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	<title>Germendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Germendorf&amp;diff=632747&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der blaue Himmelsreiter am 21. Januar 2026 um 12:38 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-21T12:38:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Oranienburg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/44/56/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/10/20/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 38&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 15.28&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1920&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://oranienburg.de/St%C3%A4dtebau-Wirtschaft/Wirtschaft/Wirtschaftsf%C3%B6rderung-/Standort-in-Zahlen/ |titel=Oranienburg in Zahlen |hrsg=Stadt Oranienburg |sprache= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2026-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 16515&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03301&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Brandenburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Germendorf.jpg|mini|hochkant=1.15|[[Dorfkirche Germendorf]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Germendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Oranienburg]] im [[brandenburg]]ischen [[Landkreis Oberhavel]]. Im Dezember 2022 zählte man 1.920 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Germendorf befindet sich westlich der Kernstadt Oranienburg und erstreckt sich von der [[Muhre (Havel)|Muhre]] bis zum [[Ländchen Glien]] (Germendorfer Sander) über eine Fläche von 1528 [[Hektar]], wovon lediglich 207 bewohnt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.oranienburg.de&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.oranienburg.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=69458|wayback=20120220102107|text=Germendorf auf der Website der Stadt Oranienburg|archiv-bot=2019-09-07 07:32:54 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil liegt im Haveldurchbruchstal in der [[Zehdenick-Spandauer Havelniederung]]. Neben weiteren [[Kiestagebau|Kiesgruben]] gibt es im Westen von Germendorf eine Kiesgrube, die seit 1928 u. a. auf dem damaligen Grundstück des Malers [[Erich Buchholz (Maler)|Erich Buchholz]] betrieben wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Mo Buchholz, Eberhard Roters (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erich Buchholz&amp;#039;&amp;#039;. Nicolai, Berlin 1993, S.&amp;amp;nbsp;11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung lieferte das &amp;#039;&amp;#039;[[Landbuch Karls IV.|Landbuch Kaiser Karls&amp;amp;nbsp;IV.]]&amp;#039;&amp;#039; von 1375 mit dem Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;Gerwendorp&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Gerwendorff&amp;#039;&amp;#039;. Das [[Dorf]] erschien im Burgregister Havelland mit einer [[Liste der Herrscher von Brandenburg|markgräflichen]] Abgabe von 2&amp;amp;nbsp;[[Karlspfund|Pfund]] jeweils am [[Walburga#Verehrung|Walpurgis-]] (1.&amp;amp;nbsp;Mai) und [[Nikolaus von Myra#Fest|Nikolaustag]] (6.&amp;amp;nbsp;Dezember).&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.oranienburg.de&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;!-- Beleg für: erste Erwähnung --&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Schultze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgische Landbücher&amp;#039;&amp;#039;. Band 2; &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für die Provinz Brandenburg und die Reichshauptstadt Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;VIII,&amp;amp;nbsp;2). Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, [Die Burgen]. De castris super Obula. Gerwendorp, S. 44. ([https://digital.ub.uni-potsdam.de/content/pageview/214483 Digitalisat] in [[Universitätsbibliothek Potsdam]])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Beleg für: Schreibweisen, Inhalt --&amp;gt;  In den folgenden Jahrzehnten und Jahrhunderten änderte sich die Schreibweise immer wieder, so hieß es unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Germendorff, Gerbendorff&amp;#039;&amp;#039; (1450), &amp;#039;&amp;#039;Gerwendorpp&amp;#039;&amp;#039; (1480) und &amp;#039;&amp;#039;Gerbendorff&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://mehrow.de/Presse_und_Literatur/Heimat_und_Welt/HUW_1936_04_Ortsnamen.html Heimat und Welt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere verheerende Feuer zerstörten im Laufe der Zeit immer wieder große Teile des Ortes. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] (1618–1648) wurde ein Großteil des Dorfes zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Dorfkirche Germendorf|Kirche]] aus [[Klinker]]n im Dorfzentrum, die heute unter [[Denkmalschutz]] steht, wurde 1739 erbaut, nachdem die alte Kirche Opfer eines Feuers wurde. Im Jahr 1861 musste der Kirchturm erneuert werden, da der alte Kirchturm aufgrund eines erneuten Feuers zerstört wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.fuerstenberg-tourismus.de/index.php?id=235&amp;amp;UserId=166&amp;amp;ort=Oranienburg-Germendorf&amp;amp;ListId=2|wayback=20120303161713|text=Fürstenberger Seenland: Oranienburg-Germendorf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Germendorf war über hunderte Jahre bis in das 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hinein ein [[Angerdorf]]. 1915 wurde der Bahnhof Germendorf im Zuge der Errichtung der [[Bahnstrecke Nauen–Oranienburg]] eröffnet. Dadurch rückte Germendorf auch ein Stück näher an Berlin heran und es ermöglichte einen ersten Einwohnerzuwachs. Weiter veränderte es das Bild des Dorfes: neue Wohnviertel für Arbeiter entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1936/1937 bauten die Betreiber der [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke]] südlich des Dorfes das Werk&amp;amp;nbsp;I der [[Heinkel-Werke Oranienburg]]. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] verrichteten zwischen 6240 und 8000 Häftlinge in einem Außenlager des [[KZ Sachsenhausen]] dort ihre [[Zwangsarbeit]]. Zum Gedenken an die über 1500 getöteten Gefangenen wurde im Jahr 1974 ein Gedenkstein an der Straße in Richtung [[Velten]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Schlacht um Berlin|April 1945]], am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], war Germendorf Teil einer großen [[Sowjetunion|sowjetischen]] Armeeoffensive. Am 22. April standen Truppenspitzen der [[Rote Armee|Roten Armee]] nördlich von [[Bezirk Spandau|Spandau]] in [[Hennigsdorf]], [[Hohen Neuendorf]] und [[Birkenwerder]]. Oranienburg wurde von Süden her eingekreist und die Rotarmisten versuchten, weiter in die Stadt vorzudringen. Bei dieser [[Zangenangriff|Zangenbewegung]], die die Rote Armee in Richtung Berlin vornahm, versuchte die Armeeführung auf breiter Front westlich vorzurücken und stand am [[Ruppiner Kanal]], nicht weit entfernt von Germendorf, Truppen wurden in [[Schwante]] und im Kremmener Forst konzentriert. Am 23. April bestand südlich des Kanals noch ein deutscher Brückenkopf (&amp;#039;&amp;#039;Brückenkopf Oranienburg&amp;#039;&amp;#039;). Bis zum 24. April zog die deutsche Wehrmacht weitere deutsche Truppenteile, hauptsächlich junge, kampfunerfahrene Soldaten, im Norden von Oranienburg zusammen. Am 25. April stieß der &amp;#039;&amp;#039;Brückenkopf Oranienburg&amp;#039;&amp;#039; vor, um den Angriff der Sowjetarmee in Richtung Berlin zu unterbinden. Trotz zahlreicher heftiger Kämpfe, die bis zum nächsten Tag dauerten, wurde der deutsche Entlastungsangriff an der Bahnlinie nördlich von Germendorf gestoppt. In den folgenden Tagen nahm die Rote Armee Oranienburg, Germendorf, [[Friedrichsthal (Oranienburg)|Friedrichsthal]] und Velten ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://luftkrieg-oberhavel.de/webs/boden/007.htm &amp;#039;&amp;#039;Luftkrieg Oberhavel&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|In diesem Absatz und den folgenden fehlen Angaben zur Namensherkunft, zu 50 Jahren [[DDR]]-Geschichte, Handel &amp;amp; Wirtschaft, bedeutende Bauwerke, Personen, die mit Germendorf verbunden sind... [[Benutzer:44Pinguine|44pinguine&amp;lt;span class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&amp;gt;☕&amp;lt;/span&amp;gt;]] 14:44, 17. Jun. 2021 (CEST)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Berliner Mauer#Mauerfall|Mauerfall]] 1989 und der anschließenden Eingliederung der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] in die Bundesrepublik Deutschland verzeichnete Germendorf im Zuge der [[Suburbanisierung]] einen Einwohnerzuwachs. Es zog vor allem Menschen aus Oranienburg und Berlin nach Germendorf, da hier die Grundstückspreise und Mieten günstig waren und die relative Nähe zu Berlin vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 26. Oktober 2003 ist Germendorf ein Stadtteil von Oranienburg und trägt auch dessen Postleitzahl. Dies fand im Zuge einer kommunalen Umstrukturierung statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 2000er Jahre siedelten sich weitere Unternehmen in Germendorf an und schufen so hunderte neuer Arbeitsplätze. 2006 waren 197 Firmen in Germendorf registriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.oranienburg.de&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;background:#dfefef&amp;quot; | 2022 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1.920&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietsstand des jeweiligen Jahres;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-07_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oberhavel.&amp;#039;&amp;#039;] S. 18–21&amp;lt;/ref&amp;gt; Germendorf auf der Website der Stadt Oranienburg&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.oranienburg.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit ==&lt;br /&gt;
Germendorf ist vor allem durch den [[Tier-, Freizeit- und Saurierpark Germendorf]] bekannt, der 650 Tiere aus 40 verschiedenen [[Art (Biologie)|Arten]] beheimatet. Neben einigen regional beheimateten Tieren gibt es auch exotische Lebewesen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Riesenfaultier Tierpark Germendorf.jpg|mini|hochkant|Nachbildung eines [[Riesenfaultier]]s im Wildtierpark Germendorf]]&lt;br /&gt;
Der Park schließt außerdem den Kiessee sowie das &amp;#039;&amp;#039;Strandhotel Germendorf&amp;#039;&amp;#039; mit ein. Gründer und Eigentümer des Parks ist der ehemalige Dorfvorsteher Horst Eichholz (*&amp;amp;nbsp;1932, †&amp;amp;nbsp;2017). Anfangs vor allem als Badeort genutzt, wurde der Park im Jahre 2000 nach einer Erweiterung und einer Umstrukturierung des ursprünglichen Areals geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Park befindet sich mit seinen 69&amp;amp;nbsp;Hektar im westlichen Teil des Dorfes in einer ehemaligen Kiesgrube. Für den Bau der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;19]] (Berlin – [[Rostock]]) wurde, unter anderem, im Germendorfer Gebiet Sand abgetragen und die Kiesgrube entstand mitten im Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalten wird der Park ausschließlich durch Eintrittsgelder, Spendengelder und Eigenkapital des Eigentümers. Die Kosten für den Park mit seinen 22 Mitarbeitern belaufen sich auf etwa 500.000&amp;amp;nbsp;Euro jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 besuchten unter der Woche bis zu 1000 Besucher den Park, an Wochenenden bis zu 2500. Durch ständige Erweiterung und Umstrukturierungen bietet der Tierpark heute mehrere Attraktionen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. eine Freilichtbühne, 15 Grillplätze, einen Dinosaurierpark, Schwimmbereiche, eine beheizte Indoor-Spielhalle für Kinder und einen großen Spielplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Hotels und Pensionen bieten Unterkünfte in Germendorf: das bereits erwähnte Strandhotel direkt neben dem Tierpark, das Hotel &amp;#039;&amp;#039;Zum fröhlichen Landmann&amp;#039;&amp;#039; gegenüber der Dorfkirche und die Pension &amp;#039;&amp;#039;Märkische Heide&amp;#039;&amp;#039; am östlichen Ortsausgang Richtung Oranienburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Germendorf ist eine [[Grundschule]] ansässig, die sich im Laufe der Jahre mit der &amp;#039;&amp;#039;Eden Grundschule&amp;#039;&amp;#039;, einer anderen Grundschule aus einem [[Eden Gemeinnützige Obstbau-Siedlung|weiteren Stadtteil Oranienburgs]], aufgrund von Schülermangel zusammenschließen musste. Derzeit besuchen 180 Schülerinnen und Schüler die Schule, in der sie von zehn Lehrerinnen und Lehrern in den Klassenstufen 1 bis 6 unterrichtet werden. Die Schule bietet weiter außerschulische Aktivitäten in Form von Arbeitsgemeinschaften an, z.&amp;amp;nbsp;B. eine Musikgruppe, eine Mathematikgruppe oder eine Sportgruppe. Das Motto der Schule lautet: „Wir sind eine gewaltfreie Schule, in der alle Kinder die Möglichkeit erhalten, sich umfangreiches Wissen anzueignen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Schuljahr 2010/2011 ist die Germendorfer Grundschule als eine offene [[Ganztagsschule]] einzustufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Germendorf liegt an den Landstraßen 170 und 172, die den Ort mit dem Zentrum von Oranienburg nach Osten, Kremmen und Schwante im Westen sowie Velten im Süden verbinden. Gleichzeitig bindet sie den Ortsteil an die westliche Umgehungsstraße ([[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;96]]) um Oranienburg an. Über die vierspurige B&amp;amp;nbsp;96 ist Germendorf und das nördliche Oberhavel direkt an den [[Bundesautobahn 10|Berliner Ring]] angebunden. Das [[Historische Mitte (Berlin)|Stadtzentrum von Berlin]] erreicht man dadurch innerhalb von 35 bis 40&amp;amp;nbsp;Minuten Fahrzeit, die Stadtgrenze Berlins nach gut 15&amp;amp;nbsp;Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Germendorf 2012 SW.jpg|mini|hochkant=1.5|Früherer Bahnhof Germendorf mit moderner Nachbararchitektur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt außerdem an der ehemaligen [[Bahnstrecke Nauen–Oranienburg|Bahnstrecke Nauen – Oranienburg]], die seit 1967 für den öffentlichen Personenverkehr stillgelegt ist. Der Germendorfer Bahnhof wurde wie die gesamte Strecke 1915 erbaut. Der Abzweig von der [[Berliner Nordbahn]] zur Strecke Richtung Germendorf ist in Oranienburg etwas südlich des Regional- und S-Bahnhofs zu erkennen. Die Schienen von Oranienburg nach Germendorf wurden allerdings größtenteils im Zuge des Baus der B&amp;amp;nbsp;96 demontiert. Auch die Brücke über die B 273 am östlichen Germendorfer Dorfeingang fiel dem Bauvorhaben zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 kann der Streckenabschnitt von Germendorf in Richtung Westen nach Kremmen mit [[Eisenbahn-Draisine|Draisinen]] befahren werden. Eine [[Bahnstrecke Oranienburg–Velten|weitere Eisenbahnstrecke]] berührte Germendorf im Süden. Diese Strecke zweigte bei Oranienburg-Eden von der Strecke Oranienburg – Kremmen (Bahnstrecke Nauen – Oranienburg) ab und mündete bei Velten in die [[Bahnstrecke Berlin-Schönholz–Kremmen|Kremmener Bahn]]. Sie war nur von 1951 bis 1969 in Betrieb und ist inzwischen abgebaut. An ihr lag der Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Germendorf Süd&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buslinie 824, die zwischen den Bahnhöfen Oranienburg und Hennigsdorf pendelt, unterhält zwei Busstationen in Germendorf: die Haltestelle „Germendorf Dorfstraße“ im Dorfzentrum nahe der Dorfkirche und die Haltestelle „Germendorf Am Bahndamm“ in der Nähe des &amp;#039;&amp;#039;[[Globus SB-Warenhaus Holding|Globus Baumarktes]]&amp;#039;&amp;#039; im Osten. Die Buslinie 823 verbindet Germendorf ebenfalls mit dem Bahnhof Oranienburg, verkehrt aber seit Juni 2024 über die [[Weiße Stadt (Oranienburg)|Weiße Stadt]] in Oranienburg.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ovg-online.de/fahrplan-tickets/fahrplanaenderungen/&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorausgegangen war der Einrichtung dieser Linie ein Probebetrieb, bei dem Busse zeitweise weiterfuhren bis [[Kremmen]]. Beide Linien werden von der [[Oberhavel Verkehrsgesellschaft|OVG]] betrieben, die auch ihren Sitz am östlichen Ende des Dorfes unterhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Fußball hat eine lange Tradition in Germendorf. So wurde im Jahr 1926 ein Radfahrverein gegründet, der 1930 eine eigene Fußballmannschaft gründete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.sscbb.de&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.sscbb.de/text/brandenburgervereineoberhavelland.html | wayback=20120227154424 | text=Seite zur Geschichte der Sportvereine im Landkreis Oberhavel auf der Website des Sportsouvenir-Sammler-Clubs Berlin-Brandenburg 1983 e.&amp;amp;nbsp;V.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Team, wie alle anderen auch, verboten. Erst im Jahr 1950 wurde die Mannschaft als &amp;#039;&amp;#039;SG Germendorf&amp;#039;&amp;#039; wieder ins Leben gerufen. In den 1960er Jahren spielte der Verein unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Armeesportvereinigung Vorwärts|ASG Vorwärts]] Germendorf&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1972 wurde der Verein als &amp;#039;&amp;#039;BSG Einheit Germendorf&amp;#039;&amp;#039; neu gegründet und wechselte letztmals in den 1990er Jahren den Namen in &amp;#039;&amp;#039;FSV Germendorf 1972&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;www.sscbb.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spiele des FSV Germendorf werden auf dem Germendorfer Sportplatz, nahe der Germendorfer Grundschule ausgetragen. Im Jahr 2010 gewann der &amp;#039;&amp;#039;FSV Germendorf&amp;#039;&amp;#039; die Kreisliga Oberhavel und qualifizierte sich somit für die Landesklasse West.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuerwehr ==&lt;br /&gt;
In Germendorf existiert seit 1904 eine [[Freiwillige Feuerwehr]] mit [[Jugendarbeit in der Feuerwehr|Jugend]]- und [[Kinderfeuerwehr]]. Jetziger Ortswehrführer ist Cornel Gratz. Nachdem im Jahr 2014 das [[Feuerwehrhaus]] abgebrannt war, wurde im Oktober 2016 ein Neubau eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen, die mit Germendorf verbunden sind ==&lt;br /&gt;
* [[Tharsander|Georg Wilhelm Wegner (Tharsander)]] (1692–1765), Pfarrer, Autor&lt;br /&gt;
* Mathias Cappel: Jäger, Hegemeister, [[Heinrich Gottlob von Warkotsch|vereitelte den Versuch, Friedrich den Großen während des Siebenjährigen Krieges an die Österreicher zu verraten]]&lt;br /&gt;
* [[Erich Buchholz (Maler)|Erich Buchholz]] (1891–1972), Maler, Architekt, Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Magirius]] (1930–2025), Theologe, Pfarrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.scitron.de/Bibliographie%20zur%20Geschichte%20von%20Germendorf.htm Bibliographie zur Geschichte von Germendorf]&lt;br /&gt;
* [http://www.oranienburg.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=69458 Germendorf auf der Website der Stadt Oranienburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Oranienburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=10066873-2|VIAF=142861683}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oranienburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oberhavel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oberhavel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1375]]&lt;/div&gt;</summary>
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