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	<title>Gertrud Seele - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T03:50:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gertrud_Seele&amp;diff=2098722&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;David Wintzer: /* Gedenken */ Werner-Forßmann-Krankenhaus</title>
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		<updated>2024-12-14T07:25:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gedenken: &lt;/span&gt; Werner-Forßmann-Krankenhaus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gertrud Seele&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. September]] [[1917]] in [[Berlin]]; † [[12. Januar]] [[1945]] in [[Gedenkstätte Plötzensee|Berlin-Plötzensee]]) war eine deutsche [[Krankenschwester]] und [[Soziale Arbeit|Fürsorgerin]]. Sie engagierte sich während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] für bedrängte [[Juden in Deutschland|jüdische]] Mitbürger und war überzeugte Gegnerin des NS-Regimes. Wegen ihrer regimekritischen Haltung wurde sie durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] zum [[Todesstrafe|Tode verurteilt]] und [[Hinrichtung|hingerichtet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gertrud Seele wurde als Tochter einer [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischen]] Arbeiterfamilie geboren. Sie besuchte zunächst die [[Volksschule]], anschließend für zwei Jahre die Oberrealschule und wurde danach zum Arbeitsdienst eingezogen. Mit 18 Jahren entschied sie sich für den Beruf der Krankenpflegerin und wurde nach Abschluss ihrer Ausbildung als Krankenschwester und Fürsorgerin am [[Krankenhaus Moabit|Robert-Koch-Krankenhaus]] in Berlin tätig. Am 11. September 1941 wurde ihre Tochter Michaela geboren, der Vater war ein beurlaubter Frontsoldat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-09255-0002, Bernau, Schloss Lanke, Tbc-Krankenhaus, Umbenennung.jpg|miniatur|Das ehemalige Junkerschloss und spätere Gertrud-Seele-Haus bei Lanke. Fotografie aus dem Jahre 1951]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seele-Stolperstein-kl.jpg|miniatur|[[Stolpersteine|Stolperstein]] zu Ehren von Gertrud Seele (Parchimer Allee 75 in Berlin)]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Reichskristallnacht]] 1938 begann Gertrud Seele damit, den von der [[Zeit des Nationalsozialismus#Judenausgrenzung und Judenverfolgung|nationalsozialistischen Rassenideologie verfolgten]] und von [[Deportation von Juden aus Deutschland|Deportation]] bedrohten Juden sichere Unterkünfte zu beschaffen oder sie in ihrer eigenen Wohnung zu verstecken. Sie wurde 1942 gemeinsam mit ihrer Tochter nach Merke in der [[Niederlausitz]] evakuiert. Dort fiel die junge Frau wegen ihrer [[Antifaschismus|antifaschistischen]] Haltung und kritischer Äußerungen gegen [[Adolf Hitler]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christiaan F. Rüter]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[DDR-Justiz und NS-Verbrechen]]: Sammlung ostdeutscher Strafurteile wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen.&amp;#039;&amp;#039; Amsterdam University Press, 2008, Band 11, ISBN 3-59824-610-2, S. 518–519.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1944 wurde sie [[Denunziation|denunziert]], verhaftet und zunächst in das [[Untersuchungshaft]]gefängnis nach [[Frankfurt (Oder)]] gebracht. Später erfolgte die Verlegung in das [[Frauengefängnis Barnimstraße]]. Am 6.&amp;amp;nbsp;Dezember 1944 wurde sie vom [[Volksgerichtshof]] wegen [[Wehrkraftzersetzung]] und [[Feindbegünstigung]] zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde am 12.&amp;amp;nbsp;Januar 1945 in Berlin-Plötzensee durch das [[Fallbeil]] vollstreckt. Ihrem Wunsch, ihre Tochter noch einmal sehen zu dürfen, wurde nicht entsprochen, jedoch ist der Abschiedsbrief Gertrud Seeles an ihre Tochter erhalten geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ml-architekten.de/barnim/html/1933_1945/seele.html |text=Frauengefängnis Barnimstraße: |archive-is=20120804175407}} &amp;#039;&amp;#039;Abschiedsbrief&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Zu ihrem Gedenken wurde am 12. Januar 1951 ein Krankenhaus in [[Lanke (Wandlitz)|Lanke]] nach Gertrud Seele benannt; das ehemalige [[Schloss Lanke|Schloss]] wurde später als Gertrud-Seele-Haus zu einer Außenstelle des [[Werner-Forßmann-Krankenhaus|Eberswalder Krankenhauses]] und anschließend bis 1998 als Pflegeheim genutzt. Zudem sind die Gertrud-Seele-Kehre in [[Hamburg]] und der Gertrud-Seele-Weg in [[Wedel]] nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hilde Steppe]]: &amp;#039;&amp;#039;Krankenpflege im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;, 1996, Mabuse-Verlag, ISBN 3-925499-35-0, S. 196.&lt;br /&gt;
* Horst-Peter Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Seele, Gertrud&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Pflegegeschichte. „Who was who in nursing history.“&amp;#039;&amp;#039; Ullstein Mosby, 1997, ISBN 3-86126-628-8, S. 185–186.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.ml-architekten.de/barnim/html/1933_1945/seele.html |text=Frauengefängnis Barnimstraße: |archive-is=20120804175407}} &amp;#039;&amp;#039;Kurzbiographie Gertrud Seeles und Abschiedsbrief an ihre Tochter&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-12-13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seele, Gertrud}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflegefachkraft (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Neukölln ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seele, Gertrud&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Krankenschwester und Antifaschistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. September 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Januar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gedenkstätte Plötzensee|Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;David Wintzer</name></author>
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