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	<title>Gerold von Oldenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T15:08:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DynaMoToR: /* Literatur */</title>
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		<updated>2021-09-23T09:05:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerold von Oldenburg und Lübeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; († [[13. August]] [[1163]] in [[Bosau]]) folgte 1154 dem [[Vizelin]] als [[Bischof]] von [[Bistum Oldenburg|Oldenburg in Holstein]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Voraussetzung ==&lt;br /&gt;
Gerold stammte aus der schwäbischen Heimat der [[Welfen]]. Gerold hatte sich am Hof des Welfen [[Heinrich der Löwe]] in [[Braunschweig]] Verdienste als Hof[[kaplan]] und [[Scholaster]] des [[Braunschweiger Dom|Stiftes St. Blasius]] erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufung und Weihe ==&lt;br /&gt;
Gerold wurde durch Herzogin [[Clementia von Zähringen|Clementia]], die erste Frau Heinrichs des Löwen 1155 zum Nachfolger des 1154 verstorbenen [[Vizelin]] bestimmt. Auch Gerold geriet jedoch wie schon Vizelin sofort in die Mühlen der Feindschaft zwischen Erzbischof [[Hartwig I. von Stade|Hartwig von Bremen]] und Herzog Heinrich dem Löwen. Da Gerold ein Mann Heinrichs des Löwen war, verweigerte der Erzbischof als zuständiger [[Metropolit]] unter Verweis auf das kanonisch zweifelhafte Verfahren der Erhebung auch dem Gerold die Weihe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich der Löwe löste das Problem, indem er Gerold 1155 auf seinen Italienzug mitnahm und dort – unter Missachtung der erzbischöflichen Rechte und erst im zweiten Anlauf – eine Weihe durch den zunächst zögernden Papst [[Hadrian IV.]] erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken als Bischof ==&lt;br /&gt;
Gerold blieb nach seiner Weihe zunächst im Umfeld Heinrichs des Löwen und betrat seinen Sprengel 1155 noch nicht, sondern drang beim Herzog auf die Bereitstellung einer ausreichenden materiellen Basis für das Bistum. Dieser setzte beim Grafen [[Adolf II. (Schauenburg und Holstein)|Adolf II.]] von [[Holstein]] die zusätzliche Ausstattung des Bistums mit [[Eutin]] und drei benachbarten Dörfern und insgesamt 300 [[Hufe]]n durch. Gerold gründete daraufhin in Eutin einen Markt und [[Schloss Eutin|eine Burg]]. In dieser Burg – und weder im eigentlichen, aber völlig desolaten Bistumssitz [[Oldenburg in Holstein]] noch in Vizelins Provisorium in [[Bosau]] – nahm Gerold 1156 seinen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerold erreichte, dass das nach [[Högersdorf]] verlegte [[Bad Segeberg|Segeberger]] [[Stift (Kirche)|Stift]] wieder nach Segeberg zurückverlegt wurde, um wenigstens dort am Rand seiner Diözese das für feierliche Gottesdienste notwendige Personal zur Verfügung zu haben. Er intensivierte die ziemlich daniederliegende [[Slawenmission]] und veranlasste den Bau von Kirchen in Oldenburg in Holstein, [[Süsel]], [[Ratekau]], [[Gleschendorf (Scharbeutz)|Gleschendorf]] und [[Lütjenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1160 – nach neueren Untersuchungen erst 1163 – wurde das Bistum auf Initiative Gerolds von Heinrich dem Löwen nach [[Bistum Lübeck|Lübeck]] verlegt. Der Herzog ordnete 1163 in Lübeck den Bau eines ersten [[Lübecker Dom|Domes]] an, der in seiner und Gerolds Gegenwart der [[Jungfrau Maria]], [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]] und dem Heiligen [[Nikolaus von Myra|Nikolaus]] geweiht wurde. Gleichzeitig wurden das [[Domkapitel]] sowie das [[St. Johanniskloster (Lübeck)|Lübecker Johanniskloster]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen schweren Konflikt hatte Gerold mit den [[Holstein#Fränkisch-Deutsche Zeit 811–1460|Holsten]] durchzustehen, die einige Teile [[Wagrien]]s zu besiedeln begonnen hatten und sich weigerten, ihm den zustehenden [[Zehnt]]en zu zahlen. Auch hier konnte sich Gerold nur dank eines Machtwortes Heinrichs des Löwen durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod und Nachfolge ==&lt;br /&gt;
Im Jahr der Lübecker Domweihe unternahm Gerold nochmals eine Visitationsreise durch seinen Sprengel. Nach einer Messe in Lütjenburg brach Gerold zusammen. Der Kranke wurde nach Bosau verbracht, wo er am 13. August 1163 verstarb. Er wurde im Lübecker Dom bestattet. Seine vermeintliche Gruft wurde im Zusammenhang mit den Kriegsschäden durch den [[Luftangriff auf Lübeck]] 1942 unter dem Chor im Bereich der früheren romanischen Apsis wiederentdeckt. Neuere Untersuchungen kamen jedoch zu dem Ergebnis, dass diese Gruft aus der Zeit von 1335 bis 1342 stammt. Alle vier Seiten sind mit Kreuzigungsszenen ausgemalt. Diese Gruft, die längere Zeit als die Gruft Gerods galt, ist erhalten aber nicht zugänglich. Die darin enthaltenen [[Fresko|Fresken]] sind jedoch seit der Öffnung fotografisch dokumentiert. Gerolds Nachfolger als Bischof von Lübeck wurde 1164 der [[Abt]] des [[Kloster Riddagshausen|Klosters Riddagshausen]] [[Konrad I. von Riddagshausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Meinhold: &amp;#039;&amp;#039;Bischof Gerold von Lübeck und seine Zeit&amp;#039;&amp;#039;. In [[Der Wagen]], 1972, S. 22–36.&lt;br /&gt;
* Dieter Lent: &amp;#039;&amp;#039;Gerold, Bischof von Oldenburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Horst-Rüdiger Jarck, Dieter Lent u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigisches Biographisches Lexikon: 8. bis 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Appelhans Verlag, Braunschweig 2006, S. 256f. ISBN 978-3-937664-46-0&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|315|316|Gerold, Bischof von Oldenburg|[[Karl Jordan (Historiker)|Karl Jordan]]|136649025}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|9|41|42|Gerold, Bischof von Oldenburg|[[Hans Prutz]]|ADB:Gerold (Bischof von Oldenburg)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Vizelin]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=--&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Bischöfe von Lübeck|Bischof von Oldenburg]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1155–1160&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=--&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=[[Konrad I. von Riddagshausen]]&lt;br /&gt;
|AMT2=[[Liste der Bischöfe von Lübeck|Bischof von Lübeck]]&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136649025|VIAF=80957863}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gerold #Oldenburg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Oldenburg in Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 11. oder 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1163]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerold von Oldenburg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gerold von Oldenburg und Lübeck&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Oldenburg in Holstein&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Jahrhundert oder 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. August 1163&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bosau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DynaMoToR</name></author>
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