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	<title>Gertrud Neuhof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T09:59:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gertrud_Neuhof&amp;diff=1460814&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Arthur Bidulski: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-10-11T03:55:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gertrud Adelina Frieda Neuhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Geburtsregister StA Berlin IVb Nr. 2290/1901 |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (geb. &amp;#039;&amp;#039;Jaffke&amp;#039;&amp;#039;; * [[28. August]] [[1901]] in [[Berlin]]; † [[19. November]] [[1987]] ebenda) war eine deutsche [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Familie Neuhof ca. 1939.jpg|mini|Familienfoto von [[Peter Neuhof|Peter]], Gertrud und [[Karl Neuhof]] im Jahre 1939]]&lt;br /&gt;
Gertrud Jaffke wurde in der elterlichen Wohnung in der Willibald-Alexis-Straße 25 im [[Bergmannkiez]] geboren. Ihre Eltern waren der Arbeiter Otto Jaffke und Gertrud Jaffke, geb. Stock&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;. Sie erlernte den Beruf einer Stenotypistin. Sie war aktive Sportlerin im [[Arbeitersport in Deutschland|Arbeitersportverein]] &amp;#039;&amp;#039;[[Fichte Berlin|Fichte]]&amp;#039;&amp;#039; und Mitglied der [[KPD]]. 1923 heiratete sie [[Karl Neuhof]] und bekam 1925 ihren gemeinsamen Sohn [[Peter Neuhof]]. Beschäftigt war sie in der &amp;#039;&amp;#039;Tischlerei Willi Müller&amp;#039;&amp;#039; in [[Neuenhagen bei Berlin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1942 gewährte sie, trotz der ohnehin schon bestehenden Bedrohung durch die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] wegen der Beteiligung am Untergrundkampf der illegalen KPD, dem aus [[Holland]] angereisten Instrukteur der &amp;#039;&amp;#039;KPD-Abschnittsleitung West&amp;#039;&amp;#039; [[Wilhelm Beuttel]] Unterkunft. Zudem unterstützte sie dessen politische Arbeit in Berlin durch Kurierdienste und Herstellung von Kontakten zu ihrer Widerstandsgruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Februar 1943 wurde sie zusammen mit ihrem Mann und dem Mitbewohner Wilhelm Beuttel in ihrer Wohnung &amp;#039;&amp;#039;Zeltinger Straße 52&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Frohnau]] verhaftet. Während der Untersuchungshaft im Berliner [[Polizeipräsidium Alexanderplatz (1890–1945)|Polizeipräsidium am Alexanderplatz]] teilte sie zeitweise die Zelle mit [[Erna Eifler]]. Ab Oktober 1943 war sie im [[Kantstraße (Berlin)#Savignyplatz bis Neue Kantstraße|Frauengefängnis Kantstraße]] inhaftiert, wo sie am Abend des 22. November einen schweren Luftangriff überlebte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Neuhof: &amp;#039;&amp;#039;Als die Braunen kamen. Eine Berliner jüdische Familie im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 2006, S.&amp;amp;nbsp;245.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als sie zu Weihnachten 1943 bis zu ihrem Verhandlungstermin frei kommt, läuft sie auf die Suche nach ihrem Mann diverse Gestapo-Stellen an. Dabei kam es, ihren Erinnerungen nach, zu einer persönlichen Begegnung mit [[Adolf Eichmann]], den sie vergeblich nach dem Verbleib ihres Mannes fragte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Neuhof: &amp;#039;&amp;#039;Als die Braunen kamen. Eine Berliner jüdische Familie im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 2006, S.&amp;amp;nbsp;254.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ihr keine eigenständigen Widerstandshandlungen nachgewiesen werden konnten, wurde Gertrud Neuhof im Prozess gegen Wilhelm Beuttel am 20.&amp;amp;nbsp;Januar 1944 nur zu einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt, die mit der Untersuchungshaft bereits abgegolten war. Ihr Ehemann Karl Neuhof wurde im Oktober 1943 ins [[KZ Sachsenhausen]] eingeliefert und als Widerstandskämpfer jüdischer Abstammung ohne Gerichtsverfahren am 15.&amp;amp;nbsp;November 1943 erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Haftentlassung nahm sie wieder an den Zusammenkünften ihrer KPD-Gruppe teil, die in der Zwischenzeit Anschluss an die [[Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation]] gefunden hatte. Sie traf sich bei [[Emil Leo (Widerstandskämpfer)|Emil Leo]] mit [[Marga Schumacher]] und [[Georg Dimentstein]] und verteilte Flugblätter der [[Bewegung Freies Deutschland]]. Am 27. September 1944 wurde sie erneut verhaftet und zusammen mit Marga Schumacher und anderen Frauen ihrer Widerstandsgruppe in das KZ Ravensbrück eingeliefert. Am 28. April 1945 wurde sie zum [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]] in Richtung Schwerin gezwungen. Nachdem die Wachmannschaft geflohen war, wurde sie am 1. oder 2.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] befreit.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Neuhof: &amp;#039;&amp;#039;Als die Braunen kamen. Eine Berliner jüdische Familie im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 2006, S.&amp;amp;nbsp;292.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde sie aktives Mitglied der [[VVN]], der [[Sozialistische Einheitspartei Westberlins|SEW]] und der &amp;#039;&amp;#039;[[West-Berlin]]er [[Friedensbewegung]]&amp;#039;&amp;#039; sowie des &amp;#039;&amp;#039;Ravensbrückkomitees Westberlin&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1960er Jahre erhielt sie für ihre Haftzeit und für den Tod des Ehemannes eine Entschädigung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Neuhof |Titel=Es waren so unwahrscheinliche Glücksumstände, dass ich in dieser fürchterlichen Zeit überlebt habe. |Hrsg=AK Fragt uns, wir sind die Letzten; Berliner VVN-BdA |Sammelwerk=&amp;quot;Fragt uns, wir sind die Letzten&amp;quot;. Erinnerungen von Verfolgten des Nationalsozialismus und Menschen aus dem antifaschistischen Widerstand. Eine Interviewbroschüre (Teil 4) |Online=http://fragtuns.blogsport.de/images/FragtunswirsinddieLetzten4.pdf |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Berlin |Datum=2013 |Seiten=25–35, hier S. 33}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gertrud Neuhof starb im Alter von 86 Jahren und wurde auf dem Friedhof Frohnau bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.berlin.friedparks.de/such/gedenkstaette.php?gdst_id=3615 |titel=Virtuelle Gedenkstätte für Gertrud Neuhof |werk=Berlin.friedparks.de |hrsg= |datum= |zugriff=2018-01-03 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180104013835/http://www.berlin.friedparks.de/such/gedenkstaette.php?gdst_id=3615 |archiv-datum=2018-01-04 |offline=ja |archiv-bot=2022-11-07 17:01:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ursel Hochmuth]]: &amp;#039;&amp;#039;Illegale KPD und Bewegung &amp;quot;Freies Deutschland&amp;quot; in Berlin und Brandenburg 1942-1945. Biographien und Zeugnisse aus der Widerstandsorganisation um Saefkow, Jacob und Bästlein.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich und Hentrich, Teetz 1998, ISBN 3-933471-08-7, 570 S. (= Schriften der [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]] Reihe A, Analysen und Darstellungen, Band 4).&lt;br /&gt;
* Peter Neuhof: &amp;#039;&amp;#039;Als die Braunen kamen – Eine Berliner jüdische Familie im Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Pahl-Rugenstein-Verlag, Bonn 2006.&lt;br /&gt;
* in: [https://www.frauen-im-widerstand-33-45.de/biografien/biografie/neuhof-gertrud/ &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Neuhof&amp;#039;&amp;#039;] in: &amp;#039;&amp;#039;Frauen im Widerstand&amp;#039;&amp;#039; (Zugriff 2025-08-03)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-10-18}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neuhof, Gertrud}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Ravensbrück]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SEW-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Knöchel-Seng-Gruppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neuhof, Gertrud&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jaffke, Gertrud (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Widerstandskämpferin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. August 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. November 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Arthur Bidulski</name></author>
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