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	<title>Gernsdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gernsdorf&amp;diff=499686&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magipulus: BKS-Link korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-02T19:05:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS-Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Gernsdorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wilnsdorf&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Gernsdorf.jpg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/50/42/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/10/26/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 375 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.86&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1376&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 57234&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02737&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Gernsdorf in der Gemeinde Wilnsdorf.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage des Ortes Gernsdorf innerhalb der Gemeinde Wilnsdorf.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gernsdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] in der Gemeinde [[Wilnsdorf]] im [[Kreis Siegen-Wittgenstein]] mit rund 1376 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gernsdorf Richtung Blick von West nach Ost 2017.jpg|mini|Ortskern mit katholischer Kirche (Blick von Westen, 2017)]]&lt;br /&gt;
Der Ort hat eine Gesamtfläche von 5,86&amp;amp;nbsp;km² und liegt im Oberen [[Weiß (Sieg)|Weißtal]] auf einer Höhe zwischen 380 und {{Höhe|430}}. In der Nähe des Ortes entspringt der &amp;#039;&amp;#039;[[Bichelbach]]&amp;#039;&amp;#039;, der in Richtung Rudersdorf fließt und dort in die &amp;#039;&amp;#039;[[Weiß (Sieg)|Weiß]]&amp;#039;&amp;#039; mündet. Höchste Erhebung ist der &amp;#039;&amp;#039;[[Henneberg (Siegerland)|Henneberg]]&amp;#039;&amp;#039; mit {{Höhe|476}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Nachbarorte von Gernsdorf sind [[Hainchen (Netphen)|Hainchen]] und [[Irmgarteichen]] (zu [[Netphen]]) im Osten, [[Offdilln]] (zu [[Haiger]]) im Südosten, [[Rudersdorf (Wilnsdorf)|Rudersdorf]] und [[Anzhausen]] im Westen, [[Helgersdorf]] (zu Netphen) im Norden und [[Salchendorf (Netphen)|Salchendorf]] (zu Netphen) im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiet ===&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Gernsdorfer Weidekämpe&amp;#039;&amp;#039; (102,1 ha) wurde am 27. September 1989 eingerichtet. Das Gebiet liegt am Talende des Bichelbaches und an einem von Süden nach Norden fließenden Nebenbach an der Grenze zu Irmgarteichen. Das Gebiet wurde zur Erhaltung eines landwirtschaftlich extensiv genutzten Muldentales als Lebensstätte für viele teils gefährdeter Tier- und Pflanzenarten unter Schutz gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Fasel u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Historische Entwicklung und ökologischer Zustand des Naturschutzgebietes „Gernsdorfer Weidekämpe“&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Tier- und Pflanzenwelt des Kreises Siegen-Wittgenstein.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Verlag Natur und Wissenschaft, Solingen 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Johannes - Kapelle Gernsdorf erbaut 1856 (Bild ca. 1932).jpg|mini|St. Johannes Kapelle Gernsdorf (erbaut 1856)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologische Funde von [[Schlacke (Metallurgie)|Schlacke]] aus der [[La-Tène-Zeit]] um 450 v.&amp;amp;nbsp;Chr. weisen auf [[Eisenverhüttung]] und somit auf eine [[Kelten|keltische]] Bevölkerung und Besiedlung südöstlich des heutigen Ortskerns hin. Zwischen 700 und 900 n.&amp;amp;nbsp;Chr. begann,&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut G. Vitt: &amp;#039;&amp;#039;Von den Eiszeiten zu Eisenzeit.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Die Wielandschmiede, Kreuztal 1978,  S. 236 u. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt; während der Ausbauperiode infolge der [[Fränkische Landnahme|Fränkischen Landnahme]], die wahrscheinliche Besiedlung des heutigen Ortes.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Pfau: &amp;#039;&amp;#039;Zeitspuren in Siegerland und Wittgenstein. Früh- und Hochmittelalter 750–1250.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89534-861-7, S. 122/123.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1300 wurde Gernsdorf erstmals urkundlich mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Gernstorff&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. In den Jahren 1306 und 1336 tauchte ein &amp;#039;&amp;#039;Herman von Gernstorf&amp;#039;&amp;#039; jeweils in Urkunden als Zeuge auf. Ebenfalls erwähnt wurde der Ort am 6. Dezember 1350 in einer Urkunde über Burglehensgelder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1452 führte das Abgabenverzeichnis der Kirche in [[St. Cäcilia (Irmgarteichen)|Irmgarteichen]] Einnahmen aus Gernsdorf auf. In einem Schätzungsregister von 1461 wurden 13 steuerpflichtige Personen erwähnt. Zehn Jahre später erhielt [[Bicken (Adelsgeschlecht)|Konrad von Bicken]] das Jagdrecht in den Orten Rudersdorf, Gernsdorf und Salchendorf. Nachdem im Jahr 1533 die [[lutherisch]]e und im Jahr 1577 die [[Calvinistische Lehre|calvinistische]] Konfession in der [[Nassau-Siegen|Grafschaft Nassau-Siegen]] eingeführt wurde, beschwerte sich im Jahr 1578 der zu diesem Zeitpunkt calvinistische Pfarrer aus Irmgarteichen über die Abgabennachlässigkeit der Gernsdorfer Gemeinde. Nach mehreren [[Cuius regio, eius religio|Konfessionswechseln]] wurde Gernsdorf, vorerst im Jahr 1624, unter der Herrschaft von [[Johann VIII. zu Nassau-Siegen]] und, nach Abschluss des [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] im Jahr 1648, wieder [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]]. Zwischen 1635 und 1637 wütete die [[Pest]] im Netpherland, und damit auch in Gernsdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;Trutzhart Irle, Anthon Ph. Brück: &amp;#039;&amp;#039;Oberes Johannland.&amp;#039;&amp;#039; Netphen-Irmgarteichen 2009, S. 331–338.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Hermann Steubing]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Reformationsgeschichte in den Nassau-Oranischen Landen 1804.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der neuen Gelehrten-Buchhandlung, Hadamar, S. 286.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 wurde eine neue Kapelle erbaut, da die alte, bereits 1561 als baufällig erwähnte Kapelle,&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Glaube – Herrschaft – Disziplin.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2005, ISBN 3-506-71782-0, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei einem Brand, der einen Großteil des Dorfes vernichtete, zerstört wurde. Lediglich einige Häuser am [[Bichelbach]] hielten dem Feuer stand. 1815 wurde Gernsdorf Teil des [[Amt Netphen|Amtes Netphen]]. 1816 wechselte die Herrschaft zu [[Preußen]]. 1856 wurde eine neue Kapelle und im Jahr 1902 eine neue Volksschule errichtet. Diese wurde 1953 erweitert. In den Jahren 1921 bis 1923 wurde ein Stromnetz errichtet und der Anschluss an das Elektrizitätswerk Siegerland geschaffen. Im Jahr 1936 wurde die [[Freiwillige Feuerwehr]] Gernsdorf gegründet und ersetzte die bis dahin bestehende [[Pflichtfeuerwehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Februar 1945 starben bei einem Bombenangriff sieben Personen (drei Frauen und vier Kinder). Drei Häuser wurden komplett zerstört und 15 weitere Häuser schwer beschädigt. In der Endphase des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden, am 30. März 1945 in Gernsdorf, sechs Personen (drei Frauen und drei Kinder) durch [[Artillerie]]beschuss getötet. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Müller: &amp;#039;&amp;#039;Krieg und Elend im Siegerland.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Vorländer, Siegen 1981,  S. 67 u. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 wurde mit dem Bau der neuen katholischen Kirche [[St. Johannes Evangelist (Gernsdorf)|St. Johannes Evangelist]] in Gernsdorf begonnen. Diese wurde 1951 eingeweiht. Es ist die erste nach dem Krieg gebaute Kirche im Siegerland. Bis zum Bau einer Wasserleitung im Jahr 1961 erfolgte die Wasserversorgung des Ortes über Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende 1968 war Gernsdorf eine eigenständige Gemeinde im Amt Netphen. Bei der Gemeindereform am 1. Januar 1969 wurde der Ort der Großgemeinde [[Wilnsdorf]] angegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=72}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1966, 1975 und 2017 wurde die Gernsdorfer Kirche renoviert und umgebaut. 1983 wurde das Dorfgemeinschaftshaus und 1987 der Kindergarten sowie das neue [[Feuerwehrhaus]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
* 1969–1989: Josef Kühn&lt;br /&gt;
* 1989–2009: Klaus Dieter Steiner&lt;br /&gt;
* seit 2009: Jürgen Keller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerzahlen ===&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlen des Ortes:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gernsdorf.de/geschichte/ &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Ortes.&amp;#039;&amp;#039;] gernsdorf.de; abgerufen am 10. März 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Schaefer: &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Siegen.&amp;#039;&amp;#039; Siegen 1968.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1885&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Westfälisches Gemeindelexikon&amp;#039;&amp;#039; 1887, S. 108 / 109.&amp;lt;/ref&amp;gt; || 262&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1895&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Westfälisches Gemeindelexikon&amp;#039;&amp;#039; 1897, S. 112 / 113.&amp;lt;/ref&amp;gt; || 260&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1905 || 273&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1910&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westfalen/siegen.htm |titel=Der Landkreis Siegen im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230408200722if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?westfalen/siegen.htm |archiv-datum=2023-04-08 |abruf=2026-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 263&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1925&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.genealogy.net/Amt_Netphen#Amt_Netphen_1931 Amt Netphen] genealogy.net.&amp;lt;/ref&amp;gt; || 351&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1933&amp;lt;ref name=&amp;quot;verwaltungsgeschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=siegen.html|name=Stadt und Landkreis Siegen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 396&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1939&amp;lt;ref name=&amp;quot;verwaltungsgeschichte&amp;quot; /&amp;gt; || 452&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1950 || 564&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1961&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann, Heinz Köstering |Titel=Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1975 |ISBN=3-555-30092-X |Seiten=188}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 620&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1966 || 827&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:left; margin:0; margin-right:5px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1967 || 851&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1969 || 964&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1983 || 1043&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1991&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;WILNSDORF Aktuell – Bürgerinformationen aus der Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1992/93&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1172&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1994&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Betz: {{Webarchiv|url=http://www.lwl.org/geko-download/SuG/Siegen_Wittgenstein/Wilnsdorf.pdf |wayback=20131022024318 |text=&amp;#039;&amp;#039;Wilnsdorf&amp;#039;&amp;#039; }} (PDF; 7,0&amp;amp;nbsp;MB), ca. 1995&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1309&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1996 || 1354&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 2007 || 1542&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:0;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 2010 || 1487&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 2011&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://media.wilnsdorf.de/1525-Jahresbericht_2011.pdf |wayback=20131017135731 |text=Jahresbericht 2011 }} (PDF; 2,8&amp;amp;nbsp;MB) wilnsdorf.de, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1504&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 2012 || 1495&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 2013 || 1489&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 2014 || 1448&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 2015 || 1451&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 2016 || 1455&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 2017&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://media.wilnsdorf.de/3369-Haushaltsplan_2018_inkl._HSK_2018-2022.pdf |wayback=20180210003133 |text=media.wilnsdorf.de }} (PDF) wilnsdorf.de&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1441&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;font-size:smaller;&amp;quot;| Anmerkungen: Zahlen 1969 / ab 1994 jeweils am 31. Dezember; 1991 am 31. März.&lt;br /&gt;
In den Abgabenverzeichnissen der nassauischen Landesherrschaft oder der Kirchengemeinden wurden ursprünglich nur die [[Hausgesessener|Haushaltsvorstände]], sprich abgabenpflichtigen Männer oder deren Witwen erwähnt. Mithin sind die Einwohnerzahlen bei den Angaben bis zum Jahr 1732 deutlich höher anzunehmen. Vermutlich lebten im Ort, mit Ausnahme der Zeit des Dreißigjährigen Krieges und der damit verbundenen Pestepidemie, um die 70 bis 200 Personen. Ab 1815, zu Beginn der preußischen Herrschaft, werden die tatsächlichen Einwohnerzahlen genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Glaube – Herrschaft – Disziplin.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2005, ISBN 3-506-71782-0, S. 24–25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche St. Johannes Evangelist ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche St. Johannes Evangelist Gernsdorf.jpg|mini|hochkant|[[St. Johannes Evangelist (Gernsdorf)|Katholische Kirche Gernsdorf]] (Blick von Nordwest)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Johannes Kirche Gernsdorf.jpg|mini|Altarraum Innenansicht 2017]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Johannes Evangelist (Gernsdorf)}}&lt;br /&gt;
Die römisch-katholische Kirche St. Johannes Evangelist ist ein ortsbildprägendes Kirchengebäude in Gernsdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Otten: &amp;#039;&amp;#039;Der Kirchenbau im Erzbistum Paderborn 1930–1975.&amp;#039;&amp;#039; Bonifatius Verlag, Paderborn 2009, ISBN 978-3-89710-403-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs errichtet, weitgehend in Eigenleistung der Bevölkerung, und gilt als erster Nachkriegs-Kirchenneubau im [[Siegerland]]. Die [[Saalkirche]] besitzt 18 spitzbogige Fenster und ein Rundfenster im Turm. Die Kirche verfügt über eine Orgel der [[Gebrüder Stockmann]] aus dem Jahr 1966 und drei Bronzeglocken von 1957 sowie unter anderem eine aus der Erbauungszeit stammende Monumentalstuckdarstellung der Kreuzigung Christi.&amp;lt;ref name=&amp;quot;st-laurentius-rudersdorf&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://st-laurentius-rudersdorf.de/willkommen/uber-uns/kirche-st-johannes-evanglist-gernsdorf/ |wayback=20180210002145 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Kirche St. Johannes Evanglist in Gernsdorf.&amp;#039;&amp;#039; }} st-laurentius-rudersdorf.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule, Kultur und Freizeit ==&lt;br /&gt;
Bis 1986 existierte die katholische Grundschule Gernsdorf. Diese wurde mit der katholischen Grundschule in Rudersdorf zusammengelegt. Es wurde ein Neubau zwischen den beiden Orten in der Rudersdorfer Gemarkung errichtet. An Stelle der alten Grundschule wurden im Jahr 1987 der katholische Kindergarten St. Johannes sowie das neue Feuerwehrhaus errichtet. Gernsdorf hat unter anderem eine [[katholische öffentliche Bücherei]], ein Dorfgemeinschaftshaus sowie einen Sportplatz. Im Ort gibt es mehrere Vereine im sportlichen, sozialen sowie kulturellen Bereich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;st-laurentius-rudersdorf&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wilnsdorf.de/fv_vereine.php |wayback=20170919123507 |text=Vereine. }} wilnsdorf.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Während der ersten Erstellung der Gernsdorfer Website im Dezember 1999 suchten die Webmaster der Internetseite nach einem Erkennungszeichen für den Internetauftritt der Gemeinde. Fünf Jahre später wurde der Arbeitskreis &amp;#039;&amp;#039;Ortswappen Gernsdorf&amp;#039;&amp;#039; von Einwohnern des Ortes gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der [[Schirmherrschaft]] des [[Ortsvorsteher]]s wurde über Form, Farben und Elemente des neuen Ortswappens diskutiert. Die Ergebnisse dieser Diskussionen bildeten die Grundlage des heutigen Ortswappens. Der resultierende Entwurf des Ortswappens von Gernsdorf wurde nun an einen professionellen [[Wappenkünstler|Heraldiker]] weitergeleitet und von diesem umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zum Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Gernsdorf.jpg|mini|hochkant|Ortswappen Gernsdorf]]&lt;br /&gt;
Jedes Wappenelement hat seine eigene Bedeutung. So haben sich die Gernsdorfer für folgende Elemente entschieden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Löwe: Der obere Teil des Wappens zeigt auf blauem Grund den goldenen [[Nassau-Siegen|nassauischen]] Löwen. Gernsdorf befindet sich auf dem ehemaligen Hoheitsgebiet des alten Nassau.&lt;br /&gt;
* [[Pflug]]: Der Pflug steht für die Landwirtschaft. Die Gernsdorfer Bevölkerung lebte über Jahrhunderte von der Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
* [[Hippe (Werkzeug)|Häbe]] und [[Gerberlohe|Lohe]]: Die Häbe und die Lohe stehen für Forstwirtschaft. In Gernsdorf wird [[Hauberg]] betrieben. Jede Familie darf je nach Anteilen im Gernsdorfer Wald Holz schlagen. ([[Allmende]])&lt;br /&gt;
* [[Orchideen|Orchidee]]: Die Orchidee steht für das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] in Gernsdorf. Seit einigen Jahren besitzt Gernsdorf ein eigenes Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
* Farben des Wappens: Jede Wappenfarbe hat seine eigene Bedeutung. So haben sich die Gernsdorfer für folgende Farben entschieden:&lt;br /&gt;
** Goldener Löwe auf blauen Grund: Da sich Gernsdorf auf dem Hoheitsgebiet des alten Nassau befindet, wurde die Farbkombination in Anlehnung an das nassauische Wappen gewählt.&lt;br /&gt;
** Schwarze Wappenelemente auf silbernen Hintergrund: Der untere Teil des Ortswappens besteht aus dem Schild des einst in [[Wilnsdorf]] beheimateten Geschlechts der [[Burg Wilnsdorf|Ritter von Kolbe]] und ist in Silber und Schwarz unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz des Ortswappens ===&lt;br /&gt;
Das neue Ortswappen von Gernsdorf dient den Einwohnern als eindeutiges Identifikationskennzeichen. Es wird jedem Einwohner, Verein oder sonstigen Organisation kostenlos zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur und Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Gernsdorf liegt an der [[Landesstraße]] 722, die Rudersdorf mit Irmgarteichen verbindet. Über den Anschluss &amp;#039;&amp;#039;Wilnsdorf&amp;#039;&amp;#039; ist der Ort an die [[Bundesautobahn 45]] angebunden. In Rudersdorf befindet sich der nächste Bahnhof, Einkaufsmöglichkeiten sowie Einrichtungen der medizinischen Versorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größeres Gewerbe gibt es im Ort nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergwerken im Siegerland#Wilnsdorf|Liste von Bergwerken in Gernsdorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile von Wilnsdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Wilnsdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Siegen-Wittgenstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1300]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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