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	<title>Germete - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Germete&amp;diff=1329619&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Definitiv: /* Geschichte */ Ergänzungen zur Geschichte</title>
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		<updated>2024-11-30T17:12:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Ergänzungen zur Geschichte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Hansestadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Warburg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/29/07/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/06/11/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 167 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.53&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 955&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreis-hoexter.de/unser-kreis/zahlen-daten-fakten/m_8985 |titel=Kreis Höxter – Einwohner in den Stadtteilen der 10 kreisangehörigen Städte |werk=Kreis Höxter |abruf=2021-09-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34414&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05641&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Warburg Ortsteile Germete.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Spiegelhof Germete.jpeg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Der 1854 erneuerte [[Spiegelhof (Warburg)|Spiegelhof]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Germete&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] von [[Warburg]] im [[Kreis Höxter]], [[Nordrhein-Westfalen]] ([[Deutschland]]) mit rund 950 Einwohnern. Germete ist ein staatlich anerkannter [[Luftkurort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Germete liegt 3 km von Warburg entfernt im [[Diemel]]tal. Die [[Bundesstraße 252|B 252]], die im Norden nach Warburg und im Süden nach Volkmarsen führt, mit der Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Warburg&amp;#039;&amp;#039; (AS-Nr. 60) der [[Bundesautobahn 44|A 44]] verläuft östlich des Ortsrandes. Die nächstgelegenen Verkehrsflughäfen befinden sich nahe Paderborn ([[Flughafen Paderborn/Lippstadt]] (PAD) – 46 km) (direkt an der A44) und nahe Kassel ([[Flughafen Kassel-Calden|Kassel-Calden]] (KSF) – 27 km) (direkt an der B 7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1018 wurde im Verzeichnis der Güter des Grafen [[Dodiko]] eine Ortschaft &amp;quot;Garamatti&amp;quot; erwähnt. Nach Dodikos Tod fiel sein Besitz an den [[Bischof von Paderborn]], der damit Grafen und Ministerialenfamilien, u.&amp;amp;nbsp;a. die von [[Rabe von Pappenheim|Pappenheim]]-[[Canstein (Adelsgeschlecht)|Canstein]], von [[Spiegel (westfälisches Adelsgeschlecht)|Spiegel]]-[[Borlinghausen]], [[Oer (Adelsgeschlecht)|von Oer]] und von [[Mengersen (Adelsgeschlecht)|Mengersen]] belehnte. Außer diesen besaßen das [[Stift Heerse]] und das [[Kloster Wormeln]] hier Güter und Rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die romanischen Details am Turm der Pfarrkirche St. Nikolaus belegen, dass Germete bereits um 1200 eine eigene Kirche hatte, wenngleich Germete erst 1450 als Pfarrort in den Urkunden erscheint. Es wird vermutet, dass es sich um eine Filialkirche der bereits 862 erwähnten und in der Neuzeit verschwundenen Ortschaft Osdadighusen (auch Osdagessen oder Audaxen) handelte, die ca. 1,5 km südwestlich lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1464 vermachte Gherdt [[Spiegel (westfälisches Adelsgeschlecht)|Spegell to dem Desenberge]] dem Dominikanerkloster zu Warburg eine jährliche Abgabe von seinem freien Hof (den sogenannten [[Spiegelhof (Warburg)|Spiegelhöfen]]) gegen eine jährliche [[Memorialwesen|Memoria]]. Die Warburger Dominikaner betreuten auch später noch die Gemeinde, so von 1606 bis 1671 und im 18. und 19. Jahrhundert bis 1825.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1780 wurden durch einen Großbrand bei der Kirche 28 Häuser zerstört. Anschließend wurden das Kirchenschiff der [[St. Nikolaus (Germete)|Nikolauskirche]] als barocke Saalkirche erneuert und der Turm durch ein verschiefertes Fachwerkgeschoss erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert === &lt;br /&gt;
Germete gehörte bis zu den [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriegen]] zur Frei- und Gografschaft Warburg im [[Hochstift Paderborn]]. [[Preußen|Preußische]] Truppen rückten im Vorgriff auf die Entscheidungen des [[Reichsdeputationshauptschluss]]es im August 1802 im Hochstift Paderborn ein. Von 1807 bis 1813 gehörte Germete zum [[Königreich Westphalen]] und dort zum [[Kanton Volkmarsen]] im [[Distrikt Kassel]] des [[Departement der Fulda|Departements der Fulda]]. Nach dem [[Wiener Kongress]] fiel Germete 1815 wieder an [[Preußen]] und kam zur neu eingerichteten preußischen [[Provinz Westfalen]]. Germete wurde dem 1816 neugegründeten Kreis Warburg mit der Kreisstadt Warburg im [[Regierungsbezirk Minden]] zugeordnet. Im Kreis Warburg gehörte die Gemeinde zum [[Amt Warburg]], das seit 1932 [[Amt Warburg-Land]] hieß.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=iho_AAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA2-PA283#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Amtsblatt der Regierung Minden 1843, S. 283]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/periodical/pageview/3916908 Amtsblatt der Regierung Minden 1932, S. 28]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wurde die Gemeinde durch die Säkularisation und die preußischen Reformen selbstständig und zählte 1811 bereits 511 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Lage im Tal der damals noch unregulierten Diemel wurde das Dorf mehrfach von Hochwassern überschwemmt, das sich vor allem 1890 und 1909 verheerend auswirkte. Seit 1891 begann man daher mit dem Bau von Dämmen und der Begradigung des Flusslaufes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Germete.jpg|mini|Haus Germete (2011)]]&lt;br /&gt;
Seit 1926 ist [[Haus Germete]] das [[Mutterhaus]] der von [[Wilhelm Meyer (Pastor)|Wilhelm Meyer]] gegründeten Schwesterngemeinschaft „Serviam – Herz-Jesu-Institut – Schwestern von Germete“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.serviam.de/12085-Unsere-Gemeinschaft.html Historie], abgerufen am 31. Januar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde Germete mit Inkrafttreten des &amp;#039;&amp;#039;[[Sauerland/Paderborn-Gesetz]]es&amp;#039;&amp;#039; ein Stadtteil von Warburg, das gleichzeitig in den Kreis Höxter wechselte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=328}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Germete gewann 1979, 1989 und 1983 Silbermedaillen im nordrhein-westfälischen Landeswettbewerb [[Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Germete als Kurort ==&lt;br /&gt;
1679 stellte der Abt [[Stephan Overgaer]] vom [[Kloster Hardehausen]] fest, dass „bei Germete ein Säuerling aus der Erde quillt, der für gar viele Leiden des Unterleibs ein vorzügliches Heilmittel sei“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 wurde eine Quellengenossenschaft zur Nutzung des Mineralwassers gegründet. Durch systematische Bohrungen wurden 1889 die &amp;#039;&amp;#039;Sillerquelle&amp;#039;&amp;#039;, 1904 die &amp;#039;&amp;#039;Antoniusquelle&amp;#039;&amp;#039; und 1906 schließlich die &amp;#039;&amp;#039;Franziskusquelle&amp;#039;&amp;#039; entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1924 die Franziskusquelle vom Preußischen Minister für Volkswohlfahrt als &amp;quot;gemeinnützig im Sinne des Gesetzes&amp;quot; erklärt worden war, erschienen 1926 in Germete die ersten Kurgäste und tranken zweimal täglich das heilkräftige Wasser, das vor allem bei Erkranken der Niere, Blase und der Gallenwege empfohlen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Werbetätigkeit unter anderem durch Gründung des Fremdenverkehrsvereins 1950 verstärkt und es wurden Gasthöfe und Pensionen ausgebaut. 1953 gab es bereits 1530 Übernachtungen pro Jahr. 1965 wurden von der Gemeinde, dem [[Amt Warburg-Land]] und dem [[Landkreis Warburg]] die &amp;quot;Badbetriebs-GmbH Germete&amp;quot; gegründet, um Germete zu einem Kurort auszubauen. Mit staatlicher Unterstützung wurden landwirtschaftliche Betriebe ausgelagert, Gewässer verrohrt und Straßen ausgebaut, wodurch das dörfliche Erscheinungsbild zum Teil verloren ging. Das barocke Kirchenschiff wurde abgebrochen und durch einen größeren Neubau ersetzt. Am Ortsrand entstand ein kleiner Kurpark. 1972 wurde das im Kurpark erbaute Kurmittelhaus bezogen. Es wurde 1982 durch einen zweiten Bauabschnitt mit Bewegungsbad und Sauna erweitert. 1985 wurde Germete schließlich als Luftkurort staatlich anerkannt. Die Zahl der Übernachtungen betrug 20.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Germete ist das überregional bekannte Getränkeunternehmen, die [[Heil- und Mineralquellen Germete]] GmbH ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Josef Leifeld: &amp;#039;&amp;#039;Germete&amp;#039;&amp;#039;. In: Franz Mürmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Warburg 1036–1986. Beiträge zur Geschichte einer Stadt. Band 2&amp;#039;&amp;#039;. Hermes, Warburg: 1986. ISBN 3-922032-07-9. S. 454–457.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Warburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7643480-1|VIAF=248766896}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Warburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Höxter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germete| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Definitiv</name></author>
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