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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Geruchsschwelle</id>
	<title>Geruchsschwelle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T20:58:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geruchsschwelle&amp;diff=197648&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MissingMemberException am 5. Oktober 2024 um 10:52 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-05T10:52:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geruchsschwelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Riechschwelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Schwelle, an der ein [[Duftstoff]] oder [[Riechstoff]] von einem Organismus [[Olfaktorische Wahrnehmung|olfaktorisch wahrgenommen]] wird. Der [[Geruchsschwellenwert]] ist jene minimale [[Konzentration (Chemie)|Konzentration]] eines bestimmten gasförmigen, sensorisch aktiven Stoffes im umgebenden Medium, die dieses Lebewesen durch seinen [[Geruchssinn]] gerade noch [[Wahrnehmung|wahrnehmen]] kann. Durch [[Olfaktometrie]] kann die Geruchsschwelle experimentell quantifiziert werden. In der Wasseranalytik wird anhand von Verdünnungsstufen die [[Threshold Odor Number]] als Güteklasse für Fehlgerüche angegeben, indem man sich die Geruchsschwelle zu Nutze macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geruchsstoff kann schon in [[Luft]] vorliegen (wie etwa [[Ozon]]), oder als flüchtiger Stoff dahin übergetreten sein aus einer flüssigen Matrix (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Trinkwasser]], [[Wein]]) oder einer festen, die ihn enthalten hat (so etwa als [[Aromastoff]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geruchsschwellen beim Menschen ==&lt;br /&gt;
Bei Menschen liegen die Geruchsschwellen je nach Stoff bei Konzentrationen von 10&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt; bis 10&amp;lt;sup&amp;gt;17&amp;lt;/sup&amp;gt; Molekülen pro dm³ Luft. Am [[Psychophysik#Teilbereiche|absoluten Schwellenwert]], der &amp;#039;&amp;#039;Absolutschwelle&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Wahrnehmungsschwelle&amp;#039;&amp;#039;, und knapp darüber ist die Bestimmung eines Duftes nicht möglich, sondern nur die Empfindung eines &amp;#039;&amp;#039;unbestimmten&amp;#039;&amp;#039; Geruches („es riecht nach etwas“); bei [[Methanthiol|Methylmercaptan]] (z.&amp;amp;nbsp;B. zur [[Odorierung]] von Erdgas verwendet) reichen dafür etwa 4·10&amp;lt;sup&amp;gt;−15&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;g/l,&amp;lt;ref name=&amp;quot;silbern&amp;quot;&amp;gt;[[Stefan Silbernagl]], [[Agamemnon Despopoulos]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenatlas Physiologie&amp;#039;&amp;#039;, 7. A, Thieme Verlag, 2007, ISBN 978-3-13-567707-1, [http://books.google.de/books?id=0ONH04MaYpsC&amp;amp;pg=PA346&amp;amp;lpg=PA346&amp;amp;dq=physiologie+geruchssinn+Methylmercaptan&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=bpUgIiKlwB&amp;amp;sig=Zd-VjX_OTGkXcFY4yyewRGqxYFA&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=xRuRUdP2GsX54QTA1oCIBA&amp;amp;ved=0CD4Q6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=physiologie%20geruchssinn%20Methylmercaptan&amp;amp;f=false S. 346].&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Anteil von etwa 2&amp;amp;nbsp;[[parts per quadrillion|ppq]], was etwa 5·10&amp;lt;sup&amp;gt;7&amp;lt;/sup&amp;gt; Molekülen pro dm³ Luft entspricht (ein Liter Luft wiegt gut 1&amp;amp;nbsp;g und enthält etwa 2,7·10&amp;lt;sup&amp;gt;22&amp;lt;/sup&amp;gt; Moleküle).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erkennende Wahrnehmung eines bestimmten Stoffs an seinem spezifischen Geruch („es riecht nach diesem“) sind jeweils höhere Konzentrationen notwendig; diese &amp;#039;&amp;#039;Erkennungsschwelle&amp;#039;&amp;#039; liegt für Methylmercaptan bei 2·10&amp;lt;sup&amp;gt;−13&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;amp;nbsp;g/l (etwa 0,1&amp;amp;nbsp;[[parts per trillion|ppt]], ca. 3·10&amp;lt;sup&amp;gt;9&amp;lt;/sup&amp;gt; Moleküle/l Luft), rund 50-fach höher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;silbern&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Angaben sind Durchschnittswerte, da der Geruchsschwellenwert für einen bestimmten Geruchsstoff auch immer eine subjektive Größe ist, die von Mensch zu Mensch verschieden und selbst bei dem gleichen Menschen situationsabhängig unterschiedlich sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geruchsschwellen bei Tieren ==&lt;br /&gt;
* Die Geruchsschwellen von [[Hunde]]n liegen etwa 10&amp;lt;sup&amp;gt;6&amp;lt;/sup&amp;gt; Moleküle / cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; niedriger als beim Menschen. [[Buttersäure]] erkennt ein Hund z.&amp;amp;nbsp;B. ab 10 Molekülen pro 1&amp;amp;nbsp;mm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; Luft. Diese Leistungsfähigkeit der Hundenase wird beim Einsatz als [[Spürhund]] zu Nutze gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Legrum |Titel=Riechstoffe, zwischen Gestank und Duft: Vorkommen, Eigenschaften und Anwendung von Riechstoffen und deren Gemischen |Verlag=Springer-Verlag |Ort= |Datum=2011 |ISBN=978-3-8348-8276-9 |Seiten=44 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bären]], insbesondere [[Eisbär]]en, haben unter den Säugetieren vielleicht den am besten ausgeprägten Geruchssinn. Eisbären sind in der Lage über kilometerweite Entfernung mögliche Sexualpartner zu riechen oder Beute wie Robben geruchlich wahrnehmen, in länger bewohnten Robbenhöhlen auch unter zentimeterdickem Eis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/001/00037-eisbaer/MZ00037-eisbaer.html |autor=Matthias Zimmermann |titel=Eisbär |werk=Natur Lexikon |datum=2007 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070316024855/http://www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/001/00037-eisbaer/MZ00037-eisbaer.html |archiv-datum=2007-03-16 |offline=ja |abruf=2023-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ein [[Aalartige|Aal]] reagiert auf [[2-Phenylethanol|Phenylethylalkohol]] in extremer Verdünnung von 1:2,85·10&amp;lt;sup&amp;gt;18&amp;lt;/sup&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=N. W. Pankhurst, J. N. Lythgoe |Titel=Changes in vision and olfaction during sexual maturation in the European eel Anguilla anguilla (L.) |Sammelwerk=Journal of Fish Biology |Band=23 |Nummer=2 |Datum=1983-08 |DOI=10.1111/j.1095-8649.1983.tb02898.x |Seiten=229–240}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der [[Seidenspinner]] verfügt über Rezeptoren, die selbst ein einzelnes Molekül des weiblichen [[Insektenpheromone|Sexualpheromons]] ([[Bombykol]]) detektieren können. Das Sexualverhalten wird jedoch erst bei etwa 170 Molekülen beeinflusst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Masashi Tabuchi, Takeshi Sakurai, Hidefumi Mitsuno, Shigehiro Namiki, Ryo Minegishi, Takahiro Shiotsuki, Keiro Uchino, Hideki Sezutsu, Toshiki Tamura, Stephan Shuichi Haupt, Kei Nakatani, Ryohei Kanzaki |Titel=Pheromone responsiveness threshold depends on temporal integration by antennal lobe projection neurons |Sammelwerk=Proceedings of the National Academy of Sciences |Band=110 |Nummer=38 |Datum=2013-09-17 |DOI=10.1073/pnas.1313707110 |PMC=3780863 |PMID=24006366 |Seiten=15455–15460}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung im Obstbau ==&lt;br /&gt;
Die niedrige Geruchsschwelle von Duftstoffen wie [[Insektenpheromone|Pheromonen]] wird unter anderem im [[Obstbau]] genutzt, wenn man sogenannte [[Schädlingsbekämpfung|Schädlinge]] versucht vor der Eiablage abzufangen, etwa um „wurmigen“ Früchten vorzubeugen. So werden beispielsweise für den [[Zwetschge]]n- und [[Apfelwickler]] mit Pheromonen imprägnierte klebrige [[Lockstofffalle]] in den Baum gehängt, um die schwärmenden [[Männchen]] anzulocken und eine [[Begattung]] zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=John E. Amoore, Earl Hautala |Titel=Odor as an aid to chemical safety: Odor thresholds compared with threshold limit values and volatilities for 214 industrial chemicals in air and water dilution |Sammelwerk=[[Journal of Applied Toxicology]] |Band=3 |Nummer=6 |Datum=1983-12 |DOI=10.1002/jat.2550030603 |PMID=6376602 |Seiten=272–290}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Tabellensammlung Chemie/ Geruchsschwellenkonzentrationen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Riechen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reizschwelle]]&lt;/div&gt;</summary>
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