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	<title>Gerolf Steiner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T04:57:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerolf_Steiner&amp;diff=990235&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Igno-der-ant: /* Werke */ Übersetzer, ISBN/DNB, form etc.</title>
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		<updated>2025-12-15T04:28:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke: &lt;/span&gt; Übersetzer, ISBN/DNB, form etc.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerolf Steiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. März]] [[1908]] in [[Straßburg]], [[Elsass]]; † [[14. August]] [[2009]] in [[Heidelberg]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/print/sn/bio/id/8495 |titel=Prof. Dr. phil. nat. Gerolf Karl Steiner |werk=Hessische Biografie |hrsg=Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS) : LAGIS Hessen |abruf=2024-03-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Pseudonym]]e: &amp;#039;&amp;#039;Harald Stümpke&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hararuto Shutyunpuke&amp;#039;&amp;#039;, war ein deutscher [[Zoologe]], Hochschullehrer und Buchautor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gerolf Karl Steiner promovierte 1931 an der [[Universität Heidelberg]] über amerikanische Kakerlaken.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://d-nb.info/579592472 Titeleintrag] der [[Dissertation]], Katalog der [[Deutsche Nationalbibliothek|Deutschen Nationalbibliothek]], abgerufen am 2. April 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er habilitierte sich 1942 an der [[Technische Hochschule Darmstadt|Technischen Hochschule Darmstadt]] und 1947 an der Universität Heidelberg über Fruchtfliegen, wo er zwei Jahre später zum [[Außerplanmäßiger Professor|außerplanmäßigen Professor]] ernannt wurde. 1962 wurde er [[Außerordentlicher Professor|außerordentlicher]] und 1966 [[ordentlicher Professor]] an der [[Technische Hochschule Karlsruhe|Technischen Hochschule Karlsruhe]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender]].&amp;#039;&amp;#039; 18. Ausgabe (2001). Bd. 3, S. 3154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiner hatte ein Talent für Zeichnungen und half Kollegen bei der Illustration ihrer Veröffentlichungen. Als bereits 1945 von ihm im Kollegenkreis der Zoologen ein Text mit Zeichnungen über ein Fabelwesen kursierten, wurde er ermutigt, weiterzumachen. Er wurde weltweit durch das Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Bau und Leben der Rhinogradentia]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt, in dem er, angeregt durch [[Christian Morgenstern]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Nasobēm]]&amp;#039;&amp;#039;, die [[Anatomie]] und die Gewohnheiten der [[Rhinogradentia]], einer fiktiven [[Systematik (Biologie)|Säugetierordnung]], beschrieb. Sein als [[wissenschaftlicher Witz]] gedachtes Buch veröffentlichte er im Jahr 1961 unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Harald Stümpke&amp;#039;&amp;#039;, wobei er unter seinem bürgerlichen Namen als Illustrator genannt wurde. Während Kollegen sein Werk ernsthaft rezensierten, griff der [[Spiegel-Gruppe|Spiegel]] 1962 die Geschichte auf und enttarnte sein Fantasiekonstrukt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sofia Glasl |url=https://www.sueddeutsche.de/panorama/zoologie-stuempke-maus-1.4650886 |titel=Zoologie - Blendung mit der Maus |abruf=2021-04-07 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 erfolgte die Übersetzung ins Französische, das Buch wurde von einem renommierten französischen Fachbuchverlag veröffentlicht, was mit einigem Schmunzeln quittiert wurde. 1967 erschien die englische Übersetzung. Noch heute wird dieser Scherz weiter ausgebaut, 2006 ist eine Neuauflage seines Buches erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Anfrage eines Verlegers, ob Steiner noch etwas Ähnliches wie Rhinogradentia hätte, teilte er diesem im August 1966 mit: „In der gleichen Art wie die Rhinogradentier habe ich nichts am Lager und kann auch nichts Ähnliches machen, weil das nur ein zweiter, verdünnter Aufguss wäre; und sowas ist nur fade. Außerdem bin ich – wie ich Ihnen damals schon geschrieben habe – kein Schriftsteller für die berufsmäßige Humoreske, sondern einfach Zoologe und Hochschulprofessor, also das, was man »einen seriösen Mann« nennen sollte. Meine Seriosität hat nur insofern Grenzen, als ich gerne zeichne und an Feierabenden, Wochenenden und in den Ferien mich dementsprechend betätige.“ Gleichzeitig bot er dem Verlag an, seine bei Sitzungen auf Notizblockzetteln gemachten Zeichnungen zu publizieren. Ein Verlag hatte die Veröffentlichung zuvor abgelehnt, auch hier kam es zu keinem Abschluss.&amp;lt;ref&amp;gt;[[:Datei:Gerolf Steiner, Brief vom 20.8.1966 an den RIFRA-Verlag (Auszug).jpg|Gerolf Steiner: &amp;#039;&amp;#039;An das Lektorat des RIFRA-Verlages, 7157 Murrhardt&amp;#039;&amp;#039;]]. Freiolsheim, 20. August 1966, S. 1. Sammlung G. &amp;amp; C. Franke.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tierzeichnungen in Kürzeln.&amp;#039;&amp;#039; G. Fischer, Stuttgart 1982, ISBN 3-437-20292-8. Neuauflage: Spektrum Akademischer Verlag, (3. Auflage), Heidelberg 2006, ISBN 3-827-41702-3.&lt;br /&gt;
** Japanisch: &amp;#039;&amp;#039;Dōbutsue asobi: Chokkan de toraeru dōbutsuga,&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|動物絵あそび : 直観でとらえる動物画}}). Shisakusha, Tokio 1987, ISBN 4-783-50143-2.&lt;br /&gt;
* Trotzhard Wiederumb (pseud.): &amp;#039;&amp;#039;Wie werde ich Diktator: ein Leitfaden für Männer und Frauen beiderlei Geschlechts in Familie, Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.&amp;#039;&amp;#039; Heinz Moos, Gräfelfing vor München 1968, {{DNB|458223824}}.&lt;br /&gt;
* Justus Andereich (pseud.): &amp;#039;&amp;#039;Nebenergebnisse aus 1001 Sitzungen. Gesammelt zu Trost und Anregung für Mitsitzende, Mitleidende und Mitfühlende.&amp;#039;&amp;#039; Heinz Moos, Gräfelfing vor München: 1968, {{DNB|454575890}}.&lt;br /&gt;
* Harald Stümpke (pseud.): &amp;#039;&amp;#039;Bau und Leben der Rhinogradentia.&amp;#039;&amp;#039; Mit Tafeln und Abbildungen sowie einem Nachwort von Gerolf Steiner. G. Fischer, Stuttgart 1961, {{DNB|454858795}}. Neuauflage: Spektrum Akademischer Verlag (56.–57. Tsd.), Heidelberg 2006, ISBN 3-827-41840-2.&lt;br /&gt;
** Französisch: &amp;#039;&amp;#039;Anatomie et biologie des Rhinogrades. Un nouvel ordre de mammifères.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Robert Weill. Masson, Paris 1962, {{DNB|368442225}}.&lt;br /&gt;
** Englisch: &amp;#039;&amp;#039;The Snouters: Form and Life of the Rhinogrades.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Leigh Chadwick. The University of Chicago Press, Chicago 1967, {{DNB|579582345}}.&lt;br /&gt;
** Italienisch: &amp;#039;&amp;#039;I Rinogradi.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Achaz von Hardenberg. Muzzio, Padova 1992, ISBN 8-870-21485-0.&lt;br /&gt;
** Japanisch: &amp;#039;&amp;#039;Bikōri: Atarashiku hakken sareta honyūrui no kōzō to seikatsu,&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|鼻行類 : 新しく発見された哺乳類の構造と生活}}). Shisakusha, Tokio 1987, ISBN 4-783-50145-9.&lt;br /&gt;
* Karl D. S. Geeste (pseud.): &amp;#039;&amp;#039;Stümpke’s Rhinogradentia: Versuch einer Analyse.&amp;#039;&amp;#039; G. Fischer, Stuttgart 1987, ISBN 3-437-30559-X.&lt;br /&gt;
* Gerolf Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Wir sind zu viele – was tun?&amp;#039;&amp;#039; Parey, Hamburg / Berlin 1992 ISBN 3-489-53834-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121822656}}&lt;br /&gt;
* [http://stabikat.de/MAT=/NOMAT=T/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Steiner%2C+Gerolf Literaturliste im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160119130844/http://www.vbio.de/informationen/alle_news/e17162?news_id=7784%29 Nachruf des VBio Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=121822656|titel=Steiner, Gerolf Karl|datum=2025-02-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121822656|LCCN=n81103680|NDL=00457584|VIAF=69537220}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steiner, Gerolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Karlsruher Institut für Technologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steiner, Gerolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stümpke, Harald (Pseudonym); Shutyunpuke, Hararuto (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zoologe, Hochschullehrer und Buchautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. März 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Straßburg]], [[Elsass]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. August 2009&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Igno-der-ant</name></author>
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