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	<title>Gerret Korsemann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T16:42:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerret_Korsemann&amp;diff=1463586&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Leben */ - doppelten link</title>
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		<updated>2025-12-20T18:07:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; - doppelten link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Korsemann.jpg|miniatur|hochkant=0.5|Gerret Korsemann 1931 in SA-Uniform anlässlich der Gründung der [[Harzburger Front]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerret Korsemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juni]] [[1895]] in [[Nebel (Amrum)]]; † [[16. Juli]] [[1958]] in [[München]]) war ein deutscher [[SS-Gruppenführer]] und Generalleutnant der Polizei. Er war während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] unter anderem als [[SS- und Polizeiführer]] in der besetzten [[Sowjetunion]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Korsemann nahm am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, wo er 1914 das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] I. und II. Klasse und 1918 das [[Verwundetenabzeichen]] in Schwarz erhielt. Nach Kriegsende gehörte er dem [[Freikorps]] „Grodno“ an. Von 1921 bis 1923 hielt er sich im [[Baltikum]] auf. Seine Heirat mit einer Dänin erfolgte 1922, aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth Bettina Birn: &amp;#039;&amp;#039;Die Höheren SS- und Polizeiführer. Himmlers Vertreter im Reich und in den besetzten Gebieten.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1986, S. 339.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1923 bis 1926 hielt sich Korsemann im Baltikum auf. Zum 26. November 1926 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 47.735)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/22440171&amp;lt;/ref&amp;gt; und im selben Monat der [[Sturmabteilung|SA]] bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sandkühler431&amp;quot;&amp;gt;Thomas Sandkühler: &amp;#039;&amp;#039;Endlösung in Galizien. Der Judenmord in Ostpolen und die Rettungsinitiativen von Berthold Beitz 1941-1944&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 1996, S. 431.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort bekleidete er höhere Funktionen, seit 1933 als SA-Gruppenführer und der Leiter der SA-Gruppe Niedersachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eike Christian Hirsch |Titel=Versicherer im Führerstaat. Hannovers Brandkasse und Provinzial 1933 - 1945 |Auflage=Online-Ressource |Verlag=Wallstein |Ort=Göttingen |Datum=2012 |ISBN=978-3-8353-2229-5 |Seiten=46 |Online=https://www.google.de/books/edition/Versicherer_im_F%C3%BChrerstaat/clh4DwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=SA+F%C3%BChrer+Korsemann&amp;amp;pg=PA46&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2023-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach war er im Polizeidienst, wo er ab 1937 als Hauptmann der Schutzpolizei im [[Reichsministerium des Innern]] in Berlin war. 1938 wurde er Major und 1939 Oberstleutnant der Polizei. Ende Januar 1939 wechselte er zur [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 314.170) und wurde durch Dienstgradangleichung [[SS-Oberführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er 1940 [[Kommandeur der Ordnungspolizei]] in [[Lublin]] im [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|deutsch besetzten Polen]]. Im August 1941 wurde er SS-Brigadeführer sowie Generalmajor der Polizei und wurde in der Sowjetunion eingesetzt als [[SS- und Polizeiführer|Höherer SS- und Polizeiführer]] (HSSPF) zur besonderen Verwendung (ab 1. September 1941, vorgesehen für den [[Kaukasus]]). 1941 war er an der Organisation der Massenerschießungen von 17.000 [[Juden]] in [[Riwne|Rowno]] maßgeblich beteiligt, wo er vom 1. August 1941 bis zum 1. Januar 1942 SS- und Polizeiführer (SSPF) war. Anfang 1942 war er verantwortlich für die Ermordung von rund 12.000 Juden aus [[Charkiw|Charkow]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Pohl (Historiker)|Dieter Pohl]]: „The Murder of Ukraine’s Jews under German Military Administration and in the Reich Commissariat Ukraine“, in Ray Brandon and Wendy Lower (Eds.): &amp;#039;&amp;#039;The Shoah in Ukraine: History, Testimony, Memorialization&amp;#039;&amp;#039;, Indiana University Press, Bloomington 2008, S. 23–76, hier Seite 37 (ISBN 978-0-253-35084-8).&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutet wird zudem, dass er an der Ermordung von über 33.000 [[Kiew]]er Juden in [[Babyn Jar#Das Massaker von 1941|Babyn Jar]] beteiligt war (29. und 30. September 1941).&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Pohl: „Schauplatz Ukraine. Der Massenmord an den Juden im Militärverwaltungsgebiet und im Reichskommissariat 1941–1943“, in: [[Christian Hartmann (Historiker)|Christian Hartmann]], [[Johannes Hürter]], [[Peter Lieb]], Dieter Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Krieg im Osten 1941–1944. Facetten einer Grenzüberschreitung&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg, München 2009, S. 155–196, hier S. 169, Anm. 81 (ISBN 978-3-486-59138-5).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1942 wurde er SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei. Ab Mitte 1942 war er SSPF des Kaukasus (SSPF „Rostow-Awdejewka“). Vom 17. bis 22. April 1943 war er Kommandant des [[Unternehmen Zauberflöte|Unternehmens Zauberflöte]] im Stadtgebiet von [[Minsk]]. Nach dem Rückzug aus dem Kaukasus war er vom 24. März bis zum 5. Juli 1943 stellvertretender HSSPF für Russland-Mitte in [[Mahiljou|Mogilew]]. Gleichzeitig kamen im Sommer 1943 innerhalb der SS Vorwürfe gegen ihn auf, er hätte sich beim Rückzug aus dem Kaukasus feige verhalten. Korsemann schrieb an seinen Vorgesetzten, Generalfeldmarschall [[Ewald von Kleist (Generalfeldmarschall)|Ewald von Kleist]], um ein Entlastungsschreiben zu erbitten. Dass sich ein höherer SS-Offizier zur Entlastung an einen Wehrmachtsgeneral wandte, erregte [[Heinrich Himmler]] so sehr, dass er Korsemann degradierte und zur Waffen-SS „strafversetzte“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Höhne]]: „Der Orden unter dem Totenkopf – Geschichte der SS“, Weltbild Verlag, Augsburg 1992, S. 382. ISBN 3-89350-549-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Januar 1944 bis Kriegsende war er als [[SS-Hauptsturmführer|Hauptsturmführer]] der [[Waffen-SS]] im Fronteinsatz. Er führte eine Kompanie der [[SS-Division Totenkopf|3. SS-Panzerdivision „Totenkopf“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde er an [[Polen]] ausgeliefert, vor einem polnischen Gericht angeklagt und 1947 zu 18 Monaten Haft verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Horst Adler, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Schweidnitz 1934-1939&amp;#039;&amp;#039; ohne Verurteilung 1949 entlassen.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1949 wurde er aus der Haft entlassen und lebte unbehelligt in der Bundesrepublik Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ruth Bettina Birn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Höheren SS- und Polizeiführer. Himmlers Vertreter im Reich und in den besetzten Gebieten.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1986, ISBN 3-7700-0710-7 (Zugleich: Stuttgart, Universität, Dissertation, 1985).&lt;br /&gt;
* [[Thomas Sandkühler]]: &amp;#039;&amp;#039;Endlösung in Galizien. Der Judenmord in Ostpolen und die Rettungsinitiativen von Berthold Beitz 1941-1944&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Nachfolger, Bonn 1996, ISBN 3-8012-5022-9.&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.yumpu.com/de/document/view/4205073/schweidnitz-1934-1939-sammlung-adler-1 Horst Adler: Geschichte von Schweidnitz 1934 bis 1939. Kurze Biographie von Korsemann in einer Fußnote, S. 21, 23, 25.]&lt;br /&gt;
* [https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gr%C3%BCndung_der_Harzburger_Front._Bad_Harzburg_1931-10-11_Korsemann,_Viktor_Lutze,_Hitler,_R%C3%B6hm,_G%C3%B6hring,_Curt_von_Ulrich._Dietrich_Klagges,_salute_SA_Narodowe_Archiwum_Cyfrowe_3_1_0_17_12230_4_1_33588_Public_domain.jpg Korsemann, mit Lutze, Röhm, Göring, von Ulrich, Klagges, 1931]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034922157|VIAF=303279340}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Korsemann, Gerret}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS- und Polizeiführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Ukraine 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Weißrusslands 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaukasus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Korsemann, Gerret&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS- und Polizeiführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juni 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nebel (Amrum)|Nebel]], Amrum&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juli 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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