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	<title>Gert Otto - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PerfektesChaos: tk k</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tk k&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gert Otto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Januar]] [[1927]] in [[Berlin]]; † [[13. März]] [[2005]] in [[Mainz]]) war ein [[Evangelische Theologie|evangelischer Theologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gert Otto wurde sechzehnjährig zum Kriegsdienst verpflichtet. Nach polnischer und sowjetischer Kriegsgefangenschaft kehrte er erst 1946 zurück und studierte nach dem Abitur 1947 [[Evangelische Theologie]], [[Pädagogik]] und [[Germanistik]]. Nach der Promotion an der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] 1952 wurde Otto zuerst Lehrer auf [[Spiekeroog]] und anschließend Referent im [[Religionspädagogisches Institut Loccum|Katechetischen Amt der Hannoverschen Landeskirche]] in [[Loccum]]. 1958 wurde er Dozent an der [[Universität Hamburg]], wo er sich 1960 [[Habilitation|habilitierte]] (zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Schule – Religionsunterricht – Kirche&amp;#039;&amp;#039;). 1963 wurde er auf einen [[Lehrstuhl]] für [[Praktische Theologie]] an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz|Universität Mainz]] berufen, den er bis zur [[Emeritierung]] 1992 innehatte. Zudem amtierte er von 1976 bis 1988 als [[Universitätsprediger]]. Von 1968 bis 1982 vertrat Otto seine Fakultät in der Synode der [[Evangelische Kirche in Hessen und Nassau|Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwerpunkte seines akademischen Wirkens und seiner Publikationen lagen in den Bereichen [[Homiletik]] (Predigtlehre) und [[Religionspädagogik]]. In beiden Fällen schlug er neue Wege gegenüber einer von der [[Dialektische Theologie|Dialektischen Theologie]] dominierten Position ein, die bislang in den evangelischen Kirchen Deutschlands herrschend gewesen war. Den [[Religionsunterricht]] wollte er nicht mehr in der Tradition der vor allem von [[Martin Rang]] und [[Helmuth Kittel]] vertretenen &amp;#039;&amp;#039;Evangelischen Unterweisung&amp;#039;&amp;#039; als „Kirche in der Schule“ verstehen, sondern vom Kontext der Schule her bestimmen. Die Aufgabe der Predigt sah er nicht primär in der Verkündigung, sondern in der Kommunikation, wodurch die Rolle der [[Rhetorik]] als Hilfswissenschaft der Homiletik wieder stark betont wurde. Beide Ansätze, die auch zum Programm der von Otto 1966 gegründeten und über Jahrzehnte redigierten Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Theologia Practica&amp;#039;&amp;#039; (seit 1994 [[Praktische Theologie (Zeitschrift)|&amp;#039;&amp;#039;Praktische Theologie. Zeitschrift für Praxis in Kirche, Gesellschaft und Kultur&amp;#039;&amp;#039;]]) gehörten, verband er mit seiner Bestimmung der Praktischen Theologie als „kritische Theorie religiös vermittelter Praxis in der Gesellschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;Gert Otto: &amp;#039;&amp;#039;Praktische Theologie als Kritische Theorie religiös vermittelter Praxis in der Gesellschaft. Thesen zum Verständnis einer Formel.&amp;#039;&amp;#039; In: Theologia Practica 9 (1974), S. 105–115.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die durch ihn eingeleitete „empirische Wende“ in der Praktischen Theologie hat sich bald weitgehend durchgesetzt. Dazu trugen auch seine unmittelbaren Schüler bei, zu denen [[Henning Luther]], [[Hans-Joachim Dörger]], [[Jürgen Lott]], [[Albrecht Grözinger]] und [[Ursula Baltz-Otto]] (mit der er ab 1984&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heiratsurkunde&amp;#039;&amp;#039;. Kopie des Dokuments liegt beim [[WP:Support]] vor und kann von Berechtigten eingesehen werden. [[Ticket:13642979]]&amp;lt;/ref&amp;gt; verheiratet war) gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ottos Zwillingsbruder war der Kunstpädagoge [[Gunter Otto (Pädagoge)|Gunter Otto]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gert Otto, Gunter Otto: &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen zu G. von G.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Albrecht Grözinger]], [[Henning Luther]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Religion und Biographie. Perspektiven zur gelebten Religion&amp;#039;&amp;#039; [Festgabe für Gert Otto]. Kaiser, München 1987, S. 13–29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Praktisch-theologisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Furche, Hamburg 1970, ISBN 3-7730-0255-6, darin Art.: Vorwort, Zur gegenwärtigen Diskussion in der Praktischen Theologie, Kindergottesdienst, Konfirmation und Konfirmandenunterricht, Religionsunterricht.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Predigt als Rede. Über die Wechselwirkungen von Homiletik und Rhetorik&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart u.&amp;amp;nbsp;a. 1976, ISBN 3-17-002985-1 (= &amp;#039;&amp;#039;Urban-Taschenbücher. T-Reihe&amp;#039;&amp;#039;, Band 628).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von geistlicher Rede. 7 rhetorische Profile&amp;#039;&amp;#039;. Gütersloher Verlagshaus Mohn, Gütersloh 1979, ISBN 3-579-03764-1 (= &amp;#039;&amp;#039;Gütersloher Taschenbücher Siebenstern&amp;#039;&amp;#039;, Band 343).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rhetorisch predigen. Wahrheit als Mitteilung: Beispiele für die Predigtpraxis.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloher Verlagshaus Mohn, Gütersloh, 1981, ISBN 3-579-02710-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie entsteht eine Predigt? Ein Kapitel praktischer Rhetorik.&amp;#039;&amp;#039; Kaiser, München 1982, ISBN 3-459-01426-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Praktische Theologie.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Kaiser, München 1986–1988;&lt;br /&gt;
*# Band: &amp;#039;&amp;#039;Grundlegung der praktischen Theologie.&amp;#039;&amp;#039; 1986, ISBN 3-459-01661-2;&lt;br /&gt;
*# Band: &amp;#039;&amp;#039;Handlungsfelder der praktischen Theologie.&amp;#039;&amp;#039; 1988, ISBN 3-459-01756-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wer könnte atmen ohne Hoffnung. Predigten.&amp;#039;&amp;#039; CMZ-Verlag, Rheinbach 1996, ISBN 3-87062-501-5.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber: &amp;#039;&amp;#039;Was heisst Gemeinde – morgen?&amp;#039;&amp;#039; Kaiser, Gütersloh, Kaiser 1996 (= &amp;#039;&amp;#039;Praktische Theologie&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 31, Heft 1; {{ISSN|0938-5320}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spurensuche. Darstellung und Interpretation von Lebensgeschichten. Dreizehn Essays.&amp;#039;&amp;#039; CMZ-Verlag, Rheinbach 1997, ISBN 3-87062-505-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alltag – Identität – Religion. In Briefen und Tagebüchern&amp;#039;&amp;#039;. Spenner, Waltrop 1997, ISBN 3-927718-93-9 (= &amp;#039;&amp;#039;Wechsel-Wirkungen&amp;#039;&amp;#039;, Band 23/24).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rhetorische Predigtlehre. Ein Grundriss.&amp;#039;&amp;#039; Mainz u.&amp;amp;nbsp;a. 1999, ISBN 3-7867-2200-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was ist, ist nicht alles. In Träumen die Welt aneignen.&amp;#039;&amp;#039; Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 2001, ISBN 3-7867-2331-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Wo ist das Kind, das ich gewesen?“ Lebensgeschichten fordern uns heraus&amp;#039;&amp;#039;. Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 2003, ISBN 3-7867-2452-0 (= &amp;#039;&amp;#039;Theologie und Literatur&amp;#039;&amp;#039;, Band 16).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tod und Trauer brauchen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Ursula Baltz-Otto. Radius, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-87173-505-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Grözinger]], [[Henning Luther]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Religion und Biographie. Perspektiven zur gelebten Religion&amp;#039;&amp;#039; [Festgabe für Gert Otto]. Kaiser, München 1987.&lt;br /&gt;
* Albrecht Grözinger, [[Jürgen Lott]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gelebte Religion. Im Brennpunkt praktisch-theologischen Denkens und Handelns. Festschrift für Gert Otto zum 70. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; CMZ-Verlag, Rheinbach 1997.&lt;br /&gt;
* [[Christian Grethlein]]: &amp;#039;&amp;#039;Kritische Theorie religiöser Praxis: Gert Otto.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders., [[Michael Meyer-Blanck]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Praktischen Theologie. Dargestellt anhand ihrer Klassiker.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2000, S. 433–469.&lt;br /&gt;
* Jürgen Lott: &amp;#039;&amp;#039;Religionsunterricht als „hermeneutische Aufgabe“. Gert Otto und die Debatte über Religion in der Schule.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Brücke&amp;#039;&amp;#039;, 2007; [http://www.die-bruecke.uni-bremen.de/artikel/gert-otto-1.htm die-bruecke.uni-bremen.de]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedenken an Gert Otto&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Albrecht Grözinger. Kaiser, Gütersloh 2007 (= &amp;#039;&amp;#039;Praktische Theologie&amp;#039;&amp;#039;. Zeitschrift für Praxis in Kirche, Gesellschaft und Kultur, Jg. 42).&lt;br /&gt;
* {{BBKL|band=32|spalten=1042-1054|autor=Albrecht Grözinger|artikel=Otto, Gert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11718859X}}&lt;br /&gt;
* [http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/personen/register/eintrag/gert-otto.html Gert Otto.] In: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz 1946–1973&amp;#039;&amp;#039;; ub.uni-mainz.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11718859X|LCCN=n86120568|NDL=00451920|VIAF=107082167}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Otto, Gert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Praktischer Theologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionspädagoge (Christentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener von Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Otto, Gert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Januar 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mainz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PerfektesChaos</name></author>
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