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	<title>Gerstheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T00:31:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerstheim&amp;diff=1229087&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: /* Religionen */ 1940</title>
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		<updated>2024-12-23T16:44:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Religionen: &lt;/span&gt; 1940&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Gerstheim&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason ville fr Gertsheim (Bas-Rhin).svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Sélestat-Erstein|Sélestat-Erstein]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Erstein|Erstein]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes du Canton d’Erstein|Canton d’Erstein]]&lt;br /&gt;
|insee= 67154&lt;br /&gt;
|cp= 67150&lt;br /&gt;
|longitude= 07/42/09/O&lt;br /&gt;
|latitude= 48/22/56/N&lt;br /&gt;
|alt mini= 149&lt;br /&gt;
|alt maxi= 157&lt;br /&gt;
|image= Gerstheim, Mairie.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc= [[Mairie]] Gerstheim&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://www.gerstheim.fr/ gerstheim.fr]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerstheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|67154}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|67154}}) im [[Département]] [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Gerstheim noch als &amp;#039;&amp;#039;Gerbodesheim&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1066. Damals gehörte der größte Teil des Gebiets den Familien &amp;#039;&amp;#039;von Bock&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Berstett (Adelsgeschlecht)|von Berstett]]&amp;#039;&amp;#039;. Bekannt war auch die [[Herren von Geroldseck|Familie derer &amp;#039;&amp;#039;von Geroldseck&amp;#039;&amp;#039;]]. Walter von Schwanau wurde durch seine Blockade der Wasserwege für die Händler von seinem [[Burg Schwanau (Oberrhein)|Wasserschloss Schwanau]] aus und für seine Raubüberfälle bekannt. Das Schloss wurde 1333 [[Schleifung|geschleift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1871 bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] gehörte Gerstheim als Teil des [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichslandes Elsaß-Lothringen]] zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] und war dem [[Kreis Erstein]] im [[Bezirk Unterelsaß]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1976 ließ die [[Électricité de France|EDF]] einen siebzig Meter hohen Messturm auf einem 180 Hektar großen Gelände in Gerstheim errichten. An der Stelle war ein Standort für einen Nuklearpark mit Anreicherungsanlage vorgesehen. Nach einer längeren Bauplatzbesetzung gab die EDF 1977 die Pläne für den Bau des AKW in Gerstheim auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mitwelt.org/gerstheim-frankreich-bauplatzbesetzung-akw.html |titel=Gerstheim Frankreich: Bauplatzbesetzung verhindert im Jahr 1977 ein französisches AKW {{!}} Mitwelt |abruf=2023-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Jahr !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2010 !! 2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1690 || 2057 || 2830 || 3008 || 2808 || 2785 || 3233 || 3447&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gerstheim intérieur de la synagogue Netter 1874.jpg|mini|Innenansicht der ehemaligen [[Synagoge (Gerstheim)|Synagoge]]]]&lt;br /&gt;
Gerstheim besaß einen nicht geringen [[Judentum in Frankreich|jüdischen]] Bevölkerungsanteil. Die erste [[Synagoge]] wurde 1824 auf dem Gebiet des heutigen Friedhofes errichtet. 1874 wurde ein Nachfolgebau an anderer Stelle, in der Rue du Rhin, errichtet. Diese [[Synagoge (Gerstheim)|Synagoge von Gerstheim]] wurde 1940 von deutschen Soldaten geschändet, geplündert und dann als Gefangenenlager zweckentfremdet. Die verbliebenen jüdischen Einwohner des Ortes wurden im selben Jahr nach Südfrankreich deportiert. Das baufällige Synagogengebäude wurde 1966 abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alemannia-judaica.de/gerstheim_synagogue.htm &amp;#039;&amp;#039;Gerstheim.&amp;#039;&amp;#039;] alemannia-judaica.de, aufgerufen am 23. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angehörigen der beiden christlichen Konfessionen nutzten gemeinsam ein Kirchengebäude, bis 1865 der Bau einer zweiten Kirche beschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Gerstheim}}&lt;br /&gt;
Die alte Innenstadt mit dem [[Lachter]], auch Muhlbach genannt, der einst die Mühle von Gerstheim antrieb und für die Elektrizitätsversorgung des Ortes sorgte, gilt als [[Tourismus in Frankreich|Touristenattraktion]] und wird hin und wieder auch als „Klein-Venedig“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Vereinigte Protestantische Kirche Frankreichs|evangelischen Kirche]] befindet sich eine Orgel der Gebrüder Wetzel aus der Zeit um 1870. 1917 wurde ein Teil des Instruments von den deutschen Truppen requiriert. 1926 wurde die Orgel von Edmond Alexandre Roethinger wieder vervollständigt. Vermutlich hat er sie damals auch erweitert. 1972 erfolgte eine weitere Restaurierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brunnen vor dem Festsaal wurde im Jahr 2000 preisgekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein imposantes Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, das einst dem Bürgermeister Edouard Lauffenburger gehörte, ist heute in städtischem Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche in Frankreich|katholische Kirche]], die nach dem Beschluss von 1865 errichtet werden sollte, entstand unter persönlichen Opfern der Bürger, da aus Geldmangel die Kommune zunächst beschlossen hatte, Turm und Kirchenschiff nacheinander zu errichten. Nachdem die private Sammlung auf Initiative des Pfarrers Huss nicht zu dem gewünschten Ergebnis geführt hatte, wandte man sich schließlich an Kaiser Napoleon&amp;amp;nbsp;III. 1869 konnte der Bau der kompletten Kirche beschlossen werden. Für die [[Kirchenausstattung|Ausstattung]] war die Gemeinde wieder auf private Spenden angewiesen. In der Nacht vom 24. auf den 25.&amp;amp;nbsp;November 2011 wurde die Kirche durch einen Brand schwer beschädigt. Bis zur Wiederherstellung 2014 nutzte die katholische Gemeinde wieder die evangelische Kirche Saint-Guillaume für den Gottesdienst, die bereits bis 1869 als sogenannte [[Simultankirche]] beiden christlichen Konfessionen zur Verfügung stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überreste der [[Maginot-Linie]] und Kasematten aus der Zeit des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] befinden sich ebenfalls auf Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gerstheim gibt es auch eine Rheinschleuse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot; caption=&amp;quot;Kirchen in Gerstheim&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gerstheim, Église luthérienne Saint-Guillaume 1.jpg|Protestantische Kirche Saint-Guillaume&lt;br /&gt;
 Gerstheim, Église Saint-Denis en juin 2012 après l&amp;#039;incendie de novembre 2011.jpg|Katholische Kirche Saint-Denis&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Ab etwa 1900 fanden viele Einwohner Beschäftigung in der Tabak- und Zuckerindustrie; inzwischen gibt es auch zahlreiche andere Arbeitsmöglichkeiten. Auf dem Gemeindegebiet befindet sich an einem Seitenkanal des Rheins das [[Kraftwerk Gerstheim|Laufwasserkraftwerk Gerstheim]]. Über eine Brücke direkt am Kraftwerk, eine Straße auf der beim Bau des Kanals entstandenen Insel und eine weitere Brücke kann man nach Deutschland gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Flohic Editions, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;362–363.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Sélestat-Erstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|LCCN=no2021026792|VIAF=5954169381428739550003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerstheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1066]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Oberrhein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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