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	<title>Gersau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gersau&amp;diff=193256&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mombacher: /* Persönlichkeiten */ Richard Camenzind 2020 gestorben (siehe: https://www.fdp-sz.ch/aktuell/medienmitteilungen/medienmitteilungen-detail/news/zum-tod-von-alt-landammann-richard-camenzind )</title>
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		<updated>2026-03-07T08:52:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Richard Camenzind 2020 gestorben (siehe: https://www.fdp-sz.ch/aktuell/medienmitteilungen/medienmitteilungen-detail/news/zum-tod-von-alt-landammann-richard-camenzind )&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt die Schweizer Gemeinde. Für den Thüringer Ausdruck siehe [[Gersau (Mundart)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Gersau&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Gersau 2007.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Gersau.svg&lt;br /&gt;
| BILD = 1953 Walstätten 09.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Gersau (1953)&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SZ&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Gersau|Gersau]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Gersau&lt;br /&gt;
| BFS = 1311&lt;br /&gt;
| PLZ = 6442&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.991383&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.524723&lt;br /&gt;
| HÖHE = 435&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 23.70&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = 19,4 % &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2015)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sz.ch/documents/Wohnbevoelkerung_2015.pdf |text=Archivierte Kopie |wayback=20160504100950 |archiv-bot=2019-04-13 14:27:40 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Ueli Camenzind&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.gersau.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2004-Gersau-Rathaus.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift Rathaus-Brunnen Gersau.jpg|mini|Inschrift Rathaus-Brunnen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gersau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Schwyz|Schwyz]]. Die Gemeinde bildet gleichzeitig einen [[Bezirk Gersau|eigenen Bezirk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Gersau aus 200 m-Inlandflüge-LBS MH01-001624.tif|mini|Luftbild von aus 200 m [[Walter Mittelholzer]] von 1919]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gersau bildet eine in sich abgeschlossene Landschaft in einer an den sonnigen und windgeschützten [[Rigi]]südhang eingebetteten Mulde. Gersau wird durch die [[Rigi|Rigi-Hochfluh]] sowie den [[Gersauerstock]] gegen Norden sowie den [[Vierwaldstättersee]] im Süden gegen kühle Winde geschützt. Daher rührt das besonders milde Klima, in dem selbst Edelkastanien gedeihen, weshalb Gersau in der Region auch die &amp;#039;&amp;#039;Riviera des Vierwaldstättersees&amp;#039;&amp;#039; genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb des Dorfes auf {{Höhe|1550|CH|link=0}} liegt der Gersauer Hausberg &amp;#039;&amp;#039;Rigi Burggeist&amp;#039;&amp;#039;. Dieser bietet grossartige Aussicht auf das Alpenpanorama und den Vierwaldstättersee. Eine idyllische Alplandschaft mit Berggasthaus, erreichbar zu Fuss oder mit der Luftseilbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Liste der Dreikantonsecken der Schweiz|Dreikantonseck]] (Luzern, Nidwalden und Schwyz) befindet sich im Vierwaldstättersee bei der Seeenge &amp;#039;&amp;#039;Nas&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|NS=46.99651|EW=8.46812|type=landmark|dim=1|region=CH-LU/CH-NW/CH-SZ|text=ICON2|name=Vierwaldstättersee – Dreikantonseck LU, NW, SZ}}).&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl wuchs zwischen 1768 und 1798 sowie 1836 bis 1870 stark an. In der ersten Wachstumsphase war der hohe Geburtenüberschuss der Hauptgrund dafür. Die Ansiedlung von Industriebetrieben (Seidenspinnerei und die Holzbearbeitung) waren Treiber der zweiten Wachstumsphase (1836–1870: +66,8 %). Die Krise dieser wenigen Industriebetriebe ab 1875 sorgte für eine starke Abwanderung in andere Regionen der Schweiz und nach Übersee. Dutzende Gersauer zogen bis 1883 nach Amerika. Danach folgte eine Wachstumsphase der vormals kriselnden Betriebe. Zudem wuchs der Fremdenverkehr trotz der fehlenden Bahnverbindung durch den Bau von Strassen nach Küssnacht und Ingenbohl. Zwischen 1910 und 1930 gingen viele Arbeitsplätze in der Seidenindustrie verloren und es kam zur nächsten Abwanderungswelle. Bis 1990 blieb die Bevölkerungszahl bei kleinen Schwankungen nach oben und unten ungefähr stabil. Seither wächst die Bevölkerung ständig (1990–2018:+29,2 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
    id:darkgrey  value:gray(0.8)&lt;br /&gt;
ImageSize  = width: auto height:300 barincrement:45&lt;br /&gt;
PlotArea   = top:20 left:40 bottom:20 right:35&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period     = from:0 till:2400&lt;br /&gt;
TimeAxis   = orientation:vertical&lt;br /&gt;
AlignBars  = justify&lt;br /&gt;
ScaleMajor = gridcolor:darkgrey increment:100 start:0&lt;br /&gt;
PlotData=&lt;br /&gt;
  color:yellowgreen width: 25   mark:(line,white) align:center&lt;br /&gt;
  bar:1768 from:start till:1046 text:&amp;quot;1046&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1798 from:start till:1300 text:&amp;quot;1300&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1836 from:start till:1361 text:&amp;quot;1361&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1850 from:start till:1585 text:&amp;quot;1585&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1860 from:start till:1725 text:&amp;quot;1725&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1870 from:start till:2270 text:&amp;quot;2270&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1880 from:start till:1775 text:&amp;quot;1775&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1888 from:start till:1846 text:&amp;quot;1846&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1900 from:start till:1887 text:&amp;quot;1887&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1910 from:start till:2263 text:&amp;quot;2263&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1920 from:start till:2003 text:&amp;quot;2003&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1930 from:start till:1870 text:&amp;quot;1870&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1941 from:start till:1878 text:&amp;quot;1878&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1950 from:start till:1890 text:&amp;quot;1890&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1960 from:start till:1754 text:&amp;quot;1754&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1970 from:start till:1753 text:&amp;quot;1753&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1980 from:start till:1702 text:&amp;quot;1702&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:1990 from:start till:1795 text:&amp;quot;1795&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2000 from:start till:1934 text:&amp;quot;1934&amp;quot;&lt;br /&gt;
  bar:2010 from:start till:2094 text:&amp;quot;2094&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Bevölkerungsentwicklung von Gersau seit 1768 Quelle: Volkszählungen (1850–2000 Eidgenössische), Bundesamt für Statistik (2010)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Fast die gesamte Einwohnerschaft spricht als tägliche Umgangssprache Deutsch. Bei der letzten Volkszählung im Jahr 2000 gaben 1753 Personen (90,64 %) Deutsch und 32 Personen (1,65 %) Italienisch als Hauptsprache an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprache fast aller Bewohner ist ein [[Höchstalemannisch|höchstalemannisches]] Schweizerdeutsch, das weitgehend mit der Mundart in den benachbarten anderen Rigigemeinden und im Talkessel von Schwyz übereinstimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen – Konfessionen ===&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung war früher vollumfänglich Mitglied der römisch-katholischen Kirche. Die Konfessionsverhältnisse im Jahr 2000 lassen trotz Durchmischung immer noch die ursprüngliche Struktur erkennen: 1494 Personen waren katholisch (77,25 %). Daneben gab es 6,83 % evangelisch-reformierte und 3,57 % orthodoxe Christen, 3,10 % Muslime, 0,16 % Juden und 4,65 % Konfessionslose. 67 Personen (3,46 %) machten keine Angaben zu ihrem Glaubensbekenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft – Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den 2&amp;#039;319 Bewohnern Ende 2018 waren 1&amp;#039;764 (76,07 %) Schweizer Staatsangehörige. Die Zugewanderten stammen mehrheitlich aus Mitteleuropa (Deutschland 239, Niederlande 30, Ungarn 25, Österreich 15 und Polen 14 Personen), aus Südeuropa (Italien 23, Spanien 19 und Portugal 18 Personen), dem ehemaligen Jugoslawien (Bosnien-Herzegowina 20, Serbien 19, Kosovo 14 und Kroatien 8 Personen), Eritrea (19 Personen) und Syrien (10 Personen). Bei der Volkszählung 2000 waren 1&amp;#039;622 Personen (83,87 %) Schweizer Bürger; davon besassen 76 Personen eine doppelte Staatsbürgerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altersstruktur ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde zählt einen hohen Anteil an Leuten im mittleren Alter. Während der Anteil der Personen unter zwanzig Jahren 15,91 % der Ortsbevölkerung ausmacht, sind 30,06 % Senioren (60 Jahre und älter). Die grösste Altersgruppe stellen mittlerweile die Personen zwischen 45 und 59 Jahren. Grund dafür ist die Alterung der Generation der Babyboomer (Jahrgänge bis 1965). Auf 100 Leute im arbeitsfähigen Alter (20–64 Jahre; 1437 Personen) entfallen 26 Junge (369 Personen) und 36 Menschen (513 Personen) im Pensionsalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuelle Altersverteilung zeigt folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Alter || 0–6 Jahre || 7–15 Jahre || 16–19 Jahre || 20–29 Jahre || 30–44 Jahre || 45–59 Jahre || 60–79 Jahre || 80 Jahre und mehr || Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anzahl || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 131 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 160 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 78 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 247 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 416 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 590 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 572 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 125 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 2319&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anteil || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 5,65 % || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 6,90 % || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 3,36 % || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 10,65 % || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 17,94 % || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 25,44 % || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 24,67 % || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 5,39 % || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | 100 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; colspan=12 | Quelle: Bundesamt für Statistik, Bevölkerung nach Alter Ende 2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Historisch herrschten in Gersau die [[Seidenindustrie in Gersau|Seidenindustrie]] (Seidenspinnerei) und die Holzbearbeitung vor. Um 1730 arbeiteten bis zu sieben Gersauer als [[Fergger]] (Seidenausteiler) für auswärtige [[Verlagssystem|Verleger]] wie [[Augustin Reding (Unternehmer)|Augustin Reding]] (Schwyz) oder Heinrich Imbach (Luzern). So lernten sie das Seidengewerbe gründlich kennen, was ihnen den Schritt zum selbstständigen Seidenverleger ermöglichte. Johann Anton Küttel (1725–1808) wurde 1760 der erste Gersauer Verleger (Firma Johann Anton Küttel &amp;amp; Co.). Er wurde von seinem Stiefbruder, dem Einsiedler Stiftstatthalters und späteren Fürstabts Beat Küttel unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Verlagshaus wurde 1771 von Landschreiber Andreas Camenzind (1706–1772) gegründet (Firma Andreas Camenzind &amp;amp; Sohn), dessen Sohn Josef Maria Anton Camenzind (1749–1829) es zur Blüte brachte und reichster Seidenherr wurde. Die Gersauer Seidenherren verschafften Menschen in einem grossen Einzugsgebiet (Gersau, das Alte Land Schwyz, die Region Einsiedeln, das Engelberger Tal sowie Dörfer in den Kantonen Uri und Zug) Arbeit und Einkommen. Im späten 18. Jahrhundert waren das zwischen 9.000 bis 10.000 Personen. Von den drei Gersauer Seidenhäuser überlebte nur die Firma Camenzind die in den 1830er Jahren aufkommende Mechanisierung der Seidenherstellung. Sie baute am Dorfbach drei Fabriken. Die Camenzind + Co. AG ist heute (2021) mit der  «Mittleren Fabrik» (der «Bläui») die einzige noch aktive Seidenspinnerei der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell bildet der Tourismus den Hauptwirtschaftszweig Gersaus, seit 1860 ist Gersau ein bekannter Kur- und Ferienort mit einer ganzen Reihe von Hotels und Gasthöfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Gersau und [[Beckenried]] auf der gegenüberliegenden Seeseite verkehrt die [[Autofähre Beckenried–Gersau]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;165&amp;quot; heights=&amp;quot;165&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 FeckerchilbiGersau19jhdt.jpg|Feckerchilbi im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
 Gersau mit Schiffslände und Kirche MG 0934.jpg|Blick auf Gersau&lt;br /&gt;
 Gersau pfarrkirche.jpg|Pfarrkirche St. Marzellus&lt;br /&gt;
 Gersau Emmetten.jpg|Blick auf Gersau von der gegenüberliegenden Seeseite (oberhalb [[Emmetten]]) aus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ersterwähnung erfolgte im Stifterbuch des [[Kloster Muri|Klosters Muri]] 1064. Seit 1332 war Gersau als selbstständige Einheit Teil der [[Waldstätte]]n und wurde 1359 im Bündnis der &amp;#039;&amp;#039;IV Orte&amp;#039;&amp;#039; namentlich erwähnt. 1390 kaufte es sich von der Vogteigewalt und habsburgischen Verpfändung los. Gersau war seit 1433 durch die Erlangung der [[Reichsunmittelbarkeit]] durch [[Kaiser Sigismund]] eine knapp 24&amp;amp;nbsp;km² grosse reichsfreie [[Republik]] und [[zugewandter Ort]] der [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossenschaft]] (siehe [[Republik Gersau]]). 1798 wurde Gersau durch Napoleon dem [[Kanton Waldstätte]] der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]] zugeteilt. Nach deren Zusammenbruch war Gersau noch für einige Jahre selbständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1817 wurde es jedoch durch Beschluss der [[Tagsatzung]] gegen seinen Willen als sechster und letzter Bezirk dem Kanton Schwyz angeschlossen (per 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1818), was zu der Sonderstellung der Gemeinde Gersau führt, welche zugleich einen eigenen Bezirk bildet. Erst seit 1867 besteht eine Strassenverbindung nach [[Brunnen SZ|Brunnen]], seit 1889 auch nach [[Vitznau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1722 bis 1817 fand in Gersau alljährlich die [[Feckerchilbi]] statt, die 1982 anlässlich der Feiern &amp;#039;&amp;#039;650 Jahre Republik Gersau&amp;#039;&amp;#039; erstmals in jüngerer Zeit wieder auflebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Gersau}}&lt;br /&gt;
* Die Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Marzellus&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Tomaschett: &amp;#039;&amp;#039;Die Pfarrkirche St.&amp;amp;nbsp;Marcellus in Gersau.&amp;#039;&amp;#039; (Schweizerische Kunstführer, Nr.&amp;amp;nbsp;936, Serie 94).&amp;amp;nbsp;Hrsg.&amp;amp;nbsp;[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] GSK.&amp;amp;nbsp;Bern 2013, ISBN 978-3-03797-118-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Kapelle Mariahilf, Kindli&lt;br /&gt;
* Das Alte Rathaus&lt;br /&gt;
* Das Gross-Landammannhaus&lt;br /&gt;
* Das Haus Minerva&lt;br /&gt;
* Das Majorenhaus&lt;br /&gt;
* Das Pfarrhaus&lt;br /&gt;
* Das Pfarrhelferhaus&lt;br /&gt;
* Villa Flora Park &lt;br /&gt;
* Berglandschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulinarisches ==&lt;br /&gt;
Spezialitäten aus der Gersauer Küche sind Gersauer Käsekuchen und «Rahmschinken», eine [[Nachspeise]].&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Beat Küttel]] (1733–1808), Benediktinermönch und Fürstabt des [[Kloster Einsiedeln|Klosters Einsiedeln]]&lt;br /&gt;
* [[Josef Müller (Hotelier)|Josef Müller]] (1820–1897), Hotelier und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Anton Camenzind]] (1825–1888), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Walter Nigg]] (1903–1988), Theologe&lt;br /&gt;
* [[Benno Ammann]] (1904–1986), Dirigent und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Josef Maria Camenzind]] (1904–1984), katholischer Geistlicher und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Gertrud Guyer-Wyrsch]] (1920–2013), Künstlerin&lt;br /&gt;
* [[Margrit Camenzind]] (* 1939), Politikerin (CVP)&lt;br /&gt;
* [[Richard Camenzind]] (1939–2020), Landammann Kt. Schwyz 1998–2000&lt;br /&gt;
* [[Erwin Nigg]] (1954–2026), Musiker, Komponist und Politiker (FDP)&lt;br /&gt;
* [[Oskar Camenzind]] (* 1971), Profi-Radrennfahrer, Strassen-Radweltmeister 1998&lt;br /&gt;
*  Oliver Camenzind (* 1972), Fussballspieler (1992 [[Schweizer Cup (Fussball, Männer)|Cupsieg]] mit dem [[FC Luzern]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Linus Birchler]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz&lt;br /&gt;
   |Reihe=[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]]&lt;br /&gt;
   |BandReihe=2&lt;br /&gt;
   |Band=Band II: &amp;#039;&amp;#039;Die Bezirke Gersau, Küssnacht und Schwyz. Kunsthistorischer Überblick&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Ort=Bern&lt;br /&gt;
   |Datum=1930}}&lt;br /&gt;
* John Kolberg: &amp;#039;&amp;#039;Die Gersauer Pfarrkirche St. Marzellus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz.&amp;#039;&amp;#039; Band 85, 1993, S. 135–148 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=mhv-001%3A1993%3A85#137 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Albert Müller: &amp;#039;&amp;#039;1817 - ein denkwürdiges Jahr für die altfrye Republik Gersau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz.&amp;#039;&amp;#039; Band 65, 1972, S. 147–157 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=mhv-001%3A1972%3A65#156 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Albert Müller: &amp;#039;&amp;#039;Gersau: 3. Juni 1390.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz.&amp;#039;&amp;#039; Band 82, 1990, S. 81–87 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=mhv-001%3A1990%3A82#93 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Albert Müller&lt;br /&gt;
   |Titel=Gersau. Unikum in der Schweizer Geschichte&lt;br /&gt;
   |Verlag=hier + jetzt&lt;br /&gt;
   |Ort=Baden&lt;br /&gt;
   |Datum=2013&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-03919-263-2}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|711|Autor=Albert Müller}}&lt;br /&gt;
* Niklaus Andreas Rigert: &amp;#039;&amp;#039;Gersau im europäischen Philhelvetismus des 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, 2021, S. 147–160 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=mhv-001%3A2021%3A113%3A%3A151 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gersau|Bilder aus Gersau|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fekkerchilbi|Bilder von der Feckerchilbi|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gersau.ch/ Offizielle Website des Bezirks und der Gemeinde Gersau]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|3253|Gersau|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.heraldry-wiki.com/heraldrywiki/index.php?title=Gersau Wappen von Gersau] auf heraldry-wiki (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Gersau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4137859-3|LCCN=n83024503|VIAF=147233692}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gersau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Schwyz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Schwyz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1064]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mombacher</name></author>
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