn]] entstand, und besonders ab 1980, als sie fertiggestellt wurde, starke gesellschaftliche Veränderungen. Durch die schnelle Anbindung nach Wien (Fahrzeit etwa 20 Minuten) wurde sie für &amp;#039;&amp;#039;Zuzügler&amp;#039;&amp;#039; aus der Großstadt Wien und als [[Zweitwohnsitz]] attraktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verkehrsaufkommen auf dieser wichtigen Verbindungsstrecke zwischen Westeuropa und Südosteuropa ist besonders seit der [[EU-Erweiterung 2004]] enorm gestiegen, was ernste Probleme für den Lärm- und Umweltschutz mit sich brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 wurden etwa 200 von 1177 Haushalten im Gemeindegebiet mit Breitband-Internet ([[ADSL]]) versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Niederösterreichs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Ortsgeschichte|Alland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzi Pinki</name></author>
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