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	<title>Gertrud Papendick - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:40:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gertrud_Papendick&amp;diff=2294044&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Schriftenverzeichnis ergänzt und sortiert; Erstausgaben anstelle von Nachdrucken; bibliographische Angaben vervollständigt</title>
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		<updated>2025-04-16T05:32:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schriftenverzeichnis ergänzt und sortiert; Erstausgaben anstelle von Nachdrucken; bibliographische Angaben vervollständigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gertrud Papendick.tif|hochkant|mini|Gertrud Papendick]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gertrud Papendick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. März]] [[1890]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]; † [[6. April]] [[1982]] in [[Hamburg]]) war eine deutsche Lehrerin und Schriftstellerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Im selben Jahr wie der Maler [[Eduard Bischoff|Eugen Bischoff]] kam Gertrud Papendick in der Landhofmeisterstraße 2 des [[Löbenicht]] zur Welt, gegenüber der Kaserne des [[Pionierbataillon (Ostpreußisches) Nr. 1 „Fürst Radziwill“|Pionierbataillon (Ostpreußischen) Nr. 1 „Fürst Radziwill“]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HaWa&amp;quot;&amp;gt;Hanna Wangerin, Laudatio auf Gertrud Papendick anlässlich der Verleihung der Königsberger Bürgermedaille (1979)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Vater war kaufmännischer Direktor der Brauerei in [[Ponarth]]. Sie war das vierte von fünf Kindern. Ihre bäuerlichen Vorfahren stammten aus [[Nowokolchosnoje#Willkischken / Grigorjewo|Willkischken]] in [[Preußisch Litauen]]. Sie wurde Lehrerin und war 36 Jahre im Schuldienst, zuletzt als [[Konrektor]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie liebte Pferde. Einem schwägerlichen Gutsbesitzer verdankte sie die Anregung, zum ersten Ostpreußischen Reitertag 1925 ein eingängiges Lied zu schreiben. Es entstanden die Verse, die ihren Namen bekannt machten: „Deine Söhne, Land im Osten.“ Zu singen nach &amp;#039;&amp;#039;[[Prinz Eugen, der edle Ritter]]&amp;#039;&amp;#039;, wurde das &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußische Reiterlied&amp;#039;&amp;#039; überaus populär. Die geflüchteten Ostpreußen sangen es noch lange nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;RuWa&amp;quot;&amp;gt;Ruth Maria Wagner, Laudatio auf Gertrud Papendick anlässlich der Kulturpreisverleihung (1966)&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Großdruck ist das Lied im [[Ostpreußisches Landesmuseum|Ostpreußischen Landesmuseum]] erhalten. Dem Reisen und Schreiben zugetan, veröffentlichte sie 1913 in [[Die Woche (1899–1944)]] die erste [[Kurzgeschichte]]. Im [[Feuilleton]] der [[Königsberger Allgemeine Zeitung|Königsberger Allgemeinen Zeitung]], in [[Zeitschrift]]en und im [[Ostpreußenblatt]] erschienen Novellen, Erzählungen und [[Anthologie]]n. Der Familienroman &amp;#039;&amp;#039;Konsul Kanther und sein Haus&amp;#039;&amp;#039; (früherer Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Kantherkinder&amp;#039;&amp;#039;) erschien ab 1965 im Verlag Eugen Salzer, Heilbronn. Er machte das Königsberg zur Zeit der [[Jahrhundertwende]] lebendig. Zu einem großen Erfolg wurde ihr jüngstes Buch, &amp;#039;&amp;#039;Wo der Birnbaum stand&amp;#039;&amp;#039;. Befreundet war sie mit [[Otto Besch]], Eduard Bischoff, [[Walther Grosse (Militärhistoriker)|Walther Grosse]] und der Mitschülerin Ilse v. Wittlich, einer Tochter des Klavierbauers [[Carl Julius Gebauhr]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;RuWa&amp;quot; /&amp;gt; Größte Bewunderung hegte sie für Königsbergs Bierkutscher. Noch älter und tiefer als zu den Pferden war ihre Liebe „zum Meer“. Der Wiederkehr des Kindheitssommers in [[Selenogradsk|Cranz]] und dem Schwimmen an der [[Samland]]küste maß sie noch im hohen Alter wesentliche, fast mystische Bedeutung zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HaWa&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flucht aus dem untergehenden Ostpreußen verschlug sie zunächst in ein dänisches Flüchtlingslager am [[Kattegat]]. In der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] war sie 1947–1951 [[Konrektor]]in in [[Uelzen]]. Den [[Kulturpreis der Landsmannschaft Ostpreußen]] erhielt sie im selben Jahr wie die Schriftstellerkollegin [[Charlotte Keyser]] und der Maler [[Erich Behrendt (Maler)|Erich Behrendt]]. Nach 20 Jahren ohne Wohnung fand sie eine feste Bleibe in der Winterhuder Maria-Louisen-Straße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HaWa&amp;quot; /&amp;gt; Gertrud Papendick starb mit 92 Jahren in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Kulturpreis der Landsmannschaft Ostpreußen (1966)&lt;br /&gt;
* [[Königsberger Bürgermedaille]] (1979)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ich bin und bleibe aus dem vorigen [19.] Jahrhundert, dazu eine unverbesserliche Preußin.&lt;br /&gt;
 |Autor=Gertrud Papendick}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ich habe schwer zu arbeiten und schwer zu kämpfen gehabt; aber dann hat mir das Leben alle Versprechungen gehalten.&lt;br /&gt;
 |Autor=Gertrud Papendick zu [[Erwin Scharfenorth]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=In der Landschaft der Seele liegt der Urgrund für alles, was wir Schicksal nennen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Gertrud Papendick, &amp;#039;&amp;#039;In jenem fernen Sommer&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kantherkinder. Roman einer Kaufmannsfamilie&amp;#039;&amp;#039;. Holzner, Kitzingen am Main 1952.&lt;br /&gt;
** Neuausgabe unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Konsul Kanther und sein Haus&amp;#039;&amp;#039;. Eugen Salzer, Heilbronn (und mehrere weitere Ausgaben anderer Verlage).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wo der Birnbaum stand. Kurische Idylle&amp;#039;&amp;#039;. Eugen Salzer, Heilbronn 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das war unsere Stadt. Königsberger Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. Eugen Salzer, Heilbronn 1972.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In jenem fernen Sommer&amp;#039;&amp;#039;. Rautenberg, Leer 1973.&lt;br /&gt;
* mit [[Christian Papendick]] und Albrecht Leuteritz: &amp;#039;&amp;#039;Der Norden Ostpreußens – Land zwischen Zerfall und Hoffnung. Eine Bilddokumentation 1992–2007&amp;#039;&amp;#039;. Husum 2008, ISBN 978-3-89876-232-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste ostpreußischer Schriftsteller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|106930702}}&lt;br /&gt;
* [https://www.webarchiv-server.de/pin/archiv02/1402ob34.htm Das Ostpreußenblatt (2002)]&lt;br /&gt;
* [[Kürschners Deutscher Literatur-Kalender]] 1956, [https://www.google.de/books/edition/K%C3%BCrschners_Deutscher_Literatur_Kalender/AiuLDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Konsul+Kanther+und+sein+Haus&amp;amp;pg=PA696&amp;amp;printsec=frontcover &amp;#039;&amp;#039;Papendick, Gertrud&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=106930702|LCCN=no2009163808|VIAF=37420569}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Papendick, Gertrud}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Kulturpreises der Landsmannschaft Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Papendick, Gertrud&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Lehrerin und Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. März 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. April 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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