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	<title>Gertrud Piter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T04:25:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gertrud_Piter&amp;diff=992318&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Literatur ergänzt</title>
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		<updated>2026-01-18T13:19:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gertrud Piter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Februar]] [[1899]] in [[Brielow]], [[Kreis Westhavelland]]; † [[22. September]] [[1933]] im [[Altes Zuchthaus Brandenburg an der Havel|KZ Brandenburg]]) war eine [[Gewerkschaft|Gewerkschafterin]] und Widerstandskämpferin gegen den [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und frühes Engagement ===&lt;br /&gt;
Im Alter von elf Jahren zog Gertrud Piter mit ihrer Familie aus dem Vorort Brielow in die Stadt [[Brandenburg an der Havel|Brandenburg (Havel)]]. Sie erhielt eine [[Katholische Kirche|katholische]] Erziehung. Da die Familie nicht das Geld für die Ausbildung der Kinder hatte, ging Piter als 14-Jährige als Hausmädchen bei einem Bauern in Stellung.&amp;lt;ref&amp;gt;Als die SS Gertrud Piter ermordete, Märktische Allgemeine vom 16. September 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund ihres politischen Interesses wurde sie Anfang der [[1920er]] Jahre Mitglied in einer Gewerkschaft.&lt;br /&gt;
1922 trat sie der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. 1924 trat sie aus der Katholischen Kirche aus und wurde [[Freidenker]]in.&lt;br /&gt;
Ab 1925 war sie im [[Roter Frauen- und Mädchenbund|Roten Frauen- und Mädchenbund]] tätig und nahm an zahlreichen Versammlungen und politischen Aufklärungsbesprechungen teil.&lt;br /&gt;
Das politische Engagement brachte ihr Anerkennung bei den brandenburgischen Arbeitern. So zog sie nach einer erfolgreichen Wahl 1924 als einzige Frau der KPD ins Stadtparlament ein. Sie kämpfte zugleich weiterhin für ihre Gewerkschaft, traf aber immer wieder wegen ihres selbstbewussten Auftretens auf Hindernisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ durch das Nazi-Regime verlor Piter sofort ihre Anstellung. Daraufhin wurde sie in der illegalen Unterbezirksleitung der KPD aktiv im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]], vor allem durch Verteilen von Handzetteln, Flugblättern und illegalen Zeitungen. Außerdem fanden illegale Versammlungen und Demonstrationen statt, die jedoch von der Polizei aufgelöst wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im März 1933 der Leiter der Gruppe, [[Otto Seeger]], untertauchen musste und schließlich auch verhaftet wurde, übernahm Piter die Leitung und arbeitete allein weiter. Im September 1933 wurde die Organisation durch einen Spitzel aufgedeckt und 45 Mitglieder, darunter Piter, verhaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem alle Folterungsversuche und Demütigungen sie nicht dazu brachten, andere Mitglieder der Gruppe zu verraten, wurde sie zehn Tage später im Konzentrationslager Brandenburg, dem [[Altes Zuchthaus Brandenburg an der Havel|alten Zuchthaus]] am Nicolaiplatz, inhaftiert. Dort wurde sie bei einem weiteren Verhör geschlagen und vergewaltigt, blieb aber standhaft. Einen Tag nach ihrer Einlieferung in das KZ, am 22. September 1933, wurde sie in ihrem Zimmer [[Erhängen|erhängt]], da man so die Spuren der Gewalt des Lagers vertuschen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brandenburg - G-P-Gedenktafel.JPG|mini|Gedenktafel für Gertrud Piter.&amp;lt;br /&amp;gt; Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
Der ehemalige Magdeburger Platz und das durch Weltkriegs-Bombardement von seiner Bebauung geleerte Gelände östlich des [[Brandenburgisches Oberlandesgericht|Brandenburgischen Oberlandesgerichts]] und eine Kindertagesstätte der Stadt Brandenburg sind nach Gertrud Piter benannt worden. Im &amp;#039;&amp;#039;Ehrenhain für die Verfolgten des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; ([[Verfolgter des Naziregimes|VdN-Ehrenhain]]) beim [[Krematorium Brandenburg an der Havel|Krematorium Brandenburg]] erinnert eine Gedenktafel an sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gertrud Piters Grabstätte befindet sich auf dem Altstädtischen Friedhof der Stadt Brandenburg, auf dem auch [[Paul Redlich]] seine letzte Ruhe gefunden hat. Beide Gräber sind in die [[Denkmalliste]] des Landes Brandenburg aufgenommen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bldam.brandenburg.de/sixcms/media.php/1566/01BRB_2006_Internet.pdf Stadt Brandenburg an der Havel.] (PDF) Denkmalliste des Landes Brandenburg, Stand 31. Dezember 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Bogedain, Klaus Heß: &amp;#039;&amp;#039;Revolutionäre Gedenkstätten in Brandenburg. Revolutionäre Gedenkstätten der Befreiung vom Faschismus, der Arbeiterbewegung und des antifaschistischen Widerstandskampfes in der Stadt und im Kreis Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Kreisleitung Brandenburg der SED, Kommission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung, Brandenburg 1985 (zu Gertrud Piter: S.&amp;amp;nbsp;15–16, 58, 60 mit Abb.)&lt;br /&gt;
* Paul Schulze: &amp;#039;&amp;#039;Piter, Gertrud – Widerstandskämpferin&amp;#039;&amp;#039;. In: Marcus Alert, Wolfgang Kusior (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;45 namhafte Brandenburger.&amp;#039;&amp;#039; Verlag B. Neddermeyer, Berlin 2002, ISBN 3-933254-34-5.&lt;br /&gt;
* [[Gisela Notz]]: &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Piter&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Siegfried Mielke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschafterinnen im NS-Staat. Biographisches Handbuch,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3. Metropol, Berlin 2025 (Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration; 12), ISBN 978-3-86331-814-7, S. 303–309.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Piter, Gertrud}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer in einem Konzentrationslager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerkschafter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Folteropfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Brandenburg an der Havel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Beetzsee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Piter, Gertrud&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Kommunistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Februar 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brielow]], [[Kreis Westhavelland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. September 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Altes Zuchthaus Brandenburg an der Havel|KZ Brandenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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