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	<title>Gerold Edlibach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T02:47:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gerold_Edlibach&amp;diff=497955&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: /* Leistungen */ passt so nicht.</title>
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		<updated>2021-12-10T11:27:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leistungen: &lt;/span&gt; passt so nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Edlibach Zürcher Chronik.jpg|mini|Edlibachs Zürcher Chronik]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zürich - Trittligasse IMG 1260.JPG|mini|Edlibachs Wohnhaus «zum Steinernen Erggel» an der Oberdorfstrasse in Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zürich - Trittligasse IMG 1255.JPG|mini|Gedenktafel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerold Edlibach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. September]] [[1454]] in [[Zürich]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die kleine Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039;, Encyclios-Verlag, Zürich, 1950, Band 1, Seite 402&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[28. August]] [[1530]] in Zürich) war ein Zürcher [[Chronist]] und Ratsherr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gerold Edlibach wurde im Jahr 1454 als Sohn von Ulrich Edlibach († 1462), [[Amtmann]] von [[Einsiedeln]], und Anna Landolt geboren. In zweiter Ehe war seine Mutter, deren Familie es durch Eisenhandel zu Wohlstand gebracht hatte, mit dem Stadtzürcher Bürgermeister [[Hans Waldmann]] verheiratet. Mit 18 Jahren heiratete Edlibach Ursula Röist, mit der er 18 Kinder zeugte. Von 1473 bis 1480 war er Amtmann (Verwalter) der [[Kloster Einsiedeln|Einsiedler Besitzungen]] in Zürich. Bereits 1473 wurde Edlibach in die [[Constaffel]] gewählt, nahm seinen Sitz aber erst 1480 ein. 1487 kam er in den Kleinen Rat der Stadt Zürich und erhielt das Amt als [[Säckelmeister]]. Nach dem Sturz seines Stiefvaters Hans Waldmann im Jahr 1489 musste Edlibach von seinen Ämtern zurücktreten. Trotzdem war er bereits von 1493 bis 1499 und später 1515 bis 1524 wiederum Mitglied des Kleinen Rats. Im Jahr 1488 ging er als Obervogt nach [[Bülach]], von 1494 bis 1498 als Landvogt nach [[Herrschaft Grüningen|Grüningen]] und 1505 für zwei Jahre nach [[Herrschaft Greifensee|Greifensee]]. Er war Katholik, und als Gegner der [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]], die zu seiner Lebzeit in Zürich unter [[Ulrich Zwingli]] eingeführt wurde, trat er im Jahr 1524 auf eigenen Wunsch von seinen Ämtern zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;verfasserlexikon&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Stammler [[et al.]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Literatur des Mittelalters: Verfasserlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Walter de Gruyter (Hrsg.), 1978. ISBN 3-11-007699-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
In seinem Hauptwerk, der &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Chronik&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Zürcher- und Schweizerchronik&amp;#039;&amp;#039; dokumentierte Edlibach die Geschichte der Eidgenossenschaft kurz vor Beginn des [[Alter Zürichkrieg|Alten Zürichkriegs]] (ab 1431) bis zur Reformation (1530) aus Sicht der Stadtrepublik Zürich. Seine Chronik ist persönlich gefärbt und enthält neben bildlichen Darstellungen des Zeitgeschehens aus eigener Hand auch familiäre Schilderungen. Seine Darstellung ist «volkstümlich realistisch in bisweilen unbeholfener, sonst leichtverständlicher Sprache» abgefasst. Seine Arbeit soll 1485/86 teilweise auf dem Entwurf von [[Diebold Schilling der Ältere|Diebold Schillings]] [[Schweizer Bilderchronik|Bilderchronik]] basieren und wurde bis 1517 und nochmals bis 1530 von Edlibach fortgeführt. Zum Ende hin werden die Aufzeichnungen zunehmend spärlicher und sind knapper formuliert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;verfasserlexikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edlibach schrieb um das Jahr 1490 ein [[Rotwelsch]]glossar &amp;#039;&amp;#039;(fickabel des rotwelschtz),&amp;#039;&amp;#039; eines der umfangreichsten und ältesten, das erhalten geblieben ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;verfasserlexikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt und in Fragen der Wappengeschichte oft zitiert ist sein &amp;#039;&amp;#039;[[Wappenbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, das um 1489–1493 entstanden ist.&lt;br /&gt;
Die Zürcher Chronik wird in der [[Zentralbibliothek Zürich]] aufbewahrt, das Wappenbuch wurde 1932 durch die [[Antiquarische Gesellschaft in Zürich]] aus der [[Hofbibliothek Donaueschingen|Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek]] zurückerworben und wird im [[Staatsarchiv des Kantons Zürich]] aufbewahrt (cod. W 3 AG 21, vormals Bibl. Fürstenberg, ms. 98, foll. 144–156).&amp;lt;ref&amp;gt;K. A. Barack, &amp;#039;&amp;#039;Die Handschriften des Fürstlich-Fürstenbergischen Hofbibliothek zu Donaueschingen&amp;#039;&amp;#039;, 1865, 94f. „Das Wappenbuch des Gerold Edlibach, um 1493 von ihm selbst zusammengestellt“ &amp;#039;&amp;#039;Hie nach in dissem buoch stand etlicher herren wappen gemallett&amp;#039;&amp;#039; „Ziemlich roh gemalte, jedoch durch Alter merkwürdige Wappensammlung. Auf der innern Seite des vordern Deckels sind verschiedene architektonische, meist colorirte Federzeichnungen, z.&amp;amp;nbsp;B. die Burgen Greifenberg [sic, für Greifensee?], Wetzikon, Kiburg, etc. und auf dem Vorsetzblatte das gemalte Wappen Gerold Edlibach’s mit der Ueberschrift: &amp;#039;&amp;#039;Gerold Edlibach ist dis buoch&amp;#039;&amp;#039; und darunter ein Holzschnitt, die Legende der hl. Felix und Regula vorstellend, aufgeklebt. Auf den zwei letzten Seiten endlich stehen verschiedene Federzeichnungen, darunter ein Gastmahl, mit Spruchbändern, darüber &amp;#039;&amp;#039;1476 per Brunner de Zofingen&amp;#039;&amp;#039;.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen weiteren Werken zählen die Aufzeichnungen zum [[Waldmannhandel]] &amp;#039;&amp;#039;(Waldmannscher Auflauf)&amp;#039;&amp;#039; von 1489 und zur Reformation in den Jahren 1520 bis 1527.&amp;lt;ref name=&amp;quot;verfasserlexikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Edlibach Zürichkrieg.jpg|[[Alter Zürichkrieg]]: Belagerung von Zürich 1444 (spiegelbildliche Darstellung)&lt;br /&gt;
Edlibach Zürich1488.jpg|Alter Zürichkrieg: Die Eidgenossen vor Zürich. Zeichnung von Gerold Edlibach (um 1488)&lt;br /&gt;
Greifensee - Mord von Greifensee.jpg|[[Belagerung von Greifensee]] 1444 (Zürcher Chronik)&lt;br /&gt;
Edlibach Wappen.jpg|Wappen von Zürcher Gemeinden in Edlibachs Zürcher Chronik&lt;br /&gt;
Zollikerwappen Edlibach.jpg|Wappen von Zollikon (Ausschnittver-grösserung)&lt;br /&gt;
Dübendorf - Dübelstein - Gerold Edlibach 1489.jpg|Älteste Darstellung der [[Ruine Dübelstein|Burg Dübelstein]] (Wappenbuch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Chronik&amp;#039;&amp;#039;, Zürich 1485–1486 mit Zusätzen bis 1530. Ausgabe von [[Johann Martin Usteri]] [https://books.google.de/books?id=REYsAAAAYAAJ&amp;amp;hl=de Google]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Wappenbuch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rotwelschglossar&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Gerold Edlibach: &amp;#039;&amp;#039;Da beschachend vil grosser endrungen: Gerold Edlibachs Aufzeichnungen über die Zürcher Reformation 1520–1526.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. und kommentiert von Peter Jezler in: &amp;#039;&amp;#039;Bilderstreit, Kulturwandel in Zwinglis Reformation.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Hans-Dietrich Altendorf, Peter Jezler. Theologischer Verlag, Zürich 1984, ISBN 3-290-11555-0, S. 41–74 (nach dem Autograph in der Zentralbibliothek Zürich, Handschriftenabteilung, Ms. L 104)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|14734|Gerold Edlibach|Autor=Gertraud und Rudolf Gamper}}&lt;br /&gt;
* Hans-Rudolf Dütsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Zürcher Landvögte. Von 1402–1798.&amp;#039;&amp;#039; Chronos, Zürich 1994, ISBN 3-905311-11-9, S. 209 u. 218. (Dissertation Universität Zürich 1990).&lt;br /&gt;
* Jean-Pierre Bodmer: &amp;#039;&amp;#039;Chroniken und Chronisten im Spätmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Francke, Bern 1976 (&amp;#039;&amp;#039;Monographien zur Schweizer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 10), S. 46–49. (Literaturverzeichnis S. 87–93).&lt;br /&gt;
* Walter Muschg: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweizer Bilderchroniken des 15./16. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Atlantis Verlag, Zürich 1941.&lt;br /&gt;
* {{ADB|5|646|647|Edlibach, Gerold|Georg von Wyß|ADB:Edlibach, Gerold}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|315||Edlibach, Gerold|Fritz Büsser|118681656}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gerold Edlibach}}&lt;br /&gt;
* {{Geschichtsquellen Person|118681656}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118681656|LCCN=n/88/145859|VIAF=23694598}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Edlibach, Gerold}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Chronik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1454]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1530]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Edlibach, Gerold&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Chronist und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. September 1454&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. August 1530&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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