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	<title>Gertrud Morgner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T19:27:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gertrud_Morgner&amp;diff=2705526&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-25T09:13:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gertrud Morgner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Müller&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. August]] [[1887]] in [[Gera]]; † [[20. Juli]] [[1978]] in [[Berlin]]) war eine deutsche [[Politiker]]in. Sie war Mitbegründerin der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] in [[Jena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Leistungen ==&lt;br /&gt;
Gertrud Müller, Tochter eines [[Weber]]s, erlernte den Beruf der [[Schneider]]in.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/gertrud-morgner |titel=Morgner, Gertrud {{!}} Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur |abruf=2021-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1907 heiratete sie den [[Gewerkschafter]] und Sozialdemokraten [[Edwin Morgner]] (1884–1943). Im selben Jahr kam ihre Tochter [[Hilde Guddorf|Hildegard]] zur Welt. 1909 übersiedelte die Familie nach Jena.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 trat Gertrud Morgner der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei. Von 1909 bis 1913 war sie Mitglied des Ortsvorstandes und Leiterin der SPD-Frauenabteilung in Jena. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] organisierte sie Flugblattaktionen sowie Frauendemonstrationen und wurde wegen antimilitaristischer Propaganda aus der SPD ausgeschlossen. 1916 wurde sie Mitglied der [[Spartakusgruppe]] und 1917 der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]]. Im November 1918 wurde Morgner zur Zweiten Vorsitzende des [[Arbeiter- und Soldatenrat]]es in Jena gewählt. &lt;br /&gt;
Ende November 1918 gründete sie in Jena einen [[Hausfrauenrat]], der von den Gewerkschaften anerkannt wurde und „Sitz und Stimme im örtlichen Gewerkschaftskartell“ erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dania Alasti: &amp;#039;&amp;#039;Frauen in der Novemberrevolution.&amp;#039;&amp;#039; Unrast-Verlag 2018; zit. n.: Dania Alasti: &amp;#039;&amp;#039;Frauen in der Novemberrevolution.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;unsere zeit&amp;#039;&amp;#039; vom 8. März 1918&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit ihrem Ehemann nahm sie am Gründungsparteitag der KPD (30. Dezember 1918 – 1. Januar 1919) in [[Berlin]] teil. Edwin Morgner war Mitglied im Arbeiterrat bei [[Carl Zeiss (Unternehmen)|Carl Zeiss Jena]], beide gründeten im Januar 1919 im Gewerkschaftshaus „Zum Löwen“ die KPD-Ortsgruppe Jena. Morgner gehörte dem Vorstand der KPD-Ortsgruppe Jena an, zeitweilig war sie auch Mitglied der KPD-Bezirksleitung [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen ihrer Beteiligung an den [[Märzkämpfe in Mitteldeutschland|Märzkämpfen in Mitteldeutschland]] 1921 gesucht – sie war Mitglied des „Revolutionskomitees“ in Thüringen gewesen, ging sie nach Berlin in die Illegalität. Nach einer [[Amnestie]] übte sie von 1922 bis 1926 in Berlin Funktionen in der Reichsfrauenleitung der KPD aus und wirkte als Propagandistin des ZK. Von 1927 bis 1929 war Morgner Sekretärin und Lebensgefährtin des KPD-Reichstagsabgeordneten [[Emil Höllein]] (1880–1929). Anschließend leitete sie eine KPD-Betriebszelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Morgner, Gertrud 02 - 2024.jpg |thumb|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Im März 1932 reiste sie mit ihrem Ehemann, [[Edwin Morgner]], in die [[Sowjetunion]]. Sie wurde Leiterin des Frauenaktivs der Ausländerabteilung in [[Moskau]] und Mitglied der [[Kommunistische Partei der Sowjetunion|KPdSU]]. Ab Juni 1941 war sie Redakteurin am [[Moskauer Rundfunk]], aber nach der Verhaftung ihres Ehemannes durch das [[NKWD]] im September 1941 wurde sie aus der KPdSU ausgeschlossen und später nach [[Kasachstan]] evakuiert. Sie arbeitete dort als Schneiderin in der Siedlung [[Ossakarowka]]. Sie erfuhr erst 1949, dass ihr Mann bereits am 31. Januar 1943 verstorben sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1954 kehrte sie in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] zurück und wurde Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. Morgner wirkte im [[Demokratischer Frauenbund Deutschlands|Demokratischen Frauenbund Deutschlands]], in der [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front]] und im [[Friedensrat der DDR|Friedensrat]]. In der DDR wurde sie als Parteiveteranin geehrt, ihr Schicksal und das ihres Mannes in der Sowjetunion jedoch verschwiegen. Sie lebte zuletzt im Veteranenheim des ZK der SED in [[Berlin-Köpenick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gertrud Morgner starb am 20. Juli 1978 und wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in [[Berlin-Lichtenberg]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen == &lt;br /&gt;
* Morgner erhielt am 4. Januar 1959 die [[Liste der Ehrenbürger von Jena|Ehrenbürgerwürde der Stadt Jena]]. &lt;br /&gt;
* [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Gold (1972)&lt;br /&gt;
* Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold (1977)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Gründungsparteitag der KPD. Protokoll und Materialien&amp;#039;&amp;#039;. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1969, S. 345.&lt;br /&gt;
* [[Peter Kuhlbrodt]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Herta Geffke]] und Gertrud Morgner: Zwei hervorragende Kampferinnen der Novemberrevolution 1918/1919&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungsblatt der Forschungsgemeinschaft „Geschichte des Kampfes der deutschen Arbeiterklasse um die Befreiung der Frau“ &amp;#039;&amp;#039;, 2 (1980), S. 113–139.&lt;br /&gt;
* Gisela Horn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Entwurf und Wirklichkeit. Frauen in Jena 1900 bis 1933&amp;#039;&amp;#039;. Hain, Rudolstadt 2001, ISBN 3-89807-022-0, S. 391f.&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Hamacher]] et al. (Hrsg.): [http://www.rosalux.de/cms/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Manuskripte_53_2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gegen Hitler. Deutsche in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung »Freies Deutschland«. Kurzbiografien&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: Manuskripte/Rosa-Luxemburg-Stiftung; Bd. 53)] (PDF; 894&amp;amp;nbsp;kB) Dietz, Berlin 2005, S. 146.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=4801 Morgner, Gertrud]&amp;#039;&amp;#039;. In: Hermann Weber, [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://wiki.drafd.org/index.php?title=Gertrud_Morgner Gertrud Morgner] im DRAFD-Wiki.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Porträt in [https://web.archive.org/web/20180713174129/http://www.frauenzentrum-jena.de/wordpress/wp-content/uploads/hier.pdf Frauennamen für Jenas Straßen]&amp;#039;&amp;#039;, Katalog zur Ausstellung des Frauenzentrums Towanda Jena e.V., Jena 2015, Seite 10; abgerufen am 21. Februar 2017&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/309975bd-91d9-4dba-bf72-28b9fa5524be/ Nachlass BArch NY 4571]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136742378|VIAF=81036084}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Morgner, Gertrud}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPdSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (KPdSU)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Jena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Morgner, Gertrud&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Müller, Gertrud (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin, Mitbegründerin der KPD&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. August 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gera]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Juli 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikijunkie</name></author>
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