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	<title>Gertrud Fussenegger - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gertrud Fussenegger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Mai]] [[1912]] in [[Pilsen]], [[Böhmen]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[19. März]] [[2009]] in [[Linz]]), (vollständiger Name &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Anna Fussenegger&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Dietz&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Dorn&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleiche [http://d-nb.info/gnd/11853694X die Angaben] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Anna Egger&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Salfinger: [http://books.google.de/books?id=kwcIYm8JtRwC&amp;amp;pg=PA60&amp;amp;dq=Anna+Egger&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=VeGwT5SFGM6Lswbr0rC3Bg&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Anna%20Egger&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Fussenegger&amp;#039;&amp;#039;], Böhlau, Wien 2002, ISBN 3-205-99461-2, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war eine [[österreichische Schriftsteller]]in. Aufgrund ihres Wirkens in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] blieb Fussenegger bis zu ihrem Tod umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Fussenegger wurde als Tochter des [[Kaiserlich und königlich|k.u.k.]] Offiziers Emil Fussenegger geboren und wuchs in [[Neu Sandez]] ([[Galizien]]), [[Dornbirn]] und [[Telfs]] auf, ehe sie nach dem Tod ihrer Mutter 1926 wieder nach [[Pilsen]] (zu dieser Zeit [[Tschechoslowakei]]) zog, wo sie im Sommer 1930 ihre [[Matura]] ablegte. Anschließend studierte sie zunächst an der [[Universität Innsbruck]] und in München Geschichtswissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie und wurde 1934 in Innsbruck bei [[Harold Steinacker]] zum Dr. phil. [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Mai 1933 trat sie angeblich der österreichischen [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee172&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sie bei einer Demonstration im Mai 1934 in Innsbruck das [[Horst-Wessel-Lied]] gesungen und den [[Hitlergruß]] dargeboten hatte, wurde sie zu einer Geldstrafe verurteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee172&amp;quot; /&amp;gt; Im Februar 1935 gehörte sie noch einer österreichischen NS-Studentinnengruppe an, wechselte aber im November desselben Jahres ins [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee172&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem „[[Anschluss Österreichs]]“ beantragte sie am 4. August 1938 die Aufnahme in die NSDAP, wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.229.747)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6340226&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uwe Baur und Karin Gradwohl-Schlacher |Titel=Literatur in Österreich 1938–1945 |Band=Band 3: Oberösterreich |Verlag=Böhlau |Ort=Wien |Datum=2014 |Seiten=207–14 |Online=[https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/33394/482373.pdf library.oapen.org]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://ooe.kpoe.at/news/article.php/20080312150557589/print |text=Franz Fend über kulturpolitische Kontinuitäten, die man sich anlässlich des 70. Jahrestages der Annexion Österreichs durch Nazi-Deutschland in Erinnerung rufen sollte |wayback=20090325045106}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und huldigte Hitler mit einem Hymnus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee172&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später lebte sie in [[München]], von wo sie 1943 wegen der Bombardierungen mit den Kindern nach [[Hall in Tirol]] übersiedelte. 1961 zog sie nach [[Leonding]] bei [[Linz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In erster Ehe war sie von 1935 bis zur Scheidung 1947 mit dem [[Bildhauerei|Bildhauer]] [[Elmar Dietz]] verheiratet, in zweiter Ehe (seit 1950) mit dem Bildhauer [[Alois Dorn]]. &amp;lt;blockquote&amp;gt;„Da meine zweite Ehe nur standesamtlich geschlossen war, war ich sehr lange von den Sakramenten ausgeschlossen. Das habe ich als tief schmerzlich empfunden, doch es war ein Schmerz, der auch sehr fruchtbar für mich geworden ist. Nur so ist mir die ganze Kostbarkeit der Eucharistie bewusst geworden. Ich kann es nicht bedauern, dass ich in jener Zeit oft bittere Tränen vergossen habe. Genau genommen war ich beschenkt durch das Verbot.“&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Meetschen: {{Webarchiv |url=http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=150 |text=&amp;#039;&amp;#039;Das große Glück des Schreibens.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070203112402}} In: &amp;#039;&amp;#039;Die Tagespost.&amp;#039;&amp;#039; Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur. 7. Mai 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt; Sie hatte vier Kinder – [[Ricarda Dietz|Ricarda]], Traudi, Dorothea und Raimund – aus erster Ehe, einen zweiten Sohn, Lukas, aus der zweiten Ehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gertrud Fussenegger war Mitglied des [[Österreichischer P.E.N. Club|Österreichischen P.E.N. Clubs]], der [[Humboldt-Gesellschaft]], der Sudetendeutschen Akademie und Ehrenmitglied des [[Österreichischer Schriftstellerverband|österreichischen Schriftstellerverbandes]]. In den Jahren 1977 bis 1979 und 1984 bis 1985 war sie Jury-Mitglied beim [[Ingeborg-Bachmann-Preis]] in [[Klagenfurt am Wörthersee|Klagenfurt]]. 1991 war sie Jury-Mitglied beim [[Franz-Grillparzer-Preis]] der [[Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.]], was zu heftigen Kontroversen wegen ihrer und des Stifters Vergangenheit führte. 1978 erhielt sie die [[Humboldt-Gesellschaft|Humboldt-Plakette als Ehrengabe]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachlass ihrer Werke befindet sich im Oberösterreichischen Literaturarchiv im [[Stifterhaus (Linz)|Stifterhaus]] in Linz.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskorrespondenz Nr. 66 vom 20. März 2009: {{Webarchiv |url=http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xchg/SID-41D27D80-98252151/ooe/hs.xsl/83275_DEU_HTML.htm#Sub%20Fusseneggernachlass662009 |text=LH Pühringer: „Fusseneggers literarischer Nachlass in den Händen des Landes Oberösterreich“ |wayback=20090328182045}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerisches Schaffen ==&lt;br /&gt;
Fussenegger begann mit [[Historischer Roman|historischen Romanen]], die in unterschiedlichen Epochen spielen. Beeinflusst wurden ihre Erzählungen durch ihre [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Herkunft. Die Autorin war sich ihrer Abhängigkeit vom [[Renouveau catholique]] bewusst, was auch in ihrem Roman &amp;#039;&amp;#039;Zeit des Raben, Zeit der Taube&amp;#039;&amp;#039; zum Ausdruck gelangt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hannelore Schlaffer: &amp;#039;&amp;#039;Zeit des Raben, Zeit der Taube.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 106, 10. Mai 2010, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gertrud Fussenegger verfasste ein mehr als 60 Bücher umfassendes Werk, das in 25 Verlagen veröffentlicht und in elf Sprachen übersetzt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kurier&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.kurier.at/kultur/304197.php |text=&amp;#039;&amp;#039;Zwischen Gräuel und Liebe. Gertrud Fussenegger ist tot.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20090321034529}} In: &amp;#039;&amp;#039;Kurier.&amp;#039;&amp;#039; 19. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fussenegger und das Dritte Reich ===&lt;br /&gt;
Für die Anfänge ihres Schreibens und die späteren Kontroversen um ihre Person war ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus prägend. Bereits im Jahr 1933 trat Fussenegger der österreichischen, 1938 dann der deutschen [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei. 1939 wurde sie Mitglied der [[Reichsschrifttumskammer]] (RSK).&amp;lt;ref&amp;gt;Carina Steeger: &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Fussenegger – Autorin im Widerspruch?&amp;#039;&amp;#039; In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das „Dritte Reich“.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Aisthesis, Bielefeld 2018, S. 193f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie nahm an den [[Weimarer Dichtertreffen]] 1938 und 1939 teil und hatte Kontakt zu bekannten völkischen Autoren wie [[Ina Seidel]], [[Lulu von Strauß und Torney|Lulu von Strauß und Torney-Diederichs]], [[Will Vesper]] und [[Wilhelm Pleyer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Carina Steeger: &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Fussenegger – Autorin im Widerspruch?&amp;#039;&amp;#039; In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das „Dritte Reich“.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Aisthesis, Bielefeld 2018, S. 202f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz ihres Einsatzes für das NS-Regime äußerte das &amp;#039;&amp;#039;Amt Schrifttumspflege&amp;#039;&amp;#039; unter der Leitung von [[Hans Hagemeyer]] im [[Amt Rosenberg]] literarische Einwände gegen ihre Werke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee172&amp;quot; /&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Mohrenlegende&amp;#039;&amp;#039; (1937), eines ihrer ersten Bücher, wurde zwei Jahre nach Erscheinen von den NS-Gutachtern als Kritik an der Rassenideologie und „katholisches Machwerk“ verfemt. Die Diskussion um eben dieses Werk lebte 1993 wieder auf, als Fussenegger der [[Weilheimer Literaturpreis]] sowie der [[Jean-Paul-Preis]] des Freistaates Bayern verliehen werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Carina Steeger: &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Fussenegger – Autorin im Widerspruch?&amp;#039;&amp;#039; In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das „Dritte Reich“.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Aisthesis, Bielefeld 2018, S. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele von Fusseneggers weiteren, meist religiös konzipierten Romanen, Gedichten und Rezensionen fanden allerdings in wichtigen NSDAP-Organen Verbreitung. Ihr Gedicht „Stimme der Ostmark“ wurde 1938 im [[Völkischer Beobachter|&amp;#039;&amp;#039;Völkischen Beobachter&amp;#039;&amp;#039;]] abgedruckt. Dieses Gedicht brachte ihr 1945 massive Kritik ein, weil es als Bejubelung des [[Anschluss Österreichs|„Anschlusses“ Österreichs]] und als Verherrlichung Hitlers gesehen wurde. Rund 50 Jahre später erklärte Fussenegger, es tue ihr leid, „viele gute Gedanken verschwendet“ zu haben „auf eine Sache, die dann ein Greuel war“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kurier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin heftig umstritten blieb ihr Verhalten während der [[Zeit des Nationalsozialismus]], in der sie Texte im &amp;#039;&amp;#039;Völkischen Beobachter&amp;#039;&amp;#039; (27 Beiträge zwischen 1937 und 1941) und anderen nationalsozialistischen Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Wille und Macht&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Das Reich&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte,&amp;lt;ref&amp;gt;Carina Steeger: &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Fussenegger – Autorin im Widerspruch?&amp;#039;&amp;#039; In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das „Dritte Reich“.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Aisthesis, Bielefeld 2018, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Adolf Hitler]] als Heilsfigur verherrlichte&amp;lt;ref&amp;gt;„Führer des Volkes, dem es gegeben war,&amp;lt;br /&amp;gt;Tränen der Freude zu locken aus lange erblindetem Aug’“. [...] Aus: &amp;#039;&amp;#039;Hymnus auf Hitler&amp;#039;&amp;#039;, zitiert nach Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; und unter dem Titel „Aus Reiseaufzeichnungen“ (1943) folgende Eindrücke aus [[Prag]] niederschrieb:&amp;lt;blockquote&amp;gt; &amp;lt;!--- ZITAT! ---&amp;gt;„Einst waren hier unter zehn Menschen fünf [[Jude]]n zu treffen, die Strumpfbänder und Fahrpläne feilboten, die in kostbaren Pelzen oder geckenhaften Anzügen zum Geschäft und Vergnügen flanierten; und neben ihnen war die Straße von Bettlern bevölkert [...] Derlei Unfug ist heute in Prag längst verschwunden&amp;lt;ref&amp;gt;Während der NS-Zeit wurden mindestens 217.000 Juden auf dem Gebiet der Tschechoslowakei ermordet. Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Die faschistische Okkupationspolitik in Österreich und der Tschechoslowakei 1938–1945&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1988, ISBN 3-326-00293-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; […]. [Im Gegensatz zu] früher, da die zwar willig geduldete Überfremdung durch Artandere und Entartete Prag ein zuweilen bis zur Verzerrtheit groteskes Aussehen verlieh.“&amp;lt;br /&amp;gt;Und ein paar Sätze weiter schilderte sie den [[Alter Jüdischer Friedhof (Prag)|Alten Jüdischen Friedhof in Prag]] in [[Judenfeindlichkeit|antisemitischer]] Weise mit folgenden Worten:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;!--- ZITAT! ---&amp;gt;„Friedhof nennt man diese Stätte? Wir finden uns in einen wüsten Irrgarten versetzt, in ein finsteres und häßliches Labyrinth unzähliger übereinandergetürmter Leichensteine, die in regellosen Massen, schief und gerade, aufrecht und umgestürzt, wie es eben kommt, den schwarzen unbegrünten Grund gleich einer Drachensaat besetzen. Siebenmal – heißt es – liegen hier die Toten übereinander, siebenmal hat man den engen Fleck mit Leichen vollgepfercht. Vergiftet von dem fürchterlichen Gedränge, scheint die Erde hier ihre Gabe verloren zu haben, die ihr übergebenen Leiber zur eigenen reinen Urform aufzulösen und so das Verfallene mit sich selbst zu versöhnen. [...] Hier aber berührt uns der Atem einer fremden, einer feindlichen Welt, einer heimlich noch lauernden Macht, und schaudernd verlassen wir den unseligen Ort.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Aus Reiseaufzeichnungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Innere Reich]].&amp;#039;&amp;#039; 10. Jahrgang, 1943/44, S. 65–68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;1942 gewann Fussenegger mit ihrem Erzählband &amp;#039;&amp;#039;Eggebrecht&amp;#039;&amp;#039; das Preisausschreiben „Die Novelle des &amp;#039;&amp;#039;[[Das XX. Jahrhundert|XX. Jahrhunderts]]&amp;#039;&amp;#039;“.&amp;lt;ref&amp;gt;Carina Steeger: &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Fussenegger – Autorin im Widerspruch?&amp;#039;&amp;#039; In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das „Dritte Reich“.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Aisthesis, Bielefeld 2018, S. 207f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
In der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] wurden ihre Schriften &amp;#039;&amp;#039;Der Brautraub&amp;#039;&amp;#039; (1939) und &amp;#039;&amp;#039;Böhmische Verzauberungen&amp;#039;&amp;#039; (1944) auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]] gesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;B1946&amp;quot;&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1946-nslit-f.html &amp;#039;&amp;#039;Liste der auszusondernden Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Zentralverlag, Berlin 1946] Fussenegger, Gertrud: &amp;#039;&amp;#039;Der Brautraub&amp;#039;&amp;#039;. Rütten &amp;amp; Loening, Potsdam 1939.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;B1948&amp;quot;&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-f.html &amp;#039;&amp;#039;Liste der auszusondernden Literatur. Zweiter Nachtrag&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Zentralverlag, Berlin 1948] Fusseziegger [sic!], Gertrud:&amp;#039;&amp;#039; Böhmische Verzauberungen.&amp;#039;&amp;#039; Diederichs, Jena 1944.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in Wien wurden 1946 einige ihrer Werke auf die „Liste der gesperrten Autoren und Bücher“ gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://diepresse.com/text/home/kultur/literatur/462515 Die Presse, Wien online 19. März 2009]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1952 schrieb Fussenegger – ganz in der Terminologie der nationalsozialistischen Rassenlehre –, sie gehöre einer Rasse an, die „hellhäutig, helläugig, empfindlich gegen die Wirkung des Lichts, ein Mischtyp aus nordischen und dinarischen Zügen“&amp;lt;ref&amp;gt;Gertrud Fussenegger: &amp;#039;&amp;#039;„Aussage geschehenen Schicksals. Ein Selbstportrait“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Welt und Wort. Literarische Monatsschrift.&amp;#039;&amp;#039; (1952), S. 84. Zit. n. Steeger (2018), S. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu sein scheine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit setzte sich Fussenegger immer wieder mit der deutschen Schuldfrage auseinander.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.onb.ac.at/sichtungen/print/stancic-m-2a-print.html siehe Brief von Fussenegger an Manès Sperber v. Dez. 1977] In: Mirjana Stancic (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Briefe an Manès Sperber.&amp;#039;&amp;#039; Institut für Deutschlandforschung, Ruhr-Universität Bochum, Sichtungen online 11. Januar 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Literaturwissenschaftler [[Klaus Amann]] bezeichnete ihre Autobiographie von 1979 &amp;#039;&amp;#039;Ein Spiegelbild mit Feuersäule&amp;#039;&amp;#039; als „insgesamt ein peinliches Dokument der Verdrängung und der Verstocktheit“.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Amann: &amp;#039;&amp;#039;Die Dichter und die Politik. Essays zur österreichischen Literatur nach 1918.&amp;#039;&amp;#039; Edition Falter/Deuticke, Wien 1992, ISBN 3-85463-119-7, S. 295.&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Werk griff die Autorin die obige Beschreibung des jüdischen Friedhofs erneut auf – „allerdings in einer zeitgemäß ,bereinigten’ Fassung. Hier berichtet sie lediglich von überfüllten Grabstätten, nichts aber von ,Artanderen’ oder ,Entarteten’, die Tendenz des Textes ist eine völlig andere.“&amp;lt;ref&amp;gt;Carina Steeger: &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Fussenegger – Autorin im Widerspruch?&amp;#039;&amp;#039; In: Rolf Düsterberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das „Dritte Reich“.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Aisthesis, Bielefeld 2018, S. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre &amp;#039;&amp;#039;Mohrenlegende&amp;#039;&amp;#039;, einerseits von Nationalsozialisten als „katholisches Machwerk“ und als „Mitleidwerbung für Andersrassige“ verunglimpft, die „unvereinbar mit unseren Auffassungen von den Rassegesetzen“ sei,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fussenegger.de/portrait/portraitindex.htm &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Fussenegger. Portrait.&amp;#039;&amp;#039;] Wilhelm Stölting&amp;lt;/ref&amp;gt; andererseits im Zuge der [[Vergangenheitsbewältigung|Vergangenheitsaufarbeitung]] in Österreich später als „rassistisch“ verurteilt,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Gstettner]]: &amp;#039;&amp;#039;Rassismus – zuerst gesellschaftsfähig, jetzt preiswürdig? Anmerkungen zu Gertrud Fusseneggers »Mohrenlegende«.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;FORVM.&amp;#039;&amp;#039; 480, 1993, S. 57–60.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde in der [[BRD]] unverändert neu aufgelegt und 1988 von [[Gernot Friedel]] verfilmt. Fussenegger veröffentlichte in den folgenden Jahren außerdem Gedichte, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr Roman &amp;#039;&amp;#039;Das verschüttete Antlitz&amp;#039;&amp;#039; behandelt die [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei]] aufgrund der [[Beneš-Dekrete]]. &amp;#039;&amp;#039;Pilatus&amp;#039;&amp;#039;, ein Oratorium mit Musik von [[Cesar Bresgen]], wurde 1979 beim [[Carinthischer Sommer|Carinthischen Sommer]] in [[Ossiach]] uraufgeführt. 1996 fand am [[Landestheater Linz]] die Uraufführung der Oper &amp;#039;&amp;#039;Kojiki – Tage der Götter&amp;#039;&amp;#039; von [[Mayuzumi Toshirō]] statt, für die Fussenegger das Libretto bearbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.servus.at/hillinger/ausgesessen.html Das Linzer Landestheater führt zusammen, was zusammengehört]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;… wie gleichst du dem Wasser&amp;#039;&amp;#039;. Novellen. München 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaft und Gemeinschaftsbildung im Rosenroman von Jean Clopinel von Meun.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Universität Innsbruck 1934 [http://diglib.uibk.ac.at/download/pdf/70375?name=Gemeinschaft%20und%20Gemeinschaftsbildung%20im%20Rosenroman%20von%20Jean%20Clopinel%20von%20Meun (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschlecht im Advent. Roman aus deutscher Frühzeit&amp;#039;&amp;#039;. Potsdam 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mohrenlegende&amp;#039;&amp;#039;. Potsdam 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Brautraub&amp;#039;&amp;#039;. Erzählungen. Potsdam 1939&amp;lt;ref name=&amp;quot;B1946&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Leute auf Falbeson&amp;#039;&amp;#039;. Jena 1940&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eggebrecht&amp;#039;&amp;#039;. Erzählungen. Jena 1943&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Böhmische Verzauberungen&amp;#039;&amp;#039;. Jena 1944&amp;lt;ref name=&amp;quot;B1948&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Brüder von Lasawa&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Salzburg 1948&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Das Haus der dunklen Krüge]]&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Salzburg 1951&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Deine Hand gegeben&amp;#039;&amp;#039;. Roman. [[Eugen Diederichs|Eugen Diedrichs]], Düsseldorf/Köln 1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das verschüttete Antlitz&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Stuttgart 1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Südtirol&amp;#039;&amp;#039;.  Hamburg: Hoffmann und Campe Verlag 1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeit des Raben, Zeit der Taube&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Stuttgart 1960&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Tabakgarten, 6 Geschichten und ein Motto&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reise nach Amalfi&amp;#039;&amp;#039;. Hörspiel. Stuttgart 1963&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Die Pulvermühle]].&amp;#039;&amp;#039; Kriminalroman. Stuttgart 1968&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bibelgeschichten&amp;#039;&amp;#039;. Wien/Heidelberg 1972&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Widerstand gegen Wetterhähne. Lyrische Kürzel und andere Texte&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1974&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eines langen Stromes Reise – Die Donau. Linie, Räume, Knotenpunkte&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1976&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Spiegelbild mit Feuersäule. Ein Lebensbericht&amp;#039;&amp;#039;. Autobiographie. Stuttgart 1979&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pilatus. Szenenfolge um den Prozess Jesu&amp;#039;&amp;#039;. Uraufgeführt 1979, verlegt Freiburg i.&amp;amp;nbsp;B./Heidelberg 1982&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maria Theresia&amp;#039;&amp;#039;. Wien/München/Zürich/Innsbruck 1980&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kaiser, König, Kellerhals&amp;#039;&amp;#039;. Heitere Erzählungen. Wien / München / Zürich / New York 1981&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sie waren Zeitgenossen&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Stuttgart 1983&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Uns hebt die Welle. Liebe, Sex und Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Ein Essay. Wien/Freiburg i.&amp;amp;nbsp;B./Basel 1984&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gegenruf&amp;#039;&amp;#039;. Gedichte. Salzburg 1986&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jona&amp;#039;&amp;#039;. Jugendbuch. Wien/München 1987&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herrscherinnen. Frauen, die Geschichte machten&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1991&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jirschi oder die Flucht ins Pianino&amp;#039;&amp;#039;. Graz / Wien / Köln 1995&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Spiel ums andere&amp;#039;&amp;#039;. Erzählungen. Stuttgart 1996&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Shakespeares Töchter&amp;#039;&amp;#039;. Drei Novellen. München 1999&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bourdanins Kinder]].&amp;#039;&amp;#039; Roman. München 2001&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Fussenegger. Ein Gespräch über ihr Leben und Werk mit Rainer Hackel&amp;#039;&amp;#039;. Wien / Köln / Weimar 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele ==&lt;br /&gt;
* 1953: &amp;#039;&amp;#039;Mohrenlegende&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Arthur von Schuschnigg]] (Hörspielbearbeitung – [[Österreichischer Rundfunk|ORF-Tirol]])&lt;br /&gt;
* 1954: &amp;#039;&amp;#039;Mohrenlegende.&amp;#039;&amp;#039; Ein Funkspiel – Regie: [[Josef Kandner]] (Hörspielbearbeitung, Kurzhörspiel – [[Radio Bremen|RB]])&lt;br /&gt;
* 1959: &amp;#039;&amp;#039;Mohrenlegende&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Axel Corti]] (Hörspielbearbeitung – ORF-Tirol)&lt;br /&gt;
** Anmerkung: Möglicherweise hat nicht Corti, sondern [[Hermann Brix]] Regie geführt!&lt;br /&gt;
* 1962: &amp;#039;&amp;#039;Die Reise nach Amalfi&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Günter Bommert]] (Hörspielbearbeitung – RB)&lt;br /&gt;
* 1963: &amp;#039;&amp;#039;Der Tabakgarten&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Hans Krendlesberger]] (Hörspielbearbeitung – ORF-Oberösterreich)&lt;br /&gt;
* 1970: &amp;#039;&amp;#039;Die Reise nach Amalfi&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Klaus Gmeiner]] (Hörspielbearbeitung – ORF-Salzburg)&lt;br /&gt;
* 1973: &amp;#039;&amp;#039;Der gelbe Saal&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Ferry Bauer]] (Hörspiel – ORF-Oberösterreich)&lt;br /&gt;
* 1974: &amp;#039;&amp;#039;Die Schwestern&amp;#039;&amp;#039; – Regie: Ferry Bauer (Hörspiel – ORF-Oberösterreich)&lt;br /&gt;
* 1978: &amp;#039;&amp;#039;Eines langen Stromes Reise&amp;#039;&amp;#039; – Regie: Ferry Bauer (Hörspielbearbeitung – ORF-Oberösterreich)&lt;br /&gt;
* 1984: Die Funkerzählung: &amp;#039;&amp;#039;Sie waren Zeitgenossen&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Alfred Pittertschatscher]] (Hörspielbearbeitung – ORF-Oberösterreich)&lt;br /&gt;
* 1994: Die Funkerzählung: &amp;#039;&amp;#039;Durststrecken&amp;#039;&amp;#039; – Regie: Alfred Pittertschatscher (Hörspiel – ORF-Oberösterreich)&lt;br /&gt;
* 1994: &amp;#039;&amp;#039;Besuch im Altersheim&amp;#039;&amp;#039; – Regie: Alfred Pittertschatscher (Hörspiel – ORF-Oberösterreich)&lt;br /&gt;
* 1997: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin Ophelia&amp;#039;&amp;#039; – Regie: Alfred Pittertschatscher ([[Original-Hörspiel]] – ORF-Oberösterreich)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: OE1-Hörspieldatenbank für die österreichischen und ARD-Hörspieldatenbank für die deutschen Produktionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1942: Erster Preis beim Wettbewerb „Die Novelle des &amp;#039;&amp;#039;XX. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;“&lt;br /&gt;
* 1951: [[Adalbert-Stifter-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1956: Förderpreis des Oldenburgischen Staatstheaters&lt;br /&gt;
* 1962: Hauptpreis für Ostdeutsches Schrifttum&lt;br /&gt;
* 1958: [[Nordgau-Kulturpreis der Stadt Amberg]] in der Kategorie „[[Dichtung]]“&lt;br /&gt;
* 1963: Adalbert-Stifter-Preis&lt;br /&gt;
* 1969: [[Johann-Peter-Hebel-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1972: [[Andreas-Gryphius-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1972: Hauptpreis des Sudetendeutschen Kulturbundes&lt;br /&gt;
* 1972: [[Sudetendeutscher Kulturpreis|Großer Kulturpreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft]]&lt;br /&gt;
* 1972: Verleihung des Professorentitels h. c.&lt;br /&gt;
* 1979: Mozart-Preis der [[Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.]]&lt;br /&gt;
* 1979: Humboldt-Plakette&lt;br /&gt;
* 1981: [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
* 1983: [[Konrad-Adenauer-Preis der Deutschland-Stiftung]] (von ihr abgelehnt)&lt;br /&gt;
* 1984: [[Bundesverdienstkreuz 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
* 1987: [[Heinrich-Gleißner-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1992: [[Donauland Sachbuchpreis Danubius]]&lt;br /&gt;
* 1993: [[Weilheimer Literaturpreis]]&lt;br /&gt;
* 1993: [[Jean-Paul-Preis]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe dazu den Kommentar von Willi Winkler „Die Jubelseniorin“ [http://www.zeit.de/1993/44/die-jubelseniorin als OCR-Version (teilweise fehlender Text)] und {{Toter Link |datum=2023-05 |url=http://pdfarchiv.zeit.de/1993/44/die-jubelseniorin.pdf |text=als PDF (gescanntes Original) |archivebot=2023-05-11 15:12:12 InternetArchiveBot}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 44 vom 29. Oktober 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.literaturportal.de/autorenportraits.php?autor=215 mit Einspruch des Zentralrates der Juden in Deutschland beim bayerischen Kultusminister]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1999: [[Kulturmedaille des Landes Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
* 2002: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/AB/AB_10542/imfname_251156.pdf Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952] (PDF; 6,6&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2004: [[Ehrenzeichen des Landes Tirol]]&lt;br /&gt;
* 2007: Komturkreuz mit Stern des päpstlichen [[Silvesterorden]]s von Papst [[Benedikt XVI.]]&lt;br /&gt;
* 2007: Egerländer Kulturpreis Johannes-von-Tepl, Arbeitskreis Egerländer Kulturschaffender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Denk]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Zensur der Nachgeborenen&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Zur regimekritischen Literatur im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Denk-Verlag, Weilheim i. OB 1995, 3. Auflage 1996, ISBN 3-9800207-5-4.&lt;br /&gt;
* [[Rolf Düsterberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Fussenegger, Gertrud&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der „ausgezeichneten“ Schriftstellerinnen des Dritten Reiches. 65 biografische Skizzen&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Schöningh, Paderborn 2025, ISBN 978-3-506-79701-8, S. 29–33.&lt;br /&gt;
* Rainer Hackel: &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Fussenegger. Das erzählerische Werk.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 2009.&amp;lt;ref&amp;gt;Erweiterte Dissertation bei [[Dieter Borchmeyer]], Universität Heidelberg. Hannelore Schlaffer: &amp;#039;&amp;#039;Zeit des Raben, Zeit der Taube.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 106, 10. Mai 2010, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Frank-Lothar Kroll]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grenzüberschreitungen. Festschrift für Gertrud Fussenegger&amp;#039;&amp;#039;. Langen-Müller, München 1998, ISBN 3-7844-2712-X.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Langer (Literaturhistoriker)|Norbert Langer]]: &amp;#039;&amp;#039;Etwas wie ein Gebet. Notizen zur religiösen Lyrik Gertrud Fusseneggers.&amp;#039;&amp;#039; In: Sudetenland: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Kulturzeitschrift. Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; Mähren, Schlesien, Jahrgang 29 (1987), S. 342–344.&lt;br /&gt;
* Christopher Meid: &amp;#039;&amp;#039;Eine Reise ins „deutsche Prag“. Gertrud Fusseneggers Reisebericht&amp;#039;&amp;#039; Böhmische Verzauberungen &amp;#039;&amp;#039;(1944).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lublin Studies in Modern Languages and Literature,&amp;#039;&amp;#039; 48 (2024), H. 1 (=&amp;amp;nbsp;Sonderband &amp;#039;&amp;#039;Kulturlandschaften Ostmitteleuropas in der Reiseprosa.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Anna Pastuszka), S.&amp;amp;nbsp;57–69 ([https://journals.umcs.pl/lsmll/article/view/16627/11492 als PDF online zugänglich]).&lt;br /&gt;
* Helmut Salfinger: &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Fussenegger. Bibliographie&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 2002, ISBN 3-205-99461-2.&lt;br /&gt;
* Sonja Segerer: &amp;#039;&amp;#039;Versuch über die Romane Gertrud Fusseneggers&amp;#039;&amp;#039;. Magisterarbeit, Universität Erlangen-Nürnberg 1993 (ungedruckt).&lt;br /&gt;
* Carina Steeger: &amp;#039;&amp;#039;Gertrud Fussenegger – Autorin im Widerspruch?&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rolf Düsterberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dichter für das Dritte Reich: biografische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Aisthesis Verlag, Bielefeld 2018, S. 185–212.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
; Datenbanken&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11853694X}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Fussenegger,_Gertrud}}&lt;br /&gt;
* {{perlentaucher|gertrud-fussenegger}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0299371}}&lt;br /&gt;
* {{OpfKultBd|569|Fussenegger, Dr. Gertrud|Autor=J. K.}}&lt;br /&gt;
; Inhaltliches&lt;br /&gt;
* [http://www.fussenegger.de/ Homepage von Gertrud Fussenegger]&lt;br /&gt;
* [http://www.onb.ac.at/sichtungen/print/stancic-m-2a-print.html Brief an Manès Sperber]&lt;br /&gt;
* [http://diepresse.com/home/kultur/literatur/462515/index.do?from=gl.home.kultur_Literatur Nachruf] [[Die Presse]] online vom 19. März 2009&lt;br /&gt;
* [http://www.g-h-h.de/fileadmin/user_upload/bibliothek/mp3/Literatur/Fussenegger%2C%20Gertrud_1993.mp3 Düsseldorfer Werkstattgespräch der Künstlergilde NRW am Schriftstellerstammtisch im Haus des Deutschen Ostens im November 1992]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/nc/type/8000/searchQuery/894/hash/u5EV5XOq/ Archivaufnahmen mit und über Gertrud Fussenegger] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
* [https://www.kirche-in-not.de/wp-content/uploads/2021/01/20080411-bertram-meier-laudatio-auf-gertrud-fussenegger.pdf Laudatio auf Gertrud Fussenegger] von [[Bertram Meier]] – Auf dem Kongress „Treffpunkt Weltkirche“ von KIRCHE IN NOT 2008&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://taz.de/Jetzt-ist-der-Strudl-verbrannt/!1594722/ Jetzt ist der Strudl verbrannt]&amp;#039;&amp;#039;, Im Gespräch: Preisträgerin Gertrud Fussenegger, von [[Christian Michelides]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11853694X|LCCN=n83225571|NDL=00440349|VIAF=93326170}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fussenegger, Gertrud}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Roman]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Weimarer Dichtertreffen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sudetendeutschen Kulturpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Österreichischen Schriftsteller/innenverbandes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Österreichischen P.E.N.-Clubs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silvesterordens (Komtur mit Stern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenzeichens des Landes Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innviertler Künstlergilde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Kulturmedaille des Landes Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Heinrich-Gleißner-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nordgaupreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Linz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fussenegger, Gertrud&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fussenegger, Gertrud Anna (vollständiger Name); Dorn, Gertrud; Dietz, Gertrud; Fusseneggerová, Gertrud; Egger, Anna (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Mai 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pilsen]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. März 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Linz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
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