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	<title>Gerstungen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerstungen&amp;diff=265575&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-11603-22: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-02-21T09:11:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Gerstungen COA.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/57/45/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/03/35/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Gerstungen in WAK.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Wartburgkreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 205&lt;br /&gt;
|PLZ               = 99834&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036922, 03691 (Clausberg), 036925 (Oberellen, Marksuhl, Burkhardtroda, Eckardtshausen, Förtha, Wolfsburg-Unkeroda), 036927 (Lauchröden, Unterellen)&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16063097&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GTE&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 11 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Wilhelmstr. 53&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gerstungen.de/ www.gerstungen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Daniel Steffan&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerstungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] und ein [[Dorf]] im [[Wartburgkreis]] im [[Freistaat (Republik)#Heutige Situation|Freistaat]] [[Thüringen]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt im Westen des Freistaates Thüringen unmittelbar an der Grenze zu [[Hessen]]. Nachbargemeinden im Wartburgkreis sind die Stadt [[Eisenach]] im Norden, [[Wutha-Farnroda]] und [[Ruhla]] im Osten, [[Bad Salzungen]] im Südosten und Süden und [[Werra-Suhl-Tal]] im Südwesten sowie [[Wildeck]] im [[Landkreis Hersfeld-Rotenburg]] im Westen und [[Herleshausen]] im [[Werra-Meißner-Kreis]] im Nordwesten.[[Datei:Gerstungen naturräumlich.png|mini|301x301px|Naturräume Gerstungens]]&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet erstreckt sich nach dem [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]] mit dem [[Großer Armsberg|Großen Armsberg]] (459,7&amp;amp;nbsp;m ü. NN) vom Solzrottenwald (357.21) westlich der Werra ([[Richelsdorfer Gebirge]]) bis in den [[Thüringer Wald#Nordwestlicher Thüringer Wald|Nordwestlichen Thüringer Wald]] (391.0) mit dem [[Hirschstein (Marksuhl)|Hirschstein]] (463,3&amp;amp;nbsp;m ü. NN) am [[Rennsteig]]. Im Kern erstreckt sich das Gemeindegebiet über das nördliche Berkaer Becken (359.12), das südliche [[Werra|Neustädt-Hörscheler Werratal]] (359.13), die [[Suhl (Werra)|Suhl]]-Talung (359.3) um [[Marksuhl]] und das gesamte [[Oberellener Hügelland]] (359.4), das von der [[Elte (Fluss)|Elte]] durchflossen wird. Nach der weniger kleinteiligen Gliederung der [[Die Naturräume Thüringens|Naturräume Thüringens]] liegt das Gemeindegebiet im Wesentlichen in Bad Salzunger Buntsandsteinland (2.7) mit der Werraaue-Gerstungen (6.6) sowie im Nordwestlichen Thüringer Wald (1.3.1) und seinem Zechsteingürtel (7.4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerstungen Ortsteile.svg|mini|300px|Gemeindegliederung]]&lt;br /&gt;
(Einwohnerzahlen mit Stichtag 31. Dezember 2021)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gerstungen.de/de/einwohnerzahlen/entwicklung-der-einwohnerzahlen-ab-31122019.html |titel=Entwicklung der Einwohnerzahlen ab 2018 |sprache=de |abruf=2022-08-15 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241010051323/https://www.gerstungen.de/de/einwohnerzahlen/entwicklung-der-einwohnerzahlen-ab-31122019.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerstungen (3.142) mit [[Untersuhl]] und [[Lutzberg]]&lt;br /&gt;
* [[Marksuhl]] mit [[Baueshof]], [[Mölmeshof]], [[Josthof]] und [[Meileshof]] (1.177)&lt;br /&gt;
* [[Lauchröden]] (907)&lt;br /&gt;
* [[Oberellen]] (810) mit [[Clausberg (Gerstungen)|Clausberg]], [[Frommeshof]] und [[Hütschhof]]&lt;br /&gt;
* [[Förtha]] mit [[Epichnellen]] (716)&lt;br /&gt;
* [[Wolfsburg-Unkeroda]] (708)&lt;br /&gt;
* [[Eckardtshausen]] mit [[Wilhelmsthal (Gerstungen)|Wilhelmsthal]] (497)&lt;br /&gt;
* [[Unterellen]] (487)&lt;br /&gt;
* [[Burkhardtroda]] (268)&lt;br /&gt;
* [[Neustädt (Gerstungen)|Neustädt]] (247)&lt;br /&gt;
* [[Sallmannshausen]] (102)&lt;br /&gt;
* [[Lindigshof (Gerstungen)|Lindigshof]] (80)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK GERSTUNGEN BRUNNEN.jpg|mini|Marktplatz Gerstungen mit Storchenbrunnen]]&lt;br /&gt;
Für die Frühgeschichte liegen keine schriftlichen Nachweise vor. Die Endung &amp;#039;&amp;#039;-ungen&amp;#039;&amp;#039; deutet, wie die ähnliche Endung &amp;#039;&amp;#039;-ingen&amp;#039;&amp;#039;, auf eine germanische Gründung hin, doch lässt sich diese nicht sicher nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Eine im [[Codex Eberhardi]], welcher aus dem 12. Jahrhundert stammt, erwähnte Schenkung Gerstungens an das 744 gegründete [[Kloster Fulda]] durch den fränkischen Hausmeier [[Karlmann (Hausmeier)|Karlmann]] gilt als erste urkundliche Erwähnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[römisch-deutscher König|römisch-deutsche]] König und spätere Kaiser [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich IV.]] war während des [[Sachsenkrieg (Heinrich IV.)|Sachsenkrieges]] mehrmals in Gerstungen. 1074 fanden hier die Verhandlungen zwischen dem aufständischen sächsischen und thüringischen Adel und dem König statt. Schließlich wurde der [[Frieden von Gerstungen]] geschlossen. Der König musste der Zerstörung seiner Burgen in Nordthüringen und im Harz zustimmen. 1174 wurden die Herren von Gerstungen erstmals erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Burg war dreiseitig von Wassergräben geschützt. Mit ihr sicherte man zu dieser Zeit den Werraübergang, eine an der „[[Kurze und lange Hessen|Kurzen Hessen]]“ gelegene [[Furt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Bienert: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Wartberg Verlag, 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 324.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und mittelalterliche Wohnplätze.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag, 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 108–109.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte des 14. Jahrhunderts wurde vom [[Bistum Fulda]] das [[Amt Gerstungen]] geschaffen, welches ab 1402 pfandweise, letztlich jedoch dauerhaft an die Landgrafen von Thüringen und in deren Folge an das Herzogtum [[Sachsen-Eisenach]] ging. Zu ihm gehörten die heutigen Ortsteile Gerstungen, Untersuhl und Neustädt. Die Orte Lauchröden, Sallmannshausen und Unterellen gehörten zum Herrschaftsbereich der benachbarten [[Brandenburg (Lauchröden)|Brandenburg]], sie wurden daher als zum &amp;#039;&amp;#039;brandenburgische Gerichte&amp;#039;&amp;#039; zugehörig genannt. Administrativ gehörten die drei Orte wohl zum [[Haus Wettin|wettinischen]] [[Amt Wartburg]] (Sachsen-Eisenach). Der Ort Oberellen bildete mit mehreren Höfen eine Exklave des [[Herzogtum Sachsen-Meiningen|Herzogtums Sachsen-Meiningen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Infolge eines Brandes musste die [[Katharinenkirche (Gerstungen)|Katharinenkirche]] 1588 erneuert werden, ihr Vorgängerbau an derselben Stelle diente auch als Burgkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1741 Gerstungen an Herzog Ernst August I. von [[Sachsen-Weimar-Eisenach]] kam, standen nur noch Vorwerksgebäude der Burg. Die Wasserburg war verfallen. Der neue Landesherr erwarb noch den &amp;#039;&amp;#039;Knobelsdorfchen Garten&amp;#039;&amp;#039; und vereinigte ihn mit dem [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] zum [[Kammergut]]. Der [[Marstall]] wurde vergrößert und der Schlossbau geplant. Die Grundmauern der mittelalterlichen Wasserburg dienten dem Aufbau des Schlosses im 17. und 18. Jahrhundert, das später Sitz des Amtes Gerstungen war und heute Heimatmuseum ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Heiko Laß: &amp;#039;&amp;#039;Jagd- und Lustschlösser des 17. und 18. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; Michael Imhof Verlag 2006, ISBN 3-86568-092-5, S. 318–319.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten 550 [[sowjetische Kriegsgefangene]] eim Bau der [[Weihetalbrücke|Autobahnbrücke über das Weihetal]] [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] verrichten. Weitere 90 Arbeitskräfte waren bei kleineren Firmen und in der Landwirtschaft eingesetzt, 53 Kriegsgefangene wurden nach [[Oberellen]] zugewiesen. An 107 Todesopfer der Zwangsarbeit erinnert seit 1977 ein Mahnmal auf dem Friedhof von [[Untersuhl]].&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Akademische Schriften (VAS), Frankfurt am Main Erfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 323.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Juli 1944 erfolgte ein US-amerikanischer [[Luftangriff]] mit 226 Sprengbomben auf den Bahnhof von Gerstungen und seine Umgebung. Unter der Einwohnerschaft gab es elf Tote und mehrere Verletzte. Am Bahnhofsgebäude und an den Gleisanlagen entstand erheblicher Schaden. Unter anderem wurde das Fünffamilien-Beamtenhaus am Schwarzen Weg zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Werratal-Museum Gerstungen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;II. Weltkrieg im Werratal.&amp;#039;&amp;#039;Gerstungen 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. September 1944 stürzte bei [[Neustädt (Gerstungen)|Neustädt]] beim Versuch einer Notlandung ein amerikanischer Bomber vom Typ [[Boeing B-17|B-17]] „Flying Fortress“ ab. Acht Besatzungsmitglieder kamen bei der Explosion ums Leben, einer konnte sich retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. September 1944 lag das Zentrum der „Luftschlacht von Thüringen“ zwischen den Gemeinden Gerstungen, Herleshausen, Lauchröden und Richelsdorf. Dabei wurden insgesamt 30 viermotorige US-Bomber vom Typ [[Consolidated B-24|B-24 „Liberator“]] abgeschossen, viele stürzten in der Region ab. Auch 29 deutsche Jagdflugzeuge gingen verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[United States Army|US-Armee]] besetzte Gerstungen nach Artilleriebeschuss und Tieffliegerangriffen ohne Widerstand am 1. April 1945. Die meisten Einwohner waren in den Wald oder die übrige Umgebung geflüchtet. Aus dem „Forst“ beschoss eine deutsche Flak-Einheit die Amerikaner beim Übergang über die teilweise gesprengte Werra-Brücke. Acht der bei dem Kampf gefallenen Wehrmachtsoldaten wurden auf dem Gerstunger Friedhof beigesetzt. Die Gräber wurden zur DDR-Zeit in den 1970er Jahren eingeebnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Lämmerhirt: &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die Werralinie.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza. 2. Auflage 2005, ISBN 3-937135-64-2. S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Juli 1945 wurde Gerstungen, wie ganz Thüringen, von den Amerikanern an die [[Rote Armee]] übergeben. Damit wurde es Teil der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]] und 1949 der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Ab 1961 lag Gerstungen im 5-Kilometer-[[Sperrgebiet]] an der Zonengrenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Gerstungen]] war von 1963 bis 1990 der drittgrößte [[Innerdeutsche Grenze|Grenzbahnhof]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Er wurde ab 1961 vom Rangier- zum Kontrollbahnhof ausgebaut, einschließlich von Gleissperren. Im September 1961 hatte das [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Zentralkomitee|ZK der SED]] die Anweisung zum Bau der [[Bahnstrecke Förtha–Gerstungen|&amp;#039;&amp;#039;Reichsbahn-Ausweichstrecke&amp;#039;&amp;#039; Gerstungen–Förtha]] (13&amp;amp;nbsp;km) erteilt, damit nicht mehr der [[Thüringer Zipfel]] mit Fluchtmöglichkeit für DDR-Bürger durchfahren werden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Schneberger: &amp;#039;&amp;#039;Am Bahnknoten [[Bebra]] keimte fünfmal jeden Tag Hoffnung. Zugverkehr im „Kalten Krieg“. In Gerstungen wird Rangierbahnhof zu Kontrollzwecken umgebaut.&amp;#039;&amp;#039; Thüringische Landeszeitung, 13. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Untersuhl wurde am 1. Januar 1960 eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler-Poeschel&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Bundesamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.&amp;lt;!-- Seite ??? --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Neustädt und Sallmannshausen folgten am 8.&amp;amp;nbsp;März 1994.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler-Poeschel&amp;quot; /&amp;gt; Am 16.&amp;amp;nbsp;März 2004 wurden die ehemals selbständigen Orte Lauchröden, Oberellen und Unterellen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2004.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6.&amp;amp;nbsp;Juli 2018 wurden die Gemeinden Marksuhl und Wolfsburg-Unkeroda eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok/dokument/67667/gesetz_und_verordnungsblatt_nr_07_2018.pdf |titel=Gesetz- und Verordnungsblatt für den Freistaat Thüringen vom 5.&amp;amp;nbsp;Juli 2018 |format=PDF |abruf=2018-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Fusion mit den Gemeinden Marksuhl und Wolfsburg-Unkeroda ist Gerstungen die flächengrößte und mit rund 9000 Einwohnern [[Liste der größten Gemeinden in Thüringen nach Einwohnerzahl|einwohnerreichste Gemeinde]] Thüringens ohne Stadtrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl: &amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle: ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik – Werte vom 31. Dezember&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 1994: 4.019&lt;br /&gt;
* 1995: 4.042&lt;br /&gt;
* 1996: 4.057&lt;br /&gt;
* 1997: 4.054&lt;br /&gt;
* 1998: 3.957&lt;br /&gt;
* 1999: 3.910&lt;br /&gt;
* 2000: 3.911&lt;br /&gt;
* 2001: 3.885&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2002: 3.859&lt;br /&gt;
* 2003: 3.863&lt;br /&gt;
* 2004: 6.344&lt;br /&gt;
* 2005: 6.324&lt;br /&gt;
* 2006: 6.290&lt;br /&gt;
* 2007: 6.194&lt;br /&gt;
* 2008: 6.114&lt;br /&gt;
* 2009: 6.077&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2010: 6.033&lt;br /&gt;
* 2011: 6.003&lt;br /&gt;
* 2012: 5.872&lt;br /&gt;
* 2013: 5.829&lt;br /&gt;
* 2014: 5.856&lt;br /&gt;
* 2015: 5.896&lt;br /&gt;
* 2016: 5.815&lt;br /&gt;
* 2017: 5.763&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* 2018: 9.165{{FN|2}}&lt;br /&gt;
* 2019: 9.100&lt;br /&gt;
* 2020: 9.034&lt;br /&gt;
* 2021: 9.026&lt;br /&gt;
* 2022: 9.054&lt;br /&gt;
* 2023: 8.956&lt;br /&gt;
* 2024: 8.884&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|2|nach Eingemeindung von Marksuhl und Wolfsburg-Unkeroda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerstungen23 Bild06.JPG|mini|Das Rathaus in Gerstungen]]&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Gerstungen setzt sich nach den [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024]] aus 20 Ratsmitgliedern zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]: 8 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Wählergemeinschaft]] Bürger für die Gemeinde: 5 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Liste für alternative Demokratie]]: 1 Sitz&lt;br /&gt;
* Wählergemeinschaft Bürger für Vernunft: 1 Sitz&lt;br /&gt;
* Wählergemeinschaft Pro 12: 5 Sitze&lt;br /&gt;
(Stand: [[Kommunalwahlen in Thüringen 2024|Kommunalwahl am 26. Mai 2024]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2024&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;auswertung=1&amp;amp;wknr=063&amp;amp;gemnr=63097&amp;amp;terrKrs=&amp;amp;gemteil=000&amp;amp;buchstabe=&amp;amp;Langname=x&amp;amp;wahlvorschlag=&amp;amp;sort=&amp;amp;druck=&amp;amp;XLS=&amp;amp;anzahlH=-1&amp;amp;Nicht_existierende=&amp;amp;x_vollbildDatenteil=&amp;amp;optik=&amp;amp;aktual=&amp;amp;ShowLand=&amp;amp;ShowWK=&amp;amp;ShowPart= |titel=Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse |hrsg=Der Landeswahlleiter |abruf=2024-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingemeindung der Gemeinden Marksuhl und Wolfsburg-Unkeroda im Juli 2018 wurde ein Übergangsgemeinderat gebildet, dem 32 Mandatsträger angehörten. Dieser bestand bis zur [[Kommunalwahlen in Thüringen 2019|Gemeinderatswahl 2019]].&amp;lt;ref&amp;gt;Katja Schmidtberger: [https://www.thueringer-allgemeine.de/politik/article224517515/Groesste-Flaechengemeinde-im-Kreis-steht-vor-vielen-Aufgaben.html größte Flächengemeinde im Kreis steht vor großen Aufgaben], [[Thüringer Allgemeine]]/Eisenacher Allgemeine vom 18. August 2018, online aufgerufen am 23. August 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bei der Bürgermeisterwahl am 10. April 2022 konnte sich weder die Amtsinhaberin Sylvia Hartung (SPD/FW, 40,4 %) noch die beiden Herausforderer Denny Schmidt (FDP, 20,2 %) und Tim Rommert (Bürger für die Gemeinde, 39,4 %) durchsetzen. In der Stichwahl setzte sich Tim Rommert mit 54,5 % zu 45,5 % gegen Sylvia Hartung durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thüringer Landesamt für Statistik |url=https://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=0000&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=063&amp;amp;gemnr=63097&amp;amp;w_datum=10.04.2022&amp;amp;zurueckSeite=1 |titel=Wahlen in Thüringen |werk=www.wahlen.thueringen.de |abruf=2022-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Oktober 2023 gab Rommert seinen Rücktritt zum Ende des Jahres öffentlich bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/eisenach/article239901487/Gerstungens-Buergermeister-tritt-zurueck.html &amp;quot;Gerstungens Bürgermeister Tim Rommert tritt zurück&amp;quot;, Thüringer Allgemeine vom 30. Oktober 2023]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Neuwahl am 25. Februar 2024 wurde Daniel Steffan (CDU) mit 70,4 Prozent der Stimmen zum Gerstunger Bürgermeister gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/west-thueringen/wartburgkreis/buergermeister-wahl-gerstungen-rommert-steffan-griebel-cdu-100.html |titel=Daniel Steffan gewinnt Bürgermeisterwahl in Gerstungen |werk=mdr.de |sprache=de |abruf=2024-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Wappenbild = Wappen Gerstungen.png&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = Gemeindewappen von Gerstungen&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = Auf grünem Grund einen silbernen Storch mit roten Beinen und rotem Schnabel in einem goldenen Nest im Schildfuß stehend, im Schnabel eine goldene, abwärtshängende Ähre haltend, links oben begleitet von einem silbernen schrägrechten, zweimal geteilten Wellenbalken, im Eck darüber ein sechsstrahliger goldener Stern.&lt;br /&gt;
 |Quelle = https://www.gerstungen.de/de/wappen/das-gemeindewappen.html&lt;br /&gt;
 |ref = Wappen&lt;br /&gt;
 |Quelle_2 = Hartmut Ulle: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Wappenbuch&amp;#039;&amp;#039;; Arbeitsgemeinschaft Genealogie e.&amp;amp;nbsp;V. (Herausgeber)&lt;br /&gt;
 |ref_2 = Wappenbuch&lt;br /&gt;
 |Begründung = Das teilweise redende Bild ist seit dem 18. Jahrhundert in den Siegeln der Gemeinde zu finden. Das Gerstunger Wappentier – der Storch – nistet von alters her in Gerstungen auf dem Schloss. Außerdem symbolisiert er die typische Pflanzen-Tier-Gemeinschaft (Flussniederung mit Lachen). Der Halm im Schnabel des Vogels ist Gerste, diese ist im Ortsnamen enthalten und wird, seitdem hier Ackerbau betrieben wird, angebaut. Stroh steht für das Storchennest auf dem Schloss; der grüne Grund symbolisiert die Werraniederung und das Wellenband die Werra&amp;amp;nbsp;– das Wellenband soll die Ortsteile Neustädt und Sallmannshausen vertreten. Im Jahr 2004 wurde dem bisherigen Wappen der Gemeinde Gerstungen ein sechsstrahliger Stern hinzuzufügt, der die sechs Ortsteile symbolisieren soll.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge der Gemeinde Gerstungen ist weiß mit grünen Flanken und trägt das Gemeindewappen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot;&amp;gt;[https://www.gerstungen.de/datei/anzeigen/id/3777,1085/hauptsatzung2019neugerstungen.pdf § 2 der Hauptsatzung der Gemeinde Gerstungen] (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel trägt die Umschrift im oberen Halbbogen „WARTBURGKREIS“, im unteren Halbbogen „Gemeinde Gerstungen“ und zeigt das Gemeindewappen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
* [[Breitenau am Hochlantsch]] ([[Steiermark]] in [[Österreich]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK UELLEN GEWERBEGEB.jpg|mini|Gewerbegebiet Unterellen]]&lt;br /&gt;
=== Gewerbegebiete ===&lt;br /&gt;
In Gerstungen gibt es Betriebe der Metall verarbeitenden Industrie, der Herstellung von Baustoffen und Kunststofferzeugnissen, der Holzverarbeitung, elektrotechnische Teilefertigung und Dienstleistungsbetriebe. Die [[ae group|ae group ag]], ein Zulieferer für die Automobilindustrie, hat ihre Firmenzentrale in Gerstungen. Im Kernort Gerstungen, als wichtigstem Gewerbestandort, gibt es fünf Gewerbegebiete und ein Industriegebiet. Ein sechstes Gewerbegebiet ist in Planung. Das größte Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;Oberhalb der Bahn&amp;#039;&amp;#039; mit einer Gesamtfläche von etwa 24&amp;amp;nbsp;Hektar liegt am nordwestlichen Ortsrand von Gerstungen, das Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;Auf der Höhe&amp;#039;&amp;#039; mit einer Gesamtfläche von 11,2&amp;amp;nbsp;Hektar befindet sich am westlichen Ortsrand von Untersuhl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gerstungen.de/statisch/wohnen.shtml |text=Archivierte Kopie |wayback=20130130023633 |archiv-bot=2022-11-07 16:02:30 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Unterellen befindet sich das Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;Auf der Aue&amp;#039;&amp;#039; sowie ein größerer landwirtschaftlicher Betrieb. Im 20,48 Hektar großen Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;Im Meilesfelde&amp;#039;&amp;#039; am östlichen Ortsrand von Marksuhl haben sich international agierende Unternehmen des Maschinenbaus und der Metallverarbeitung angesiedelt. Zu diesen zählen die [[Hirschvogel Automotive Group]] mit zwei Werken zur Aluminiumumformung (&amp;#039;&amp;#039;Hirschvogel Eisenach&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hirschvogel Aluminium&amp;#039;&amp;#039;) und der Maschinenbauer MackSmaTec GmbH, der zur [[Mack Holding]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bahnhof Gerstungen|Bahnhof Förtha (Kr Eisenach)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK GERSTUNGEN02.jpg|mini|Empfangsgebäude des [[Bahnhof Gerstungen|Bahnhofs Gerstungen]]]]&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der Gemeinde Gerstungen liegen drei Bahnstationen: [[Bahnhof Gerstungen|Gerstungen]], [[Bahnhof Marksuhl|Marksuhl]] und [[Bahnhof Förtha (Kr Eisenach)|Förtha (Kr Eisenach)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Gerstungen]] war früher [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutscher Grenzbahnhof]] an der [[Bahnstrecke Halle–Bebra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis der Grenzbahnhof 1990 seine Funktion verlor, verfügte dieser über mehr als 25 Gleise, mehrere überdachte Bahnsteige sowie ein [[Bahnbetriebswerk]] mit drei Lokschuppen und Wasserturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Dezember 2006 befährt die [[Cantus Verkehrsgesellschaft]] die Regionallinie RB 6 ([[Bahnhof Eisenach|Eisenach]]–Gerstungen–[[Bahnhof Bebra|Bebra]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ortsteilen Förtha und Marksuhl befinden sich Bahnhöfe an der Strecke [[Bahnstrecke Eisenach–Lichtenfels]]. Der Regionalverkehr zu diesen Stationen wird von der Süd-Thüringen-Bahn bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Gerstungen liegt an der [[Bundesautobahn 4]] ([[Kirchheim (Hessen)|Kirchheim]]–[[Dresden]]) mit einer nach dem Ort benannten [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]]. Wegen der innerdeutschen Grenze und der infolge der Grenzziehung unvollendeten Talbrücken bei [[Wommen]] und Untersuhl konnte der Verkehr in dem als [[Thüringer Zipfel]] bezeichneten Abschnitt erst Anfang der 1990er Jahre aufgenommen werden. Zuvor wurde auf hessischer Seite die [[Bundesstraße 400|B&amp;amp;nbsp;400]] als Umfahrung genutzt. Das Gemeindegebiet wird bei Marksuhl und Förtha von der [[Bundesstraße 84]] durchschnitten. Im äußersten Osten des Gemeindegebietes bei Wilhelmsthal verläuft die [[Bundesstraße 19]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buslinien verschiedener Unternehmen verbinden Gerstungen und seine Ortsteile mit den benachbarten Gemeinden sowie mit [[Bad Salzungen]] und [[Eisenach]].&lt;br /&gt;
=== Wasser und Abwasser ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Gerstungen versorgt mit seinen Gemeindewerken die Einwohner der Gemeinde mit Trinkwasser und auch die Abwasserbeseitigung wird von der Gemeinde durch die Gemeindewerke wahrgenommen. Durch Beitritt der Gemeinde Wolfsburg-Unkeroda war die Gemeinde zeitweilig Mitglied im Zweckverband „Horschlitter Mulde“, den man aber innerhalb von 3 Monaten nach Eingliederung durch Sonderkündigungsrecht verließ.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.thueringer-allgemeine.de/leben/land-und-leute/article224594877/Gerstungen-nutzt-das-Sonderkuendigungsrecht.html &amp;quot;Gerstungen nutzt das Sonderkündigungsrecht&amp;quot;, Thüringer Allgemeine vom 8. September 2018, abgerufen am 12. November 2023, Autor: Jensen Zlotowicz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WAK GERSTUNGEN EV KIRCHE.jpg|mini|hochkant|Katharinenkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Marksuhl Kirche.jpg|mini|hochkant|Kirche St. Hubertus Marksuhl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Brandenburg (Lauchröden)|Ruine Brandenburg]] bei Lauchröden&lt;br /&gt;
* [[Schloss Gerstungen]] mit dem [[Werratalmuseum Gerstungen|Werratalmuseum]] und Storchennest&lt;br /&gt;
* die [[Katharinenkirche (Gerstungen)|Katharinenkirche]] ist die evangelische Pfarrkirche&lt;br /&gt;
* die [[Rundkirche Untersuhl]]&lt;br /&gt;
* die Katholische Kirche&lt;br /&gt;
* das Gerstunger Rathaus mit Parkanlage&lt;br /&gt;
* der Gerstunger Marktplatz mit dem [[Storchenbrunnen (Gerstungen)|Storchenbrunnen]]&lt;br /&gt;
* der &amp;#039;&amp;#039;Limpertstein&amp;#039;&amp;#039;, ein uraltes Denkmal, nach der Sage gilt es einem erschlagenen Bediensteten der nahen Ruine Brandenburg&lt;br /&gt;
* der sagenumwobene &amp;#039;&amp;#039;Mühlvaltenstein&amp;#039;&amp;#039; am nördlichen Ortsrand&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;Kohlbachshäuschen&amp;#039;&amp;#039; – eine historische Jagdhütte im [[Gerstunger Forst]].&lt;br /&gt;
* der [[Böller (Waldgebiet)|Böller]] – durch das ausgedehnte Waldgebiet im Osten verläuft der [[Sallmannshäuser Rennsteig]], am Südrand befindet sich der einsam gelegene Ortsteil Lutzberg&lt;br /&gt;
* der historische &amp;#039;&amp;#039;Ziehbrunnen&amp;#039;&amp;#039; im Gerstunger Ortsteil Neustädt&lt;br /&gt;
* der [[Schweddrich]], eine ungewöhnliche Fischfangeinrichtung an der Mühle im Gerstunger Ortsteil Sallmannshausen&lt;br /&gt;
* [[Schloss Marksuhl]], erbaut in den Jahren 1587 bis 1591 von Fürst Johann Ernst&lt;br /&gt;
* [[St. Hubertus (Marksuhl)|Kirche St. Hubertus]], erbaut 1454&lt;br /&gt;
* [[Schloss Wilhelmsthal (Gerstungen)|Schloss Wilhelmsthal]], ehemalige Sommerresidenz der Herzöge von Sachsen-Weimar, mit Park von [[Carl Eduard Adolph Petzold|Eduard Petzold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 WAK UELLEN ORTSBILD2.jpg|Schloss von Unterellen&lt;br /&gt;
 Kirche Sallmannshausen.jpg|Kirche Sallmannshausen&lt;br /&gt;
 R-Brandenburg Ostburg.jpg|Lauchröden, Brandenburg&lt;br /&gt;
 Marksuhl Schloss.jpg|Renaissanceschloss Marksuhl (1581–1591 erbaut)&lt;br /&gt;
 WAK GERSTUNGEN1.jpg|Witzlebener Hof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiet Kohlbachtal ==&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Kohlbachtal&amp;#039;&amp;#039; befindet sich etwa einen Kilometer westlich der Ortslage Gerstungen. Das über vier Kilometer entlang des [[Kohlbach (Werra)|Kohlbachs]] sich erstreckende Gebiet ist ein sehr artenreicher und vielfältiger Lebensraum. 1997 wurde das Gebiet wissenschaftlich untersucht. Zu den dominierenden Pflanzengesellschaften gehören der Erlen-Auwald, Röhrichte und Großseggenriede. Mit Unterstützung des Forstamtes Gerstungen-Marksuhl gelang es binnen kurzer Zeit Randbereiche der Fichtenmonokultur des Wirtschaftswaldes wieder zu renaturieren. Entlang des Hauptwanderweges finden sich zahlreiche Rastplätze und Informationstafeln. Das Kohlbachtal mit dem Kohlbach-Born und dem &amp;#039;&amp;#039;Jagdhaus Kohlbach&amp;#039;&amp;#039; ist eines der beliebtesten Naherholungsgebiete der Gerstunger. Der [[BUND]], Kreisverband Wartburgkreis und Stadt Eisenach wies das Gebiet als &amp;#039;&amp;#039;Biotop des Monats August 2001&amp;#039;&amp;#039; aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Fink |Hrsg=MFB Verlagsgesellschaft mbH Eisenach |Titel=Naturschutzgebiet „Kohlbachtal“ bei Gerstungen. Biotop des Monats August 2001 |Sammelwerk=StadtZeit. Stadtjournal mit Informationen aus dem Wartburgkreis |Band=Septemberheft |Verlag=Druck- und Verlagshaus Frisch |Ort=Eisenach |Datum=2001 |Seiten=40–41}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Moritz Stapff]] (1836–1895), Geologe&lt;br /&gt;
* [[Gotthard Böttger]] (1893–1949), Ingenieur&lt;br /&gt;
* [[Liesel Herbach]] (1912–1986), Malerin und Zeichnerin, Heimatforscherin&lt;br /&gt;
* [[Manfred Häckel]] (1927–1972), Literaturwissenschaftler, Herausgeber und Literaturkritiker&lt;br /&gt;
* [[Wilfrid Bach]] (1936–2015), Geograph und Klimatologe&lt;br /&gt;
* [[Peter Schmidt (Geowissenschaftler)|Peter Schmidt]] (1939–1999), Geowissenschaftler und Bibliothekar&lt;br /&gt;
* [[Heino Apel]] (* 1942), Bildungs-, Entwicklungs- und Umweltökonom&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kranz (Politiker)|Ernst Kranz]] (* 1950), Politiker (SPD), Bundestagsabgeordneter 2002–2009&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Brunner]] (* 1961), Archivar und Historiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitere Personen, die vor Ort gewirkt haben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Johann Gottfried Heinrich Schulze]] (1809–1875), Pfarrer und Superintendent&lt;br /&gt;
* [[Hermann Otto Stölten]] (1896–1928), Pfarrer, Heimatforscher und Gründer des Fremden- und Verschönerungsvereins sowie der höheren Schule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Gerstungen |Band=12 |Seite=87}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Adalbert Rabich&lt;br /&gt;
   |Titel=Regionalgeschichte des Gerstunger Beckens unter besonderer Berücksichtigung des Dorfes Herda, sein Umfeld und seine Entwicklung&lt;br /&gt;
   |Verlag=GRIN-Verlag&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |ISBN=9-783-640-55660-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gerstungen.de/ www.gerstungen.de] – offizielle Homepage der Gemeinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Wartburgkreis&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Gerstungen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4331414-4|LCCN=n95038757|VIAF=139715029}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerstungen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wartburgkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Werra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werra-Fulda-Kalirevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 12. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-11603-22</name></author>
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