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	<title>Germanisches Becken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:34:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Germanisches_Becken&amp;diff=539042&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kulturkritik: den Begriff gibt es nicht</title>
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		<updated>2026-03-16T00:18:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;den Begriff gibt es nicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lower Muschelkalk paleogeography derivate from Wild &amp;amp; Oosterink 1984.jpg|mini|Paläogeographie des Germanischen Beckens sowie nördlich, östlich und südlich angrenzender Gebiete in der frühen Mittel-Trias ([[Anisium]])]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Germanische Becken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitteleuropäisches Becken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Seit 1999 im offiziellen Sprachgebrauch der Subkommission Perm-Trias (SKPT) der [[Deutsche Stratigraphische Kommission|Deutschen Stratigraphischen Kommission]]: „Der Begriff ‚Germanisches Becken‘ ist nicht mehr zu gebrauchen. Stattdessen ist in den Monographien der Begriff ‚Mitteleuropäisches Becken‘ zu verwenden.“ E. Nitsch: &amp;#039;&amp;#039;Anträge und Beschlüsse zur stratigraphischen Nomenklatur und Klassifikation&amp;#039;&amp;#039; (Perm und Trias von Mitteleuropa, 1989–2015). 2015 ([https://www.stratigraphie.de/perm-trias/beschluss.pdf PDF]), S.&amp;amp;nbsp;6 (Beschluss Nr.&amp;amp;nbsp;36, 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1999, Bad Salzungen)&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Sedimentbecken]], das sich ab dem [[Perm (Geologie)|Perm]] über weite Teile des heutigen [[Westeuropa|West-]] und [[Mitteleuropa]]s erstreckte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Murawski, Wilhelm Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Geologisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. 12. überarbeitete und erweiterte Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-8274-1810-4, S.&amp;amp;nbsp;60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;spektrum_lgw&amp;quot;&amp;gt;[https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/germanisches-becken/5780 Germanisches Becken] im Spektrum Online-Lexikon der Geowissenschaften (abgerufen am 1. Mai 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt; Oft wird damit jedoch nur der entsprechende Ablagerungsraum um die Zeit der [[Perm-Trias-Grenze]] bezeichnet, da das Becken in dieser Zeit besonders stark isoliert war und sich durch typische Gesteinsserien und [[Fossil]]faunen auszeichnet („Germanische Fazies“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;spektrum_lgw&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Engel, Carsten Lauer: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Boden- und Felsmechanik.&amp;#039;&amp;#039; 3.&amp;amp;nbsp;Auflage, Carl Hanser Verlag, München 2022, ISBN 978-3-446-46941-9, S.&amp;amp;nbsp;28 (Tabelle 2.4)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Elicki, Christoph Breitkreuz: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Systems Erde.&amp;#039;&amp;#039; Springer Spektrum, Berlin Heidelberg 2016, ISBN 978-3-662-47191-3, S.&amp;amp;nbsp;194&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergliederung ==&lt;br /&gt;
Das Germanische Becken kann in einen breiten, Ost-West-[[Streichen (Geologie)|streichenden]] nördlichen Trog (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Norddeutsches Becken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Norddeutsch-Polnisches Becken&amp;#039;&amp;#039;) und einen deutlich schmaleren, Nord-Süd- bis Nordost-Südwest-streichenden südlichen Trog (vor allem im [[Jura (Geologie)|Jura]] als &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsches Becken&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Meschede: &amp;#039;&amp;#039;Geologie Deutschlands. Ein Prozessorientierter Ansatz.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Springer Spektrum, Berlin 2018, ISBN 978-3-662-56421-9, S.&amp;amp;nbsp;141&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;) untergliedert werden. Der nördliche Trog, dessen nördlicher Teil (nördlich der vormaligen [[Variszische Orogenese|variszischen]] Deformationsfront) in Kontinuität mit einem bereits ab dem [[Devon (Geologie)|Devon]] [[Subsidenz (Geologie)|subsident]]en Gebiet steht, wurde im Westen von Hochgebieten im Bereich der heutigen Britischen Inseln und Benelux (Grampian-Massiv, London-Brabant-Massiv), im Norden von der Fennoskandischen Hochzone (vgl. [[Baltischer Schild]]), im Osten von der relativ geringfügig subsidenten [[Osteuropäische Tafel|Osteuropäischen Tafel]], und im Südosten von der [[Böhmische Masse|Böhmischen Masse]] begrenzt. Im Südwesten stand es über die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Hessische Senke&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- Bitte nicht mit dem Artikel Westhessische Senke verlinken, der hat mit diesem paläogeograpischen Begriff nicht viel zu tun! --&amp;gt; über längere Zeiträume mit dem Süddeutschen Becken in Verbindung, dessen Ostbegrenzung von der Böhmischen Masse gebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Beckenbildung ging auf post-variszische Dehnung der [[Erdkruste]] im Perm zurück, als sich u.&amp;amp;nbsp;a. das [[Tethys (Ozean)|Tethys]]-Becken nach Westen in den Urkontinent [[Pangaea]] vorarbeitete. Die Sedimentation begann mithin im [[Cisuralium|Unterperm]] mit den kontinentalen Ablagerungen des [[Rotliegend]], südlich der vormaligen variszischen Deformationsfront zunächst in mehreren kleineren Trögen. Später schlossen sich diese Tröge zu einem größeren Sedimentationsraum zusammen, der im [[Lopingium|Oberperm]] und in der [[Mitteltrias]] weitgehend überflutet und jeweils von einem [[Epikontinentalmeer]] ([[Zechsteinmeer]] und [[Muschelkalkmeer]]) bedeckt war. Zur „Zechsteinzeit“ bildeten sich dabei die für das [[Dyas (Geologie)|Perm Mitteleuropas]] charakteristischen Ablagerungen des [[Kupferschiefer]]s und das mächtige Zechstein-[[Salinar]]. Das Meer drang dabei von Norden in das Becken. Diese Verbindung zum Weltmeer schloss sich noch im obersten Perm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ablagerungen der [[Untertrias|Unter-]] und [[Obertrias]], [[Buntsandstein]] und [[Keuper]], sind hingegen vorwiegend kontinental geprägt, mit anhaltender mariner Beeinflussung der Randbereiche und kurzzeitigen Meeresvorstößen in zentralere Beckenbereiche. In der Trias erfolgten die Meeresvorstöße durch „Pforten“ an den Südrändern des Beckens, die &amp;#039;&amp;#039;Ostkarpatenpforte&amp;#039;&amp;#039; (Ostpolen), die &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Pforte&amp;#039;&amp;#039; (Westpolen) und die &amp;#039;&amp;#039;Burgundische Pforte&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- Bitte nicht mit dem gleichnamigen Artikel verlinken, der hat mit diesem paläogeograpischen Begriff nicht viel zu tun! --&amp;gt; (Westfrankreich). In der Obertrias beginnt das Pariser Becken zwischen dem [[Armorikanisches Massiv|Armorikanischen Massiv]] und [[Zentralmassiv]] einzusinken. Damit verliert das Süddeutsche Becken seine westliche Begrenzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oligozän Paläogeographie.png|mini|Paläogeographie Mitteleuropas im Oligozän mit kurzlebiger Verbindung der boralen Ablagerungsbereiche (hier als „Paläo-Nordsee“ bezeichnet) mit dem Tethys-Raum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Jura (Geologie)|Jura]] herrscht wiederum permanente großflächige Meeresbedeckung. Bis in den [[Mitteljura|mittleren Jura]] hinein begrenzt die [[Vindelizische Schwelle]] den süddeutschen Trog gegen den alpinen (tethyalen) Ablagerungsbereich. Dann schließt sich zudem die Hessische Senke. Die nunmehr von Böhmischer und [[Rheinische Masse|Rheinischer Masse]] gebildete Barriere verstärkt die [[Fazies]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;unterschiede zwischen dem boral beeinflussten [[Norddeutscher Jura|Norddeutschen]] und dem tethyal beeinflussten [[Süddeutscher Jura|Süddeutschem Jura]]. Mit dieser Trennung nimmt des Süddeutsche Becken ab dem [[Oberjura]] eine deutlich andere Entwicklung und bildet eher mit dem (Anglo-)Pariser Becken einen gemeinsamen Ablagerungsraum als mit dem Norddeutsch(-Polnisch)en Becken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spektrum_lgw&amp;quot; /&amp;gt; Unter anderem deshalb findet sich die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Germanisches Becken&amp;#039;&amp;#039; in der geologischen Literatur zur Beschreibung der post-mitteljurassischen mitteleuropäischen Paläogeographie und Ablagerungsräume faktisch nicht. Nur im [[Oligozän]] besteht durch ein Zusammenwirken von Dehnungstektonik und Meeressiegelanstieg (Rupel-Transgression) wieder eine relativ kurzlebige Meeresverbindung zwischen dem Norddeutsch-Polnischen Becken und dem Tethys-Raum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spektrum_lgw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Beutler und Joachim Szulc: &amp;#039;&amp;#039;Die paläogeographische Entwicklung des Germanischen Beckens in der Trias und die Verbindung zur Tethys.&amp;#039;&amp;#039; In: Norbert Hauschke und Volker Wilde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Trias – Eine ganze andere Welt. Mitteleuropa im frühen Erdmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; S. 71–80, Verlag Dr. Friedrich Pfeil, München 1999, ISBN 3-931516-55-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie Europas|Germanisches Becken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Becken in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kulturkritik</name></author>
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