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	<title>Gescheiterter Staat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:44:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gescheiterter_Staat&amp;diff=722926&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LogicalLens: Komma statt zweimal &quot;</title>
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		<updated>2026-03-08T08:55:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Komma statt zweimal &amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gescheiterter Staat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|failed state}}) wird ein [[Staat]] bezeichnet, der seine grundlegenden Funktionen nicht mehr erfüllen kann. Häufiger Grund ist, dass eine [[Regierung]] nicht mehr das ganze [[Staatsgebiet]] und nicht mehr die ganze Bevölkerung unter Kontrolle hat, etwa weil sich aufgrund eines Krieges ein oder mehrere andere [[De-facto-Staat]]en im Land gebildet haben. Beispiele für Staaten, die aus diesem Grund seit Jahren als eindeutig gescheitert gelten, sind [[Somalia]], [[Jemen]] (siehe auch [[Krieg im Jemen]] seit 2015), die [[Demokratische Republik Kongo]] (siehe auch [[Dritter Kongokrieg|Krieg im Kongo seit 2004]]) und der [[Südsudan]]. Insgesamt gelten derzeit ungefähr ein Dutzend der 193 [[Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen]] als gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Die Definition von [[Staatsversagen]] hängt von der jeweiligen Wissenschaftsdisziplin ab. [[Staatswissenschaften]] und [[Völkerrecht]]slehre haben deshalb einen unterschiedlichen Zugriff auf das Problem des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;failed state&amp;#039;&amp;#039;. Als Begriff des Völkerrechts definiert sich der Staat aus [[Drei-Elemente-Lehre|drei Elementen]]: [[Staatsgebiet]], [[Staatsvolk]] und [[Staatsgewalt]]. Bei Staaten handelt es sich daher, unabhängig von [[Regierungssystem|Regierungs-]] und Wirtschaftsform und ihrer demokratischen [[Legitimation (Politikwissenschaft)|Legitimation]], um territoriale Herrschaftsverbände. In der modernen [[politikwissenschaft]]lichen Auffassung von Staatlichkeit muss ein Staat vor allem drei zentrale Funktionen für seine Bürger leisten: [[Sicherheit]], [[Wohlfahrt]] und [[Legitimität]]/[[Rechtsstaat]]lichkeit. Dabei handelt es sich letztlich um Leistungen der Staatsgewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Staat diese drei Funktionen nicht mehr in einer nennenswerten Weise erfüllt, so spricht die Politikwissenschaft von einem &amp;#039;&amp;#039;gescheiterten Staat&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Failed State&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VS&amp;quot;&amp;gt;[[Ulrich Schneckener]]: &amp;#039;&amp;#039;Post-Westfalia trifft Prä-Westfalia. Die Gleichzeitigkeit dreier Welten.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Egbert Jahn]], Sabine Fischer, Astrid Sahm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Friedens- und Konfliktforschung aus der Perspektive der jüngeren Generationen&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Die Zukunft des Friedens&amp;#039;&amp;#039;, Band 2). VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2005, ISBN 3-531-14142-2, S. 189–211, hier S. 194–198.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Völkerrechtslehre hingegen schaut weniger auf die Leistungen, die ein Staat als politische Güter erbringt, sondern auf die Stabilität der Staatsgewalt. Nach anerkannter [[Lehrmeinung]] liegt ein gescheiterter Staat deshalb immer dann vor, wenn die organisatorischen Strukturen der Staatsgewalt (Regierung, Behörden, staatliche Einrichtungen) weitgehend zerfallen und ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Staat jedoch noch teilweise bzw. in eingeschränkter Form funktionieren kann, so spricht man, je nach Schwere der strukturellen Defizite, von einem [[Schwacher Staat|schwachen Staat]] (engl. &amp;#039;&amp;#039;weak state&amp;#039;&amp;#039;) oder einem &amp;#039;&amp;#039;versagenden bzw. verfallenden Staat&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;failing state&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;VS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gescheiterter Staat muss sich nicht unbedingt in einem Zustand von Chaos und [[Anomie]] befinden. Es ist auch möglich, dass nichtstaatliche Akteure an die Stelle des Staates treten und eine neue, eigene Ordnung etablieren ([[Organisierte Kriminalität|Mafia]], [[Warlord]]s). Solche Ordnungen sind jedoch regional begrenzt und leisten nicht in vollem Umfang die oben genannten drei Kernfunktionen eines Staates; zudem sind sie auf Gewalt und Repression gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VS&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Menkhaus&amp;quot;&amp;gt;Ken Menkhaus: &amp;#039;&amp;#039;Somalia. State Collapse and the Threat of Terrorism&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Adelphi Papers&amp;#039;&amp;#039; 364). Oxford University Press, Oxford [u.&amp;amp;nbsp;a.] 2004, ISBN 0-19-851670-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht unter den Begriff des gescheiterten Staates fallen Staaten, die demokratisch nicht legitimiert sind und rechtsstaatliche Defizite haben (siehe u.&amp;amp;nbsp;a. [[defekte Demokratie]]n). Das Staatensystem kennt wegen des [[völkerrecht]]lichen Grundsatzes der [[Staatengleichheit]] keine [[Pariastaat|Paria-Staaten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MPI&amp;quot;&amp;gt;Petra Minnerop: &amp;#039;&amp;#039;Paria-Staaten im Völkerrecht?&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht&amp;#039;&amp;#039; 178). Springer, Berlin 2004, ISBN 3-540-23448-9 (zugleich: Diss., Univ. Göttingen, 2003/04).&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Staat ist deshalb zwar möglicherweise ein [[Totalitarismus|totalitärer Staat]] und begeht gerade im Bereich der Menschenrechte erhebliche Völkerrechtsverletzungen, er verliert dadurch jedoch nicht den Status als Staat im völkerrechtlichen Sinne und kann daher nicht als &amp;#039;&amp;#039;failed state&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ermittlung ==&lt;br /&gt;
Unter anderem der [[Fragile States Index]] (FSI) und der [[Bertelsmann Transformation Index]] (BTI) ermitteln versagende Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fragile States Index ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Fragile States Index}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fragilestates.tif|mini|300x300px|Ergebnisse des FSI 2022.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;{{Farblegende|#6a0900|Sehr hohe Alarmstufe}}{{Farblegende|#c01e00|Hohe Alarmstufe}}{{Farblegende|#ff5500|Alarmierend}}{{Farblegende|#ff8201|Große Warnung|}}{{Farblegende|#ffba00|Erhöhte Warnung|}}{{Farblegende|#f5ff00|Warnung|}}{{Farblegende|#c8ff00|Stabil|}}{{Farblegende|#88d100|Stabiler|}}{{Farblegende|#128200|Sehr stabil|}}{{Farblegende|#005203|Nachhaltig|}}{{Farblegende|#003602|Sehr nachhaltig|}}{{Farblegende|#d9d9d9|Keine Informationen|}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 veröffentlicht die [[Nichtregierungsorganisation]] und [[Denkfabrik]] &amp;#039;&amp;#039;[[Fund for Peace]]&amp;#039;&amp;#039; in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Foreign Policy]]&amp;#039;&amp;#039; jährlich den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Fragile States Index&amp;#039;&amp;#039; (bis 2013 &amp;#039;&amp;#039;Failed States Index&amp;#039;&amp;#039;), in dem Staaten auf ihr Risiko von Staatszerfall hin untersucht werden. Es werden hierbei zwölf verschiedene Faktoren zu dem Index zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Soziale Indikatoren&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Demographic pressures&amp;#039;&amp;#039; ([[Naturkatastrophe]]n, [[Seuche]]n und [[Krankheit]]en, [[Umweltverschmutzung]], Nahrungsmittelknappheit, [[Unterernährung]], Wassermangel, [[Bevölkerungswachstum]], Jugendüberschuss, [[Sterberate]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Refugees and [[Interne Vertreibung|IDPs]]&amp;#039;&amp;#039; (Flucht und [[Vertreibung]], [[Flüchtlingslager]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Group Grievance&amp;#039;&amp;#039; (Diskriminierung, ethnische Konflikte, religiöse Konflikte, staatliche Gewalt)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Human Flight and [[Braindrain|Brain Drain]]&amp;#039;&amp;#039; (Migration/Auswanderung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Wirtschaftliche Indikatoren&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Uneven Economic Development&amp;#039;&amp;#039; ([[Gini-Koeffizient]] / [[Einkommensverteilung|Einkommens-]] und [[Vermögensverteilung]], Stadt-Land-Unterschiede, [[Slum]]s)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Poverty and Economic Decline&amp;#039;&amp;#039; ([[Staatsverschuldung]], [[Arbeitslosigkeit]], [[Jugendarbeitslosigkeit]], Handelsbilanzdefizit, [[Bruttoinlandsprodukt|BIP pro Kopf]], [[Wirtschaftswachstum]], [[Inflation]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Politische und militärische Indikatoren&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;State Legitimacy&amp;#039;&amp;#039; ([[Korruption]], politische Partizipation, Wahlen, [[Schwarzarbeit]], [[Drogenhandel]], Proteste und Demonstrationen)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Public Services&amp;#039;&amp;#039; (polizeiliche Kontrolle/Überwachung, [[Kriminalität]], [[Alphabetisierung (Lesefähigkeit)|Alphabetisierung]], Bildungsgrad, Zugang zu Trinkwasser und sanitären Einrichtungen, [[Infrastruktur]], Qualität des [[Gesundheitswesen]]s, [[Telekommunikation]], Zugang zum Internet, Sicherheit der Stromversorgung)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Human Rights and Rule of Law&amp;#039;&amp;#039; ([[Pressefreiheit]], bürgerliche Freiheitsrechte, [[Menschenhandel]], politische Gefangene, Inhaftierungen, religiöse Verfolgung, [[Folter]], Hinrichtungen)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Security Apparatus&amp;#039;&amp;#039; (internationale Konflikte, Waffenlieferungen, Volksaufstände/Krawalle, Bombardierungen, Todesopfer in Konflikten, Staatsstreiche des Militärs, Rebellenaktivitäten)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Factionalized Elites&amp;#039;&amp;#039; (Machtkämpfe, Wahlfälschungen, politischer Wettbewerb)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;External Intervention&amp;#039;&amp;#039; (Auslandshilfe, Präsenz von [[Friedensmission|Friedenstruppen]] und [[UN-Mission]]en, militärische Interventionen, Sanktionen, [[Kreditwürdigkeit]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je höher der Indexwert ist, desto geringer ist die Staatlichkeit. Dazu werden die Staaten in vier verschiedene Klassen mit je drei Abstufen eingeteilt: &amp;#039;&amp;#039;Alert&amp;#039;&amp;#039; (Alarm), &amp;#039;&amp;#039;Warning&amp;#039;&amp;#039; (Warnung), &amp;#039;&amp;#039;Moderate&amp;#039;&amp;#039; (moderat) und &amp;#039;&amp;#039;Sustainable&amp;#039;&amp;#039; (zukunftsfähig, tragfähig). Hierbei umfasst die Klasse &amp;#039;&amp;#039;Alert&amp;#039;&amp;#039; diejenigen Staaten, die bereits ein gescheiterter Staat sind oder bei denen akut Gefahr droht, sich in einen zu entwickeln. 2019 wurden insgesamt sieben Staaten mit dem &amp;#039;&amp;#039;Very High Alert&amp;#039;&amp;#039;-Status belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://fragilestatesindex.org/ Fragile States Index: &amp;#039;&amp;#039;Fragility in the World 2019&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nichtwissenschaftlichen Literatur ist der Index sehr verbreitet und wird häufig zitiert, allerdings sind die Forschungsmethoden neuartig und nicht wissenschaftlich gesichert. Es hat bisher keine detaillierte Untersuchung dieser Studien durch andere Forscher stattgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bertelsmann Transformation Index ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bertelsmann Transformation Index#Ergebnisse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem &amp;#039;&amp;#039;Bertelsmann Transformation Index&amp;#039;&amp;#039; gelten als gescheiterte Staaten diejenigen, „in denen das [[Gewaltmonopol des Staates|staatliche Gewaltmonopol]] und grundlegende [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsstrukturen]] so stark eingeschränkt sind, dass die [[Regierung]] kaum handlungsfähig ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bti-project.de/index/methode/ |titel=Transformationindex BTI 2014 – Methode |hrsg=[[Bertelsmann Stiftung]] |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140201213454/http://www.bti-project.de/index/methode/ |abruf=2014-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Beispiele ==&lt;br /&gt;
Beim BTI 2024 werden zehn Staaten „scheiternde Staaten“ genannt. Diese stimmen weitestgehend überein mit den elf Staaten, die beim FSI 2024 einen Wert von mehr als 100 von 120 Punkten haben, womit „hoher Alarm“ bzw. „sehr hoher Alarm“ bzgl. ihres Scheiterns gelte. Aufgeführt wurden 2022 sowie 2024 jeweils folgende Staaten (von den insgesamt 12 Staaten liegen 7 in Afrika, 4 in Asien und 1 in Amerika):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
! 2024 !! 2022&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{Myanmar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{YEM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SYR-1980}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;{{AFG-2021|Ziel=Afghanistan}}&amp;#039;&amp;#039; (nur laut FSI)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;{{LBY}}&amp;#039;&amp;#039; (nur laut BTI)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SOM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SUD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SSD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{CAF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{COD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;{{TCD}}&amp;#039;&amp;#039; (nur laut FSI)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Haiti}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{YEM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SYR-1980}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AFG-2021|Ziel=Afghanistan}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;{{LBY}}&amp;#039;&amp;#039; (nur laut BTI)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SOM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SUD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SSD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{CAF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{COD}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;{{TCD}}&amp;#039;&amp;#039; (nur laut FSI)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;{{Haiti}}&amp;#039;&amp;#039; (nur laut BTI)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|g7+-Staaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Es sind folgende Erklärungen für die Entstehung gescheiterter Staaten in Gebrauch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koloniales Erbe ===&lt;br /&gt;
Die [[Kolonialzeit]] habe vielerorts traditionelle Gesellschaftsstrukturen zerstört, die jedoch nicht durch westliche Verfassungsstrukturen ersetzt worden seien. Es habe kein Interesse der Kolonialmächte daran bestanden, die neu entstandenen Staaten mit eigenen Identitäten zu versehen ([[Nationenbildung]]). Koloniale Grenzziehungen ohne Rücksicht auf ethnische Siedlungsgebiete wie in [[Afrika]] südlich der [[Sahara]] oder in [[Syrien]] förderten stattdessen [[Nationalitätenkonflikt]]e und religiöse Konflikte. Die nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schließlich in die [[Staatliche Unabhängigkeit|Unabhängigkeit]] entlassenen Staaten besaßen oft nur rumpfartige Strukturen und Institutionen. Der Einfluss der ehemaligen Kolonialmächte führte zur Fixierung auf die Ausbeutung und den Export von unverarbeiteten Rohstoffen (sog. „extraktive“, z.&amp;amp;nbsp;B. auf Ölförderung basierende, mit dem „[[Ressourcenfluch]]“ behaftete Wirtschaft) und förderte die [[Korruption]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ende des Kalten Krieges ===&lt;br /&gt;
Eine weitere mögliche Ursache des Zerfalls staatlicher Zentralgewalt, die in der [[Internationale Beziehungen|Theorie Internationaler Beziehungen]] diskutiert wird, ist die Anfang der 1990er Jahre eingeleitete Auflösung der ideologischen, wirtschaftlichen und politischen Systemkonfrontation des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]]. Diktatorische Regime wurden&amp;amp;nbsp;– meist ohne feste Verankerung im eigenen Land –&amp;amp;nbsp;während des Kalten Krieges durch die [[Supermacht|Supermächte]] aus ideologischen und strategischen Interessen an der Macht gehalten. Durch Waffenlieferungen und außenwirtschaftliche Unterstützung wurde die staatliche Einheit künstlich aufrechterhalten. Nach dem Zusammenbruch der [[Sowjetunion]] habe sich die mangelhafte interne Legitimierung dieser Staatsapparate offenbart, welche politische und militärische Oppositionsbewegungen und Rebellengruppen ausnutzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische und gesellschaftliche „Erschlaffung“ ===&lt;br /&gt;
Es ist die mangelnde Kraft eines Staates (Regierung, Gesellschaft), den sozialen, wirtschaftlichen sowie politischen und militärischen Indikatoren des oben benannten Fragile State Index nachhaltig und zielgerichtet mit neutralisierenden bzw. sogar widerstreitenden Mitteln entgegenzuwirken. Aus dieser Schwäche erfolgt die – sich in ihrem Entstehungsprozess von schleichend bis schlagartig vollziehende – Ausprägung dieser Indikatoren durch Schadansichten, Fehlentwicklungen und/oder vollständige Kontrollverluste in einem oder mehreren dieser Bereiche. Der Staatszerfall ist dabei die logische Konsequenz aus der Minderung konstruktiver Kräfte und der Mehrung (bewusst oder unbewusst) destruktiver und obstruktiver Kräfte, welche jeden [[Staat und Gesellschaft|Staat und dessen Gesellschaft]] – ohne Ansehen geschichtlicher Vorentwicklungen – treffen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Schneckener |url=https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/2004_S43_skr_ks.pdf |titel=States at Risk |format=PDF |abruf=2018-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gescheiterte Modernisierungsprozesse ===&lt;br /&gt;
Die [[Globalisierung]] habe zu einer größeren sozialen und geografischen Mobilität der Bevölkerung geführt, der kein Gegengewicht eines nationalen Festigungsprozesses entgegenstehe. [[Noam Chomsky]] spricht von den „political implications of globalization“,&amp;lt;ref&amp;gt;Noam Chomsky: &amp;#039;&amp;#039;International Capital: the New Imperial Age.&amp;#039;&amp;#039; In: Noam Chomsky: &amp;#039;&amp;#039;Understanding Power. The Indispensable Chomsky.&amp;#039;&amp;#039; Edited by Peter R. Mitchell and John Schoeffel. New Press, New York 2002, ISBN 1-56584-703-2, S. 377–381.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[John Rawls]] von den „burdened societies“.&amp;lt;ref&amp;gt;John Rawls: &amp;#039;&amp;#039;The Law of Peoples.&amp;#039;&amp;#039; 1st paperback edition. Harvard University Press, Cambridge MA 2001, ISBN 0-674-00542-2, S. 105–113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kommen überambitionierte, aber nicht nachhaltige und nicht an die regionalen Gegebenheiten angepasste Industrialisierungs- und andere Investitionsprojekte. Mit deren Scheitern wandern auch die jungen intellektuellen und wirtschaftlichen Eliten ab, die in ihren Heimatländern keine Perspektiven mehr sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interventionen von außen ==&lt;br /&gt;
=== Entwicklungspolitische Aspekte ===&lt;br /&gt;
Die Globalisierung hat nicht nur Marktchancen und neue Wahlmöglichkeiten geschaffen, sondern auch die Verwundbarkeit schwacher Ökonomien erhöht und die Herausbildung von Grauzonen jenseits der Legalität erleichtert. Deshalb ist es wichtig, in zerfallenden Staaten für Erwerbsquellen jenseits der Illegalität zu sorgen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludgera Klemp, Roman Poeschke: [https://www.bpb.de/system/files/pdf/8XU2U5.pdf &amp;#039;&amp;#039;Good Governance gegen Armut und Staatsversagen&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 381&amp;amp;nbsp;KB). In: &amp;#039;&amp;#039;Zerfallende Staaten&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Aus Politik und Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 55, Nr. 28/29), [[Bundeszentrale für politische Bildung]]/bpb, Bonn 11.&amp;amp;nbsp;Juli 2005, S. 18–25, hier S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht Konsens darüber, dass es ohne eine „gute“ Politik keine nachhaltige Lösung der Probleme von zerfallenden Staaten geben kann. Deshalb entwickelte sich &amp;#039;&amp;#039;[[Gute Regierungsführung|Good Governance]]&amp;#039;&amp;#039; zu einem internationalen Referenzkonzept der Entwicklungszusammenarbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tobias Debiel]]: [https://www.bpb.de/system/files/pdf/8XU2U5.pdf &amp;#039;&amp;#039;Fragile Staaten als Problem der Entwicklungspolitik&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 382&amp;amp;nbsp;KB). In: &amp;#039;&amp;#039;Zerfallende Staaten&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Aus Politik und Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 55, Nr. 28/29), Bundeszentrale für politische Bildung, 2005, S. 12–18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moralische Bewertung ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen eines normativen Ansatzes versucht [[Michael Walzer]], der sich kritisch mit der Situation der gescheiterten Staaten auseinandersetzt, einen restriktiven Regelkatalog für humanitäre Interventionen von außen abzuleiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Walzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Toward a global civil society&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;International Political Currents&amp;#039;&amp;#039; 1). Berghahn Books, Providence, RI [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1995, ISBN 1-57181-054-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Walzer stellt fest, dass multiethnische Staaten toleranter gegenüber Minderheitengruppen sind als Nationalstaaten, akzeptiert aber die Interventionen zur Unterstützung der Abspaltung von unterdrückten Minderheiten aus dem Staatsverbund sowie Interventionen im Falle moralisch schockierender Krisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Walzer: &amp;#039;&amp;#039;The Moral Standing of States: A Response to Four Critics.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Philosophy and Public Affairs.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 9, Nr. 3, 1980, S. 209–229, {{JSTOR|2265115}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Begriffs und Kritik am Konzept ==&lt;br /&gt;
Der Begriff wurde erstmals zu Beginn der 1990er Jahre verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Politikwissenschaftlerin Susan L. Woodward von der [[City University of New York]] stellt den Begriff grundsätzlich in Frage, denn er sei ideologisch aufgeladen – „not only conceptually vague but also empirically thin and politically provocative“, so Mats Berdal vom [[King’s College London]] in seiner Besprechung ihres Buches &amp;#039;&amp;#039;The Ideology of Failed States&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 2017.&amp;lt;ref&amp;gt;Cambridge University Press: [https://www.cambridge.org/core/books/ideology-of-failed-states/1C54F9E9656AEF7E6627A6D22714898F &amp;#039;&amp;#039;The Ideology of Failed States&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 5. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Konzept eröffne insbesondere westlichen Staaten die Legitimität zu humanitärer Hilfe und/oder bewaffneter Intervention, verschärfe dadurch die Problemlage und scheitere zwangsläufig, paradigmatisch ablesbar an der US-amerikanischen Intervention in [[Afghanistan]], so David Sogge.&amp;lt;ref&amp;gt;David Sogge: [https://www.goodreads.com/book/show/34543213-the-ideology-of-failed-states &amp;#039;&amp;#039;The Ideology of Failed States: Why Intervention Fails&amp;#039;&amp;#039;], Rezension auf Goodreads, 21. April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Untertitel des Buches lautet &amp;#039;&amp;#039;Warum Interventionen scheitern&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Annette Büttner: &amp;#039;&amp;#039;Staatszerfall als neues Phänomen der internationalen Politik. Theoretische Kategorisierung und empirische Überprüfung.&amp;#039;&amp;#039; Tectum, Marburg 2004, ISBN 3-8288-8605-1 (Zugleich: Diss., Univ. Trier, 2003).&lt;br /&gt;
* [[Noam Chomsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Failed States. The Abuse of Power and the Assault on Democracy.&amp;#039;&amp;#039; Metropolitan Books, New York 2006, ISBN 0-8050-7912-2.&lt;br /&gt;
** Deutsche Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;[[Der gescheiterte Staat]].&amp;#039;&amp;#039; Kunstmann, München 2006, ISBN 3-88897-452-6. (Hinweis: Das Buch weitet den failed state-Begriff erheblich aus, die Definition deckt sich nicht mit der in der Völkerrechtswissenschaft und in der Politikwissenschaft anerkannten Definition.)&lt;br /&gt;
* [[Robin Geiß]]: &amp;#039;&amp;#039;„Failed States“. Die normative Erfassung gescheiterter Staaten&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Walther-Schücking-Instituts für Internationales Recht an der Universität Kiel&amp;#039;&amp;#039; 152). Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11615-1 (Zugleich: Diss., Univ. Kiel, 2003).&lt;br /&gt;
* [[Matthias Herdegen]], [[Daniel Thürer]], [[Gerhard Hohloch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Wegfall effektiver Staatsgewalt: „The Failed State“&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Berichte der Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht&amp;#039;&amp;#039; 34 = &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft für Völkerrecht. Referate und Thesen&amp;#039;&amp;#039; 24). C.F. Müller, Heidelberg 1996, ISBN 3-8114-1196-9.&lt;br /&gt;
* Markus Holzinger: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsstaat im Süden. Einige Beobachtungen zur Staatslegitimation aus globalgeschichtlicher Perspektive.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sozialwissenschaften und Berufspraxis]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 38, Heft 1, 2015, S. 20–35.&lt;br /&gt;
* Ingo Liebach: &amp;#039;&amp;#039;Die unilaterale humanitäre Intervention im „zerfallenen Staat“ („failed State“)&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Völkerrecht – Europarecht – Staatsrecht&amp;#039;&amp;#039; 32). Carl Heymanns, Köln/Berlin/München 2004, ISBN 3-452-25763-0 (zugleich: Diss., Univ. Hannover, 2003/2004).&lt;br /&gt;
* Robert I. Rotberg: &amp;#039;&amp;#039;The Failure and Collapse of Nation-States. Breakdown, Prevention, and Repair.&amp;#039;&amp;#039; In: Robert I. Rotberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;When States Fail. Causes and Consequences.&amp;#039;&amp;#039; Princeton University Press, Princeton/Woodstock 2004, ISBN 0-691-11671-7, S. 1–49 ([https://press.princeton.edu/chapters/s7666.pdf PDF; 690&amp;amp;nbsp;KB]).&lt;br /&gt;
* Werner Ruf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Politische Ökonomie der Gewalt. Staatszerfall und die Privatisierung von Gewalt und Krieg&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Friedens- und Konfliktforschung&amp;#039;&amp;#039; 7). Leske + Budrich, Opladen 2003, ISBN 3-8100-3747-8.&lt;br /&gt;
* Ulf-Manuel Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Staatszerfall als Problem des internationalen Systems.&amp;#039;&amp;#039; Tectum, Marburg 2005, ISBN 3-8288-8839-9 (Zugleich: Berlin, Freie Universität, Diplomarbeit, 2004).&lt;br /&gt;
* Susan L. Woodward: &amp;#039;&amp;#039;The Ideology of Failed States. Why Intervention Fails.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, 2017, ISBN 978-1-316-81693-6 und ISBN 978-1-316-62958-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://fragilestatesindex.org/ |titel=Measuring Fragility Risk and Vulnerability in 179 Countries |titelerg=(Messung von Fragilitätsrisiko und Anfälligkeit in 179 Ländern) |werk=Fragile States Index |hrsg=[[Fund for Peace]] |datum=2021 |abruf=2021-08-19 |abruf-verborgen=1 |sprache=en}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bpb.de/publikationen/A8GHY2,0,Zerfallende_Staaten.html Bundeszentrale für politische Bildung: &amp;#039;&amp;#039;Zerfallende Staaten&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://foreignpolicy.com/2009/06/21/the-2009-failed-states-index/ &amp;#039;&amp;#039;Foreign Policy: The Failed States Index 2009&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.fundforpeace.org/web/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=99&amp;amp;Itemid=323 |wayback=20110429075105 |text=&amp;#039;&amp;#039;The Fund for Peace – Failed States Index&amp;#039;&amp;#039; von 2010}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sfb-governance.de/ Freie Universität Berlin zu Failed States]&lt;br /&gt;
* Peter Riedlberger: [https://www.heise.de/tp/features/Gescheiterte-Staaten-oder-gescheiterte-Statistik-3414029.html &amp;#039;&amp;#039;Gescheiterte Staaten oder gescheiterte Statistik?&amp;#039;&amp;#039;], telepolis.de, 19. Juni 2007. – Ausführlicher Artikel über die Unzulänglichkeiten des Failed States Index&lt;br /&gt;
* Ismail Küpeli: [https://imi-online.de/download/IMI-Studie2010failedstates.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Rede vom „gescheiterten Staat“ – Legitimierung neoliberaler Weltordnung und militärischer Interventionen&amp;#039;&amp;#039;], IMI-Studie Nr. 05/2010 (PDF; 164&amp;amp;nbsp;KB), [[Informationsstelle Militarisierung]], Tübingen 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7687452-7|LCCN=sh2007004473}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationale Politik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsmodell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LogicalLens</name></author>
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