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	<title>Germania superior - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Exa: /* Besiedlung */</title>
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		<updated>2024-09-28T14:13:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Besiedlung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Germania Superior SPQR.png|mini|Lage der Provinz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Roman provinces trajan 2.svg|mini|Römische Provinzen unter [[Trajan]] (117 n. Chr.)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Germania superior&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Obergermanien“) war eine [[römische Provinz]] am [[Oberrhein]], die spätestens ab dem Jahr 90 bis zum Ende des 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bestand, als das Gebiet in zwei Provinzen unterteilt wurde. Die römische Herrschaft am Oberrhein endete im [[5. Jahrhundert]]. Die &amp;#039;&amp;#039;Germania superior&amp;#039;&amp;#039;, in der starke Truppenverbände stationiert waren, umfasste Teile der heutigen [[Schweiz]], [[Frankreich]]s und des [[Südwestdeutschland|südwestlichen Deutschlands]] (insbesondere das [[Agri decumates|Dekumatland]]). Die Provinz grenzte im Norden an &amp;#039;&amp;#039;[[Germania inferior]]&amp;#039;&amp;#039; („Niedergermanien“, später &amp;#039;&amp;#039;[[Germania secunda]]&amp;#039;&amp;#039;) am [[Rhein#Niederrhein|Niederrhein]], im Westen an &amp;#039;&amp;#039;[[Gallia Belgica]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Gallia Lugdunensis]]&amp;#039;&amp;#039;, im Südwesten an &amp;#039;&amp;#039;[[Gallia Narbonensis]]&amp;#039;&amp;#039; und im Südosten an &amp;#039;&amp;#039;[[Raetia]]&amp;#039;&amp;#039;. Östlich der Provinz lag &amp;#039;&amp;#039;[[Germania magna]]&amp;#039;&amp;#039; (das „freie“ Germanien). Der Statthaltersitz der Provinz befand sich in [[Mogontiacum]], dem heutigen [[Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Römische Provinz ===&lt;br /&gt;
Mit den [[Augusteische Germanenkriege|augusteischen Feldzügen]] ab 13/12&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. gelangten die linksrheinischen Gebiete unter [[Römisches Reich|römische]] Kontrolle. Bis zur Gründung der Provinz, die spätestens im Jahr 90 abgeschlossen war,&amp;lt;ref&amp;gt;Erste inschriftliche Erwähnung der Provinz in einem [[Militärdiplom]] vom 27. Oktober 90 ({{CIL|16|36}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde das Gebiet am Oberrhein militärisch verwaltet &amp;#039;&amp;#039;(exercitus superior)&amp;#039;&amp;#039;. Vor allem im 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert kam es durch rechtsrheinische Gebietserweiterungen und ein Vorschieben des [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Limes]] zu bedeutenden Vergrößerungen der Provinz ([[Agri decumates|Dekumatland]]), die mit einer Fläche von insgesamt 93.500&amp;amp;nbsp;km² zu den mittelgroßen Provinzen des römischen Imperiums gehörte. Die Bedeutung der Provinz lag aber nicht in ihrer Größe, sondern der Lage an einer gefährdeten Grenze des Reichs, weshalb sie stark militärisch dominiert wurde. Der Kommandeur der in Obergermanien stationierten Truppen stellte daher vor allem im 1. und 2. Jahrhundert einen erheblichen Machtfaktor dar, da er mit den Rheinlegionen relativ schnell Italien erreichen konnte. So zog 69 [[Vitellius]], der Kommandeur des niedergermanischen Militärbezirks, im Bürgerkrieg des [[Vierkaiserjahr]]es 69 nach Rom, nachdem sich die Truppen Obergermaniens ihm angeschlossen hatten, und viele Historiker nehmen an, dass [[Trajan]] im Jahr 97 nur deshalb von Kaiser [[Nerva]] zum Nachfolger bestimmt wurde, weil er zu dieser Zeit das obergermanische Heer befehligte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilung der Provinz ===&lt;br /&gt;
Zwischen 260 und 280 wurde das Dekumatland von den römischen Truppen geräumt ([[Limesfall]]) und die militärische Grenze an &amp;#039;&amp;#039;Rhenus&amp;#039;&amp;#039; ([[Rhein]]) und &amp;#039;&amp;#039;Danubius&amp;#039;&amp;#039; ([[Donau]]) zurückverlegt. Unter Kaiser [[Diokletian]] wurde in der [[Spätantike]] nach 297 die Provinz &amp;#039;&amp;#039;Germania superior&amp;#039;&amp;#039; in die &amp;#039;&amp;#039;[[Germania prima]]&amp;#039;&amp;#039; im Norden und die &amp;#039;&amp;#039;[[Maxima Sequanorum]]&amp;#039;&amp;#039; im Süden geteilt und der [[Diözese]] [[Gallien]] mit der Kaiserstadt [[Trier]] &amp;#039;&amp;#039;([[Augusta Treverorum]])&amp;#039;&amp;#039; unterstellt. Kaiser [[Valentinian I.]] ließ die Grenze der Provinz um 370 aufwändig durch Festungen sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit der Völkerwanderung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Alemanni expansion.png|mini|Expansion der Alamannen]]&lt;br /&gt;
406 überschritten germanische Angreifer im Zuge der [[Völkerwanderung]] den Rhein und plünderten mehrere römische Städte. Im frühen 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert kontrollierten zunächst [[Burgunden]] (411–435) als &amp;#039;&amp;#039;[[Foederaten|foederati]]&amp;#039;&amp;#039; gemeinsam mit regulären [[Weströmisches Reich|weströmischen]] Einheiten das Gebiet, bis sie rebellierten und von [[Flavius Aëtius]] 436 blutig niedergeworfen wurden. Nach etwa 455 traten dann [[Alamannen]] und schließlich die [[Merowinger|merowingischen]] [[Franken (Volk)|Franken]] die Nachfolge der römischen Herrschaft am Rhein an: Als [[Chlodwig I.]] um 482 seinem Vater als &amp;#039;&amp;#039;rex&amp;#039;&amp;#039; nachfolgte, wurde er formal zugleich &amp;#039;&amp;#039;administrator&amp;#039;&amp;#039; der Provinz &amp;#039;&amp;#039;Germania Prima&amp;#039;&amp;#039;, die sich dann schrittweise in fränkisches Kronland verwandeln sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besiedlung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Agri decumates Karte.png|mini|hochkant=1.5|Limes und Limeshinterland in Germania superior]]&lt;br /&gt;
Aufgrund der Lage an der Grenze des Römischen Reichs waren hier zahlreiche römische Truppenverbände stationiert. [[Römische Legion|Legionen]] waren in Mainz/Mogontiacum, [[Straßburg]]/Argentorate und zeitweise [[Windisch AG|Windisch]]/[[Vindonissa]] stationiert, außerdem viele [[Auxiliartruppen|Hilfstruppen]] am [[Obergermanisch-Raetischer Limes|obergermanischen Limes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben die anfangs dominierende militärische Komponente trat in der friedlichen Zeit vom späten 1. bis zum frühen 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im Hinterland eine zivile: Eine Strukturierung in &amp;#039;&amp;#039;civitates&amp;#039;&amp;#039; (Einzahl &amp;#039;&amp;#039;[[civitas]]&amp;#039;&amp;#039;: Hauptorte mit einem zugehörigen [Stammes-]Gebiet) erfolgte. Links des Rheins stellen diese Hauptorte wie &amp;#039;&amp;#039;[[Noviomagus]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Speyer]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[Borbetomagus]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Worms]]) die ältesten deutschen Städte dar. Im rechtsrheinischen Gebiet bestand diese Kontinuität weniger, da hier die römische Herrschaft nur bis in das 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert währte. Einige Civitas-Hauptorte wie [[Nida (römische Stadt)|&amp;#039;&amp;#039;Nida&amp;#039;&amp;#039;]] (heute: [[Frankfurt-Heddernheim]]) waren deswegen nicht bis in das [[Mittelalter]] kontinuierlich besiedelt, während in anderen Hauptorten wie [[Dieburg in römischer Zeit|Dieburg]], [[Wiesbaden]] oder [[Ladenburg]] eine Siedlungskontinuität (wenngleich unter einfacheren Umständen) wahrscheinlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Hauptorten und den [[Römisches Militärlager|militärischen Lagern]] gab es kleinere zivile Siedlungen &amp;#039;&amp;#039;([[Vicus|vici]])&amp;#039;&amp;#039; wie &amp;#039;&amp;#039;[[Altiaia]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Alzey]]),&amp;lt;ref&amp;gt;[[Angelika Hunold]]: &amp;#039;&amp;#039;Der römische vicus von Alzey&amp;#039;&amp;#039;. (= Archäologische Schriften des Instituts für Vor- und Frühgeschichte der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. 5. Band). Mainz, 1997, ISBN 3-928957-04-X.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Eisenberg (Pfalz)|Eisenberg]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Bernhard]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Der römische Vicus von Eisenberg. Ein Zentrum der Eisengewinnung in der Nordpfalz&amp;#039;&amp;#039;. (= Archäologische Denkmäler in der Pfalz. 1. Band). Germersheim 2008, ISBN 978-3-936113-02-0.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Rockenhausen]],&amp;lt;ref&amp;gt;Mathias Faul: &amp;#039;&amp;#039;Ein bislang unbekannter vicus in der Nordpfalz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte zur Archäologie in Rheinhessen und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; 1. Band, Mainz 2008, S. 30–34.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kastell Groß-Gerau#Vicus|Groß-Gerau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Wenzel: &amp;#039;&amp;#039;Groß-Gerau I. Der römische Vicus von Groß-Gerau, „Auf Esch“. Die Baubefunde des Kastellvicus und der Siedlung des 2.–3. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Archäologische Schriften]]&amp;#039;&amp;#039;. 9). Habelt, Bonn 2009, ISBN 978-3-7749-3637-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder [[Heldenbergen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Czysz]]: &amp;#039;&amp;#039;Heldenbergen in der Wetterau. Feldlager, Kastell, Vicus.&amp;#039;&amp;#039; (= Limesforschungen. 27). Mainz 2003, ISBN 3-8053-2834-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese verfügten über keinen eigenen Rechtsstatus und waren der übergeordneten Civitas-Verwaltung zugeordnet. Oft lagen sie an Straßenkreuzungen oder hatten einen gewerblichen Charakter. Dominierend war die Besiedlung durch zahlreiche römische Landgüter &amp;#039;&amp;#039;([[Villa rustica|villae rusticae]])&amp;#039;&amp;#039;, von denen einige einen beträchtlichen Luxus aufwiesen. Beispielhaft kann dies etwa im [[Römisches Freilichtmuseum Hechingen-Stein|Römischen Freilichtmuseum Hechingen-Stein]] besichtigt werden. Die Provinz profitierte von der Anwesenheit des römischen Heeres, da die kaiserlichen Soldaten über eine erhebliche Kaufkraft verfügten und die Truppen zudem überwiegend von der regionalen agrarischen Produktion abhängig waren; für diese waren vornehmlich die &amp;#039;&amp;#039;villae rusticae&amp;#039;&amp;#039; zuständig. Jenseits der römischen Städte und Landgüter blieb die alte germanische Bevölkerung meist ansässig, im Dekumatland, in das zahlreiche Einwanderer strömten, lebte eine keltisch-germanische Mischbevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tacitus]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Germania (Tacitus)|Germania]]&amp;#039;&amp;#039; 29 ([http://www.thelatinlibrary.com/tacitus/tac.ger.shtml#29 lateinischer Text]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Römische Provinzen im Alpenraum ca 150 n Chr.png|mini|Germania superior und Nebenprovinzen ca. 150 n. Chr.]]&lt;br /&gt;
Die folgenden obergermanischen &amp;#039;&amp;#039;civitates&amp;#039;&amp;#039; sind derzeit bekannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Civitas Ulpia Sueborum Nicretum]] (nach den [[Neckarsueben]]), Hauptort [[Ladenburg]] &amp;#039;&amp;#039;([[Lopodunum]])&amp;#039;&amp;#039;;&lt;br /&gt;
* [[Civitas Alisinensium]], Hauptort [[Bad Wimpfen|Wimpfen]];&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Civitas Aurelia G...&amp;#039;&amp;#039; Hauptort [[Vicus von Neuenstadt-Bürg|Neuenstadt am Kocher]];&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Civitas Sumelocennensis&amp;#039;&amp;#039;, Hauptort [[Rottenburg am Neckar|Rottenburg]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Sumelocenna]]&amp;#039;&amp;#039;);&lt;br /&gt;
* [[Civitas Aquensis]], Hauptort [[Baden-Baden]] &amp;#039;&amp;#039;([[Aquae (Baden-Baden)|Aquae]])&amp;#039;&amp;#039;;&lt;br /&gt;
* [[Civitas Vangionum]], Hauptort [[Worms]] &amp;#039;&amp;#039;([[Borbetomagus]])&amp;#039;&amp;#039;;&lt;br /&gt;
* [[Civitas Nemetum]], Hauptort [[Speyer]] &amp;#039;&amp;#039;([[Noviomagus]])&amp;#039;&amp;#039;;&lt;br /&gt;
* [[Civitas Mattiacorum]], Hauptort [[Wiesbaden]] &amp;#039;&amp;#039;([[Aquae Mattiacorum]])&amp;#039;&amp;#039;;&lt;br /&gt;
* [[Civitas Taunensium]], Hauptort [[Frankfurt am Main|Frankfurt]]-[[Frankfurt-Heddernheim|Heddernheim]] &amp;#039;&amp;#039;([[Nida (römische Stadt)|Nida]])&amp;#039;&amp;#039;;&lt;br /&gt;
* [[Civitas Auderiensium]], Hauptort [[Dieburg in römischer Zeit|Dieburg]] (&amp;#039;&amp;#039;Med...&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;V(---) V(---)&amp;#039;&amp;#039;, Rest des Namens in beiden Fällen unbekannt)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Civitas Helvetiorum&amp;#039;&amp;#039;, Hauptort [[Avenches]] &amp;#039;&amp;#039;([[Aventicum]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Civitas Sequanorum&amp;#039;&amp;#039;, Hauptort [[Besançon]] (&amp;#039;&amp;#039;Vesontio&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Civitas Tribocorum]], Hauptort [[Brumath]] &amp;#039;&amp;#039;([[Brocomagus|Vrocomagus]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Civitas Lingonum&amp;#039;&amp;#039;, Hauptort [[Langres]] (&amp;#039;&amp;#039;Andematunnum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Civitas Rauricorum]], Hauptort [[Biesheim]] (&amp;#039;&amp;#039;Argentovaria&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswerte [[Vicus|Vici]]:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Centum Prata]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Kempraten]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Turicum]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Zürich]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Vitudurum]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Winterthur]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Tabernae (Rheinzabern)|Tabernae]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Rheinzabern]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einzige bekannte Siedlungen erreichten [[Augst]] &amp;#039;&amp;#039;([[Augusta Raurica]])&amp;#039;&amp;#039;, [[Nyon]] (&amp;#039;&amp;#039;Iulia Equestris&amp;#039;&amp;#039;) und (ab 70) [[Avenches]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Aventicum]]&amp;#039;&amp;#039;) den höheren Status einer [[Colonia (Rom)|Kolonie]], [[Rottweil]] &amp;#039;&amp;#039;([[Arae Flaviae]])&amp;#039;&amp;#039; den  eines [[Municipium]]s. Zu welcher &amp;#039;&amp;#039;civitas&amp;#039;&amp;#039; die Provinzhauptstadt Mainz &amp;#039;&amp;#039;([[Mogontiacum]])&amp;#039;&amp;#039; gehörte, ist wie der Rechtsstatus der Stadt selbst bislang unbekannt. Es wird darüber spekuliert, ob die im Umfeld siedelnden [[Aresaken]] (ein Teilstamm der [[Treverer]]) eine eigenständige &amp;#039;&amp;#039;civitas&amp;#039;&amp;#039; bildeten, oder ob das Gebiet um Mainz unter militärischer Verwaltung war und damit direkt dem Statthalter unterstand. Wie die Gebiete im nördlichsten Teil der &amp;#039;&amp;#039;Germania superior&amp;#039;&amp;#039; – dem Bereich um [[Koblenz]] &amp;#039;&amp;#039;([[Confluentes]])&amp;#039;&amp;#039; – verwaltungstechnisch gegliedert waren, ist ebenfalls unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Statthalter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Statthalter von Obergermanien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dietwulf Baatz]], [[Fritz-Rudolf Herrmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Theiss, Stuttgart 1989, ISBN 3-8062-0599-X.&lt;br /&gt;
* [[Tilmann Bechert]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Orbis Provinciarum. Die Provinzen des römischen Reiches. Einführung und Überblick.&amp;#039;&amp;#039; Philipp von Zabern, Mainz 1999, ISBN 3-8053-2399-9, S.&amp;amp;nbsp;191–198.&lt;br /&gt;
* [[Maureen Carroll]]: &amp;#039;&amp;#039;Römer, Kelten und Germanen. Leben in den germanischen Provinzen Roms&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 2003, ISBN 3-8062-1762-9.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Cüppers]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1990, ISBN 3-8062-0308-3.&lt;br /&gt;
* [[Philipp Filtzinger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Theiss, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-0287-7.&lt;br /&gt;
* Philipp Filtzinger: &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Meinrad Schaab]], [[Hansmartin Schwarzmaier]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der baden-württembergischen Geschichte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Von der Urzeit bis zum Ende der Staufer.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der [[Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg]]. Klett-Cotta, Stuttgart 2001, ISBN 3-608-91465-X.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Fischer (Archäologe)|Thomas Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1999, ISBN 3-8062-1325-9.&lt;br /&gt;
* Andres Furger: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz zur Zeit der Römer&amp;#039;&amp;#039;. Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2001, ISBN 3-85823-809-0.&lt;br /&gt;
* Andreas Kakoschke: &amp;#039;&amp;#039; Die Personennamen in den zwei germanischen Provinzen. Ein Katalog&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. &amp;#039;&amp;#039;Gentilnomina Abilius – Volusius&amp;#039;&amp;#039;. Leidorf, Rahden/Westf. 2006, ISBN 3-89646-032-3. Band 2,1. &amp;#039;&amp;#039;Cognomina Abaius – Lysias&amp;#039;&amp;#039;. Ebenda, 2007, ISBN 978-3-89646-033-2. Band 2,2. &amp;#039;&amp;#039;Cognomina Maccaus – Zyascelis.&amp;#039;&amp;#039; Ebenda, 2008, ISBN 978-3-89646-042-4.&lt;br /&gt;
* [[Margot Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Germania Superior. Eine römische Provinz in Frankreich, Deutschland und der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Friedrich Pustet, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7917-2367-9.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Spickermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Religionsgeschichte des römischen Germanien.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Germania superior&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Religion der römischen Provinzen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Mohr Siebeck, Tübingen 2003, ISBN 3-16-146686-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Germania Superior|Germania superior}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|8417|Germania Superior|Autor= [[Regula Frei-Stolba]]}}&lt;br /&gt;
* [http://www2.rgzm.de/Transformation/Deutschland/TransformationGSvici.htm Kleinstädte in der Provinz Germania Superior] im Norden und Süden, Museum für Antike Schifffahrt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.15|EW=7.69|type=state|region=DE/FR}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4104622-5|VIAF=239919555}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Provinz (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germania superior| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Baden-Württemberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Exa</name></author>
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