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	<title>Gerrod - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2021-01-11T13:23:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerrod &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wüstung]] in der [[Gemarkung]] [[Jossa (Sinntal)|Jossa]] der Gemeinde [[Sinntal]] im [[Main-Kinzig-Kreis]] in [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Gerrod war Teil des [[Gericht Altengronau|Gerichts Altengronau]]. Das Gericht gehörte im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] zunächst zur [[Herrschaft Hanau]], später zur [[Grafschaft Hanau]] und folgend zur [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]]. 1331 gehören dem [[Kloster Schlüchtern]] in Gerrod elf Höfe und eine [[Mühle]]. Deren Abgaben betrugen jährlich zwei [[Pfund]] [[Heller (Münze)|Heller]] und zusätzlich {{Bruch|4|1|2}} [[Schilling]] Heller am [[Martinstag]] und zu [[Epiphanias]]. Darüber hinaus mussten die Höfe und die Mühle dem Kloster [[Naturalien]] abliefern, nämlich 21 Käse zwei [[Alte Maße und Gewichte#Zählmaße|Schock]] und 38 Eier (zusammen: 158 Eier). Am [[Stephanstag]] war darüber hinaus eine Hühnerabgabe von jedem Besitztitel fällig, insgesamt also zwölf Hühner. Auf jedem Gut lag eine Fron von drei Ackertagen: zwei Schnitttage und ein Heutag. Die Abgaben blieben bis ins späte 15. Jahrhundert erhalten. Ende des 15. Jahrhunderts fiel Gerrod wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], erbten die Landgrafen von [[Haus Hessen|Hessen-Kassel]] die gesamte Grafschaft Hanau-Münzenberg, einschließlich dessen Anteilen im Gericht Altengronau. Das Gebiet des ehemaligen Gerrod gehörte so später zum [[Kurfürstentum Hessen]], nach dessen Verwaltungsreform von 1821 zum [[Landkreis Schlüchtern]] und nach der [[Hessische Gebietsreform|Hessischen Gebietsreform]] in den 1970er Jahren zum [[Main-Kinzig-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Namensformen ==&lt;br /&gt;
In erhaltenen Urkunden wurde Gerrod unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&lt;br /&gt;
* Gerrode (1331)&lt;br /&gt;
* Gerroth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenswert ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerrod liegt 233 m über [[Normalnull|NN]].&lt;br /&gt;
* Im Ortsbereich von Jossa gibt es noch die [[Flur (Gelände)|Flurbezeichnung]] &amp;#039;&amp;#039;Gerrod&amp;#039;&amp;#039; und den Straßennamen &amp;#039;&amp;#039;Im Gerroth&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Georg Landau]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographische Beschreibung der wüsten Ortschaften im Kurfürstenthum Hessen und in den großherzoglich hessischen Antheilen am Hessengaue, am Oberlahngaue und am Ittergaue&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Supplement 7, {{ZDB|200295-4}}). Fischer, Kassel 1858, [https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb10022294_00378.html S. 364], (Nachdruck. Herausgegeben von Dieter Carl. Historische Edition Carl, Vellmar 1999).&lt;br /&gt;
* Matthias Nistahl: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte des Klosters Schlüchtern im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 65). Hessische Historische Kommission u. a., Darmstadt u. a. 1986, ISBN 3-88443-154-4, S. 166, 179, 186 (Zugleich: Marburg, Universität, Dissertation, 1984).&lt;br /&gt;
* Willi Klein: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Mühlenwesens im Main-Kinzig-Kreis&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hanauer Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 40). Hanauer Geschichtsverein u. a., Hanau 2003, ISBN 3-935395-02-7, S. 413.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=43502703003|titel=Gerrod (Wüstung), Main-Kinzig-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.236556|EW=9.580572|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Gerrod}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Main-Kinzig-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Sinntal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in der Rhön]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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