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	<title>Germar-Mark - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T18:39:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Germar-Mark&amp;diff=1110957&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-04-18T12:05:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Germar-Mark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine im 10. und 11. Jahrhundert auftretende Bezeichnung für ein Gebiet in Teilen [[Thüringen]]s und [[Hessen]]s zwischen [[Unstrut]] und [[Werra]]. Die Germar-Mark wurde auch &amp;#039;&amp;#039;Germara Mark&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Germar-Mark ist benannt nach dem thüringischen Ort [[Görmar]], der in unmittelbarer Nähe eines Königshofs in Mühlhausen gelegen war und wahrscheinlich als Verwaltungsmittelpunkt der Mark diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Spruner-Menke Handatlas 1880 Karte 34 (Eic).jpg|mini|305px|Die Germara-Mark befindet sich beidseits der Grenzziehung zwischen Westergau und Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
Die Germar-Mark erstreckte sich westlich vom Unterlauf der Werra von [[Eschwege]] bis vor [[Witzenhausen]] bis östlich an die Unstrut mit dem Gebiet von [[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhausen]]. Einbezogen waren auch Teile des südlichen und südwestlichen [[Eichsfeld]]s. Die westliche Grenze bildeten die Höhenlagen von [[Hoher Meißner|Meißner]] und [[Kaufunger Wald]], als Grenze des ehemaligen thüringischen Siedlungsgebietes. Ob Teile des westlichen [[Ringgau]] mit dem „Neter- oder Netragau“ und der „Hunethergau“ ebenfalls zur Germarmark gehörten, wird vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helfrich Bernhard Wenck]]: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Frankfurt und Leipzig 1789, Seite 466–473&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine genaue Abgrenzung der Gaue ist schwierig, da sich zu unterschiedlichen Zeiträumen die Zugehörigkeiten und auch die Bezeichnungen geändert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mark lag zwischen dem [[Westergau (Thüringen)|Westergau]] im Süden und dem eigentlichen [[Eichsfeld (Gau)|Eichsfeldgau]] im Norden, das Verhältnis dieser drei Gaue untereinander ist nicht genau bekannt. Weitere Nachbargaue waren der [[Altgau]] im Osten und der fränkische [[Hessengau]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schriftliche Ersterwähnungen der Mark liegen für 974 und 994 vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Christian Leutsch: &amp;#039;&amp;#039;Markgraf Gero: ein Beitrag zum Verständnis der deutschen Reichsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1828, Seite 156&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;RI II,3 n. 1120, in: Regesta Imperii Online, URI: [http://www.regesta-imperii.de/id/0994-09-30_1_0_2_3_0_571_1120] (Abgerufen am 22. August 2017)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis zum Beginn des 9. Jahrhunderts waren [[Nordhessen]] und Thüringen, die bereits zum [[Fränkisches Reich|Fränkischen Reich]] gehörten, von Einfällen der [[Sachsen (Volk)|Sachsen]] bedroht. Zur Abwehr dieser Einfälle sicherten die fränkischen Herrscher diese Grenzgebiete durch die Einrichtung so genannter [[Mark (Territorium)|Marken]]. Nach der Eingliederung Sachsens in das Fränkische Reich verlor die Germar-Mark ihre Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 974 schenkt [[Otto II. (HRR)|Otto II.]] seiner Frau [[Theophanu (HRR)|Theophanu]] die Güter Frieda, Eschwege, Mühlhausen, Tutinsode (bei Mühlhausen) und Schlotheim.&amp;lt;ref&amp;gt;RI II,2 n. 656, in: Regesta Imperii Online [http://www.regesta-imperii.de/id/0974-04-29_1_0_2_2_0_172_656] (Abgerufen am 23. April 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt;  Eschwege wird in &amp;#039;&amp;#039;regione Turingia in Germarene marcha et in comitatu Vuiggeri comitis in der Germarmark&amp;#039;&amp;#039; genannt und nochmals 994 &amp;#039;&amp;#039;in pago Germara marca&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS |ref=nein |DB=OL |ID=5631 |titel=Eschwege, Werra-Meißner-Kreis |datum=2019-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1035 schenkt Konrad II. vermutlich den Ort Berka bei Eschwege (&amp;#039;&amp;#039;in loco Birkehe dicto in loco Germaremarcha&amp;#039;&amp;#039;) dem Kloster Fulda&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS |ref=nein |DB=OL |ID=5358 |titel=Berka, Werra-Meißner-Kreis |datum=2017-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, gelegen in der Grafschaft Ludgers (&amp;#039;&amp;#039;in comitatu Lutegeri comitis&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sieland-online.de/geog.html Private Webseite] sieland-online.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Nennung der Mark gibt es im Jahr 1071 für [[Martinfeld]] im südwestlichen Eichsfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Sieg Kaiser Heinrich IV. über die Sachsen im Jahr 1075 wurde der Machteinfluss der Northeimer Grafen unter [[Otto von Northeim|Otto]] über die Germar-Mark stark eingeschränkt und nur noch über den westlichen Teil mit ihrem Eigenbesitz zuerkannt. Unter welchen Einfluss der östliche Teil mit dem Gericht [[Burg Stein (Thüringen)|Stein]] kommt, ist nicht bekannt, im 13. Jahrhundert ist es in [[Landgrafschaft Thüringen|thüringischen]] Besitz. Der Begriff Germar-Mark verschwindet danach aus den Akten.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Fick: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Bischofstein im Eichsfelde.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1 (bis zum Jahre 1360), Selbstverlag Duderstadt 1959, S. 14–15, Nachdruck in: &amp;#039;&amp;#039;Lengenfeld/Stein und das Amt Bischofstein im Eichsfeld.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Alfons Montag, Maik Pinkert, Eichsfeld Verlag Heiligenstadt 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grafen:&lt;br /&gt;
* [[Wigger I.]] (974)&lt;br /&gt;
* [[Wigger II.]] (um 1000), stiftete die erste Kirche in [[Stiftskirche St. Peter und Paul (Oberdorla)|Dorla]] (987)&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfeldische Kirchengeschichte : mit 134 Urkunden.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1816, S. 72&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Rugger I. (Bilstein)|Rugger I.]] (um 1025) &lt;br /&gt;
* [[Herrschaft Bilstein|Grafen von Bilstein]]&lt;br /&gt;
** Rugger II. (1071), hatte Grafschaftsrechte in Martinfeld (bei Heiligenstadt)&lt;br /&gt;
** Rugger III. Graf von Bilstein, Gründer des Klosters Germerode&lt;br /&gt;
* [[Grafschaft Northeim|Grafen von Northeim]] (Otto I. um 1075 und [[Heinrich der Fette|Heinrich]] über den Westteil)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* K. Heinemeyer; „Der Königshof Eschwege in der Germar-Mark - Untersuchungen zur Geschichte des  Königsgutes im hessisch – thüringischen Grenzgebiet“.  Schriften des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde 34. Stück N. G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung; Marburg 1970&lt;br /&gt;
* Th. Zotz, M Gockel: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen Königspfalzen&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Max-Planck Institut für Geschichte (Göttingen), Vandenhoeck&amp;amp;Ruprecht Göttingen 1986, Seite 286–293&lt;br /&gt;
* Rolf Aulepp: &amp;#039;&amp;#039;War der hl. Germar schon 632 der Namensgeber für Görmar und die Germar-Mark?&amp;#039;&amp;#039; In: Alt-Thüringen. Jahresschrift des Thüringischen Landesamtes für Archäologische Denkmalpflege 28 (1994), S. 255–259&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=GA|ID=16|titel=Die „Gaue nach 900“}}&lt;br /&gt;
* [http://www.files.maproom.org/00/46/present.php?m=0034 Karte: Deutschlands Gaue (Südthüringen-Franken)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gaue in Thüringen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Eichsfeldes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Hessen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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