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	<title>Gert Weisskirchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T07:34:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gert_Weisskirchen&amp;diff=100902&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stephan Tournay: LCCN ergänzt.</title>
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		<updated>2024-04-03T21:12:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LCCN ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gertweisskirchen.jpg|mini|Gert Weisskirchen (2006)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gert Weisskirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Weißkirchen&amp;#039;&amp;#039;; * [[16. Mai]] [[1944]] in [[Heidelberg]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und Hochschullehrer. Von 1975 bis 1980 war er Professor für [[Sozialpädagogik]] an der [[Fachhochschule Wiesbaden]]. Von 1976 bis 2009 war er [[Mitglied des Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Weisskirchen verließ 1960 das Gymnasium Wiesloch mit der [[Mittlere Reife|Mittleren Reife]] und besuchte anschließend bis 1962 die [[Höhere Handelsschule]] Heidelberg. Er legte dann die [[Kaufmannsgehilfe]]nprüfung ab und leistete danach das kaufmännische Praktikum ab. Anschließend absolvierte er ein Studium an den [[Pädagogische Hochschule|Pädagogischen Hochschule]] (PH) in Heidelberg und [[Karlsruhe]] sowie ein Zusatzstudium der Fächer [[Pädagogik|Erziehungswissenschaften]], [[Politikwissenschaft]] und Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]. Von 1969 bis 1972 war Weisskirchen als [[Lehrer]] an der [[Realschule]] [[Eppingen]] und von 1972 bis 1975 als wissenschaftlicher Assistent an der PH Heidelberg tätig. Danach war er bis zu seiner Beurlaubung 1980 [[Professur|Professor]] für [[Sozialpädagogik]] an der [[Fachhochschule Wiesbaden]]. Seit 1995 ist er [[Honorarprofessor]] für angewandte Kulturwissenschaften an der [[Fachhochschule Potsdam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weisskirchen ist seit 1969 verheiratet und hat eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Weisskirchen wurde 1966 Mitglied der SPD und engagierte sich zunächst bei den [[Jusos]], deren Landesvorstand in [[Baden-Württemberg]] er von 1969 bis 1972 angehörte; von 1971 bis 1972 als Landesvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1973 bis 1991 war Weisskirchen Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes [[Rhein-Neckar-Kreis|Rhein-Neckar]] und von 1973 bis 1997 außerdem Mitglied des Landesvorstandes der SPD in Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Von 1976 bis 2009 war er [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Hier war er von 1976 bis 1980 stellvertretender [[Obmann]] und von 1980 bis 1983 Obmann der SPD-Fraktion im Bundestagsausschuss für Bildung und Wissenschaft. Von 1987 bis 1990 leitete Weisskirchen die Arbeitsgruppe &amp;#039;&amp;#039;[[Rüstungskonversion]]&amp;#039;&amp;#039; der SPD-[[Fraktion (Bundestag)|Bundestagsfraktion]] und war gleichzeitig Obmann der SPD-Fraktion in der [[Enquête-Kommission]] „Bildung 2000“. Von 1993 bis 1998 war er Sprecher der Fraktionsarbeitsgruppe &amp;#039;&amp;#039;[[Vereinte Nationen]]&amp;#039;&amp;#039; und von 1998 bis 1999 Fraktionssprecher für Kultur und Medien. Weisskirchen gehörte von November 1998 bis Oktober 2007 dem Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion an und war von 1999 bis 2009 Sprecher der Fraktionsarbeitsgruppe &amp;#039;&amp;#039;[[Außenpolitik]]&amp;#039;&amp;#039;. Gert Weisskirchen ist stets über die [[Landesliste]] Baden-Württemberg in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte von 1994 bis 2009 der [[Parlamentarische Versammlung der OSZE|Parlamentarischen Versammlung der OSZE]] an, wo er von 1997 bis 2002 Vorsitzender des Ausschusses für Humanitäre Angelegenheiten und Menschenrechte war. Anschließend war er bis 2005 Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung. Von 2005 bis 2008 war Weisskirchen Persönlicher Beauftragter des OSZE-Vorsitzenden zur Bekämpfung des [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|Antisemitismus]]. 2009 kandidierte Weisskirchen nicht mehr für den Bundestag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2006: Komtur des [[Orden für Verdienste um Litauen|Ordens für Verdienste um Litauen]]&lt;br /&gt;
* 2010: &amp;#039;&amp;#039;Gratias agit&amp;#039;&amp;#039; der Tschechischen Republik&lt;br /&gt;
* 2020: Verdienstkreuz am Bande des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/bundesverdienstkreuz-fuer-gert-weisskirchen/ |titel=Bundesverdienstkreuz für Gert Weisskirchen |titelerg=Pressemitteilung |hrsg=Staatsministerium Baden-Württemberg |datum=2020-10-16 |abruf=2022-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* gemeinsam mit [[Peter Brandt (Historiker)|Peter Brandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Sozialismus mit menschlichem Antlitz. Der Aufbruch in der Tschechoslowakei 1968 in seinem historischen Umfeld&amp;#039;&amp;#039;, Verlag J. H. W. Dietz Nachf., Bonn 2022, ISBN 978-3-8012-0598-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Ludolf Herbst]] (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;N–Z. Anhang.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 934–935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Gert Weisskirchen (Wiesloch)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1025696549|LCCN=no2023082915|VIAF=261593059}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weisskirchen, Gert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (FH Potsdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule RheinMain)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens für Verdienste um Litauen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weisskirchen, Gert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weißkirchen, Gert (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Mai 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stephan Tournay</name></author>
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