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	<title>Gernot Reinstadler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T21:20:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gernot_Reinstadler&amp;diff=1165192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KurtR: Spital Interlaken liegt in Unterseen / div.</title>
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		<updated>2026-01-12T02:35:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Spital_Interlaken&quot; title=&quot;Spital Interlaken&quot;&gt;Spital Interlaken&lt;/a&gt; liegt in &lt;a href=&quot;/index.php/Unterseen&quot; title=&quot;Unterseen&quot;&gt;Unterseen&lt;/a&gt; / div.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Alpiner Skirennläufer&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Allgemeine Informationen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|kurzname = Gernot Reinstadler&lt;br /&gt;
|bild = [[Datei:1991 Garmisch1 (Gernot).tif|250px]]&lt;br /&gt;
|langname = &lt;br /&gt;
|nation = {{AUT}}&lt;br /&gt;
|geburtstag = 24. August 1970&lt;br /&gt;
|geburtsort = [[Zams]]&lt;br /&gt;
|geburtsland = Österreich&lt;br /&gt;
|groesse = &lt;br /&gt;
|gewicht = &lt;br /&gt;
|beruf = &lt;br /&gt;
|sterbedatum = 19. Jänner 1991&lt;br /&gt;
|sterbeort = [[Unterseen]]&lt;br /&gt;
|sterbeland = Schweiz&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Karriere --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|disziplin = [[Abfahrt]]&lt;br /&gt;
|verein = &lt;br /&gt;
|trainer = &lt;br /&gt;
|nationalkader = &lt;br /&gt;
|status = v&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gernot Reinstadler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. August]] [[1970]] in [[Zams]], [[Österreich]]; † [[19. Januar|19. Jänner]] [[1991]] in [[Unterseen]], [[Schweiz]]) war ein österreichischer [[Ski Alpin|Skirennläufer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Der aus [[Jerzens]] in Tirol stammende Reinstadler war der Sohn der früheren Skirennläuferin [[Traudl Eder]] und des Skilehrer-Ausbilders Adi Reinstadler. Er absolvierte seine schulische Ausbildung an der Volksschule in Jerzens sowie an der Skihauptschule Neustift und an der Schihandelsschule Stams.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehörte dem Kader des [[Österreichischer Skiverband|Österreichischen Skiverbandes]] an und nahm an den Juniorenweltmeisterschaften [[Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften 1988|1988]] und [[Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften 1989|1989]] teil, bei denen sein bestes Rennergebnis ein 13. Platz in der Abfahrt 1989 war. Ebenfalls 1989 gewann er drei Medaillen bei den österreichischen Jugendmeisterschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.oesv.at/leistungssport/skialpin/siegertafel.php?page=0&amp;amp;sortierung1_in=b.reihung&amp;amp;sortierung2_in=c.reihung&amp;amp;sortierung3_in=d.reihung&amp;amp;name_in=Reinstadler+Gernot&amp;amp;ort_in=&amp;amp;fiscode_in=&amp;amp;oesvnr_in=&amp;amp;verein_in=&amp;amp;kategorie_id_in=25&amp;amp;sparte_id_in=4&amp;amp;jahr_von_in=&amp;amp;jahr_bis_in=&amp;amp;disziplin_id_in=&amp;amp;geschlecht_in=&amp;amp;rang_id_in=&amp;amp;nation_id_in=&amp;amp;lv_id_in=&amp;amp;verein_id_in=&amp;amp;klasse_id_in=&amp;amp;action_in=Suchen |wayback=20140202145441 |text=&amp;#039;&amp;#039;Medaillengewinne von Gernot Reinstadler.&amp;#039;&amp;#039;}} ÖSV-Siegertafel, abgerufen am 22. Mai 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kam zu ersten Einsätzen im [[Alpiner Skiweltcup|Weltcup]] und startete im Training zur [[Lauberhornabfahrt]] in [[Wengen BE|Wengen]] 1991. Nach den Plätzen 29 und 39 in den beiden Trainingsläufen nahm er am 18.&amp;amp;nbsp;Jänner an der Qualifikationsabfahrt teil, bei der sich die schnellsten 30 Läufer für die Weltcupabfahrt qualifizierten. Dieser von der [[Fédération Internationale de Ski|FIS]] beschlossene neue Modus kam damals testweise zur Anwendung und war unter den Fahrern durchwegs umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reinstadler ging mit Startnummer 44 in das Qualifikationsrennen. Er verkantete im Ziel-S wegen zu geringen Drucks am Außenski und flog ungebremst in das Sicherheitsnetz rechts der Fahrtrichtung im Zielhang. Eine Skispitze verfing sich im Netz, worauf er eine Beckenspaltung und schwere Verletzungen der Blutgefäße im Unterleib erlitt. Reinstadler wurde nach der Erstversorgung an der Strecke in das [[Spital Interlaken]] in [[Unterseen]] gebracht. Am 19.&amp;amp;nbsp;Jänner um 0:43 Uhr starb er „an den Folgen der lebensgefährlichen Gefäßverletzungen, die er sich beim Sturz zugezogen hatte. Trotz massivster Bluttransfusionen auch noch nach der Operation, verschied er wegen der starken Blutungen aus dem Bereich des Beckens. Beim Sturz wurde das rechte Bein fast abgerissen, was zu schwersten Frakturen, Nerven- und Blutgefäßverletzungen geführt hatte“, so das Pressebulletin der Anästhesieabteilung des Spitals Interlaken. Das Qualifikationsrennen war nach dem Sturz Reinstadlers noch zu Ende gefahren worden, das weitere Rennprogramm wurde nach der Todesnachricht aber abgesagt. Gegenüber der deutschen Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; äußerte die Mutter Reinstadlers ihre Enttäuschung über das Verhalten des [[Österreichischer Skiverband|Österreichischen Skiverbandes (ÖSV)]] nach dem Unfall ihres Sohnes: „Als damals einige Wochen danach die große Krankenhausrechnung vom Spital bei uns ankam, wollte der ÖSV sie zunächst nicht begleichen. Erst als die Tiroler Landesregierung Druck machte, lenkte der ÖSV ein“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;diezeit&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Purschke |url=https://www.zeit.de/sport/2021-01/gernot-reinstadler-gedenken-sturz-wengen-sicherheitsmassnahmen-fis/komplettansicht |titel=Gernot Reinstadler: Sein Tod hat das Leben vieler anderer gerettet |werk=[[Die Zeit]] online  |datum=2021-01-18 |abruf=2021-01-18 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des Unglücks passte der ÖSV die Versicherungsmodalitäten für seine Kaderathleten an und es wurden engmaschigere Fangnetze entwickelt, die ein Einfädeln mit den Skiern verhindern sollen. Sogenannte schnittfeste Abweisplanen aus Kunststoff kommen nun zum Einsatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;diezeit&amp;quot;/&amp;gt; Später wurde das Gelände beim Zielsprung abgetragen und der Zielsprung massiv entschärft. Im Zielhaus der Lauberhornrennen erinnert seit 1992 eine Gedenktafel an Gernot Reinstadler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Born: &amp;#039;&amp;#039;Der Tag, an dem Gernot Reinstadler starb.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lauberhorn – die Geschichte eines Mythos.&amp;#039;&amp;#039; AS Verlag, Zürich 2004, ISBN 3-909111-08-4, S. 206–210.&lt;br /&gt;
* [[Kamil Taylan]]: &amp;#039;&amp;#039;Tödliche Pisten. Skirennen um jeden Preis.&amp;#039;&amp;#039; Sportverlag Berlin, Berlin 1997, ISBN 3-328-00763-6, S. 51–53.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{FISDB|AL|50396}} (Ergebnisse der Juniorenweltmeisterschaften)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Thomas Purschke |url=https://www.zeit.de/sport/2021-01/gernot-reinstadler-gedenken-sturz-wengen-sicherheitsmassnahmen-fis/komplettansicht |titel=Gernot Reinstadler: Sein Tod hat das Leben vieler anderer gerettet |werk=[[Die Zeit]] online  |datum=2021-01-18 |abruf=2021-01-18 |sprache=de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reinstadler, Gernot}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpiner Skirennläufer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unfallopfer (Skisport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reinstadler, Gernot&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Skirennläufer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. August 1970&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zams]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Januar 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Unterseen]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KurtR</name></author>
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