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	<title>Gertrud von Babenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:18:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gertrud_von_Babenberg&amp;diff=367068&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:C5:F0F:A00:ACAD:A8A2:691B:1446: den &gt; dem</title>
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		<updated>2025-03-06T13:28:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;den &amp;gt; dem&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|handelt von der Herzogin von Österreich. Zur gleichnamigen Landgräfin von Thüringen siehe [[Gertrud von Babenberg (Thüringen)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gertrud Erbtochter von Babenberg.PNG|mini|Herzogin Gertrud, Markgräfin von Mähren und Baden (aus dem [[Babenberger-Stammbaum]], Stift Klosterneuburg)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gertrud von Babenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Gertrud von Österreich&amp;#039;&amp;#039; (* [[1226]]; † [[24. April]] [[1288]]), (nach anderen Quellen: * ca. [[1228]]; † [[24. April]] [[1299]]), Herzogin von [[Mödling]], Titularherzogin von [[Österreich]] und der [[Steiermark]], war die Nichte Herzog [[Friedrich II. (Österreich)|Friedrichs II.]] &amp;#039;&amp;#039;des Streitbaren&amp;#039;&amp;#039; von Österreich, des letzten Herrschers aus dem Haus der [[Babenberger]] in Österreich. Sie war aufgrund des [[Privilegium minus]] ebenso wie ihre Tante [[Margarete von Babenberg|Margarete]] erbberechtigt nach dem Tod des kinderlosen Friedrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Gertrud von Österreich stammte aus dem Haus der Markgrafen (seit 963) und Herzöge (seit 1156) von Österreich. Ein Zusammenhang mit den bayrischen [[Liutpoldinger]]n ist durch verschiedene Theorien und Indizien wahrscheinlich. Die Familie ist unter dem Namen „[[Babenberger]]“ bekannt, eine Bezeichnung, die – ähnlich wie die „[[Konradiner]]“ oder „[[Ottonen]]“ – erst lange nach dem Erlöschen der Familie gebräuchlich wurde und nie als Familiennamen verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gertrud war das einzige Kind des Herzogs [[Heinrich der Grausame von Österreich|Heinrich]] von Österreich, genannt der Grausame, und dessen Gemahlin, Agnes [[Landgraf|Landgräfin]] von [[Thüringen]] (* 1205; † v. 1247).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Detlev Schwennicke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Europäische Stammtafeln]].&amp;#039;&amp;#039; Band I. Marburg 1980, Tafel 39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese war eine Tochter von Landgraf [[Hermann I. (Thüringen)|Hermann I.]] von Thüringen (1190–1219) und damit eine Schwester von Landgraf [[Ludwig IV. (Thüringen)|Ludwig IV. dem Heiligen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Detlev Schwennicke: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Stammtafeln.&amp;#039;&amp;#039; Band I. Marburg 1980, Tafel 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gertrud sollte 1245 als &amp;#039;&amp;#039;futura consors nostra&amp;#039;&amp;#039; (unsere künftige Gemahlin) den Streit zwischen ihrem Onkel Herzog Friedrich dem Streitbaren und dem 51-jährigen, dreimal verwitweten [[Friedrich II. (HRR)|Kaiser Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] durch eine Heiratsvereinbarung bereinigen, und gleichzeitig die Herrschaftsansprüche des böhmischen Königs [[Wenzel I. (Böhmen)|Wenzel&amp;amp;nbsp;I.]] auf Österreich zunichtemachen, die er aufgrund einer älteren Vereinbarung mit dem Babenberger Friedrich über die Verlobung von Gertrud mit seinem erstgeborenen Sohn &amp;#039;&amp;#039;Vladislav von Mähren&amp;#039;&amp;#039; betrieb. Ob sie sich nicht mit dem von der Absetzung bedrohten Kaiser verehelichen wollte, sie sich an seiner [[Exkommunikation]] störte oder ob sie ihren langjährigen Verlobten Vladislav so sehr liebte, verschweigt die Fama – jedenfalls erschien sie überraschenderweise nicht im Juni 1245 zur Vertragsunterzeichnung auf dem Hoftag in [[Verona]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenzel wollte unbedingt Gertruds Heirat mit Vladislav erzwingen, weshalb er sogar ein Heer 1246 nach Österreich schickte, welches allerdings eine schwere Niederlage bei [[Staatz]] erlitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Herzogs Friedrichs in der [[Schlacht an der Leitha&amp;amp;nbsp;(1246)]], mit der das Geschlecht der Babenberger erlosch, war jedes Hindernis beseitigt, und durch die schnell vollzogene Eheschließung Vladislavs mit Gertrud waren die – mit vielen Opfern und Rückschlägen verbundenen – Versuche der Inbesitznahme Österreichs durch Wenzel endlich von Erfolg gekrönt. &amp;#039;&amp;#039;{{&amp;quot;|Per hoc Wladislaus habebat Austriae ducatum}}&amp;#039;&amp;#039; (Dadurch besaß Vlladislav das Herzogtum Österreich), jubelte Böhmen und, gestützt auf das reiche Erbe seiner Gemahlin und auf das böhmische Erbpotential, wurde Vladislav auch schnell vom österreichischen Adel anerkannt. Gertrud war nunmehr regierende Herzogin von Österreich geworden, die sie nominell bis 1269 auch blieb. Nach kurzer Krankheit ihres Gatten wurde sie aber schon bald, am 3.&amp;amp;nbsp;Januar 1247, zum ersten Mal Witwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nunmehr etwa 22-jährige &amp;#039;&amp;#039;Ducissa Austrie&amp;#039;&amp;#039; verheiratete sich Mitte 1248 mit dem Markgrafen [[Hermann VI. (Baden)|Hermann&amp;amp;nbsp;VI. von Baden]], dem sie 1249 in [[Alland]] den männlichen Erben [[Friedrich von Baden-Österreich|Friedrich]] gebar. Aus Freude über die glückliche Geburt schenkte sie den 30 Allander Bauern ausgedehnte Gründe, die bis heute Basis der [[Agrargemeinschaft der Allander Urhausbesitzer]] sind. Hermann konnte sich aber in Österreich gegenüber dem Adel nicht durchsetzen, weshalb sie mit den beiden Kindern Friedrich und Agnes nach [[Meißen]] in Sachsen zu ihrer Verwandtschaft zog. Dort erfuhr sie vom angeblichen Gifttod ihres zweiten Mannes am 4.&amp;amp;nbsp;Oktober 1250.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gunst der Kurie und damit die Chance auf Durchsetzung ihres Herrschaftsanspruchs verlor sie, indem sie sich weigerte, dem Wunsch des Papstes [[Innozenz&amp;amp;nbsp;IV.]] nachzukommen, den Bruder des Gegenkönigs [[Wilhelm von Holland|Wilhelm]], [[Florens der Vogt|Florens von Holland]], zu heiraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittlerweile in [[Kahlenberg]] bei [[Wien]] residierende &amp;#039;&amp;#039;Ducissa Austrie et Stirie&amp;#039;&amp;#039; Gertrud verlor durch die Heirat ihrer Tante Margarete mit dem zwanzig Jahre jüngeren [[Přemysl Ottokar&amp;amp;nbsp;II.]], dem zweitgeborenen Sohn Wenzels, den Erbfolgestreit und auch die Unterstützung Böhmens. Daraufhin verbündete sie sich mit dem König von Ungarn [[Bela&amp;amp;nbsp;IV.]] und heiratete im Sommer 1252 in dritter Ehe dessen Verwandten &amp;#039;&amp;#039;Roman von Halicz&amp;#039;&amp;#039;. Da sich der – nunmehr gemeinsame – Herrschaftsanspruch als nicht durchsetzbar erwies, verließ Roman sie und ihre gemeinsame Tochter aber schon ein Jahr später wieder, um nach Ungarn zurückzukehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzogin Gertrud erhielt 1254 im [[Frieden von Ofen]] als Trostpflaster für den Verzicht auf Österreich Teile der Steiermark, 400 Mark Silber jährlich [[Apanage]], und lebte zurückgezogen in [[Voitsberg]] und [[Judenburg]]. Da aber weder sie noch ihr Sohn Friedrich bereit waren, ihren Rechtsanspruch auf die beiden Herzogtümer [[Steiermark]] und [[Österreich]] aufzugeben, ging König Ottokar II. – der nunmehr auch ins ungarische Königshaus einheiraten wollte, weil er mit der um 20 Jahre älteren Margarete keinen Erben erwarten konnte – ab 1262 gegen sie vor, entzog ihr 1267 diesen Besitz und 1269, ein Jahr nach dem Tod ihres Sohnes Friedrich, der zusammen mit [[Konradin von Hohenstaufen]] in Neapel hingerichtet wurde, wurde sie verbannt und verlor auch das ihr zugewiesene Amt [[Slovenska Bistrica|Windisch-Feistritz]]. Sie starb 1288 (oder 1299) als [[Äbtissin]] des [[Klarissinnen]]klosters [[St. Afra (Kloster)|St.&amp;amp;nbsp;Afra]] in [[Seußlitz]] bei Meißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Aus Gertruds Ehe mit Hermann von Baden entsprossen:&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Baden-Österreich|Friedrich]] (* 1249, † 29. Oktober 1268 Neapel, enthauptet mit Freund [[Konradin von Hohenstaufen|Konradin]])&lt;br /&gt;
* [[Agnes von Baden-Österreich|Agnes]] (* 1250, † 2. Jänner 1295), ⚭ I. 1263 Herzog [[Ulrich III. (Kärnten)|Ulrich III.]] von Spanheim († 1269), ⚭ II. 1270 [[Ulrich II. (Heunburg)|Graf Ulrich III. von Heunburg]] († 1308)&lt;br /&gt;
Aus Gertruds Ehe mit [[Roman von Halicz]] entspross:&lt;br /&gt;
* Maria (* 1253), ⚭ Joachim von Guthkeled, Sohn des Banus Stephan von Slavonien, des früheren ungarischen Landeshauptmanns in der Steiermark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|9|70|71|Gertrud|Friedrich Wilhelm Schirrmacher|ADB:Gertrud (Herzogin von Österreich)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gertrude of Babenberg, Margravine of Baden|Gertrud von Babenberg|S}}&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|p|744}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136972519|VIAF=81228453}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gertrud #Babenberg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Äbtissin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied der Babenberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Přemyslide|⚭Gertrud #Babenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Hauses Baden|⚭Gertrud #Babenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markgräfin (Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Niederösterreichs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Interregnum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1226]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1288]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gertrud von Babenberg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Nichte Herzog Friedrichs II. von Österreich „des Streitbaren“, Mutter Friedrichs I. von Baden&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1226&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=unsicher: Mödling&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. April 1288&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Seußlitz]] bei Meißen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:C5:F0F:A00:ACAD:A8A2:691B:1446</name></author>
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