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	<title>Gerterode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T11:48:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerterode&amp;diff=60646&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-02-06T12:23:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Niederorschel&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Gerterode COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/22/50/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/29/24/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Thüringen&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2019-01-01&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 295&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 37355&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036076&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.297&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/165524 |titel=Gemarkung Gerterode, Gemeinde Niederorschel |werk=GEOindex |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 340&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/thuringen/eichsfeld/16061074x0I99__gerterode/ |titel=Gerterode: Ortsteil von Niederorschel |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=www.citypopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = NO Gerte.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Gerterode in Niederorschel&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|1=behandelt den Ortsteil von Niederorschel. Zu dem gleichnamigen Ortsteil von Ludwigsau in Hessen siehe [[Gerterode (Ludwigsau)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerterode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Niederorschel]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Eichsfeld]]. Für den Ortsteil gibt es eine [[Ortsteilverfassung]] nach der [[Thüringer Kommunalordnung]] und damit einen [[Ortsteilrat]] und [[Ortsteilbürgermeister]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-niederorschel.de/_files/ugd/ab077f_da5b23093deb4ce28a469da3fbd06806.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;3 und 4 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Niederorschel |format=PDF; 266&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Gerterode ist eines der wenigen Dörfer im Landkreis Eichsfeld, die nicht zum historischen [[Eichsfeld]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerterode.JPG|mini|links|Gerterode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerterode befindet sich und mit seiner Gemarkung im Eichsfelder Kessel am nördlichen Fuß des [[Dün]]. Dieser bildet zusammen mit der nach Osten anschließenden [[Hainleite]] den Nordrand des Thüringer Beckens. Im Gemeindegebiet entspringt die &amp;#039;&amp;#039; Aue&amp;#039;&amp;#039;, die bei der &amp;#039;&amp;#039;Schwarzburger Mühle&amp;#039;&amp;#039; in die [[Wipper (Unstrut)|Wipper]] mündet. Der Ort ist von zahlreichen Bergen umgeben, so dem Herrenberg ({{Höhe|273.0|DE-NN|link=1}}), Sandberg ({{Höhe|350.8|DE-NN|link=1}}) und Dachsberg ({{Höhe|341.2|DE-NN|link=1}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Bernterode (Breitenworbis)|Bernterode]] im Norden, [[Rehungen]] im [[Landkreis Nordhausen]] im Osten, [[Vollenborn]] im Südsüdosten, [[Deuna]] im Südsüdwesten und [[Niederorschel]] im Westen. Die [[Kreisstraße]] 211 erfasst den Ortsteil verkehrsmäßig und führt zu den Verkehrsverbindungen per Bahn und Straße. Die [[Bundesautobahn 38]] führt mit der Anschlussstelle Breitenworbis nördlich vorüber.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gerterode wird 1266 erstmals als „Gertarroth“ urkundlich erwähnt. Dieses Adelsgeschlecht ist bis 1397 nachgewiesen. Die Burg, die in der Niederung im Südwesten des Dorfes von einem Wassergraben geschützt war, verkaufte dann 1444 Eckhard von Guttern an den Grafen von Schwarzburg. Bauern stürmten am 4. Mai 1525 das als Schloss erwähnte Gebäude und zerstörten es. Später wurde es für Wohnzwecke wieder aufgebaut, wozu es heute noch genutzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Bienert: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Wartberg Verlag 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 34 u. 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Herrenhaus&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gründung des Ortes dürfte zwischen 800 und 1200 gewesen sein. Gerterode gehörte bis 1802 zu [[Kurmainz]]. Die Gemeinde Gerterode lag ab Beginn des 19. Jahrhunderts im [[Landkreis Worbis]] und gehörte bis 1945 zur preußischen [[Provinz Sachsen]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag die Gemeinde bis zur [[Wende (DDR)|Wende]] am Rande des Grenzsperrgebiets der DDR und gehörte zum [[Bezirk Erfurt]]. Seit 1990 gehört die Gemeinde zum neu gegründeten Bundesland Thüringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2019 wurde die zuvor selbständige Gemeinde Gerterode nach Niederorschel eingegliedert. Die Gemeinde Gerterode gehörte zur [[Verwaltungsgemeinschaft Eichsfelder Kessel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adelsgeschlecht von Gerterode ===&lt;br /&gt;
Vom 13. bis 15. Jahrhundert ist ein Adelsgeschlecht von Gerterode bekannt. Sie wohnten in einer Burg im Ort, von der heute nichts mehr erhalten ist. Folgende Mitglieder der Familie sind nachgewiesen:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gerterode.dirk-neufing.de/joomla/index.php/geschichtliche-informationen] Geschichtliche Informationen auf dirk-neufing.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Cuno de Gertarroth (1266)&lt;br /&gt;
*Ludolf von Gerterode&lt;br /&gt;
**1307, 1313, 1333: verkauft dem Kloster Teistungenburg von seinem Besitz in Teistungenburg&lt;br /&gt;
**1310: wird bei einem Streit zwischen Erzbischof [[Peter von Aspelt|Peter]] und dem Herzog [[Heinrich I. (Braunschweig-Grubenhagen)|Heinrich von Braunschweig]] beim [[Rusteberg]] gefangen genommen und wird danach Nutznießer eines Vorwerkes in [[Kloster Teistungenburg|Teistungenburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Beschreibung der Stadt Heiligenstadt mit Urkunden.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1800, §12, Seiten 24&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**1311: verkauft dem Propst von [[Kloster Anrode]] die &amp;#039;&amp;#039;villa Ridderbach&amp;#039;&amp;#039; und den Mittelberg für das neue Zisterzienserkloster Worbis&lt;br /&gt;
**1317: schenkt dem Kloster Anrode 2 höfe in Dachrieden&lt;br /&gt;
**1333/40: erhält Ritter Baumbach von Ludolf [[Kleintöpfer]] als Lehen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.treffurt.net/stadt/bilder/kleintoepfer.pdf Geschichte von Kleintöpfer PDF] Kleintöpfer&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Sidonia und Adelheid (1306, 1309) im Kloster Anrode&lt;br /&gt;
**Adelheid (1346) Äbtissin im Kloster Anrode&lt;br /&gt;
*Adelheid von Gerterode (1381) Äbtissin im Kloster Anrode&lt;br /&gt;
*Ludolf von Gerterode&lt;br /&gt;
**1377: der Landgraf von Hessen versetzt dem Ludolf das Dorf [[Wendershausen (Witzenhausen)|Wendershausen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=7238|titel=Wendershausen, Werra-Meißner-Kreis| datum=2017-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**1397: Amtmann auf der [[Burg Allerburg|Allerburg]] durch den Hessischen Landgrafen&lt;br /&gt;
**1418: erhält die Ämter Rambach und Weißenborn&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=RL|ID=2917|titel=Landgrafen-Regesten online Nr. 2917| datum=2014-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
**1429: als Zeuge auf dem [[Hülfensberg]]&lt;br /&gt;
*Hermann von Gerterode (1402)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994: 452&lt;br /&gt;
* 1995: 449&lt;br /&gt;
* 1996: 456&lt;br /&gt;
* 1997: 462&lt;br /&gt;
* 1998: 444&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1999: 446&lt;br /&gt;
* 2000: 456&lt;br /&gt;
* 2001: 450&lt;br /&gt;
* 2002: 427&lt;br /&gt;
* 2003: 427&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2004: 424&lt;br /&gt;
* 2005: 416&lt;br /&gt;
* 2006: 415&lt;br /&gt;
* 2007: 407&lt;br /&gt;
* 2008: 398&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2009: 401&lt;br /&gt;
* 2010: 390&lt;br /&gt;
* 2011: 379&lt;br /&gt;
* 2012: 373&lt;br /&gt;
* 2013: 370&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2014: 358&lt;br /&gt;
* 2015: 358&lt;br /&gt;
* 2016: 357&lt;br /&gt;
* 2017: 350&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 9. Februar 1993 genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Im Göpelschnitt geteilt von Rot, Silber und Blau; vorn ein silberner Eichenzweig, hinten ein blaues Kelchglas, unten ein silbernes Mühlrad.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Eiche]]nzweig weist auf die nahe dem Ort liegenden Eichenwaldungen der sogenannten Schiereiche hin. Das Kelchglas erinnert an eine in Dorfnähe gelegene Glashütte, die im 16. Jh. bestanden hat. Das Mühlrad deutet auf die drei zum Dorf gehörenden ehemaligen Mühlen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Heraldiker Karl-Heinz Fritze gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Gustav Schäfer (Politiker, 1892)|Gustav Schäfer]] (1892–1965), SPD-Politiker, Abgeordneter des niedersächsischen Landtags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Gottfried Kunkel |Titel=Eichsfelder mit Kisten und Kasten. Eichsfeldgeschichten |Band=Teil 1 |Verlag=Mecke |Ort=Gerterode |Datum=1996 |Seiten=143}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Gottfried Kunkel |Titel=Eichsfelder mit Kisten und Kasten. Eichsfeldgeschichten |Band=Teil 2 |Verlag=Mecke |Ort=Gerterode |Datum=1997 |Seiten=160}}&lt;br /&gt;
* [[Christophe Duhamelle]]: &amp;#039;&amp;#039;Gerterode (Eichsfeld) im Alten Reich. Unsichere Grenzen, selbstsichere Akteure.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Jahrbuch für Regionalgeschichte]] Band 29, Stuttgart 2011, S. 63–74.&lt;br /&gt;
* Gemeinde Gerterode (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Gerterode. 1266–2016. Festschrift zur 750 Jahrfeier.&amp;#039;&amp;#039; Gerterode 2016, 66 Seiten, 107 meist farbige Fotos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gerterode.de/ www.gerterode.de]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.th.schule.de/eic/schule/gerte.htm |text=Eichsfelder Schulprojekt |wayback=20111006051910}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Niederorschel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4828229-7|VIAF=238798597}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Niederorschel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Eichsfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1266]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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