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	<title>Gerrit Rietveld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerrit_Rietveld&amp;diff=26515&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spyridon am 21. Oktober 2025 um 10:40 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-21T10:40:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gerrit Thomas Rietveld.jpg|mini|hochkant|Gerrit Thomas Rietveld, 1962]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerrit Thomas Rietveld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈɣɛrɪt ˈtoːmɑs ˈritfɛlt}}] (* [[24. Juni]] [[1888]] in [[Utrecht]]; † [[25. Juni]] [[1964]] in Utrecht) war ein niederländischer Architekt und Designer. Bekannt wurde er durch seine Beteiligung an der Künstlergruppe [[De Stijl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Gerrit Thomas Rietveld begann als Kind im Alter von elf&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marco Mulazzani |Titel=I padiglioni della Biennale di Venezia |Auflage=3 |Verlag=Mondadori Electa |Ort=Milano |Datum=2011 |Reihe=Collana « Luoghi e architetture » |BandReihe=2 |HrsgReihe=Sergio Polano |ISBN=88-370-3180-7 |Seiten=56 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jahren in der Werkstatt des Vaters zu arbeiten. Er war später als [[Tischler|Schreinermeister]] zunächst im Familienbetrieb tätig. Sein architektonisches Wissen erarbeitete er sich in Abendkursen. Zu seinen Lehrmeistern zählte der Goldschmiedekünstler [[Carel Begeer]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; für den er ab 1906 in [[Utrecht]] als Zeichner arbeitete. Von 1908 bis 1911 war er Architekturpraktikant bei Petrus Johannes Houtzagers,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; bevor er 1911 bis 1915 bei Piet Jan Klaarhamer&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; als Praktikant wirkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung eines eigenen Architekturbüros 1919,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; entwickelte er sich vom Schreinermeister zu einem der bedeutendsten [[Architekt|Architekten]] und [[Designer]] der [[De Stijl|De-Stijl]]-Gruppe. Die Künstlergruppe &amp;#039;&amp;#039;De Stijl&amp;#039;&amp;#039; formierte sich um eine gleichnamige niederländische Zeitschrift für Bildende Kunst, die von [[Theo van Doesburg]] herausgegeben wurde und zwischen 1917 und 1932 erschien. 1928 nahm er am Kongress der Modernen in [[La Sarraz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; teil und vertrat die Niederlande am Treffen in Frankfurt 1930. Einflussreich war Rietveld vor allem durch das [[Rietveld-Schröder-Haus]] in Utrecht (mit [[Truus Schröder-Schräder]]) und den Rot-Blauen-Stuhl. Auch am [[Bauhaus]] wurden seine Ideen aufgegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Merkmale seiner unter dem Einfluss von De Stijl entstandenen Werke sind die strenge Geometrie sowie die Reduktion der Farbgebung auf die [[Primärfarbe]]n Gelb, Rot und Blau. Sie stellen den Versuch dar, Bildende Kunst, Design und Architektur zusammenzuführen, was bis zu einem gewissen Grade zu einer gattungssprengenden [[Ästhetik]] führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Der rotblaue Stuhl ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rietveld chair 1b.jpg|mini|Stuhl]]&lt;br /&gt;
Den rotblauen Stuhl in seiner Grundform entwickelte Rietveld 1917 und baute ihn 1918 in einer ersten Ausführung mit Seitenteilen unter den Armlehnen und ohne farbige Fassung. 1919 veröffentlichte Rietveld eine Abbildung dieses Stuhls in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;De Stijl&amp;#039;&amp;#039;. Erst 1923 erhielt der Stuhl seine charakteristische Farbgebung in den Primärfarben (Rot, Blau, Gelb) und Schwarz, wobei auch nach 1923 noch andere Farbkonzepte – sogar farblose – auf Fotografien zu sehen sind. Die heutzutage bekannte, von [[Cassina S.p.A.]] hergestellte Re-Edition des Stuhls ist eine von zahlreichen Versionen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerda Breuer: &amp;#039;&amp;#039;Die Erfindung des Modernen Klassikers. Avantgarde und ewige Aktualität&amp;#039;&amp;#039;. Ostfildern 2001, S. 85 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stuhl besteht aus 13 Vierkanthölzern und zwei Latten aus Buche. Die Sitzfläche und die Rückenlehne bestehen aus Schichtholz. Dies begünstigt eine industrielle Fertigung. Die Einzelteile sind mit Holzdübeln aneinandergeleimt. Die strenge Geometrie und die offene Struktur sollen Form-Raum-Probleme überwinden, dadurch Innenraum spürbar machen. Neben dem Schröder-Haus machte besonders dieser Stuhl Rietveld berühmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Stühle wurden auch im Jahr seines Todes auf der [[documenta III]] 1964 in [[Kassel]] posthum in der Abteilung Industrial Design gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Design ===&lt;br /&gt;
* 1918 [[Rot-blauer Stuhl]] (siehe oben)&lt;br /&gt;
* 1923 Berliner Stuhl&lt;br /&gt;
* 1932 [[Zickzack-Stuhl]]&lt;br /&gt;
* 1963 Steltman Stuhl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Architektur ===&lt;br /&gt;
[[Datei:RietveldSchroederhuis.jpg|mini|Das Rietveld-Schröder-Haus]]&lt;br /&gt;
* 1921 Präsentationsraum des Gold- und Silberunternehmens G. Z. C., Kalverstraat 107, [[Amsterdam]] (zerstört nach dem Konkurs&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* 1924 [[Rietveld-Schröder-Haus]], Prins Hendriklaan 50, Utrecht&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1927–28 Waldeck Pyrmontkade 20, Utrecht&lt;br /&gt;
* 1929–30 Umbau und Erweiterung des Geschäftshaus Gonsenheimer, [[Kleve]] (1944/45 zerstört)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Birgit Gropp, Marco Kieser, Sven Kuhrau |Titel=Neues Bauen im Rheinland. Ein Führer zur Architektur der Klassischen Moderne |Ort=Petersberg |Datum=2019 |Seiten=186–187}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1929–30 Umbau des Geschäftshaus Mildenberg, Kleve (1944/45 zerstört)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930–31 Vier Herrenhäuser: Erasmuslaan 5–11, Utrecht&lt;br /&gt;
* 1932 Musikschule mit zwei Wohnungen, [[Zeist]]&lt;br /&gt;
* 1932 Die Häuser Woinovichgasse 14–20 in der [[Werkbundsiedlung Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bda.at/text/136/Denkmal-des-Monats/19051/Gluecklich-Wohnen-im-spinnerten-Dorf Glücklich Wohnen im „spinnerten Dorf“.] In: [[Bundesdenkmalamt]], Denkmal des Monats März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1932 Vier Häuser, Robert Schumannstraat 13-19, Utrecht&lt;br /&gt;
* 1933 Villa Hildebrand, Bloemlandseweg 3, [[Blaricum]]&lt;br /&gt;
* 1934 Vier Häuser, Erasmuslaan 1A/1B/3A/3B, Prins Hendriklaan 64, Utrecht&lt;br /&gt;
* 1935 Sommerhaus für Verrijn Stuart, in der Nähe von Utrecht&lt;br /&gt;
* 1935–36 Wohnhaus Smedes, Den Dolder bei Zeist&lt;br /&gt;
* 1936 Kino Vreeburg, Vredenburg 9–10, Utrecht&lt;br /&gt;
* 1938 Umbau des Geschäftes Metz &amp;amp; Co., Keizersgracht, Amsterdam&lt;br /&gt;
* 1951 Ferienhäuser für die Mitarbeiter der Superphosphatfabrik „Albatros“ und De Vries Robbé&lt;br /&gt;
* 1953–54 Rietveldpavillon für die Biennale in Venedig&lt;br /&gt;
* 1954 Pavillon für den Park Sonsbeek in [[Arnhem]], abgebrochen, wieder aufgebaut im Park des Museums Kröller-Müller in [[Otterlo]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1953–56 in Zusammenarbeit mit Ter Braak, Van den Berg, Van Grunsven und Prey: Julianasaal der königlich-niederländischen Kongresszentrum [[Jaarbeurs (Utrecht)|Jaarbeurs]] in Utrecht&lt;br /&gt;
* Bushaltestelle in Hof in [[Bergeijk]]&lt;br /&gt;
* Glocke in Hof in Bergeijk&lt;br /&gt;
* 1954–58 Textilfabrik „Weverij de Ploeg“ in Bergeijk&lt;br /&gt;
* 1955–56 Haus Visser, Bergeijk (außerhalb), 1968–74 von [[Aldo van Eyck]] umgebaut&lt;br /&gt;
* 1955–56 Doppelvilla Smedes, [[Bennekom (Gelderland)|Bennekom]]&lt;br /&gt;
* 1956–57 Wohnhäuser in Bergeijk und Best&lt;br /&gt;
* 1956–57 Häuserblock in Hoograven und Tolsteeg&lt;br /&gt;
* 1958 Niederländischer Pavillon für die Weltausstellung in Brüssel&lt;br /&gt;
* 1958 Bürogebäude für Schmales Beton, Willemsvaart 21, [[Zwolle]]&lt;br /&gt;
* 1958–59 Ausstellungsgebäude „De Zonnehof“, [[Amersfoort]]&lt;br /&gt;
* 1959 Wohnhaus van den Doel, [[Ilpendam]]&lt;br /&gt;
* 1960 Sommerhaus Kramer in [[Cadzand-Bad]]&lt;br /&gt;
* 1962–64 Villa van Slobbe, [[Heerlen]]&lt;br /&gt;
* 1963 Akademiegebäude, Hochschule für Bildende Kunst, [[Arnhem]]&lt;br /&gt;
* 1965 in Zusammenarbeit mit Joan van Dillen und Johan van Tricht: Versorgungshaus „De Nudehof“ in [[Wageningen]]&lt;br /&gt;
* 1965 in Zusammenarbeit mit Johan van Tricht: „De Hoeksteen“, Niederländisch-Reformierte Kirche (bis 1984), [[Uithoorn]] (öffentliche Bibliothek seit 1985)&lt;br /&gt;
* 1967 in Zusammenarbeit mit Joan van Dillen und Johan van Tricht: [[Gerrit Rietveld Academie|Gerrit-Rietveld-Akademie]], Amsterdam&lt;br /&gt;
* 1971 Schule (Rietveld-Gymnasium) in [[Doetinchem]]&lt;br /&gt;
* 1973 eröffnet, in Zusammenarbeit mit Joan van Dillen und Johan van Tricht: [[Van Gogh Museum|Van-Gogh-Museum]] in Amsterdam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Drijver, Johannes Niemeijer: &amp;#039;&amp;#039;How to construct Rietveld Furniture.&amp;#039;&amp;#039; Thoth Uitgeverij, Bussum 2001, ISBN 978-90-6868-280-9 (englisch).&lt;br /&gt;
* Mareijke Kuper, Lex Reitsma: &amp;#039;&amp;#039;De stoel van Rietveld / Rietveld&amp;#039;s Chair&amp;#039;&amp;#039;. NAI010 PUBL, Rotterdam 2010, ISBN 978-94-6208018-8 (Buch und DVD niederländisch und englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Rietveld-Stuhl.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Frankreich 2009, 26 Min., Buch und Regie: Danielle Schirman, Produktion: [[arte]], Lobster Films, Steamboat Films, [[Centre Pompidou]], Reihe: Design, Erstsendung: 1. März 2012 bei arte.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Inhaltsangabe von arte |url=http://www.arte.tv/de/design-der-rietveld-stuhl/6375840,CmC=3212828.html |wayback=20140109205751 }}, arte.tv, abgerufen am 23. März 2013 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Neues Bauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118600990}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118600990}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;documenta III. Internationale Ausstellung&amp;#039;&amp;#039;; Katalog: Band 1: Malerei und Skulptur; Band 2: Handzeichnungen; Industrial Design, Graphik; Kassel/Köln 1964&lt;br /&gt;
* [http://centraalmuseum.nl/bezoeken/locaties/rietveld-schroederhuis/ Rietveld-Seiten des Utrechter Centraal Museum] (niederländisch, englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118600990|LCCN=n/50/44177|VIAF=15562113}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rietveld, Gerrit}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Designer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rietveld, Gerrit&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rietveld, Gerrit Thomas&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederländischer Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juni 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Utrecht]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juni 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Utrecht]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spyridon</name></author>
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