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	<title>Gert Schliephake - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:53:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Universitätsarchiv Gießen2: /* Weblinks */ toter link, auch unter archive.org nicht mehr als ein Snapshot erhalten</title>
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		<updated>2025-02-19T12:45:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; toter link, auch unter archive.org nicht mehr als ein Snapshot erhalten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gert Schliephake&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1925]] in [[Wehrstedt (Halberstadt)|Wehrstedt]]; † [[24. Mai]] [[2007]] in [[Köthen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Zoologe]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Schliephake wurde 1925 in Wehrstedt, heute ein Stadtteil von [[Halberstadt]], als Sohn des Arztes Walter Schliephake und dessen Frau Gertrud geboren. Hier verbrachte er gemeinsam mit seiner vier Jahre jüngeren Schwester Inge Kindheit und Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst besuchte er die Volksschule in Wehrstedt und ab 1936 das Domgymnasium in [[Halberstadt]]. Zu seinen Hauptfächern gehörten [[Latein]] und [[Altgriechisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1943 unterbrach die Einberufung zum [[Reichsarbeitsdienst]] und zum Kriegsdienst die schulische Ausbildung. Gegen Ende des Krieges 1945 wurde Schliephake am rechten Arm verwundet und kam in englische und amerikanische Kriegsgefangenschaft.&lt;br /&gt;
Erst ab Ostern 1946 nahm er seine schulische Ausbildung wieder auf, die er 1947 mit dem Abitur beendete.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach einer nur ein Jahr dauernden Neulehrerausbildung unterrichtete er von 1949 bis 1964 als Landlehrer in den Kreisen [[Halberstadt]] und [[Wernigerode]] in fast allen Fächern und Klassenstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Neulehrerzeit schrieb er seine [[Staatsexamensarbeit]] über die Insektenordnung der [[Fransenflügler]] ([[Thysanoptera]]) zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Biologie der Thysanoptera der Luzerne, Medicago sativa&amp;#039;&amp;#039;. Bereits 1963 wird Gert Schliephake mit einer externen [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Variabilitätsuntersuchungen bei den Männchen der Gattung Thrips&amp;#039;&amp;#039; am Zoologischen Institut der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] zum [[Dr. rer. nat.]] promoviert. Seine [[Doktorarbeit]] wird in vollem Umfang in der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Entomologischen Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1964 war Schliephake als [[Lektor (Universität)|Lektor]] für Allgemeine und Spezielle Zoologie sowie [[Entwicklungstheorie]] im Fachbereich [[Zoologie]] an der [[Pädagogische Hochschule Köthen|Pädagogischen Hochschule in Köthen]] tätig. Im Jahr 1970 habilitierte er sich mit einer Arbeit zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Revision der europäischen Genera der Subtribus Thripina (Thysanoptera)&amp;#039;&amp;#039; an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1975 wurde Schliephake zum außerordentlichen Professor für Spezielle Zoologie an der Pädagogischen Hochschule berufen. Neben seiner Lehrtätigkeit im Rahmen der Zoologie und [[Abstammungslehre]] wirkte er viele Jahre als [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der mathematisch-naturwissenschaftlichen [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] und Leiter des Lehrkollektivs Allgemeine und Spezielle [[Zoologie]]. Schliephake setzte sich 1988 in [[Köthen]] zur Ruhe, arbeitete jedoch weiterhin auf dem Gebiet der Thysanopterenforschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Mai 2007 starb Gert Schliephake in [[Köthen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Von 1964 bis zum Ende der 1960er Jahre sowie von 1972 bis 1987 beschäftigte sich Schliephake hauptsächlich mit Fragen und Problemen der [[Agrarentomologie]].&lt;br /&gt;
Herausragender Ausdruck seiner Forschungstätigkeit war der 1979 in Zusammenarbeit mit dem ebenfalls in Köthen lehrenden [[Karlheinz Klimt]] erschienene 66. Teil des von Dahl begründeten Werkes &amp;#039;&amp;#039;Die Tierwelt Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Thysanoptera]], [[Fransenflügler]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 2005 erschien eine Vielzahl von Beiträgen u.&amp;amp;nbsp;a. zu taxonomischen und zoogeografischen Fragestellungen sowie zu fossilen Thysanopterenfunden. So beschrieb er 20 fossile Thysanopterenarten des Bitterfelder Raumes. Viele seiner Arbeiten werden im Londoner &amp;#039;&amp;#039;[[Zoological Record]]&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1983 und 1985 wurden zwei neu entdeckte Arten aus dem Raum [[Bitterfeld]] und aus der [[Mongolei]] nach ihm benannt: Haplothrips schliephakei und Thrips schliephakei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Biologie der Thysanopteren der Luzerne.&amp;#039;&amp;#039; Betr. Entomol. 11, [[Berlin]] 1961: S. 576–593&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die Variabilität an den Männchen des Genus Thrips L. (Thys.).&amp;#039;&amp;#039; Dtsch. entomol. Z. 11, [[Berlin]] 1964: S. 215–317&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Thysanopterenfauna des Harzgebietes.&amp;#039;&amp;#039; [[Hercynia]] 2, [[Leipzig]] 1965: S. 145–162&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Revision der europäischen Genera der Subtribus Thripina (Thysanoptera).&amp;#039;&amp;#039; Habil.schr. [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] [[Halle (Saale)]] 1970&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur phylogenetischen Systematik bei Thysanopteren.&amp;#039;&amp;#039; Beitr.Entomol. 25, [[Berlin]] 1975: S. 5–13&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zum Vorkommen der Thysanopteren am Asowschen Meer.&amp;#039;&amp;#039; Wiss. Hefte Pädag. Hochschule Köthen 1978: S. 109–111&lt;br /&gt;
* [u. [[Karlheinz Klimt|K. Klimt]]] &amp;#039;&amp;#039;Thysanoptera, Fransenflügler.&amp;#039;&amp;#039; in: DAHL, Die Tierwelt Deutschlands 66. Teil. G.Fischer Verlag, [[Jena]] 1979&lt;br /&gt;
* [u. F. Koch] &amp;#039;&amp;#039;Zur Thysanopterenfauna des Erzgebirges.&amp;#039;&amp;#039; Acta Mus. Reginachradecensis Ser. A Suppl. 1980: S. 105–108&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zum Vorkommen der Thysanopteren auf Getreide&amp;#039;&amp;#039; in: [[Schaderreger]] in der industriemäßigen Getreideproduktion, Kongress- und Tagungsbericht der Martin-Luther-Universität 37, Halle 1982: S. 218–226&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thysanoptera aus der Mongolischen Volksrepublik – Ergebnisse der Mong.-Dtsch. Biol. Expedition 1962,&amp;#039;&amp;#039; Mitt. Zool. Mus. 61, [[Berlin]] 1985: S. 55–61&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Taxonomisch-zoogeografischer Vergleich westpaläarktischer (mitteleuropäischer) und ostpaläarktischer (mongolischer) Thysanopteren.&amp;#039;&amp;#039; Wiss. Beiträge. Univ. Halle-Wittenberg 6, Halle 1989: S. 59–61&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Erweiterung faunistischer Kenntnisse von Thysanopteren oder Thripsen im Schweizer Jura.&amp;#039;&amp;#039;	Mitt. Entomol. Gesellschaft 40, [[Basel]] 1990: S. 8–9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Kenntnis fossiler Fransenflügler aus dem Bernstein des Tertiär des Bitterfelder Raumes&amp;#039;&amp;#039; Entomol. Nachr. Ber. 41, [[Dresden]] 1997: S. 66–67&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thysanoptera, Fransenflügler.&amp;#039;&amp;#039; in: STRESEMANN, Exkursionsfauna von Deutschland, Bd. 2, [[Wirbellose]]: [[Insekten]] – Spektrum Akademischer Verlag, [[Stuttgart]] 2000: S. 155–159&lt;br /&gt;
* 2001	&amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Thysanoptera Deutschlands&amp;#039;&amp;#039; in: [[Bernhard Klausnitzer|B. Klausnitzer]] (Hrsg.), [[Entomofauna]] Germanica 5. – Entomologische Nachrichten und Berichte, Beiheft 6, [[Dresden]] 2001: S. 91–106&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fossile Thysanoptera aus dem Baltischen Bernstein.&amp;#039;&amp;#039; Mitt. Geol.-Paläont. Inst. Univ. [[Hamburg]], Heft 87, Hamburg 2003: S. 171–182&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weitere fossile Fransenflügler der Sammlung HOFFEINS&amp;#039;&amp;#039; Annals of the Upper Silesian Museum (Entomology) 13, [[Bytom]] 2005: S. 61–69&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wehrstedter Persönlichkeiten aus vier Jahrhunderten. in: Wehrstedter Heimatschriften, Bd. 13, Buchvertrieb Elfi Legel, [[Helmstedt]] 1994&lt;br /&gt;
* Erinnerungen an Wehrstedt. in: Wehrstedter Heimatschriften, Bd. 20, Buchvertrieb Elfi Legel, [[Helmstedt]] 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1209145782|LCCN=no94028225|VIAF=66961470}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schliephake, Gert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entomologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Köthen (Anhalt))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Halberstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schliephake, Gert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zoologe und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wehrstedt (Halberstadt)|Wehrstedt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Mai 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köthen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Universitätsarchiv Gießen2</name></author>
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