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	<title>Gesandter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T06:21:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gesandter&amp;diff=222128&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stolp: Den Artikel Kurfürstentum Württemberg gibt es nun</title>
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		<updated>2026-02-25T23:12:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Den Artikel &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kurf%C3%BCrstentum_W%C3%BCrttemberg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kurfürstentum Württemberg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kurfürstentum Württemberg&lt;/a&gt; gibt es nun&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die diplomatische Rolle. Siehe auch: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Abgesandte]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gesandten]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[Der Gesandte Gottes]]&amp;#039;&amp;#039;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-H28572, Peking, deutsche Gesandschaft.jpg|mini|Die Mitglieder der deutschen Gesandtschaft in Peking (China) 1900, sitzend: der deutsche Gesandte [[Alfons Mumm von Schwarzenstein]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesandter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|[[Legatus]]}}, weibliche Form &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesandtin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Gesandtin |titel=Duden {{!}} Gesandtin {{!}} Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft |abruf=2019-11-18 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aber: der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesandte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesandte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; der Herr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesandte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. die Frau &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesandte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Diplomat|diplomatischer Vertreter]] eines Staates bei einem anderen Staat. Während bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] der Gesandte oft der Missionschef einer diplomatischen Vertretung, der &amp;#039;&amp;#039;Gesandtschaft&amp;#039;&amp;#039;, war, ist er heute in der Regel nur noch ein hoher Mitarbeiter in einer [[Botschaft (Diplomatie)|Botschaft]]. Eine Erwähnung findet der Gesandte in {{Art.|14|0.191.01|ch}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 des [[Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen|Wiener Übereinkommens über diplomatische Beziehungen]] (WÜD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesandte in der Antike, im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Türkische Gesandte in Venedig.jpg|mini|Empfang der osmanischen Gesandtschaft beim Dogen von Venedig in der Sala del Collegio des Dogenpalastes, wahrscheinlich vor 1797 (Ende der Republik Venedig)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesandte als offizielle Repräsentanten ihrer Herrscher gab es bereits in der Antike. Schon im 5. vorchristlichen Jahrhundert soll der Austausch von Gesandten unter den griechischen Stadtstaaten ein beträchtliches Ausmaß angenommen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Fischer in Ipsen, Völkerrecht, §&amp;amp;nbsp;37 Rdnr.&amp;amp;nbsp;1 (S. 555).&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfänglich wurden sie nur [[ad hoc]], also aus einem bestimmten Anlass, zu einem bestimmten Zweck entsandt. Nach Beendigung seiner Mission kehrte der Gesandte in den Entsendestaat zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Unterhaltung ständiger diplomatischer Beziehungen seit Beginn des 15. Jahrhunderts war es üblich geworden, einen Repräsentanten mit ständigem Sitz im Empfangsstaat zu entsenden. Grund hierfür war die Intensivierung der politischen Beziehungen, die eine Kontaktaufnahme nur zu bestimmten Anlässen nicht mehr ausreichend erscheinen ließ. Die [[Republik Venedig]] errichtete im 16. Jahrhundert ständige Gesandtschaften in [[Wien]], [[Paris]], [[Madrid]] und [[Rom]]; aus Oberitalien entwickelte sich die ständige Diplomatie über ganz Europa und schließlich weltweit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;S556&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Fischer in Ipsen, Völkerrecht, §&amp;amp;nbsp;37 Rdnr.&amp;amp;nbsp;1 (S. 556).&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer der frühesten nachweisbar &amp;#039;&amp;#039;ständigen Gesandten&amp;#039;&amp;#039; war &amp;#039;&amp;#039;Nicodemus dei [[Pontremoli]]&amp;#039;&amp;#039;, der ab 1446 etwa 20 Jahre Vertreter des späteren [[Liste der Herrscher von Mailand|Herzogs von Mailand]] in [[Florenz]] war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;S261&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Delbrück/Wolfrum in Dahm, Völkerrecht, §&amp;amp;nbsp;32 II (S. 261).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reichs]] kam es nach der Umwandlung des Reichstags in den [[Immerwährender Reichstag|Immerwährenden Reichstag]] dazu, dass die [[Reichsfürst]]en auf dem Reichstag in Regensburg kaum noch selbst vertreten waren, sondern sich durch sogenannte [[Komitialgesandter|Komitialgesandte]] vertreten ließen. Damit handelte es sich beim Reichstag also weitestgehend um einen Gesandtenkongress. Auch der Kaiser ließ sich durch einen jeweilig von ihm ernannten kaiserlichen [[Prinzipalkommissar]] vertreten, der nach 1748 immer der Familie [[Thurn und Taxis]] angehörte. Regensburg wurde so zum Sitz von etwa 70 Komitialgesandtschaften von [[Reichsstände]]n, aber auch von ausländischen Herrschern, die entweder, wie die Könige von [[Dänemark]] und [[Schweden]], im Besitz von Reichsfürstentümern waren und damit Sitz und Stimme auf dem Reichstag hatten, oder die als Beobachter zugelassen waren, wie die Gesandten der [[Generalstaaten]] der [[Republik der Vereinigten Niederlande]], der Könige von [[Königreich Frankreich (987–1791)|Frankreich]] und [[Königreich Großbritannien|Großbritannien]] oder des Kaisers von [[Russisches Kaiserreich|Russland]]. Diese Gesandten lebten zum Teil über viele Jahre gegebenenfalls mit ihren Familien in Regensburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutungswandel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-M1115-508, Berlin, Chinesische Gesandtschaft.jpg|mini|Die chinesische Gesandtschaft in Berlin im Jahre 1935. Die Widmung des Gebäudes blieb noch viele Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs in Erinnerung, da es wegen der Teilung Deutschlands ungenutzt blieb und inmitten des aufblühenden [[Kurfürstendamm]]s zwischen noblen Geschäften und teuren Restaurants sichtbar verfiel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wortsinn des Gesandten hat sich im Laufe der Zeit verändert. Früher war es Staaten unterhalb eines bestimmten Rangs nicht gestattet, einen Botschafter zu entsenden. Sie bestimmten einen Gesandten, der dann der höchste diplomatische Vertreter dieses Landes im Empfangsstaat war. Das Missionsgebäude hieß in diesen Fällen nicht &amp;#039;&amp;#039;Botschaft&amp;#039;&amp;#039;, sondern &amp;#039;&amp;#039;Gesandtschaft&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1805 verfügten in [[Paris]] nur das [[Kaisertum Österreich]], die [[Batavische Republik]], das [[Spanien|Königreich Spanien]], das [[Königreich Sizilien]] und das [[Osmanisches Reich|Osmanische Reich]] über eine Botschaft und einen Botschafter. Das [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland]] hatte ebenfalls Anspruch auf Etablierung eines Botschafters, war aber zu dieser Zeit diplomatisch nicht in Paris vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übrigen Staaten, z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Kurfürstentum Baden]], das [[Kurfürstentum Bayern]], [[Dänemark]], das [[Königreich Etrurien]], die [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], die [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], [[Malta]], die [[Ligurische Republik]], [[Portugal]], [[Preußen]], das [[Fürstentum Regensburg]], das [[Russisches Kaiserreich|Russische Kaiserreich]], das [[Kurfürstentum Sachsen]], die [[Schweiz]], [[Schweden]], das [[Kurfürstentum Württemberg]] und die [[USA]] waren zu dieser Zeit nur mit einer Gesandtschaft vertreten, die von einem Gesandten (frz. häufig &amp;#039;&amp;#039;Envoyé Extraordinaire et Ministre Plénipotentiaire&amp;#039;&amp;#039;) geleitet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. die Zusammenstellung in &amp;#039;&amp;#039;Prudhomme&amp;#039;&amp;#039;: [https://books.google.de/books?id=6AtCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA441&amp;amp;lpg=PA441&amp;amp;dq=%22ministre+pl%C3%A9nipotentiaire%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=b6QIydSNZj&amp;amp;sig=4iT4AxnbHO8zIMrVVNSYV6AABt8&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=j-zlUIjHOsGItAai0IGgDg Dictionnaire universel, géographique, statistique, historique et politique de la France contenant sa description, sa population, sa minéralogie, son hydrographie, son commerce, ses produits naturels et industriels], Paris, 1805.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in das 19. Jahrhundert blieb es ein Vorrecht der monarchisch regierten Großmächte, Botschafter auszutauschen. Zu Beginn der Regierungszeit von [[Victoria (Vereinigtes Königreich)|Königin Victoria]] im Jahre 1837 hatte [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]] Botschafter nur in [[Wien]], [[St. Petersburg]] und [[Konstantinopel]]. 1862 erhielt der Vertreter in [[Berlin]], 1876 in [[Rom]] und 1877 in [[Madrid]] Botschafterrang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;S265&amp;quot;&amp;gt;Vgl. Delbrück/Wolfrum in Dahm, Völkerrecht, §&amp;amp;nbsp;32 II (S. 265).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde diese Praxis auf die großen Republiken ausgedehnt. Vor der Entsendung eines britischen Botschafters im Jahre 1893 nach [[Washington, D.C.|Washington]] hatten die [[USA]] ihrerseits keine Gesandten im Botschafterrang ernannt und waren auch nicht Empfangsstaat für diese.&amp;lt;ref name=&amp;quot;S265&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Entsendung eines Botschafters anstelle eines Gesandten waren bedeutende protokollarische Ehren verbunden. Im 18. Jahrhundert war es am Hof von [[Schloss Versailles|Versailles]] üblich, dass Botschafter bei Gesprächen mit dem König sitzen und ihren Hut aufbehalten durften. Gesandte waren dagegen verpflichtet, den König stehend und mit unbedecktem Kopf anzureden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;S556&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Ansehung von Art.&amp;amp;nbsp;2 Nr.&amp;amp;nbsp;1&amp;lt;ref&amp;gt;[https://unric.org/de/charta/#kapitel1 Art.&amp;amp;nbsp;2 der UN-Charta], abgerufen am 2. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Charta der Vereinten Nationen]] und der darin statuierten [[Staatengleichheit|souveränen Gleichheit aller Mitglieder der Staatengemeinschaft]] die Differenzierung zwischen Gesandtschaften und Botschaften aufgegeben. Heute wird das Recht des Botschafteraustausches von allen Staaten der Erde beansprucht. Gesandtschaften sind selten geworden. In [[Deutschland]], [[Österreich]], der [[Schweiz]] und [[Liechtenstein]] existieren sie nicht mehr. Das in {{Art.|15|0.191.01|ch}} WÜD genannte Recht der Staaten, den Rang des Missionschefs durch Vereinbarung zu bestimmen (entweder Botschafter oder Gesandter oder [[Geschäftsträger]], vgl. {{Art.|14|0.191.01|ch}} WÜD), hat heute daher nur noch theoretische Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geblieben ist jedoch die Funktion des Gesandten als eines dem Botschafter unterstellten hohen Mitarbeiters der Mission. Im deutschen [[Auswärtiger Dienst|Auswärtigen Dienst]] ist der Gesandte oft an größeren Botschaften ein rangmäßig dem Botschafter folgender Beamter, in der Regel der &amp;#039;&amp;#039;zweite Mann&amp;#039;&amp;#039; der Botschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Im deutschen diplomatischen Dienst liegt die Vergütung – je nach Größe der Botschaft – zwischen [[Besoldungsordnung A|Besoldungsgruppe A]] 14, A 15, A 16 und [[Besoldungsordnung B|Besoldungsgruppe B]]&amp;amp;nbsp;3 oder B&amp;amp;nbsp;6, wobei darauf zu achten ist, dass Eingruppierung und Dienstbezeichnung voneinander abweichen können. Wer mit der Funktion eines Gesandten an einer &amp;#039;&amp;#039;kleinen&amp;#039;&amp;#039; Botschaft betraut wird (Besoldungsgruppe A 14), ist besoldungsrechtlich „Legationsrat Erster Klasse“, führt aber an der Botschaft, zu der er entsandt ist, die Amtsbezeichnung „Gesandter“ ([https://www.gesetze-im-internet.de/bbesg/anlage_i.html#FnR.FnA13-f780997_47 Anlage I (zu § 20 Absatz 2 Satz 1) / A 14]).&amp;lt;/ref&amp;gt; An sehr großen Botschaften können auch mehrere Gesandte bestellt sein. Neben dem &amp;#039;&amp;#039;Gesandten&amp;#039;&amp;#039; (englisch &amp;#039;&amp;#039;Minister&amp;#039;&amp;#039;, französisch &amp;#039;&amp;#039;Ministre&amp;#039;&amp;#039;) hat sich in der Staatenpraxis ein weiterer Rang etabliert, der dem Gesandten im Rang nach-, aber dem [[Botschaftsrat]] vorsteht: der [[Gesandter-Botschaftsrat|Gesandte-Botschaftsrat]] (englisch &amp;#039;&amp;#039;Minister-Counselor&amp;#039;&amp;#039;, französisch &amp;#039;&amp;#039;Ministre-Conseiller&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den in Art. 14 WÜD erwähnten Gesandten als Missionschef, der, wie der Botschafter, beim Staatsoberhaupt beglaubigt wird (Art.&amp;amp;nbsp;14 Abs.&amp;amp;nbsp;1 Buchstabe a) und b) WÜD), während der Geschäftsträger, der zum Missionschef bestimmt ist, beim Außenministerium [[Akkreditierung (Diplomatie)|akkreditiert]] ist (Art.&amp;amp;nbsp;14 Abs.&amp;amp;nbsp;1 Buchstabe c) WÜD), gibt es heute nur noch selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Staaten grundsätzlich einen Botschafteraustausch wünschen, liegt in der gleichwohl erfolgten Entsendung lediglich eines Gesandten (oder eines Geschäftsträgers) mit der Funktion des Missionschefs zumeist eine außenpolitische Demonstration. Der entsendende Staat ist möglicherweise verstimmt oder er möchte den vakanten Botschafterposten aus anderen Gründen vorerst nicht besetzen. Der Gesandte als planmäßiger Missionschef steht im [[Diplomatisches Protokoll|Protokoll]] der Gruppe der [[Botschafter]] nach und der Gruppe der [[Geschäftsträger]] (als planmäßige Missionschefs) vor. Die übrigen Gesandten ohne Leitungsfunktion sind ihnen gegenüber nachrangig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Abgesandter]]&lt;br /&gt;
* [[Ministerresident]]&lt;br /&gt;
* [[Ministre plénipotentiaire]]&lt;br /&gt;
* [[Apostolischer Nuntius]]&lt;br /&gt;
* [[Päpstlicher Legat]]&lt;br /&gt;
* [[Ständige Vertretung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Dahm]], [[Jost Delbrück]] und [[Rüdiger Wolfrum]]: &amp;#039;&amp;#039;Völkerrecht, Band I/1, Die Grundlagen. Die Völkerrechtssubjekte.&amp;#039;&amp;#039; 2., völlig neu bearbeitete Auflage, Walter de Gruyter, Berlin/New York 1989, ISBN 3-11-005809-X.&lt;br /&gt;
* [[Knut Ipsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Völkerrecht&amp;#039;&amp;#039;, 5., völlig neu bearbeitete Auflage, C. H. Beck, München 2004, ISBN 3-406-49636-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4156934-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Akteur der Diplomatie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stolp</name></author>
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